Test Achats führte Ende des letzten Jahres stichprobenartige Befragungen bei 4.500 Einwohnern in 12 belgischen Städten zum Thema Radfahren in der Stadt durch. Ergebnis: In Belgien sind Brügge und Hasselt „recht fahrradfreundlich“, aber immer noch nicht fahrradfreundlich genug.
Das Resultat dieser Umfrage ist nach Ansicht der Verbraucherschützer eigentlich sogar enttäuschend, denn keine einzige Stadt in Belgien schnitt wirklich gut ab. Überall seien deutliche Verbesserungen nötig, um den Radfahrern wirklich entgegenzukommen.
Wie flanderninfo.be, das deutschsprachige Portal der VRT, berichtet, sind Brügge und Hasselt die besten Schüler in Belgien, wenn es um Radwegenetze, um Stellplätze für Fahrräder und um Verkehrssicherheit rund um das Fahrradfahren geht.
Auf Ebene der Luftqualität beim Radfahren gehört Brügge ebenfalls zu den besseren Städten, doch Wavre in Wallonisch-Brabant schneidet hier laut Test Achats noch besser ab.
Was die beim Radfahren eingeatmeten Schadstoffe betrifft, schneidet die Hauptstadt Brüssel am schlechtesten ab. Radfahrer in Antwerpen und Charleroi sind in puncto Schadstoffe nicht wesentlich besser dran.
Für etliche Bewohner dieser Städte ist der hohe Schadstoffgehalt in der Luft sogar Anlass genug, überhaupt nicht mit dem Rad zu fahren, jedenfalls nicht in der eigenen Stadt…
Die Umfrage ergab zudem, dass nur rund ein Drittel aller Stadtbewohner in Flandern in Betracht zieht, mit dem Rad zur Schule, zum Arbeitsplatz oder zum Einkaufen zu fahren.
In Wallonien ist der Anteil der „Radwilligen“ noch geringer. Im französischsprachigen Landesteil Belgiens gab rund die Hälfte aller Bewohner an, niemals aufs Rad steigen – auch nicht, um nur kurze Entfernungen zurückzulegen.
Hindernis für viele Stadtbewohner bei dem vielleicht durchaus vorhandenen Wunsch, aufs Rad umzusteigen, ist vor allem die (mangelnde) Verkehrssicherheit. Rund 71% aller Befragten gaben an, die lokalen Behörden müssten mehr tun, um das Radfahren in den Städten zu fördern und sicherer zu gestalten, so Test Achats. (flanderninfo.be/cre)
Bruges and Hasselt most bike-friendly cities, says Test-Achats https://t.co/SzGNeWKAtV pic.twitter.com/0oW5MEUFYH
— The Bulletin (@_TheBulletin) April 4, 2017
In Eupen wollten die Grünen das Fahrrad fördern …. Eupen ist fast Tod, Fahrräder sehe ich keine ! Die Fahrrad freundliche Infrastruktur kommt wohl noch. Radweg im Esel oder Frankendelle soll beschlossen sein hört man.
Dürfte ja wohl eine logische Folge der städtischen Verkehrsinfrastruktur sein ! Wo ??? kriegt man da ein Fahrrad gefahrlos untergebracht – im Straßenverkehr ! ?
Geschieht recht, da total verkehrte Welt in Eupen, alles Anfänger! Anstatt den Leuten Honig um den Mund zu schmieren, schälen die eine Zwiebel nach der anderen! Amateure und Besserwisser!
Ostbelgien ist Autoland! Für Radfahrer gibt es nur Stückwerk…und wenig Verständniss!
Wat soll dat janze, mer han in der Dg genug zufredene RAD-Fahrer .
Unser Ravel- und Knotenpunktnetz ist schon sehr gut. Mit unserer landschaftlichen Vielfalt können die Flamen nicht mithalten…
Das ist alles schön und gut wenn man wie in Hasselt für die Fahradfahrer eigene Trassen baut, mit Über- und Unterführungen. Wenn man aber für die Fahradfahrer den motorisierten Verkehr aus den Innenstädten verbannt dann ist es ein gewaltiger Rückschritt, weil sich das Geschäftsleben dann vor den Toren der Stadt abspielt und die Stadtzentren dann zwar scheinbar ein angenehmes Flair verbreiten in wirklichkeit aber Aussterben.