Leute von heute

Antonios Antoniadis

Antonios Antoniadis bei seiner Eidesleistung im Eupener Stadtrat. Foro: Gerd Comouth

Der SP-Regionalpräsident und Eupener SPplus-Stadtverordnete Antonios Antoniadis ist offenbar überzeugt, dass in der Politik der Humor manchmal Wunder bewirken kann. So machte er sich am Montag im Stadtrat mit einem Gedicht über die CSP-Opposition lustig.

„Nun arbeiten wir – laut CSP – seit 100 Tagen“, wandte sich Antoniadis an den Stadtrat, „Haushalt und politische Erklärung wurden teilweise oder noch nicht vorgestellt, schon wissen sie, dass diese Mehrheit nichts getan hat. Es mag vielleicht daran liegen, dass nächste Woche Karneval ist, denn dazu fiel mir Folgendes ein.“ Und hier ist es, das Gedicht:

100 Tage an der Macht
und sie haben nichts vollbracht!

100 Tage ist es her,
doch was ihr erzählt, ist eine Mär.

Denn wer richtig rechnen kann, stellt fest,
dieser Stadtrat wurde am 3.12. eingesetzt.

Drum sind wir 57 Tage dran.
Hoffe, ihr habt euch nur vertan.

Aber selbst wenn’s 100 Tage wären,
wollt ihr uns die Zeit zum Planen verwehren?

Inzwischen weiß doch jedes Kind,
ihr brauchtet 12 Jahre, damit „die Richtung stimmt“.

An dieser Stelle lesen Sie die Stellungnahme der SPplus in vollem Wortlaut.

 

24 Antworten auf “Antonios Antoniadis”

  1. Armutszeugniss sich auf dieses Niveau herab zu lassen!!!!
    Wenn das jenes ist was wir Eupener gewählt haben, dann Prost!!!
    Lieber Taten folgen lassen und Arbeiten, als Blöde Sprüche klopfen!!!
    Es ist viel zu tun, also gebt GAS und verschenkt nicht eure Zeit mit Posten von Nachrichten oder Schreiben eines solchen „unssinnigen“ Gedicht!!
    Ich bin politisch absolut neutral, aber das hier kann auch ich nicht gut finden!! So wenig wie das „drüber lustig machen“ anderer Parteien oder Personen im PDG!!!
    Tut mir Leid das kann ich nicht gut finden…

    • wenn ich das richtig verstanden hab, dann wird hier eine Behauptung der Eupener CSP kritisiert. Mit dem Parlament hat es nichts zu tun. Ich habe mich sogar getraut, den Anhang zu lesen. Bis auf diesen amüsanten Seitenhieb hat das Ganze Hand und Fuss. Aber gib dir bloß keine Mühe, dich vorher zu informieren, worum es geht. Sonst musst du nachdenken. Das könnte dir Schmerzen bereiten.

  2. und so schoss er sich ins eig'ne Bein

    Weit aus dem Fenster gelehnt, wenn man bedenkt, dass obschon so viel gearbeitet wurde nichts konkretes, selbst erarbeitetes vorgestellt wurde. Viel angefangen, aber noch nichts Vorstellbares
    Ach ja, wenn Herr Antoniadis meint, sie hätten bisher nur so wenig Zeit gehabt, gesteht er ja gleichzeitig, dass die alte Opposition in den letzten 12 Jahren ausser Kritisieren nichts Machbares ausgearbeitet hat. Ob Politiker, die meinen, dass das konstruktive Oppositionsarbeit ist auch konstruktiv regieren können?

