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Kontrollaktion „Ablenkung am Steuer“: Handy ist größte Gefahr

68 Personen wurden wegen „Handy am Steuer“ protokolliert. Foto: Shutterstock

Am 3. und 4. Februar hat auf nationaler Ebene die Aktion „Ablenkung am Steuer“ stattgefunden.

Neben den normalen Verkehrszuwiderhandlungen wurde hier ein besonderes Augenmerk auf all das, was eine Person vom sicheren Führen eines Fahrzeuges ablenkt, wie zum Beispiel „Handy am Steuer“, gelegt.

Die Polizeizone Weser-Göhl hat sich am 3. Februar mit fünf Beamten und am 4. Fevrtsr mit vier Beamten an der Kontrollaktion beteiligt.

Insgesamt wurden 104 Fahrzeuge und 97 Personen überprüft. Dabei wurden folgende Feststellungen getätigt:

  • 68 Personen wurden wegen „Handy am Steuer“ protokolliert.
  • 11 Personen wurde wegen Nichttragen des Sicherheitsgurtes ein Protokoll erstellt.
  • Gegen 1 Fahrer wurde ein Protokoll erstellt, da die Ladung seines Fahrzeuges unzureichend gesichert war.
  • Es wurden 3 sofortige Erhebungen wegen anderer Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung ausgestellt.
  • ,4 Verwarnungen wurden ausgesprochen.

39 Antworten auf “Kontrollaktion „Ablenkung am Steuer“: Handy ist größte Gefahr”

  1. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    Auch wenn ich nicht fliege, versetze ist das Handy für kurze Strecken in den Flugmodus.
    Sollte ich es vergessen haben, schalte ich es während der Fahrt in den Flugmodus. weil mir das Gebimmel auf den Geist geht. böse, böse.

    Bei längeren Fahrten, wird es allerdings zur Navigation genutzt, alleine um über die Echtzeit Situation des Verkehrs, auf dem laufenden zu sein.
    Sollte die Nutzung einem unbekannten Ziel dienen, wird das Ziel natürlich vor der abfahrt eingegeben, um auch in diesem Fall, nicht bei der Fahrt selbst, abgelenkt zu werden.
    Die Überschrift im Artikel, wird wohl zweifelsfrei korrekt sein, aber die Ablenkung hat wohl immer häufiger auch andere Gründe?
    Es ist doch seit langem auffällig, dass manche Leute es sich im Straßenverkehr etwas einfach machen und innerhalb geschlossener Ortschaft durch ständiges 30 tuckeln den gesamten Verkehr behindern.
    Ob es an den zu stark dosierten Medikamenten liegt, oder den Drogen, mag ich jetzt nicht beurteilen. Wenn man es aber beispielsweise auf einer breiten Straße wie die Aachener nicht schafft auf Tempo 50 innerhalb der Ortschaft zu kommen und mit stur 30 von Anfang bis Ende fährt , ohne Berücksichtigung des nachfolgenden Verkehrs und durch die Beschilderung veränderte Höchstgeschwindigkeit Angabe, dann muss man schon irgendwie abgelenkt sein, vielleicht auch gedanklich.
    Gedankliche Ablenkung ist nicht weniger gefährlich sein, als sich von einem Handy ablenken zu lassen, auch wenn es wegen dieser Ablenkung kein Knöllchen gibt.
    Den einzigen Vorteil hinter den abgelenkten Verkehrs behinderungsfahrer zu bleiben, ob durch Handy oder sonstiges, ist, man bekommt kein Knöllchen.
    Oh weh, oh weh wenn man einen solchen überholt. Das ist schlimmer als wenn die Wildsau über die Straße rennt 😉

    • meinemeinungdazu

      Ganz sicher ist das mehr als langsame fahren in der von ihnen beschriebenen Situation auch darauf zurückzuführen, dass Fahrer von E-betriebenen und Hybrit-Autos durch diese Fahrweise optimal mit Elektro-Energie fahren.

      • Nee, ganz ganz ganz sicher hat der Langsame eine muskuläre Störung am Fuß und kann das Gaspedal nicht richtig runterdrücken, oder er meint womöglich, die Höchstgeschwindigkeit von 50 bedeutet nicht zugleich irgendeine Mindest Geschwindigkeit, unglaublich!

        • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

          #meinemeinungdazu/ Ihre Meinung ist nicht auszuschließen, sie wäre allerdings nur verständlich bei hohem Verkehrsaufkommen, bei dem sie zwangsläufig so oder so die Bremslichter des Vordermannes auf Dauer wieder vor Augen haben.
          Bei normalen Verkehrsaufkommen, empfehle ich den von Ihnen beschriebenen Fahrern auf das Fahrrad umzusteigen. Denn die Sparmaßnahme einzelner, dürfen nicht zu einem Rückstau führen, der schneller durch unkonzentriertes Fahren oder Sparmaßnahmen entsteht, als es sich manche vorstellen können.

      • Vermute mal

        Danke HEBVS, aber auf die gestellte Frage wurde nur teilweise geantwortet.
        Und wenn kein Minderjähriger im Auto sind, darf der Fahrer dann rauchen und essen während dem fahren?
        Rauchen und essen lenkt doch auch ab, egal ob ich jetzt allein oder mit anderen im Fahrzeug bin.

    • meinemeinungdazu

      @Vermute mal
      Wenn essen beim fahren nicht erlaubt ist, müsste rauchen am Steuer von der Logik her auch verboten sein.
      Bei Jugenlichen im Fahrzeug (-18 Jahre) IST rauchen im Auto verboten.

      • Vermute mal

        Danke meinemeinung dazu.
        Aber auf die gestellte Frage wurde nur teilweise geantwortet.
        Und wenn kein Minderjähriger im Auto sind, darf der Fahrer dann rauchen und essen während dem fahren?
        Rauchen und essen lenkt doch auch ab, egal ob ich jetzt allein oder mit anderen im Fahrzeug bin.

  2. Peter Müller

    Die Neuen Autos haben doch Bildschirme von der Grösse eines DIn A 4 Blatt. Das müsste verboten werden, das längt genauso ab wie ein Handy ?. Wie sieht es denn mit dem lassen von einem Furz, wenn eine zweite Person im Wagen sitzt!!. Darf man nackt Auto fahren ?. Fragen über fragen.

  3. Eulenspiegel

    „11 Personen wurde wegen Nichttragen des Sicherheitsgurtes ein Protokoll erstellt.“

    Mich schockiert diese Zahl ! Wie kann man nur so unvernünftig sein ohne Gurt zu fahren. Klar ist das möglich. Entsprechendes Zubehör gibt es im Internet zu erwerben ( oder Teileverwerter ).

    Nicht erwähnt wird die Ablenkung durch die elektronische digitale Ausrüstung der modernen Pkws, die immer mehr ausufert. Per Touchscreen auf den immer länger werdenden Board. Immer weniger Kippschalter/Drucktasten. Bin froh dass mein Pkw ( Baujahr 2012 ) mich damit verschont…..

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Eulenspiegel/ Die Bedienung per Touchscreen funktioniert in den Niederlanden einwandfrei.
      Nur in manchen Teilen unseres Landes, haben die Autohersteller nicht berücksichtigt, dass bei jedem Loch im Asphalt, der Finger das falsche Symbol erwischt.
      Kommt es zu einer Anhäufung von Löchern, ist die Ablenkung umso größer.
      Deshalb müssten eigentlich, die Autobauer nur das Recht haben nach Belgien zu exportieren, wenn die komplette Steuerung über die Spracheingabe funktioniert, obwohl es sicherlich auch den einen oder anderen ablenken könnte.
      ideal bleiben die von Ihnen erwähnten Kippschalter und Drucktasten.
      Eine andere Möglichkeit wäre, sich einmal in anderen Ländern anzuschauen, wie Straßenbau funktioniert.
      Denn das hat man hier noch nicht begriffen. Es fängt bei den Kanaldeckeln an und hört bei den Krater im Asphalt auf.
      Die Krater entstehen dadurch, dass kleinere Löcher wegen Sparmaßnahmen ignoriert werden.
      Aber selbst bei einer komplett Sanierung von Straßen, werden anscheinend zahlreiche Fehler gemacht, sonst würden die Kanaldeckel und Fahrzeuge, nicht den Lärm verursachen, den sie nach der Sanierung einer Straße von sich geben.
      Weshalb die Deckel immer so angelegt sind, dass man Zickzack fahren müsste um sie nicht mit den Rädern zu treffen, dürfte auch zum typisch belgischen Rätsel gehören.
      Auch schlechte Straßen erhöhen das Unfallrisiko, nicht nur die Ablenkung unsere schönen neuen technischen Welt.
      Leider stellt die Polizei den politischen Verantwortlichen dafür kein Knöllchen aus.
      Für jedes Loch im Asphalt ein Knöllchen und schon hätten wir Straßen wie in NL.

