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Willy Bosch

Willy Bosch

Vor genau hundert Jahren, am 12. März 1913, wurde in Brüssel der Belgische Boxverband gegründet. Seit 5 Jahren ist der Eupener Willy Bosch dessen Präsident.

Willy Boschs Verdienst ist es, den Verband von gemeinschaftspolitischen Querelen verschont, ja sogar zwischen Flamen und Frankophonen eine konstruktive Einheit geschaffen zu haben.

„Mehrere Europameister und Weltmeister im Elitebereich kann Belgien zum Jubiläumsjahr aufweisen, bei den Amateuren haben wir auch einige Leistungsträger“, so Willy Bosch.

Das Fest zum Hundertjährigen findet am 17. Mai 2013 im Sportimonium in Hofstade bei Brüssel statt.

Ein Buch zu „100 Jahre Boxen in Belgien“ ist in der Mache – mit vielen noch nicht veröffentlichten Bildern und Statistiken ab 1919 – und soll noch in diesem Jahr erscheinen.

 

3 Antworten auf “Willy Bosch”

    • Forcemajeur

      Boxfreund

      mit großem Interesse haben der Vorstand des Boxring Eupen und seine Aktiven den Bericht vom 07.03.2013 in der Eupener Presse, den obigen kleinen Artikel sowie Ihren eigenen Kommentar gelesen und möchten diese nur ungern unkommentiert lassen.

      Wir finden es außerordentlich beachtlich, dass auch Hr Bosch mittlerweile die gerichtliche Bezeichnung eines vorläufigen Verwalters der Box Liga der Deutschsprachigen Gemeinschaft, in der Person eines Rechtsanwalts, zur Kenntnis genommen hat, da wir kurz nach dem Richterspruch ein Schreiben erhielten, gemäß welchem Sie, bzw. der Nationalverband K.B.B.V., die Verwaltung der Box Liga der Deutschsprachigen Gemeinschaft übernehmen wollten.

      Ebenfalls sollten die Leser der Artikel nicht uninformiert darüber bleiben, dass der Konflikt innerhalb der Box Liga der Deutschsprachigen Gemeinschaft dadurch entstanden ist, dass dem Nationalverband seitens der Box Liga der Deutschsprachigen Gemeinschaft angezeigt worden ist, dass die persönliche Tätigkeit des Hr Bosch als Boxsportartikel vertreibender Geschäftsmann, unvereinbar ist mit der Funktion als Verbandspräsident, gemäß den geltenden Satzungen des Weltverbands für olympisches Boxen (AIBA). Vielleicht sollten er die interessierten Leser der Vollständigkeit halber auch darüber aufklären.

      Unabhängig davon, begrüßen wir seine Kandidatur für das belgische olympische und interföderale Komitee (BOIC). Es sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass das Interesse der Chefetage des Nationalverbandes, dem Hr Bosch als Präsident des KBBV angehöhrt, wohl eher dem Profiboxsport gilt, da dieser ein lukrativeres Geschäft darstellt, im Vergleich zur ehrenamtlichen Arbeit im olympischen Boxsport. Bei den Ihrerseits angekündigten Bemühungen, die Position des belgischen Boxsports wieder in das rechte Licht zu rücken, sollte daher nicht vergessen werden, den eigenen Nationalverband zukunftsorientierter aufzustellen, und nicht jedem Amateur-Boxer schon nach wenigen Kämpfen den Zugang zum Profi-Boxen zu gestatten.

      Schließlich wünschen wir Hr Bosch ein schönes Rentnerdasein, sowie als Verbandspräsident des KBBV, viel Mut beim Umstrukturieren des belgischen Boxverbandes in eine Vereinigung mit Visionen, deren Hauptaugenmerk nicht dem Profiboxsport gilt, sondern dem Fördern des olympischen Boxens.

      Herzlichst,

      Marc Plaire
      Präsident der VoG Boxring Eupen

  1. Forcemajeur

    Man sollte auch vielleicht mal beachten dass die errungenen „Titel“ nicht den wahren Leistungspegel des Belgischen Boxen darstellen! Besucht man eine Veranstaltung des Olympischen Boxen in Belgien wird man sehr schnell festellen wie niedrig das Niveau wirklich ist! Was den Verband anbelangt so ist dieser ja nicht gerade ein Vorzeige-Exemplar an Effizienz und Zukunftsvisionen….Auch der Artikel im Grenz-Echo spiegelt an keiner Ecke den wahren Stand dieses Verband wieder. Als kleines Beispiel die Tatsache dass in Belgien ein Amateur Boxer nach 14 Kämpfen bereits Profi werden darf! Wenn der Verband meint damit jemals mit einem Athleten bei Olympia vertreten zu sein dann ist er auf dem Holzweg. Da sollte man sich die Frage stellen wessen Verdienst dass wohl ist? Des weiteren weis der Verband dass er komplett neu strukturiert werden muss um den neuesten Vorgaben des Weltbverband zu entsprechen, aber damit ist man in Belgien auch nicht gerade auf der Überholspur….Wohl auch ein Verdienst von….Da helfen auch keine Bücher oder Feiern, da helfen nur Taten und Visionen die umgesetzt werden.

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