Politik

„Linke sagte 1968 dem BH den Kampf an, heute ist Kopftuch für sie ein Symbol für Gleichberechtigung“

N-VA-Chef Bart De Wever. Foto: dpa

In einem Interview mit der Zeitung „De Zondag“ hat sich Bart De Wever, Parteichef der N-VA, zu einer Reihe von politischen Themen geäußert, u.a. zum Thema Zuwanderung. Und einige seiner Aussagen haben es in sich.

Seine Positionen zum Thema Einwanderung seien im Laufe der Jahre nicht härter geworden. „Analysieren Sie meine Reden aus den vergangenen 30 Jahren. Sie werden dabei eine Kontinuität feststellen. Aber wegen des falschen Humanismus der Linken erscheint jede andere Rede als härter“, so De Wever.

In dem Interview rechnet der N-VA-Chef mit den Linken ab. „Die gleichen Linken sagten in Mai 1968 dem Büstenhalter den Kampf an, heute betrachten sie das Tragen eines Kopftuches als ein Symbol von Gleichberechtigung. Ist finde das sehr merkwürdig. Man wollte das Christentum kaputt machen, aber beim Islam akzeptiert man alles. Ich nenne so etwas Unterwerfung.“

König Philippe Mitte Juni 2017 beim Fastenbrechen in einer muslimischen Familie in Belgien. Foto: Belgian Royal Palace

De Wever versicherte, er sei gegenüber der jüdischen Gemeinde genauso kritisch wie gegenüber den Muslimen. „Auch die orthodoxen Juden messen den äußeren Zeichen ihres Glaubens eine große Bedeutung bei. Sie akzeptieren aber auch die Folgen. Ich habe noch nie einen orthodoxen Juden an einem öffentlichen Schalter in Antwerpen gesehen. Sie vermeiden Konflikte. Das ist der Unterschied. Die Muslime beanspruchen einen Platz in der Öffentlichkeit, im Unterrichtswesen zum Beispiel, wo sie die Zeichen ihres Glaubens beibehalten wollen. Das sorgt für Spannungen.“

Das Interview mit Bart De Wever im folgenden Tweet:

  1. Es ist ein Skandal!Ein Skandal dass ich als Belgier in Belgien diesen Mann nicht wählen kann! Statt dessen nur irgendwelche DG-Dorf**** oder wallonische PS-Marionetten auf dem Wahlzettel vorgesetzt bekomme.

    • Da pflichte ich Ihnen bei, Dax!
      Leider können wir wie gesagt nur Marionetten und sonstige Politiker-Clowns wählen, dazu besteht noch die Wahlpflicht Ich persönlich habe aufgrund dieser undemokratischen“Wahlbeschränkung“ schon über 20 Jahre kein Wahllokal mehr betreten, außer für die Gemeinderatswahlen

        • @ Dax

          Scheinbar legt Herr De Wever auf Ihre Stimme keinen wert. Da „seine“ N-VA ja in der Regierungsverantwortung steht könnte er ja eine Wahlrechtsreform initiieren das die Parteien landesweit antreten müssen/dürfen.

          • Pensionierter Bauer

            Es ist zZt. so; die MR möchte für den Senat einen nationalen Wahlkreis einrichten, es ist aber insbesondere die NVA um Bart De Wever die genau dies ablehnt weil sie langfristig ein eigenständiges Flandern als Ziel in den Augen behält. An ihrer Einstellung ändert auch die Tatsache nichts, dass der Innenminister Jan Jambon zZt. der populärste Politiker in der Wallonie ist. Ich kann DAX nur empfehlen sich an die NVA zu wenden.

  2. Ach Gott, was für ein Populist! Er schlägt vergangene Schlachten, weil das gut ankommt beim Wahlvolk. Er zieht Verbindungen, die nicht existieren. Scheindebatten, meiner Meinung nach.

    Offenbar gibt es keine wichtigeren Probleme in Belgien als das Kopftuch.

    Tu felix belgium!

  3. Vereidiger

    Ich finde, Bart De Wever hat in vielem Recht, auch in diesem Fall. Manche Moslems beanspruchen für sich das Recht, sich nach eigenen Regeln und Vorstellungen zu verhalten. Doch das führt unweigerlich zu einem Staat im Staate, was ein demokratischer Rechtsstaat nicht dulden darf. Es ist wichtig, dass sich hiergegen allenthalben Widerstand regt!
    Erst wenn diese renitenten Moslems nicht nur in Worten, sondern auch mit ihren Taten zeigen, dass sie sich den hiesigen Gepflogenheiten anpassen und nach den hiesigen Gesetzmäßigkeiten leben wollen, kann ein unbeschwertes Zusammenleben möglich sein.

