Politik

Belgien kritisiert deutsche Corona-Weihnachtsregeln

20.11.2020, Belgien, Brüssel: Frank Vandenbroucke (sp.a), Vize-Premierminister und Minister für Gesundheit und Soziales. Foto: Pool Johanna Geron/BELGA/dpa

Belgiens Gesundheits-Minister hat die in Deutschland geplanten Lockerungen der Corona-Regeln über Weihnachten kritisiert.

„Wenn es etwas gibt, was das Virus mag, dann sind das Feste, vor allem mit wechselnden Teilnehmern, das müssen wir unbedingt vermeiden“, sagte Frank Vandenbroucke (sp.a) am Freitagabend nach einem Bericht der Agentur Belga. „Deshalb finde ich, dass unsere Nachbarländer nicht das tun, was angebracht wäre.“

Ministerpräsident Alexander De Croo (Open VLD) hatte von Reisen in rote Zonen im Ausland abgeraten und Kontrollen an den belgischen Grenzen angekündigt, ob Einreisende das vorgeschriebene Formular ausgefüllt haben. Anschließend soll stichprobenartig geprüft werden, ob die geforderte Quarantänezeit eingehalten wird (siehe Artikel an anderer Stelle).

27.11.2020, Belgien, Brüssel: Alexander De Croo (3.v.r), Premierminister von Belgien, spricht während einer Pressekonferenz im Anschluss an eine Sitzung des Konzertierungs-Ausschusses zur Corona-Pandemie. Foto: Olivier Matthys/AP Pool/dpa

„Wir sehen, dass sich die Zahlen in unserem Land gut entwickeln“, sagte De Croo. „Das Letzte, was wir wollen, ist, das Virus wieder nach Belgien zu importieren.“

Belgien hat sich trotz sinkender Corona-Zahlen entschieden, bis mindestens Mitte Januar und auch über Weihnachten strikte Kontaktbeschränkungen aufrecht zu erhalten. Haushalte dürfen nur eine weitere Person einladen. Nur Alleinstehende dürfen an den Feiertagen zwei Freunde oder Verwandte gleichzeitig empfangen – die sogenannten Knuffelcontacte. In Deutschland sollen an Weihnachten bis zu zehn Personen zusammen feiern dürfen, plus Kinder.

Belgien hatte zeitweise pro Kopf die höchsten Corona-Fallzahlen in Europa und verhängte deshalb Anfang November scharfe Auflagen. Am Freitag einigten sich Regierung und Regionen auf geringfügige Lockerungen: Ab Dienstag dürfen alle Geschäfte wieder öffnen, statt nur Lebensmittelhändler und Läden mit unbedingt notwendigen Waren. Auch Museen und Schwimmbäder dürfen wieder aufmachen. Lokale, Kinos und Veranstaltungssäle bleiben jedoch geschlossen, ebenso Friseure und andere Geschäfte mit Körperkontakt. Über Neujahr gilt ein landesweites Böllerverbot. (dpa)

Zum Thema siehe auch folgende Artikel auf OD:

74 Antworten auf “Belgien kritisiert deutsche Corona-Weihnachtsregeln”

  1. Ostbelgierin

    Herr Vandenbroucke soll vor der eigenen Haustüre kehren. Wie anmaßend kann man sein? Was ihm nicht gefällt ist das andere Länder nicht so unmenschliche Maßnahmen wie er verhängt, sondern aus Menschlichkeit ein Weihnachtsfest mit 10 Personen erlauben, wohlwissend das es danach vermehrt Infektionsfälle geben wird. Das Risiko geht Deutschland ein.
    Belgien nicht.
    Politiker werden und brauchen sich nicht daran zu halten. Die können sich testen lassen wann sie wollen. Negativ? Ab zum feiern

      • Nein, Sie gehört zu der Mehrzahl von Menschen die Corona schon immer in ihren Gehirnzellen als Untermieter hatten.
        Somit entschuldigt, da wie wir heute ja wissen, sich das Virus auch gerne dort gemütlich macht und darauf wartet loszuschlagen. Die dieser Bürgerin war das kurz nach Mittag.

      • Der Eynattener

        Wer sind Sie denn????
        Unmenschlich sind IHRE Wünsche…. Sperren Sie sich ein und lassen andere Menschen ihr Leben leben.