  3. Miss Anthropie

    Köstlich, wie der Untergang des Eupener Abendlandes erwartet wird. Jede Sekunde ohne Verkündigung des BSK wird gewertet als Zeichen der Inkopetenz, man schreit schon laut in den Gassen: „Und das soll Alles sein? Und sowas haben wir gewählt?“ Der Grad der Verzweiflung des Wutbürgers lässt sich anhand der Ausrufezeichen am Ende jedes Satzes erkennen, um seiner Meinung Nachdruck und den Anstrich absoluter Wahrheit zu verleihen – gerne in Kombination mit Wörtern in GROSSEN Buchstaben. Angesichts der Tatsache, dass noch über 2000 Tage Legislaturperiode bleiben: Nicht das ganze Pulver am Anfang verschiessen, das Überwintern auf der anderen Tischseite des Stadtrats wir noch etwas andauern. Alles Jute.

  4. Los ihr Wutbürger, los! Hauptsache, es wird nur kritisiert.

    Die neue Mehrheit hat wenigstens in der Opposition damals die Arbeit der alten Mehrheit kritisiert. Und was macht die neue Opposition jetzt? Sie kritisiert, dass bisher nur wenig veröffentlicht wurde. Das allein ist ein Indiz dafür, dass man nicht gemacht hat.

    Es ist ja auch einfacher 12 Jahre in der Presse darüber zu sprechen, dass demnächst ein Bad gebaut wird und es nicht kommt. Ich wünsche der Mehrheit viel Erfolg und hoffe, dass sie sich nicht auf die Lügengeschichten der gekränkten alten Dame CSP eingehen.

  5. Bej d'r Aunderstädter

    Viel Lärm um nichts. Dass die Neuen auch mal frech sind, ist nicht schlimm. Wir haben früher noch Schlimmeres bei so mancher RDG-Debatte gehört. Ob Mehrheit oder Opposition. Das hier ist nebensächlich. Ich muss aber sagen, dass die Leute sehr empfindlich geworden sind. Früher wurde so mancher als wallonischer Stiefellecker gescholten oder als Heim ins Reich-Partei. Und was die CSP in Eupen über so manche Partei sagte, das traue ich mir hier nicht zu schreiben.

    Lest die ganze Stellungnahme, dann lohnt sich zu diskutieren oder warten wir auf die Mitteilungen in der Zeitung. Dass auf O. Direkt ausgerechnet diese Passage und sonst nichts aus dieser Rede oder dieser Sitzung berichtet wird, sagt schon viel über die Schwerpunkte dieser Websaite.

    • Ostbelgien Direkt

      Hallo, wir möchten daran erinnern, dass „Ostbelgien Direkt“ die Stellungnahme der SPplus INTEGRAL veröffentlicht (als Anhang zur Meldung „Antonios Antoniadis“). Das machen andere Medien nicht. Genauso haben wir die Stellungnahme der Eupener CSP am vergangenen Wochenende INTEGRAL als Anhang publiziert.
      Nur zur Info.

  6. Und noch ein Gedicht (Ist ja bald Karneval)

    57 Tage Wunden lecken,
    kann so manches Hirn beflecken.
    Beim Zählen man sich dann vertut,
    weil man ist so voller Wut
    Über die verlorne Macht
    dass es in den Zellen kracht.
    Opposition und auch Regieren,
    muss erst gelernt sein,
    kumm loss mer fiere

    Oepe Alaaf

  7. na ja der Herr Antoniadis wie vor den Wahlen großes Palaver
    und schlecht reden der Opposition.
    wenn das die art des regieren ist na dann Prost,könnte vielleicht eine Büttenrede werden aber zum lachen ist es leider nicht,ich ahne nichts gutes.
    Das ist Niveaulos und beschämend

  8. Streicher Hubert

    Lieber Antonius, nicht als Kommentar, lediglich als sachliche Richtigstellung. Wer Augen hat zu lesen, wird gelesen haben, dass von 100 Tagen Mehrheitsbildung die Rede war. Und diese Mehrheit steht und agiert nachweislich allerspätestens seit dem frühen Abend des 14. Oktober 2012.Auf den Tag der PK genau 102Tage.