    • „Erst wenn diese renitenten Moslems nicht nur in Worten, sondern auch mit ihren Taten zeigen, dass sie sich den hiesigen Gepflogenheiten anpassen und nach den hiesigen Gesetzmäßigkeiten leben wollen, kann ein unbeschwertes Zusammenleben möglich sein.“

      Was N I E eintreten wird, außer im Wunschdenken von Gutmenschen und sonstigen Verblendeten!

  4. Ich bin ein 68er, ein Linker und erachte das muslimische Kopftuch für ein Zeichen männlicher, patriarchalischer und religiöser Unterdrückung. Und jetzt Herr DeWever? Nur heiße Luft und populistisches inhaltloses Geschwafel.

    • abendland

      dann sorgen Sie bitte dafuer, dass die regierenden linksgesinnten in politik+parteien+presse dies auch so sehen, anstatt dass die jeden islam-kritiker als rechtspopulisten zu bezeichnen.
      wer jetzt noch die marxistischen ideen der alt-68’er ernst nimmt, der hat die geschichte verpennt. wer zu spaet, den bestraft bekanntlich das leben.

    • Parteiloser

      @ Linker,

      Na ja, inhaltsloses Geschwafel ist genauso bei den Roten Linken vorhanden.

      Übrigens, wenn man ein „68“ ist, muss man nicht notwendigerweise ein Linker sein, denn mit diesem scheinbar automatisch verbundenen „Linkssein“ der sog.“68″,brüsten sich damit meistens doch eher noch heute diejenigen, die (damals) selbst zur autonomen, roten Faschistenszene gehörten, die den Staat bekämpft haben , und deren sympathisierenden „Nachfolger“ teilweise heute aktiv sind, wie etwa bei den gängigen, gewalttätigen Kundgebungen, wie den G-20-Gipfel in Hamburg usw.Diese „68“ hielten sich selbst für „Weltverbesserer“, dabei waren es oftmals nur gewöhnliche Kriminelle! Allerdings waren unter diesen Kriminellen welche, die es zu etwas gebracht haben, siehe beispielsweise Joschka Fischer oder etwa der unsägliche Cohn-Bandit oder wie der heißt…..

    • Alfons Van Compernolle

      Auch ich bin ein „68“ und ein sogenannter „Linker“ und ich gebe dem „Linker“ Recht!
      BDW. erzaehlt Mist, fuehrt einen „Propagandakrieg“ aus dem 20.Jahrhundert ! Das musllimische Kopftuch ist nichts weiter als ein aushebeln der verfassungsrechtlichen weiblichen Gleichberechtigung !
      Das dieses bei gewissen Gruppen, auch hier in Belgien, gut ankommt, liefert es doch rechten und ultrarechten Propagandastoff fuer die anstehenden Wahlen. Goebbels hatte eine aehnliche Taktik eingesetzt und wie wir Wissen leider mit dem Erfolg der von Millionen Toten und ermordeten in ganz Europa! Stalin – Kim Yung Un – und so einige Andere, diese selbige Propagandemethoden gebrauchten
      Millionen von Toten als Resultat in den Straflagern. Der Nationalismus der N-VA und der V.B. ist nur der erste Schritt zu einer erneuten Demontage des demokratischen Sozialstaats.
      Aber sowie in vielen Staaten in Europa, gibt es leider viele begeisterte Anhaenger einer Neuauflage
      eines angeblich modernisierten Nationalsozialismus mit alten Propagandamethoden bis hin zu fremdenfeindlichen Ausschreitungen.LEIDER, die Idioten sterben nie aus!

      • Der „demokratische Sozialstaat“ wird von denen ausgehebelt die darin einwandern ohne jemals einen Beitrag dazu geleistet zu haben, und auch ohne die Absicht das jemals zu tun! Ihnen scheint ja, trotz zahlreicher Diplome, die Kenntnis der Grundrechnenarten zu fehlen!