  4. Auch Proximus mischt da mit...

    Wenn sie sich in der Grenz-Gegend Burg-Reuland, besonders um Thommen-Espeler-Grüfflingen bewegen, wird man sehr offt von Proximus via SMS mit falschen Standortangaben belästigt. Hab’s mal gezählt. 40 im Monat Januar. Proximus generiert sich selbst so ‚SMS‘ Traffic den man dem Kunden dann in Rechnung stellt !

    • Auch Proximus mischt da mit…, so weit mir bekannt, bezahlt man nicht in Europa für eingehende Kurzmitteilungen. Das Problem im Grenzbereich ist, dass man nicht unbedingt den richtigen Rettungsdienst bei Wählen von 112 erreicht.

    • „Proximus generiert sich selbst so ‚SMS‘ Traffic den man dem Kunden dann in Rechnung stellt !“

      Nein, diese SMS ist informativ und wird natürlich NICHT in Rechnung gestellt.
      Erzählen Sie uns nicht so einen Blödsinn.

  5. Pierre II

    Die Nutzung des Handys am Steuer ist eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer. Schon wenige Sekunden Ablenkung können zu schweren Unfällen führen. Deshalb ist das Handyverbot beim Autofahren notwendig und richtig. Wer sich nicht daran hält, gefährdet bewusst andere und sollte mit strengen Konsequenzen rechnen. Bei Handy Gebrauch halte ich einen Führerscheinentzug für gerechtfertigt, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

    • Kasperle

      @Pierre II,
      Ich möchte Ihnen nicht widersprechen, doch wo fängt es an und wo hört es auf. Es sollte in der Eigenverantwortung stehen, Ablenkungen jeder Art bei der Führung eines Fahrzeuges zu unterlassen.
      Dieses gesetzlich zu reglementieren führt zwangsläufig zu Ungerechtigkeiten und zum zivilem Ungehorsam.
      Denn auch die, die es zu kontrollieren hätten ja auch der menschlichen Fehlerhaftigkeit unterliegen.
      Das Argument zum Schutz der passiven Sicherheit steht da in keinem Verhältnis.
      Das führt zwangsläufig dazu, das die Polizei mehr Zeit damit verbringt die Leute zu gängeln als Aufgaben zu übernehmen wofür sie einst angedacht waren. Das gepaart mit der menschlichen Charaktereigenschaft “ Gib einem Menschen ein bisschen Macht und du siehst seinen wahren Charakter“ führt
      wiederum auf der anderen Seite dazu den Respekt zu den Behörden zu verlieren.
      Das ist übrigens der Zustand indem sich unsere Welt befindet. Nur noch Gängelei, ein riesiger Verwaltungsapparat, Unzufriedenheit und nichts funktioniert mehr.
      Finde den Fehler!

  6. Es sein denn, dass Smartphone steckt in einer Halterung, dann darf man das auch bedienen. So stehts geschrieben. Tja, die Ablenkung ist dann natürlich viel geringer, und wenn das Ding in einer Halterung steckt, und man tippt darauf rum, schaut man selbstverständlich auf die Strasse! Sowas von lächerlich

    • Peter Müller

      Alles richtig Deutsch. Wenn ich eine Person anrufen möchte, brauche ich nicht die Hânde vom Lenkrad zu nehmen. Aber ich muss die Knöpfe solange bedienen bis ich seinen Namen oder die Nummer habe. In der Zeit ist man abgelenkt, genauso wie mit dem Handy. Das gleiche gilt, wenn ich das Navi oder sonstiges bediene. Es gibt nur eine sichere Möglichkeit, Rechts anfahren.

      • Stimmt, aber …

        @ P. Müller

        soviel ich weiß, kann man moderne Handys auch per Sprachbefehl nutzen, das erübrigt das Zielen mit dem Zeigefinger.

        Aber die Hauptablenkung, finde ich, ist das Gespräch, welches man anschließend über Handy führt. Ein Gespräch mit einem Beifahrer/Insasse lenkt bedeutend weniger ab, als ein Handygespräch, was m.E. oft daran liegt, dass der Beifahrer sieht, wie kritisch die aktuelle Verkehrslage ist … vielleicht überschätze ich aber auch mit dieser These manchen Beifahrer 😀.

