Nachrichten

Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche „Quishing“

Eine neue Betrugsform, bekannt als „Quishing“, breitet sich aktuell verstärkt in Belgien aus, nachdem bereits in Frankreich zahlreiche Fälle registriert wurden. Die Polizeizone Weser-Göhl warnt, mahnt zur Vorsicht und gibt einige Tipps, wie man sich davor schützen kann.

Kombination aus QR-Code und Phishing: Bei „Quishing“ handelt es um eine Kombination aus QR-Code und Phishing. Betroffene erhalten per Post eine vermeintlich neue Bankkarte – inklusive eines täuschend echt gestalteten Anschreibens eines angeblichen Bankinstituts. Um die Karte zu aktivieren, werden die Empfänger aufgefordert, einen im Schreiben enthaltenen QR-Code zu scannen.

Die Staatsanwaltschaft Eupen, die föderale Kriminalpolizei, sowie die Polizeizonen Eifel und Weser-Göhl geben Tipps in Sachen Cyberkriminalität. Foto: Bildagentur PantherMedia / NinaMalyna

Dieser QR-Code führt jedoch auf eine gefälschte Website, die der echten Seite eines Bankinstituts stark ähnelt. Dort werden die Opfer dazu verleitet, sensible Daten einzugeben oder weitere Schritte durchzuführen – etwa die Nutzung eines Kartenlesegeräts oder die Bestätigung über die in Belgien weit verbreitete App ItsMe.

Im Anschluss verschaffen sich die Täter Zugriff auf die Konten und führen unberechtigte Transaktionen durch – oft in erheblicher Höhe.

Im Gegensatz zu bekannten Betrugsformen, wie dem „falschen Bankmitarbeiter“, erfolgt in diesen Fällen bislang kein telefonischer Kontakt. Die gesamte Täuschung läuft ausschließlich über Post und digitale Weiterleitung.

Bleiben Sie also wachsam – denn auch scheinbar seriöse Post kann Teil einer Betrugsmasche sein.

Tipps zum Schutz:

  • Scannen Sie keine QR-Codes aus unerwarteten Briefsendungen
  • Aktivieren Sie Bankkarten niemals über unbekannte Links
  • Geben Sie keine sensiblen Daten auf externen Seiten ein
  • Kontaktieren Sie im Zweifel immer direkt Ihre Bank über offizielle Kanäle

8 Antworten auf “Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche „Quishing“”

  1. Ich befürchte das sich durch KI das Problem noch verschärfen wird.
    Besonders gefährlich ist, dass solche Betrugsversuche oft personalisiert sind. Auf Basis öffentlich verfügbarer Daten können Angreifer gezielt auf ihre Opfer eingehen und glaubwürdige Geschichten konstruieren. Gleichzeitig ermöglicht die Automatisierung durch KI, dass eine große Anzahl von Menschen gleichzeitig kontaktiert wird.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Polizei warnt vor …..
      Leider darf die Polizei, nicht vor den größten Kapitalverbrecher dieser Erde warnen.
      Selbst in den Reihen der höchsten Ämter der Justiz, schaut man teilweise dem Treiben verwundert und einige wenige, zufrieden entgegen, wie der Raubzug fortgesetzt wird.
      Wenn in den höchsten Ämtern der Justiz keine weltweite gemeinschaftliche Zusammenarbeit erfolgt, die zur Festnahme vereinzelter politischen Autokraten führt, dann bleiben letztendlich auf dieser Welt nur noch eine Handvoll vermögende.
      Auch die Vermögenden, die mit den politischen Autokraten nicht in Verbindung zu bringen sind, werden dabei zusehen müssen, wie ihr Kapital verschwindet.

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern