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Radfahrer auf Ravel-Weg in Petergensfeld angegriffen

Der RAVeL-Radweg gehört zu den Attraktionen, die für einen Ferienaufenthalt in Ostbelgien sprechen. Foto: Shutterstock

Von einem Fall von Gewaltanwendung in Raeren berichtet die Polizeizone Weser-Göhl am Donnerstag.

Am 01/04/2026 werden die Dienste der Polizeizone Weser-Göhl um 14.28 Uhr nach Raeren, Petergensfeld, zum dort gelegenen Ravel-Weg gerufen.

Vor Ort angekommen, wird den Polizisten folgender Sachverhalt geschildert: Zwei Jungen befahren den Ravelweg mit ihren Fahrrädern, als einer der beiden durch eine Person mit Sturmhaube vom Fahrrad geschubst wird.

Der Verdächtige schlägt mehrfach auf das Opfer ein und entwendet diesem eine Sporttasche.

Andere Passanten werden auf den Vorfall aufmerksam und eilen dem Opfer zur Hilfe. Der Täter versucht noch das Fahrrad des Opfers zu entwenden, was jedoch durch den zweiten Jungen verhindert werden kann. Der Täter ergreift zu Fuß die Flucht.

28 Antworten auf “Radfahrer auf Ravel-Weg in Petergensfeld angegriffen”

    • Pensionierter Bauer

      Genau diese Frage stelle ich mir auch immer wieder. Ich sehe kein Problem dabei, wenn gesagt wird ob der Typ einen hiesigen Sprachslang hatte, einen Niederländischen, einen Frazösischen, oder gar einen Eiflerdialekt sprach. Die Polizei sollte ruhig klarere Angaben zum Täter und auch zur Beute machen, denn mit den hier gegebenen Angaben können wir wöhl kaum zur Ergreifung eines gefährlichen Täters beitragen.

  1. Der Vater des Kindes hat folgendes geschrieben:

    AUGENZEUGEN GESUCHT:

    Heute wurde unser 12-jähriger Sohn gegen 14:00 auf dem Ravelweg Opfer eines gewaltvollen Überfalles.

    Ca. 200m hinter dem Bahnhof Roetgen / Kaffeefee in Richtung Aachen war er mit 4 Freunden, teils mit Fahrrad, teils zu Fuß unterwegs als Ihm ein ca. 15–18-jähriger Mann entgegen kam. Bekleidet war er mit einem schwarzen Zipper, einer schwarzen Sporthose und schwarzen Nike-Turnschuhen. Die Kinder haben Ihn als dunkelhäutigen, südländischen Typen mit einem Ansatz eines Schnauzbartes von ca. 1,70-1,75m Größe beschrieben. Die schwarzen Haare trug er kurz in Richtung eines Basscutes.

    Unmittelbar vor der Gruppe zog er sich eine Sturmmaske über und hat unseren Sohn mehrfach ins Gesicht geschlagen, vom Fahrrad gerissen und zu Boden geworfen. Am Boden liegend hat er weiter auf das Gesicht eingeschlagen. Die 3 etwas weiter hinten gebliebenen Kinder der Gruppe eilten herbei, um zu helfen.

    Einem der Jungen ist dabei seine Geldbörse entwendet worden. Meinem Sohn wurde eine Sporttasche mit einer JBL-Extrem 2 Box und weiteren Sachen gestohlen worden.

    Der Diebstahl des E-Bikes konnte glücklicherweise durch die Kinder verhindert werden.

    Der Täter flüchtete dann über die Bahnhofstrasse in Richtung Rosentalstrasse.

    Neben dem Diebstahl hat mein Sohn schwere Prellungen im Gesicht, Platzwunde im Mundinnenraum, schwere Kratzer am Hals sowie Schmerzen und Prellungen an Knien und Rücken erlitten.

    Falls jemand etwas gesehen haben sollte oder Hinweise zum Täter haben sollte bitte ich um eine PM. Alternativ kann auch die belgische Polizei informiert werden.

    Noch eine Anmerkung aus persönlicher Sicht:

    Der Ravelweg war heute bei Sonnenschein schon recht gut besucht.

    Das heutzutage keiner mehr die Zivil-Courage besitzt Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 12 Jahren, die zusammengeschlagen und aufgelöst am Boden liegen, zu helfen – naja das ist die eine Sache.

    Mehr als unverschämt jedoch ist die Tatsache das ein älterer Mann sogar noch die Dreistigkeit besessen hat die Kinder „sehr unhöflich“ anzumaulen das sie doch gefälligst Platz machen sollten!

    Lieber Renter, dem der Anstand fehlt zu helfen, – dann halt doch bitte wenigstens dein Maul und verpiss dich leise. Vielleicht erinnerst du dich irgendwann nochmal an deine Kinderstube, falls du überhaupt so etwas wie Erziehung und Anstand in deiner Kindheit mitbekommen hast.

    • Sabine 03/04/2026 18:20

      Könnten Sie bitte eine annähernde Beschreibung des maulenden „älterer Mann“ hier hinzufügen?
      Es würde mich freuen, wenn man den Kerl auch noch zur Strecke bringen könnte.

      Ihnen und Ihrem Sohn alles Gute und kräftige Genesungswünsche | PvD

    • Belgofritz

      @Sabine: Danke! Den älteren Herrn will ich jetzt mal nicht vorverurteilen, vielleicht hat er die Situation schlicht nicht gecheckt. Gut, das ist Spekulation, aber für viele Ältere sind solche Übergriffe – auf Kinder – regelrecht unvorstellbar.
      Keine Spekulation sind jedoch die von Ihnen genannten, ausführlicheren Tätermerkmale, die gestern Abend bereits bekannt waren.

    • Peter Müller

      Vom Vater kommt auch nicht viel, ausser Vorürfe?. Das er Angst um seinen Sohn hat , kann ich verstehen. Waren andere Personen in der Nähe oder nicht ?. Sich über eine ältere Person zu beschweren, na Ja. Heute sollte man seine Jugend besser mehr zur Selbstverteidigung ermuntern ( Vereine ) anstatt auf dem Sofa zu sitzen. Auch gibt es verschiedene Utensilien gegen Angriffe. Jeder der heute auf die Strasse geht ,begibt sich in Gefahr. Und sich selber in Gefahr zu setzen ,um eine andere Person zu helfen !!!. Das haben wir leider der grünen Maffia zu verdanken, und den laschen Gesetzen. In den Städten ist so etwas der Alltag !. Leider passiert das bei uns auch immer häufiger.

      • Rudolph S.

        Gut erkannt, Herr Müller.
        Die heutige Jugend muss die Fehler der links-grünen Bahnhofswinker und Bärchenwerfer ausbaden.
        Die Jungs werden zusammen geschlagen oder “ mit einem spitzen Gegenstand angegriffen „, die Mädchen werden , wenn sie „Glück“ haben, nur einfach vergewaltigt und nicht Gruppenreise.
        Dafür wählt die Jugend auch vermehrt rechts.

        • Rednose Nikolaus

          Echt Rudolph, ich dachte die wählen vermehrt grün, weil die Mintprofis die Umwelt nicht rettet.
          Aber Hauptsache Handy in der Hand, viel chillen ,reisen ,Spaß und meckern wie Scheisse alles ist

  2. Man hätte die Bahntrasse an Deutschland zurückgeben sollen. Sie machte nur Sinn, wenn man da wirklich eine Eisenbahnstrecke von Eupen in die belgische Eifel zwecks CO2-Reduzierung gebaut hätte. Der RAVeL-Ausbau hat der Wallonie nur gekostet. Und gleich was da passiert, Verkehrsunfall oder Gewalttat, es wird einen Justizwirwarr geben.

  3. @WK 05/04/2026 22:42

    Deutschland hat seinerzeit dankend abgelehnt.

    Die Überlegung, die Vennbahn-Trasse (Teil des RAVeL-Netzes) an Deutschland zurückzugeben, wurde vor allem um das Jahr 2007/2008 diskutiert, als der Bahnbetrieb endgültig eingestellt wurde.

    Trotz theoretischer Überlegungen, ob der Abbau der Schienen ein Ende der belgischen Souveränität über die Trasse bedeuten könnte, erhob die deutsche Bundesregierung keinen Anspruch auf das Gebiet. Berlin sah keinen Grund, wegen einiger Quadratkilometer Land ein internationales Fass aufzumachen oder Belgien Territorium abspenstig zu machen.

    Völkerrechtlich ist die Situation durch den Versailler Vertrag und spätere Grenzabkommen (1922, 1929, 1935) fixiert. In diesen Verträgen wurde die Trasse Belgien zugesprochen, um den Betrieb der Bahn zu sichern. Es wurde jedoch keine Klausel vereinbart, die eine automatische Rückgabe an Deutschland für den Fall vorsieht, dass der Zugverkehr eingestellt wird.

    Die Trasse bleibt belgisches Staatsgebiet, auch wenn sie als Radweg durch deutsches Gelände führt. Dadurch bleiben auch die fünf deutschen Exklaven (wie Mützenich oder Roetgen) bestehen, die nur durch den schmalen belgischen Streifen vom restlichen Bundesgebiet getrennt sind.

    Somit bleibt alles so, wie es ist. Und dieser sogenannte Premium-Radweg ist oft genug einen Tummelstrecke für den pedalierenden Pöbel und Sonntagsfahrer-Gesindel.

    • PvD, einen Widerspruch sehe ich da: „Deutschland hat seinerzeit dankend abgelehnt.“ und „automatische Rückgabe“. Explizit gegen automatisch. An eine solche automatische Klausel hätte man 1920 nicht gedacht, wer hätte denn gedacht, dass die Eisenbahn durch das Automobil ersetzt wird.

  4. Peter Müller

    PvD hat nicht ganz Unrecht. Da geht es zu wie im normalen Strassenverkehr. Jeder will seine Berechtigung auf dem 3 Meter breiten Weg haben. Ob die Familie mit Kindern, die Person mit seinem Fifi, oder die Möchtegern Radprofis. Da sind die ab und zu Senioren auf ihren E – Bikes noch garnicht dabei. Die Regeln sind zwar festgeschrieben, ab sehr schwammig. Das grösste Problem ist die Geschwindigkeit. Die Regeln werden von der lokalen Polizei überprüft!. :-)))

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