        Unterm Strich muss man sich allerdings fragen, wie es überhaupt möglich war von 1890 bis 1970 (?) ohne Handy und ohne Sicherheitsgurt zu fahren 😵‍💫?! Nicht ganz unbedeutend dabei ist sicherlich die tolle staatliche Einnahmequelle, genau wie die 20iger und 30iger Zonen, bei denen man bei 3km/h Übertretung (entspricht der Dicke der Tachonadel und einer Bremswegverlängerung von 10 cm) mit 70€ zur Kasse gebeten wird!!

        • Der Alte

          Mir vor nunmehr mehr als 12 Jahren passiert. Diensthandy mit Freisprechanlage verbunden, Stop and Go Verkehr im Stau. Telefonat mit Vorgesetztem, konzentriert auf Gespräch, zu spät gebremst obwohl die Geschwindigkeit höchstens 20 KM/H betrug, leicht auf Vordermann draufgefahren.

          • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

            #Stimmt, aber…/hatte schon schön beschrieben, dass der Beifahrer im Gegensatz zum Gesprächspartner am Telefon, sieht, wie die Verkehrssituation ist/ und dann auch vermutlich nicht mehr ablenken würde und notfalls, vier Augen mehr sehen als zwei und sogar warnen könnte, was heutzutage in manchen Fahrzeugen, die Technik übernimmt, oder in Ihrem Fall # der Alte sogar eingreifen könnte.
            Und irgendwann kann man sich auch zum telefonieren auf dem Beifahrersitz setzen, wenn das Fahrzeug völlig autonom fährt.
            Die Rede ist sogar schon davon gewesen, dass das eigene Fahrzeug, die Kinder alleine zur Schule bringen wird.
            Unmöglich ist es nicht, in anderen Ländern fahren schließlich schon Taxis von Geisterhand. Das Chaos vor den Schulen möchte ich dann aber nicht sehen, wenn das Fahrzeug so trainiert wird, wie manche Eltern es praktizieren. Denn im Klassenzimmer kann man schlecht wenden😉
            Bis dahin besteht z.B bei vielen Firmenfahrzeugen die Möglichkeit zu beobachten, wo der Arbeitnehmer sich befindet und ob das Fahrzeug bewegt wird oder nicht. Sogar ob man durch den Regen fährt, lässt sich heute aus der Ferne feststellen, indem man sehen kann ob der Scheibenwischer eingeschaltet ist oder nicht.
            Um die Leute nicht beim Fahren abzulenken, könnte man also auch anrufen, wenn das Fahrzeug steht. Was in einer Pause natürlich auch lästig sein könnte. Also am besten gar nicht anrufen und abwarten bis man angerufen wird.
            Vom Arbeitnehmer und nicht von ihrem Vorgesetzten, dem Bösen;-) während der Fahrt . Wie in Ihrem Fall# der Alte.

        • Peter Müller

          Alles richtig. Ich habe eine Freisprechanlage im Wagen, darum brauche ich nicht mein Handy in die Hand zu nehmen, muss aber Tasten bedienen um in den Modus zu kommen, und eine Sprachnachricht abzusenden. Wie auch bei einem Handy !!.

          • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

            Peter Müller/ Sie haben noch Tasten?
            Was ist das denn für ein Alter Knochen?
            Wahrscheinlich befindet sich ihr Kommunikations Funkgerät noch in einem Reisekoffer, der dadurch platzmäßig ausgefüllt ist.
            Ist es das Modell, bei der sie die Teleskopantenne rausziehen müssen, nachdem sie den Koffer geöffnet haben und damit Richtung Funkmast Zielen ? Dann müssen sie ja so oder so anhalten um eine Nachricht zu senden , Aber denken Sie vorher daran, die Röhren aufzuheizen. Ich empfehle Ihnen ein Faxgerät im Auto, das geht schneller.
            Sie haben doch eine Rückbank ?
            😉

            • Peter Müller

              Ja Hugo ich habe noch tasten am Lenkrad, kann aber auch durch Sprache den Teilnehmer ermitteln. Alter Knochen ,da haben sie Recht, da ich meinehochwertigen Autos immer über viele Jahre fahre, kommt auch mal der Tag, dass es nicht mehr so auf den neuesten Stand ist, obwol ich glaube, dass ich mehr Sicherheitsrelevante Bauteile im Wagen habe, als sie eventuell noch nicht in ihrem neuen Wagen haben !!. Also beim nächsten Autokauf nicht nur auf den Preis schauen. Geiz ist geil, stimmt nicht immer.

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