        Einfach nur abartig solche Menschen wie Sie hier zu lesen!!!! 😠

      • mit Verstand

        Also erstens steht es uns nicht zu andere Länder zu kritisieren, wir haben mit unseren Entscheidungen wahrlich genug Fehler gemacht (siehe die Zahlen,der Toten und Kranken),Die Regierung hat gezeigt das sie richtige Entscheidungen treffen kann aber mit der letzten Entscheidung machen wir uns wieder einmal lächerlich auf der ganzen Welt,noch nicht mal wegen den bitterlichen Verboten sondern wegen gewissen Dingen die wieder erlaubt werden,die auch Wirtschaftlich kaum Sinn machen,

      • Verstand

        Also erstens steht es uns nicht zu andere Länder zu kritisieren, wir haben mit unseren Entscheidungen wahrlich genug Fehler gemacht (siehe die Zahlen,der Toten und Kranken),Die Regierung hat gezeigt das sie richtige Entscheidungen treffen kann aber mit der letzten Entscheidung machen wir uns wieder einmal lächerlich auf der ganzen Welt,noch nicht mal wegen den bitterlichen Verboten sondern wegen gewissen Dingen die wieder erlaubt werden,die auch Wirtschaftlich kaum Sinn machen,

    • Alfons van Compernolle

      Ja, Frau Ostbelgierin, Ihr Kommentar zeugt für mich von Ignoranz der massenhaften an dem Coronavirus gestorbenen Mitmenschen. Es hat für mich den Anschein, dass Sie nicht bereit sind zumindest eine Zeitlang Ihre Konsum.- & Verhaltensbedürfnisse zum Wohle der Allgemeinheit und somit zur Lebensrettung von Mitmenschen zu beschränken. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.
      Was aber würden Sie tippen, wenn Ihre Familie von diesem elendigen Virus getroffen wird und womöglich einen vermeidbaren Sterbefall zu beklagen hat ???

    • Der Eynattener

      Ähm, wohlwissend, dass die Zahlen steigen werden?? Sagt wer? Scensano? RKI? WHO?

      Qausi alle, die das System hochhalten wollen?

      Wer bitte glaubt denn noch den Zahlen, Statistiken oder den 2% der „hochangesehenen“ Politikern? Sie etwa?? 🙄

  2. Gegenkritik

    Und wir Belgier und DGler kritisieren Sie Herr Minister und unsere Politiker! Trotz der 9 Gesundheitsminister in Belgien standen wir Wochenlang mit an der Weltspitze in den Todeszahlen dieser Pandemie!
    Was sagen Sie denn dazu? Fangen Sie besser heute als morgen an, und vermindern diese Zahl ganz drastisch, denn so kann es nicht weiter gehen!? Viele Pannen wurden gemacht, u a die Grenzsperren. Grosse Versammlungen abgehalten, mit Pressetamtam und Lobeshymnen usw. Das Militär musste sogar eingreifen aus Fehlen und Mangel ?! Unerhört!
    In den vorherigen langen Jahren wurde unser Gesundheitssystem kaputt gespart und ausgehöhlt von den Zahlreichen Ministern und Entscheidern! Zum Schluss die Krönung des ganzen durch die tolle Mme De Block! Ihr Politiker alle in Belgien denkt zuerst an Eure Diäten, Posten, Bonis und Renten, ehe erst danach der Bürger und euer Wähler dran kommt! Wärt ihr sparsamer in den zig Posten und Versorgungsstellen, dann wäre genug Geld vorhanden um bessere Löhne und viel mehr an Pflegern wie zur Zeit. Aber nein, zuerst macht ihr euch die Taschen voll, der Wähler kann es ja bezahlen! Für was haben wir den denn?

    • Propaganda

      @Gegenkritik. Sehr guter Kommentar. Genau so ist es wie Sie es beschrieben haben. Es ist eine Schande was in Belgien abgeht. Ich kann nur jedem raten sich nicht an diese unmenschliche Regel zu Weihnachten aufzuhalten. Haben die überhaupt kein Respekt mehr für uns Bürger ?