        • Alfons Van Compernolle

          was fuer ein Bloedsinn !! Es gibt in diesem Staat wohl Menschen, die den demokratischen Sozialstaat ausnuetzen ohne eingezahlt zu haben oder dieses jemals beabsichtigen.
          Diese Profiteure finden sich unter uns Belgiern genauso, wie unter den Einwanderer.
          Und es ist eine MINDERHEIT, welche dem Marotzertum anhaengen. Aber dieses alles koennen wir ja mal mit Fakten persoenlich und oeffentlich diskutieren, wenn ich dem naechst wieder mal nach Eupen komme! Fehlt der Mut dazu ????

    • karlh1berens

      Zitat Linker : „Ich bin ein 68er, ein Linker und erachte das muslimische Kopftuch für ein Zeichen männlicher, patriarchalischer und religiöser Unterdrückung. Und jetzt Herr DeWever? Nur heiße Luft und populistisches inhaltloses Geschwafel.“

      Auch der Schlips ist ein Phallussymbol und Zeichen patriarchalischer Unterdrückung. Das Schlipsabschneiden an Möhnendonnerstag ist ein Protest dagegen. Lasst die Frauen an(aus)ziehen was sie wollen.

  5. Bart ist ein super Ernährungsberater, ich habe großen Respekt vor seiner Disziplin beim Abnehmen! Leider mag ich zu sehr meinen Stammplatz in der Fritüre aber Bart, den Rest lass mal lieber. Wenn meine Oma den Hausflur putzt ist Kopftuch Pflicht.

    • Alfons Van Compernolle

      E.A.: es geht nicht um „guter oder schlechter Roter“! Wir / Sie waren anders egal ob Links oder Rechts!
      Bei den Linken als auch bei den Rechten gab es in dieser Zeit noch soetwas wie Charakter, man hat sich seine Ansichten persoenlich von Angesicht zu Angesicht ins Gesicht gesagt, jedenfalls habe ich das so erlebt. Und es bestand noch soetwas wie Respekt & Anstand sowohl bei den Linken als auch bei den Rechten und selbst bei den damaligen Rockern, die einer alten Frau ueber der verkehrsreichen Strasse geholfen oder ihr die schwere Einkaufstasche nach Hause getragen haben, ohne Angst haben zu muessen beraubt , ueberfallen etc. zu werden. Ich habe es selbst erlebt, als eine Gruppe eines weltberuehmten Rockerclubs in der Strassenbahn (Tram) aufgestanden sind und einer Gruppe alter Frauen ihren Sitzplatz angeboten haben. Das ist heute alles doch sehrviel anders, fuer 5 Euro Ueberfall / Mord und Totschlag. Die PC.-Technik ( so gut und sinnvoll sie auch ist) hat mit ihren Foren der Moeglichkeit mit Phantasienamen jeden und alles wie auch immer beleidigen, , Ausbuhen , verdrehen,
      Angreifen zu koennen, die charaktervolle persoenliche Auseinandersetzung in einer Diskussion beinahe
      ausgeloescht. Ich weiss, ich muss ja nicht in der DG Leben und keine moeglichen Fragen der Nachbarn ertragen, wenn auf diesem Forum mit Klarnamen kommentiert wird.
      Ich kann Ihnen aber mitteilen, dass ich betr. meiner Kommentare in diesem Forum und ein paar anderen, immer wieder hier in Gent angesprochen werde. Das aendert aber nichts daran, ich habe einen Namen und genau den verwende ich, auch hier !! Nein, es war fruieher nicht alles Besser, aber es war bestimmt charakter.- & respektvoller, sowohl bei den Linken als auch bei den Rechten und zwischen den Buergern. Es war eine andere Zeit, eine andere Epoche in der nicht alles schlecht war,
      was aus heutiger Sicht als Nachkriegsmentalitaet bezeichnet wird!

      • Sokrates, griechischer Philosoph * um 469 vChr, † 399 vChr, soll einst gesagt haben :

        „Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“

        Sowohl Trump als auch Putin sind Vertreter der Finanzaristokratie, die ihre Wirtschaftsinteressen entschlossener denn je militärisch durchsetzen wollen. Das kann in einen großen Krieg münden, der europäischen Boden nicht verschonen wird. Trotz 2 Weltkriegen hat Deutschland anlässlich der Münchener Sicherheitskonferenz 2014 eine militärische Aufrüstung angekündigt. Deutsche Großmachtpolitik wird die GROKO konsequent fortsetzen.

