Sport

Kritik an Rallyeprofi Thierry Neuville nach seinem erneuten Ausscheiden wegen eines Fahrfehlers [VIDEO]

Hyundai-Fahrer Thierry Neuville. Foto: epa

„Das sollte nicht passieren“: Nachdem er bei der Rallye Schweden erneut einen möglichen Sieg weggeworfen hatte, musste sich Thierry Neuville Kritik von seinem Team gefallen lassen. Wieder war dem 28-Jährigen aus St. Vith, in Führung liegend, ein Fahrfehler zum Verhängnis geworden.

„Ein geknickter Fahrer und ein verärgerter Teamchef“, beschrieb das Portal motorsport-total.com den Ärger im Lager Hyundai nach dem erneuten Ausfall des Rallyeprofis aus St. Vith (siehe VIDEO am Ende des Artikels).

Wie schon beim ersten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2017 in Monte Carlo, hat Neuville auch beim zweiten Lauf in Schweden, klar in Führung liegend, durch einen Unfall die Chance auf einen Sieg verspielt.

Auf der nur 1,90 Kilometer langen Zuschauerprüfung am Ende des Tages war Neuville am Samstag in die Absperrung gerutscht, wobei die Lenkung seines Hyundai i20 WRC beschädigt wurde.

Vor der letzten Wertungsprüfung des dritten Tages hatte Neuville seinen Vorsprung in der Gesamtwertung noch ausgebaut und führte zuletzt mit 43 Sekunden vor Jari-Matti Latvala und 47 Sekunden vor Ott Tänak.

Für alle eine Enttäuschung

„Es ist leicht gesagt, dass der Rallyesport halt so ist, aber mit 43 Sekunden Vorsprung sollte so etwas nicht bei einer Zuschauerprüfung passieren“, zitierte motorsport-total.com Teamchef Michel Nandan, der sich über den Fehler seines Piloten ärgerte. „Das ist für alle im Team eine Enttäuschung.“

Thierry Neuville im Hyundai i20 WRC in Torsby bei der Rally Sweden. Foto: epa

Dementsprechend geknickt war Neuville am Samstagabend nach seinem neuerlichen Fauxpas. „Worte können nicht beschreiben, wie ich mich jetzt fühle. Urplötzlich ist eine wirklich gute Rallye für uns zu Ende“, sagte er: „Den ganzen Samstag lang haben wir uns darauf konzentriert, die Rallye zu kontrollieren. Wir wollten nicht, dass sich so etwas wie bei der Monte wiederholt, aber genau das ist jetzt passiert.“

Trotz des erneuten Rückschlags wollte sich der Vize-Weltmeister nicht entmutigen lassen. „Wir wissen, dass der i20 WRC schnell genug ist, um Rallyes zu gewinnen. Ich bin zuversichtlich, dass die Resultate kommen werden“, sagte Neuville.

Möglicherweise bekommt Neuville die neuerliche Rolle des WM-Mitfavoriten nicht, in die er als Vize-Weltmeister und vor allem wegen des Rückzugs von Volkswagen gedrängt wurde oder auch sich selbst gedrängt hat.

Erster Sieg für Toyota

Sieger der Schweden-Rallye wurde am Sonntag der Finne Jari-Matti Latvala. Damit feierte Toyata bereits bei der zweiten Rallye nach dem Comeback nach 17 Jahren Pause den ersten Sieg.

Im Ziel hatte Latvala nach 18 Wertungsprüfungen einen Vorsprung von 29,1 Sekunden auf Ott Tänak (Ford). Rang drei ging an den amtierenden Weltmeister Sebastien Ogier (Ford, +59,5 Sekunden). Neuville beendete die Rallye Schweden auf dem 13. Platz. (sport1/motorsport-total.com)

Nachfolgendes VIDEO zeigt den Crash von Thierry Neuville bei der Rally Sweden:

  1. Beobachter

    Natürlich ist das sehr entäuschend, aber jeder der selber mal Rallye gefahren ist weiss wie schnell das passieren kann.
    Ich auf jedem Fall stehe voll und ganz hinter Thierry und Nicolas, die Siege werden auch noch kommen.
    Mann sollte auch bedenken das die Situation von TN vom Jäger zum Gejagten auch erst mal gelernt werden muss. So ein Druck ist nicht so einfach, bin aber überzeugt das sie das schaffen werden.

    • Kann Ihnen nur Recht geben, was uns nicht umbringt, macht uns stärker. Thierry und Nicolas werden es schaffen, jetzt erst recht, so wie Klubbb 3 es vorgibt. So ist das manchmal im Sport, da liegen Freude und Trauer nah beieinander.

  2. Der 7. Sinn

    Aller Anfang ist schwer, es ist schon verdammt viel wert, bei der WRC zu fahren und nicht nur auf Regionalen Events. Er wird sich selber ärgern und das ist gerad erstmal der 2. WM Lauf. Von daher, aber er sollte doch irgendwann die Ruhe bekommen, damit es auch klappt für einen Sieg und WM Titel. Erinnert ja schon beinah an die belgische Fussballmannschaft, die eigentlich mehr kann, aber dann, ich nenn es mal nervös wird und Fehler macht, Drück die Daumen, auch wenn ich mich freuen würde das Citroen siegt. :P

  3. Ostbelgien Direkt

    AKTUALISIERUNG – Sieger der Schweden-Rallye wurde am Sonntag der Finne Jari-Matti Latvala. Damit feierte Toyata bereits bei der zweiten Rallye nach dem Comeback nach 17 Jahren Pause den ersten Sieg.

      • Ich „stänkere“ lediglich gegen Personen in diesem Forum, für welche alle die von jenseits des Venns kommen faul oder schlecht sind.
        Ich zähle zahlreiche Eifeler zu meinen Freunden, aber eben nicht jene, welche ständig gegen Eupen und den Norden der DG im Allgemeinen stänkern.
        Die Komplexe haben eher die, die noch nie aus ihrem Dorf rausgekommen sind und für die das Universum aus Andler oder Hinderhausen und Umgebung besteht.

  4. Möchtegern

    Neuville ist für ein Siegerauto nicht tragbar: 2 Mal in Führung liegend hat er seine Nerven nicht im Griff. Es dauert nicht mehr lang und er wird durch einen anderen Fahrer ersetzt.

  5. Rumdrumbrum

    Sehr schade! Hätte ihm den Sieg sehr gegönnt! Dummer Fehler! Daraus wird er lernen, Talente wie Loeb und Ogier gibt’s auch nicht jedes Jahr8 Thierry hat jedenfalls die Power und jetzt scheinbar auch die nötige Maschine. Die Saison ist noch lang! Du schaffst das Thierry!

  6. Brum Brum

    Ich verfolge immer mit Spannung die Ergebnisse und fiebere mit, wenn Thierry Neuville seine Rallyes fährt. Habe aber auch immer ein ungutes Gefühl, wenn es für ihn zu gut zu laufen scheint.

    Wenn ich ihn im TV und Radio bei Interviews höre, finde ich ihn schon ein bisschen hochnäsig!
    „Wollte einfach nur Spaß haben – hat super Spaß gemacht, …“ so oder ähnlich seine Kommentare vor den Mikrofonen. Sorry, er ist kein Kind mehr und PROFI, der z.Z. viel Geld für seinen Job erhält. Da muss man sich auch professioneller verhalten.
    Noch nicht so lange her, dass sogar sein Status als Fahrer Nr. 1 bei Hyundai auf der Kippe stand. Das sollte ihm eigentlich eine Lehre sein.

  7. Wer von den Kritikern hier hat denn selber schon mal ein renne gefahren? Wahrscheinlich keiner. Ja, er hat jetzt 2 Mal einen Fehler gemacht, aber das kann passieren. Alle schrieben, dass er zu viel riskiert hat. Aber in der Weltmeisterschaft ist es halt so, dass er immer am Limit fahren muss, sonst ist der Vorsprung schnell weg. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass er in dieser Saison einige Siege einfahren wird.
    Ich drücke ihm jedenfalls die Daumen.

      • Die Kritiker schimpfen sich auch nicht professioneller Rallyfahrer ! Nach Ihrer Logik darf man niemanden kritisieren ausser Personen mit gleichem Beruf.
        Lächerlich.
        Ich bleibe dabei: Neuville wird nie Weltmeister weil er seine Nerven nicht im Griff hat.

  8. Anonymous

    Nichts, was aus Sankt Vith kommt, darf kritisiert werden. Sankt Vith und seine Einwohner sind der Inbegriff der Perfektion. Das Rad ist schuld an dem Unfall, nicht Thierry Neuville.

    • GENAU!!!!!!!
      Und wenn es nicht das Rad ist,dann eben das Wetter oder der Motor oder die Fußmatten waren zu glitschig oder,oder…….
      Aber,unser Rallyass aus St.Vith mit Wohnsitz in Monaco macht keine FEHLER,nein er ist in der Lernphase (also nicht?) am üben.
      Nein,nein kein Neid,nur eine Feststellung und Tatsache.
      Denn,wenn man’s kann,ja dann kann man’s und wenn nicht,ja dann greift (M)ann in die Endschuldigungskiste.

      • Anonymous

        So ist es. Und wenn Christian Krings zur Wahl zum besten Bürgermeister der Welt angetreten wäre, hätte Bart Somers keine Chance gehabt. Was ist Mechelen auch schon neben der dynamischsten Stadt der Wallonie, die zudem auch noch einen der besten Karnevals im Belgien hat und Heimat des Rallye-Weltmeisters 2018 ist?

      • Beobachter

        @nur so
        falls sie alle Interwieus von Tn verfolgt hätten, hätten sie gesehen das TN schon zugibt einen Fahrfehler begangen zu haben und er sich bei seinem Team auch dafür entschuldigt hat.
        Und falls es ihnen aufgefallen ist, die Autos haben dieses Jahr 100PS mehr wie letztes Jahr,diese Kisten verzeihen keinen Fehler mehr, aber wahrscheinlich haben sie (gemäss des Kommentares) sowieso KEINE AHNUNG.

        • @Beobachter
          Ich bin sehr glücklich darüber,das es solche Leute wie sie,die Ahnung von alles und jedem der nicht ihre Meinung vertritt als Dummkopf= KEINE AHNUNG titulieren.
          Vielen Dank.Was würde nur aus OD,wenn wir solche Intelligenzbestien wie sie mir einer sind,nicht zu allem,seine beobachtungen schreiben würde.
          Nochmals,vielen Dank.
          MfG:“Nur so“alias der Ahnungslose

  9. Sitz mit Monaco

    Er hat mit Abstand alles richtig gemacht indem er den tollen Vertrag mit Hyundai ausgehandelt hat der es ihm ermöglicht nie mehr in seinem Leben arbeiten zu müssen.

Hinterlasse eine Antwort

Desktop Version anfordern