      • Dow Jones

        Der Erste: „Herr Minister, reduzieren Sie die Todeszahlen sehr drastisch, so kann es nicht weitergehen!“

        Dann der Nächste: „Super Kommentar!“ und weiter: „Ich kann nur jedem raten sich an die unmenschliche Regel zu halten.“

        Merkt ihr was?

        • Ja, ich merke was.
          Bevor es das Internet gab glaubten wir, der Grund für so viel Dummheit auf der Welt, wäre ein mangelhafter Zugang zu Informationen.

          Der Drops ist inzwischen auch gelutsch.

  3. Heike De Bruecker

    Ich denke, dass jedes Land selbst wissen sollte, wie es am besten damit um geht.
    Was unsere Regierung gestern beschlossen hat, ist allerdings nicht so ein wischi waschi, wie es beim Nachbar ist. Klare Aussagen, gilt für Jedermann , Punkt.

  4. Wenn wir zehn Jahre älter sind wird es die EU in der derzeitigen Form nicht mehr geben . C19 zeigt eindeutig das die Nationalstaaten wieder nach Eigenständigkeit lechzen. Vielleich gibt es dann einige Jahre später wieder eine „““kleine“““ Auseinandersetzung zwischen der Grande Nation und dem Großdeutschen ………
    Dummheit ist einfach unauslöschbar.

    • Walter Keutgen

      A ¬ V, meine Befürchtung ist, dass Sie Recht haben. In den Außenministerien befinden sich Leute, die immer nach derselben Tradition von ihren Vorgängern in die praktische Arbeit eingeführt worden sind. Und was wird es erst, wenn in Frankreich Frau Le Pen an der Macht ist und in Deutschland die Alternative für Deutschland die Macht teilt. Außerdem kommt bei Außenstehenden von den Geisteswissenschaften nur rüber, wer Plagiate gemacht haben soll, der Inhalt ist Wurscht. Die Universitätssysteme sind noch immer nach Nationen, bestenfalls nach Sprachgemeinschaften aufgeteilt.

    • Ostbelgien Direkt

      @Peter Müller: Ist genau der Titel von dpa. Kann also niemand behaupten, der Titel sei anti-deutsch, wenn er ausgerechnet von der Deutschen Presse-Agentur so formuliert wurde. Gruß

  5. Belgien ( Parlament plus unabhähige Bürgerrat ) sollte schnellstmoglich :
    – untersuchennlassen wie Effizient das Krisenmanagement während der Pandemie gehandelt hat
    – wer der Zustand des Gesundheitssektor zu verantworten hat
    – wie Effizient oder nicht effiziens Belgiens Staatsgebilde ist

    Es besteht handlungsbedarf !

  6. Werner Radermacher

    Die Infektionszahlen und die Todesfälle vergleichen, dann sieht man wer die bessere Politik betreibt. Belgien darf froh sein, dass Deutschland belgische Erkrankte aufnimmt. Kehren sie vor ihrer eigenen Tür Herr Vandenbroucke.

  7. Als Deutscher in Belgien muss ich sagen:
    So unrecht hat Herr Vandenbroucke nicht. Dieses hin und her in Deutschland ist schwer zu vermitteln. Ich fürchte, das meinen Landsleuten das Weihnachtsfest noch auf die Füße fallen wird.
    Ich fühle mich mit den belgischen Regeln gut geschützt.

    • Walter Keutgen

      HansA, bevor eine Immunität besteht und die wird auch mit den jetzt erfundenen Impfstoffen kommen, aber langsam, muss man sich an das Auf und Ab gewöhnen. Es sei denn man nimmt den weit gehenden wirtschaftlichen Zusammenbruch in Kauf. Ja, es mag stimmen, dass nur 15% der arbeitenden Bevölkerung notwendig sind. Darauf kommt es ja hinaus, wenn alle nur noch für dringend notwendige Beschäftigungen außer Hause gehen.

  8. B. Alter

    Wenn ich das richtig verstanden habe dann sind in Deutschland während einer Woche Zusammenkünfte von wechselnden 10 Personen + Kindern erlaubt. Also im Extremfall 10 Erwachsene + 10 Kinder = 20 Personen x 8 Tage = 160 Personen. Das ist schon ne Hausnummer…

  9. Bitte an Herrn Paasch

    Die Entscheidung der Regierung, zu Weihnachtsbesuchen nur eine Person zuzulassen ist ein dummer unbedachter Fehler. Wenn Vater und Mutter kommt, muß einer draußen bleiben? Wenn es ein Paar ist oder zwei Geschwister sind? Immer eine Person bitte draußen warten und in der Kälte „Oh du fröhliche singen“. Kann das nicht noch geändert werden?

    Auch hätte Ministerpräsident Paasch darauf hinweisen müssen, daß in Ostbelgien das Weihnachtsfest
    eine andere christlich-kulturelle Bedeutung und mit der Rébeillons-Trunkenheit im Inland nichts gemeinsam hat. Deshalb sitzt er doch in diesem Ausschuss oder ist das nur ein Alibi?

  10. Der gute Mann soll sich um seinen Kram kümmern und sich nicht in die Belange anderer Länder einmischen. Der Maulheld sollte doch erst mal zeigen, dass er selbst mal was Richtiges auf die Kette bringt. Kann froh sein, dass Deutschland seine kranken Schäfchen aufgenommen haben um sie ordentlich zu versorgen. Und nein, dass manche deutsche Stimme in der gleichen Art tönt ist keine Berechtigung in die gleiche Kerbe zu schlagen. Im Leben sieht man sich meistens zweimal.

  11. Doch hat er schon. Die meisten Politiker interessieren sich weniger um das Wohl ihrer Bürger sondern eher um eine gute Lobby in ihrem Wahlkreis. Genau daher kommt der Zik-Zak Kurs der BRD. Die derzeitigen Verantwortlichen in Belgien habn es da dieses mal etwas einfacher, wohlwissend das diese Koalition keinen langfristigen Bestand haben wird und somit die meisten wieder in der Versenkung verschwinden werden.

    • Das einzige was in Belgien anders läuft als in der BRD ist eine nicht so mit Kaltherzigkeit durchseuchte Bevölkerung.
      Mental sind die Belgier teils durchseucht durch eine Flut von italienischen Landlsleuten – die unsere Omas und Opas damals geholt haben (bildlich) und durch die franz Sprache bedingt Menschen „en masse“ aus Marokko und Tunesien.
      Beide sind gekommen um zu bleiben.
      Beide haben bedingt durch ihre Geschichte ein ganz anderes Verhältnis zum Begriff „““Familie“““ als unsere Nachbarn, Die genau wie wir Altbelgier ab einem gewissen Punkt das “ Abschieben“ ins Heim bevorzugen.

      Den Rest der Herdenproblematik brauche ich Ihnen wohl nicht zu erläutern.

  12. noergeler

    Wie war dass als Bütgenbach (BELGIEN) von deutschen Journalisten drch den Dreck gezogen wurde, da hat keiner gemault.Aber das allmächtige hochheilige Deutschland darf keiner kritisieren.

    • Bütgenbach wurde nicht nur in Deutschland kritisiert sondern überall, kein Wunder, mit einer Inzidenz von über 5000 (mit 50 ist man in Deutschland Hot Spot), und dass auf dem Land.
      Selbst Grossstädte haben das nicht geschafft.
      Die berühmte Kirmes von Bütgenbach ist jetzt noch in aller Munde.

    • Belgofritz

      Deutschland, Belgien und Bütgenbach kann doch kritisieren wer will. Und da Vandenbroucke die Deutsche Lockerung über Weihnachten konstruktiv und ohne Polemik kritisiert, ist das völlig in Ordnung.

  13. Werte Schreiber,
    Was jeder Einzelne am 25.12 treibt ist seine Sache.Jeder ist erwachsen genug alles selbst zu entscheiden.
    Last die da oben ruhig machen. Gebt ihnen das Gefühl der Macht, denn sie kommen sowieso nicht aus ihrem Schneckenhaus raus. Der Belgier ist und bleibt ein Genussmensch und nimmt die Obrigkeit nicht ganz für voll. Seid stolz auf dieses Land, denn WIR sind Belgien – nicht doe oben.

    • Mit Sicherheit hat am 25.12 jeder Einzelne die Entscheidungshoheit. Und jede Situation verlangt nach einer Lösung. Die Entwicklung der Pandemie, Ansteckungszahlen, Verbreitungszahlen, Krankenhausbelegung und Todesfälle bedarf es weiterer Maßnahmen. Parlamente und Regierungen können aber lediglich allgemeine Regeln schaffen, nicht jeder Einzelsituation gerecht werden.