    • Antonios

      Lieber Hubert,
      vielen Dank fuer deinen Kommentar. Ich werde jetzt nicht Zitate raussuchen, aber moechte dir eine Frage stellen.

      Welche Entscheidungen kann eine Koalition treffen, die noch nicht eingesetzt ist? Der Stadtrat wurde am 3.12. eingesetzt. Wenn ihr wissen moechtet, was ab da geschehen ist, dann schaut euch die Kollegiumsprotokole an als kleinen Indiz fuer das, was seitdem, gerade mal 60 Tage, passiert ist. Naechste Woche gibt es zudem die politische Erklaerung fristgerecht und mit der Moeglichkeit im Stadtrat darauf zu reagieren.

      Einfach machen lassen. Ich weiss, dass es schwer nachzuvollziehen ist, wenn man seit 1976 ununterbrochen in einer Mehrheit war.

      Dieser Teil der 4seitigen Stellungnahme ist uebrigens trivial. Darueber lohnt es sich nicht wirklich hier eine Debatte zu fuehren.

      auf eine gute Zusammenarbeit!
      Antonios

  9. Youtube ist toll

    Wenn ich mich recht entsinne, hatte doch Streicher oder Aragorn, wie man ihn im Süden Mittelerdes nennt, während des Wahlkampfes ein dreiteiliges Youtube-Video geschaltet, in dem er zahlreiche Projekte der CSP und ihres Steigbügelhalters von der PDB (=der letzte Mohikaner) propangandistisch auszuschlachten versuchte. Dumm nur, dass der Großteil besagter Projekte von DG bzw. WR finanziert und umgesetzt worden war. Clever!

    In Anbetracht dieser Tatsache wundert es dann auch nicht, dass für die CSP (und in diesem Fall ganz konkret Streicher) 100 Tage 2 Monate sind. Nicht clever!

  10. iloveeupen

    Prima Humor, da scheint der csp das lachen zu vergehen, da alle Posten verloren sind. Aber das ist Belgien Live..speziell DG. Macht evver nix, um so schneller ist Belgien am Ende und jemand anderes kümmert sich um uns! Beim nächsten mal wähl‘ ich nur noch die Vrouw Voell

  11. Der Zustand der neuen Innendtadt ist katastrophal. Ist noch nichts passiert. Verbogene Laternen, Wildparker, Unkraut etc.. Also keine charmante Stadt geworden. Hat eine MC Drive Atmosphäre.
    Dein eupen wird doch nicht schöner.

    • ehemaliger PFF-Wähler

      Das stimmt nicht ganz, man sollte nicht vergessen, dass der neue Bürgermeister Leute losgeschickt hatte, um gegen Falschparker zb in der Klosterstrasse vorzugehen, ausserdem kann man ja auch nicht die Politiker für das „nach-mir-die-Sintflut“ Verhalten der Bürger verantwortlich machen!

        • ehemaliger PFF-Wähler

          Absolut einverstanden! Die Resultate sind nicht da. Punkt.
          Ich bin ja auch absolut mit Ihnen einverstanden, dass die neue Mehrheit es selber nicht besser kann.
          Ich wollte nur darauf hinweisen, dass der Klinkenberg schon etwas getan hat, aber leider eben nicht das Richtige.
          Resultat der Dinge, er hat was getan und seine Lösung hat nichts gebracht.
          Vielleicht ist ihm die Diskussion, die hätten noch nichts gebracht lieber, als die Diskussion, ja ok, jetzt haben die was gebracht, haben laut gerufen, dass die alles besser machen können, können es aber offensichtlich doch nicht.
          Es ist eine Sache sich zu verteidigen weil man mehr Zeit braucht, da kann man sehr gut nuancieren, aber sich rechtfertigen müssen, für Sachen, die in die Hose gegangen sind, das ist natürlich ein ganzes Stück unangenehmer.

          PowerFull Föhn = viel heisse Luft und nichts dahinter

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern