Viele Menschen glauben, dass sie ihr Leben lang in die Rentenkasse einzahlen und dieses Geld dann im Alter zurückbekommen. Doch das ist ein großer Irrtum!
Unser Rentensystem funktioniert nach dem Umlageverfahren. Das bedeutet: Die Beiträge, die du heute zahlst, finanzieren nicht deine eigene Rente, sondern die Renten der heutigen Pensionäre. Wenn du später in Rente gehst, wirst du von den Beiträgen der jüngeren Generation abhängen.
Das Problem? Die Gesellschaft wird immer älter. Immer weniger junge Menschen müssen die Renten von immer mehr älteren Menschen finanzieren. Früher gab es viele Arbeiter, die für wenige Rentner zahlten. Heute und in Zukunft ist das Verhältnis viel schlechter: Wenige Junge müssen für viele Alte zahlen.
Die Folge? Die Rentenkasse hat nicht genug Geld. Um das Problem zu lösen, gibt es mehrere Möglichkeiten:
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- Beiträge erhöhen – Aber wer will schon noch mehr von seinem Lohn abgeben?
- Rentenzahlungen kürzen – Doch das wäre für Rentner eine Katastrophe.
- Das Rentenalter erhöhen – Damit du noch länger arbeitest, bevor du Rente bekommst.
- Mehr junge Menschen ins Land holen – Eine weitere Lösung könnte sein, mehr junge Arbeitskräfte aus dem Ausland zu gewinnen. Diese würden in das Rentensystem einzahlen und somit zur Stabilisierung der Rentenkasse beitragen. Allerdings setzt dies eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt voraus.
Das heißt konkret: Du hast nicht für deine eigene Rente eingezahlt, sondern nur für das Recht auf eine Rente. Wenn es so weitergeht, wirst du deine Rente vielleicht erst mit 70, 75 oder sogar 90 Jahren erhalten!
Doch es gibt eine Ausnahme: Politiker! Während normale Arbeitnehmer in das Umlagesystem einzahlen und von dessen Stabilität abhängig sind, haben Politiker oft besondere Pensionsregelungen, die in der Vergangenheit deutlich vorteilhafter waren. Allerdings wurden in den letzten Jahren Reformen durchgeführt, um diese Unterschiede zu reduzieren.
Zum Beispiel wurden überhöhte Renten von Parlamentariern, die über den gesetzlichen Rentenplafond hinausgingen, als nicht rechtmäßig erklärt. Heute müssen auch Politiker länger arbeiten, um eine volle Pension zu erhalten, und die Rentenzahlungen wurden stärker an die allgemeine Gesetzgebung angepasst.
Trotzdem gibt es immer noch Unterschiede: Ihre Pensionen werden aus dem Staatshaushalt finanziert – also direkt aus Steuergeldern – und nicht aus einem umlagefinanzierten Rentensystem wie bei normalen Arbeitnehmern.
Das bedeutet: Während du vielleicht bis 70 oder länger arbeiten musst, haben einige Politiker trotz der Reformen immer noch vorteilhaftere Bedingungen als der Durchschnittsbürger.
Deshalb ist es wichtiger denn je, sich frühzeitig mit der Altersvorsorge zu beschäftigen. Private Vorsorge wie Aktien, Immobilien oder private Rentenversicherungen werden immer notwendiger. Verlass dich nicht nur auf den Staat – denn wer weiß, ob das System in 30 oder 40 Jahren noch so funktioniert?
03.04.2025 Pascale Baudimont, Eupen
Wird die Rente denn nun nicht mehr pünktlich am 23. eines Monates ausgezahlt??? Im Mai zusätzliches üppiges Urlaubsgeld!!!
1000,00 € im Mai nennen Sie „üppig“?
@DR ALBERN(03/04/2025 18:58).
@Dax(03/04/2025 20:19)
1) Meine Rente kommt zum 1 Arbeitstag des Monates und nicht zum 23 ten.
2) Auf meine Rente zahle ich mittlerweile 25% Steuer auf natürliche Personen, zuzüglich (noch) 8% Gemeindesteuer und 33,257 % Regionale Steuer.( Jährliche Steuererklärung)
3) Letztendlich werden meine „ermäßigte Steuer Staat“ um ung. 25% reduziert…also statt 100 % nur noch 75%.
4) Auf meine Brutorente zahle ich monatlich 72€ Solidaritätszuschlag heißt jährlich 864€…(Eigentlich nur für 1 Jahr eingeführt durch die Regierung De Haene)
5) Urlaubsgeld beziehe ich schon seit Anfang meine Rentenzeit nicht mehr.
Ihr habt das ganze Jahr Urlaub.
Warum Urlaubsgeld???
Abschaffen SOFORT !!!
Guter Artikel Frau Baudimont 👏
Im Sinne der Gerechtigkeit könnte man schon mal damit anfangen, dass alle Staatsangestellten und Politiker, genau wie alle anderen, in die Arbeitnehmer Rentenkasse einzahlen. Im Ruhestand bekommen sie dann ihre Pension (Rente) die nach dem gleichen Modus berechnet wird wie für jeden „Normal–Bürger“ aus der Rentenkasse!
Es geht nicht an, dass Politiker über unsere Renten entscheiden, für sich selbst aber ein anderes „Süppchen“ kochen. Es ist für den Normal–Bürger unerträglich von Politikern ständig zu hören „eure Rentenkasse ist leer, ihr müsst länger arbeiten, oder ihr kriegt weniger Geld …“ während ihre eigene aus Steuermitteln finanzierte Pensionskasse nie leer wird, dafür wird mit neuen Steuern und Zwangsabgaben schon gesorgt – oder die Staatsschulden werden noch etwas aufgestockt… nach dem Motto nach uns die Sintflut!
Sehr richtig @ Staatspensionen .
Mit Schrecken muß man schon mit fortgeschrittenem pensionsalter an den verbleib in seinen eigenen vier Wänden denken .
Man muß sich auch hinterfragen , warum im Pflegeheim in St Vith nicht alle Zimmer belegt werden können , weil keine Arbeitskräfte dort zu finden sind und man schon mit den Gedanken am neuen Heim in der Malmedyerstrase sich positioniert .
Warum sorgen sich unsere Stadtväter nicht darum , daß dieses Thema “ Arbeitskräfte “ mal zum akuten Hauptthema thematisiert wird ..
Es wirkt doch einfach schrecklich , wenn man bedenkt das führende Politiker und Personen die hier daß sagen haben , nur darauf bedacht waren ihre Angehörigen im Ländchen unterzubringen .