      Nun aber zu Ihrer unsäglichen Aussage „der (!) Belgier ist ein Genussmensch“. Damit grenzen Sie ihn ja deutlich von dem Deutschen, dem Franzosen und dem Niederländer ab. 1918 (alternativ 1920 oder 1925) wurden Ihre Großeltern also zu Genussmenschen bzw. aus dem Zombiezustand erweckt. Ein Küchelscheider ist Genussmensch, ein Kalterherberger nicht. Ein Einwohner Raeren Honiens ist Genussmensch, der aus Sief nicht (Letzterer wurde nur kurzzeitig irrtümlicherweise der Genussseite zugeordnet). Kelmis Genuss / Vaals nicht. Die 24 Einwohner von Stoubach sind Genussmenschen, die aus Stupbach nicht. Malscheid Genuss / Beiler nicht.
      Welche Legende dichten Sie dem Flamen, dem Wallonen und dem DGler zu? Die vereinten Aufmüpfigen?

  14. derboblo

    @A¿V
    Und wieviele Toten INSGESAMT an einem Tag in Italien ?
    Und wieviel % der Bevölkerung macht das, 800 Toten ?
    Und wie alt waren diese 800 Toten im Durchschnitt ?
    Und wieviele waren vorher schon erkrankt ?

  15. Krisenmanagement

    Es steht diesem Belgischen Gesundheitsminister nicht zu die Deutsche Politik zu kritisieren. Er verkauft seinen Weg als den einzig Richtigen. Das ist sehr überheblich und engstirnig. jetzt hat Deutschland die Coronalage besser bewältigt, trotz einem Gesundheitsminister, wie Jens Spahn. Bis Frank Vandenbroucke hat rein gar nichts verstanden, wie man die Menschen bewegen kann diese Zeit durchzuhalten. Diese Regelung geht den Bürgern in Belgien so richtig an die Nieren. Die Situation wird sich dadurch nicht unbedingt verbessern. Und das alles ohne Bestätigung durch die Kammer. Warum fängt die Belgische Föderalregierung nicht langsam an, wirklich in die Gesundheit zu investieren? Das kann und darf nicht so weitergehen. Manche Behörden, die eigentlich dafür zuständig sind in der Versenkung des Homeoffice verschwunden. Bis heute habe ich in keinem Supermarkt in Belgien eine Kontrolle gesehen. Die Familienbesuche wären vergleichsweise harmlos gegenüber einem überfüllten Supermarkt unterwegs. Maskenmuffel sind schrecklich viele unterwegs dort. Aber eine Ausgangssperre verhängen…. Das können die! Wenn ich nachts mit dem Auto oder zu Fuss unterwegs bin, kann ich auch keinen anstecken. Dann spricht die Polizei von Wiederholungstäter. Aber was haben die Menschen dann getan?

  16. Herjender

    Das kommt aus dem Mund eines der Korruptesten Politiker Belgien .
    Sage nur Affaire AUGUSTA obwohl bedrückende Beweise aber nie Verurteilt
    SOWAS ist jetzt Gesundheitsminister armes armes Belgien
    Seid über 25 Jahren schieben Sie sich die Posten zu und füllen sich ihre Taschen

  17. Schwimmbäder dürfen öffnen, verstehe es wer wolle. Wieviele Personen dürfen denn da rein müssen die denn Alle mit Mund und Nasen Schutz ins Wasser. Aber von den Großeltern darf nur einer zu Besuch kommen. Also feiert Weihnachten mit der ganzen Familie im neuen Wetzlar Bad 😀😀

      • Willi Müller

        Warum schreien Sie so? Wenn Sie im Web durchgängig in Großbuchstaben schreiben, dann bedeutet dies, dass Sie schreien – und das wird in der Regel als unhöflich eingestuft. Verzichten Sie also bei Kommentaren in Foren, bei Tweets, bei Postings auf Facebook etc. auf die reine Verwendung von Großbuchstaben.
        Zweitens scheinen Sie mir mit einem schlichten Gemüt gesegnet zu sein, angesichts der ausrastenden Freude und des hemmungslosen Lachanfalls, den Ihnen ein harmloser Witz bereitet, der zudem schon mehrfach hier gepostet wurde. Aber Humor und Lachen ist ja scheinbar angesagt, gerade wegen der harten Zeiten, die wir durchleben.