        • Alfons Van Compernolle

          Sie haben nicht ganz Unrecht !!! Es kann nicht nur in einem grossen Krieg ausarten, sondern siehe Tuerkei, welche da auch gerade „Grossmacht“ spielt, es wird in einem sehr boesen Krieg enden und wir alle werden dafuer teuer bezahlen!!! Bitte auch nicht diesen KIM aus Nord-Korea vergessen und die Chinesen mit ihren immer weiter wachsenden Verteidigungshaushalt und Expansionsplaenen! Darum halte ich es fuer gut, was ich auch immer wieder sage, auch in meiner Partei , eine neue unbeschlotene Generation Politiker muss her um diesen gefaehrlichen Entwicklungen einhalt zu gebieten.
          Mit der heutigen Generation an politisch Verantwortlichen ist es nicht zu tun, sie sind viel zu verstrickt und egoistisch Machtversessen.

  6. Professor

    Wir leben in einem Zeitalter ausgeprägter Dummheit. Die Bildung verflacht immer mehr. Kulturelles wird mit Massenunterhaltung verwechselt. Seit den Alten Römern hat sich nichts geändert: Brot und Spiele. Nur nicht ins Nachdenken kommen. Und das Geschwätz vom „Erhalt des christlichen Abendlandes“ ist einfach nur dumm. Es geht nämlich nicht um die Rettung des Weihnachtsbaums und des Osterhasen. Wenn es wirklich darum gehen sollte, das Christliche zu bewahren, dann stünde an erster Stelle die Nächstenliebe – und zwar zu allen Menschen auf der Erde.

    • „Wenn es wirklich darum gehen sollte, das Christliche zu bewahren, dann stünde an erster Stelle die Nächstenliebe – und zwar zu allen Menschen auf der Erde.“

      Stimmt, vor allem der letzte Teil des Satzes wird von dem IS so vorgelebt…….

      • Professor

        @neighbor. Was haben Sie an meinem sehr kurzen Text nicht verstanden? Es scheint mir nicht, dass es die IS sind, die das christliche Abendland retten wollen. Oder? Wie gesagt, der erste Satz meines Textes fasst alles zusammen.

  7. Ekel Alfred

    @ AVC, wie man hört, sind ja bereits 40% der Industrie in chinesischer Hand….die restlichen 60% teilen sich Amerika und Deutschland….wir haben hier in Belgien bereits Ausverkauf….da gibt es nicht noch gross was zu bestellen….

      • Na ja, nun hat organisierte Kriminalität wenig mit Religion zu tun.

        Oder sind Mafia, N’Drangheta, Camorra und ähnlich Clans, die hier seit Jahrzehnten ihr Unwesen treiben, Araber oder Muslime? Oder südamerikanische Drogenkartelle? Russische oder polnische Diebesbanden? Steuerhinterzieher iallergrößten Ausmaßes in noblen Konzernzentralen, alles Araber oder Muslime?

        Leider haben unsere Regierungen diese Probleme nie richtig ernst genommen.

        Da sollten Seehofer und Konsorten an die Front, statt mit idiotischen Parolen alle Muslime „en bloc“ auszugrenzen. Das Resultat dieser Umfrage, auch wenn sie nicht repräsentativ sein kann, zeigt, dass die Bürger das besser verstehen.

  8. Quo vadis Germania ?

    „https://www.bild.de/regional/berlin/antisemitismus/chronik-der-uebergriffe-auf-juedische-schueler-55202050.bild.html“

    In Berlin werden beispielsweise jüdische Schulkinder von muslimischen Mitschülern, hauptsächlich von Arabern, körperlich attackiert.Es wäre angebracht, dass die Politik und hier vorrangig die Roten und Grünen, gegen den in Berlin, der Hauptstadt Deutschlands ,(scheinbar aber nicht der Hauptstadt der Deutschen), nachweislich von arabischer Seite aus praktizierten Antisemitismus , zur Tat schreitet!
    In den Köpfen dieser geistig umnachteten Politiker wird ja der AfD oder den Rechten gerne Judenfeindlichkeit vorgeworfen; die wollen einfach nicht wahrhaben, WER in Deutschland rassistisch und antisemitisch ist. Wenn da nicht eingegriffen wird (Polizei und Justiz, vor allem Letztere) werden
    dieser ganzen Sache nicht mehr Herr!

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