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Pfiffe von den Tribünen für die AS [Alles nur Satire]

AS-Trainer Jordi Condom. Foto: Gerd Comouth

Normalerweise pfeiffen die Spatzen etwas von den Dächern, heißt es im Volksmund, aber am Samstag im Kehrweg-Stadion beim 3:3 der AS Eupen gegen den SC Lokeren pfiffen die Fans der Schwarz-Weißen von den Tribünen. Und die Pfiffe galten der eigenen Mannschaft.

„Not amused“ war AS-Trainer Jordi Condom nach dem Spiel der Schwarz-Weißen gegen den SC Lokeren, das 3:3 endete (siehe Bericht an anderer Stelle).

Weil die Eupener Mannschaft in der 2. Halbzeit etliche hochkarätige Torchancen ausgelassen hatte, hieß es am Ende nicht 6:2 oder 5:2, sondern 3:3.

Vor allem gab es Buhrufe und Pfiffe von den eigenen Fans, wofür Jordi Condom überhaupt kein Verständnis hatte.

„Brauchen Fans, die uns unterstützen“

„Wenn wir abgestiegen wären und ein Spiel nach dem anderen verloren hätten, könnte ich die Reaktion der Fans verstehen. Das ist aber nicht der Fall“, wurde der Spanier in der Tagespresse zitiert: „Wir haben den Klassenerhalt geschafft und das Halbfinale des Pokals erreicht. Und gegen Lokeren? Da haben wir ein Spiel gezeigt, dass wir bei besserer Chancenverwertung mit 5:2, 6:2 gewonnen hätten“, so Condom.

Der AS-Trainer sagte zudem, dass er das Verhalten der Fans akzeptieren werde, aber kein Verständnis habe für die Unmutsbekundungen von den Tribünen: „Ob ich die Pfiffe nachvollziehen kann? Nein, ganz und gar nicht. Dafür habe ich null Verständnis. Wir brauchen Fans, die uns unterstützen. Gerade dann, wenn es mal weniger gut läuft. Pfeifen? Das ist einfach. Dann ist es für uns vielleicht besser, wenn wir auswärts spielen.“

Zum Thema siehe auch folgenden Bericht auf „Ostbelgien Direkt“:

  1. Mischutka

    …..und Jordi Condom warnt weiter : „Wenn ich noch einmal Pfiffe höre, wenn wir schlecht spielen oder wenn ich die falschen Leute aufgestellt bzw. eingewechselt habe, dann erteile ich allen bösen Leuten Stadionverbot. Ich lasse dann ein paar hundert (echte) Kamele aus der Wüste einfliegen und setze diese dann auf die Tribünen. Diese Kamele (!) können nicht flöten … die machen nur „buuaah“ wenn sie ein Bier bzw. Wasser wollen….

  2. Herr Jordi Condom,sie sind doch nun schon seit (vielen) Jahren Fussballtrainer.Wenn sie aber so „Dünnheutig“sind und Gesunde Kritik nicht vertragen,dann sollten sie
    schleunigst den Beruf wechseln.
    Z.B. Pfleger im Seniorenheim oder als Maschinenführer in einem hiesigen Betrieb,(Natürlich im Dreischicht Zyklus!!!)
    Wenn sie dann nach RICHTIG getaner Arbeit nach Hause gehen,werden sie ganz bestimmt NICHT ausgefiffen.
    Fazit:Diallo brauchen wir nicht.
    Und lernen sie endlich,bei Zeiten auszuwechseln.
    Ich weis,das sie das hier geschriebene (nicht) lesen werden=können.
    Aber,wir verstehen sie und ihr Französische?auch nicht.

    • Mischutka

      @ Nur so :
      Hallo … Lieber „Nur so“ bitte glaube nun mal gar nicht, daß gewisse „Leute“ (Trainer usw….) nicht informiert sind, was „wir“ hier von uns geben…. (Angefangen bei allen Berichten/Artikeln bis zum letzten Kommentar). Wenn die sagen „ich/wir lese(n) das nicht“ : glatt gelogen ! Ein (ehemaliger) AS-Spieler, den ich fast jeden Tag getroffen habe, hat es mir immer wieder bestätigt : Fast alle lesen wirklich ALLES und überall. Und diejenigen die unsere Muttersprache nicht verstehen (wollen oder können) lassen sich alles übersetzen bzw. bekommen alles erzählt. Und ich weiß auch ganz genau, daß die gewissen „Medien“ (rate bitte mal wer hier gemeint ist ……..) überhaupt nicht leiden können. Das ist bei der AS sogar noch schlimmer als in der Politik. Du kannst 100% fest davon ausgehen, daß der Jordi Condom bis auf den Punkt genau über deinen (sehr guten) Kommentar informiert ist ! Garantiert.
      MfG.

  3. Harald Montfort

    Pfiffe der Fans ist für mich ein NoGo.
    Schaut euch mal die ausgelassenen Chancen bei anderen Vereinen an und das von überbezahlten Profis.
    Ich frage mich manchmal ob dieses Fans jemals auf diesem Niveau Fußball gespielt haben.
    Jeder der das gemacht hat, wird niemals einen Spieler auspfeifen.

    • Werter Herr Montfort,

      Es sind die Fans die den Fußball am Leben halten. Auch wenn er mittlerweile von der „Klatschpappe“ bis zur „Präsentation der Eckfahne“ durchkommerzialisiert ist, ohne die Fans gäbe es keine Stimmung im Stadion.
      Zuweilen gibt es die auch mit Fans nicht, liegt aber dann auch an den Akteuren.
      Der Durchschnitts-Fan lebt und fiebert mit „seinem“ Verein. Er feiert Siege und Aufstiege, erleidet Niederlage und Abstiege.
      Wenn die „Erfolgsfans“ weg sind zieht er sich immer noch die „Kutte“an, drapiert sich mit dem teuren „Fan-Schal“ und pilgert ins Stadion.
      Dort sieht er gut bezahlten Spielern bei der Arbeit zu. Er weiß was sie können und sieht was sie abliefern. Wenn das nicht im Einklang steht darf er auch mal pfeifen. Arbeitsverweigerung und schlechte Leistung sind das „No-Go“.
      Man kann auch mal enen schlechten Tag oder einfach nur Pech haben, aber der Fan hat ein gutes Gespür dafür wenn „seine Lieblinge“ sich zurücknehmen weil es um nichts mehr geht.

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