  18. Zuhörer

    Die neuen Minister von Belgien sind die Schlauste in Europa.( Meinen sie jedenfalls). Was hat dieser Gesundheitsminister vor der Regierungsbildung gemacht? Ein Monat im Amt, und er weiß alles, auch über Pandemien. Was wäre die Welt ohne Belgien??? Wenn diese regierenden so schlau wären wie sie tun, würden sie endlich mit dem hokus pokus aufhören, bevor der ganze Schwindel auffliegt. Impfen lassen die meisten Menschen sich sowieso nicht.

  19. NSR Misere

    Der Rat ist einer von vielen in Belgien. Da wird auch vieles in einen Topf geschüttet. Es sollte doch nur einmal etwas richtiges gemacht werden in Belgien. Wir haben hier genug Missmanagement gehabt. Aber die Personen machen ruhig weiter. Die Resultate davon haben wir täglich vor Augen. Ein Land welches 1 1/2 Jahr auf eine Regierung warten muss, das kann es doch nicht sein?! Bankrottfirma.

  20. Unsere Regierung versteht anscheinend nicht, daß sie nicht die Macht haben diese Maßnahmen durchzusetzen. Die haben doch, neben dem Gesundheitssystems, auch noch die Polizei und das Justizwesen kaputt gespart. Was wollen die denn tun, wenn wir Weihnachten und Sylvester feier? Nichts! Die werden sich schon wieder mit ihrer hirnlosen Strategie blamieren, so wie sie es seit März machen.

      • Zuhörer

        @. Willi Müller feat. Dax. Ich kenne sie doch unter anderem Pseudonym. Sie sind doch der jenige, der nur immer das gleiche schreiben kann. Bekommen sie den Satz von ihrer Mami vorgeschrieben? Und jetzt warten sie , das ihre Mami ihnen einen neuen Spruch aufschreibt?

    • Ich freue mich schon darauf, wenn die lokalen Medien brav melden wie vielen Familien die Polizei das Fest versaut hat. Blinder Gehorsam gegenüber den Politikern, die sie seit Jahren verarschen!

      • Elian Schulte

        @Hotte: Was erwartest Du anderes von einer sozialistischen Regierung?
        Es ist aber auch die einzige Regierungskoalition, die in Belgien noch möglich ist, denn der Vlaams Belang ist auf einer nationalen Ebene nicht koalitionsfähig.
        Schon vergessen, wie lange sich die Regierungsbildung hingezogen hat?

        • Walter Keutgen

          Elian Schulte, die belgische Regierung ist keine sozialistische. Sie ist aber sozialistischer als die Vorgängerinnen. Sie hat 5 sozialistische Minister, 4 liberale plus den Erstminister, 4 Grüne und 3 christlich konservative.

          Der „Cordon sanitaire“ ist natürlich ein Fehler. Hätte man den Vlaams Blok wie andere Parteien in Koalitionsverhandlungen zuerst auf lokaler Ebene einbezogen, dann hätte er machen müssen statt zu plappern und wäre vermutlich garnicht über die lokale oder regionale Ebene hinausgekommen.

    • Ja, Frau Schulte, von einer Regierung, deren Mitglieder in der vorherigen Regierung für das Kaputtsparen der öffentlichen Dienste verantwortlich war, könnte man wahrhaftig nicht mehr erwarten. Sie haben uns einfach eingesperrt und abgewartet was passiert. Sie haben es geschafft die Gesellschaft zu spalten und von ihrer eigenen Unfähigkeit abzulenken. Sie haben es geschafft, daß Kinder heute zu potentiellen Mördern der Grosseltern zählen, wenn sie sich nicht an die Regeln der inkompetenten Regierung halten. Sie sind diejenigen die verantworten müssen, dass fast exakt nach 12 Monaten immer noch Grosseltern in Einsamkeit leben und sterben!

  21. Auf Facebook gibt Herr Antoniadis heute den Rat, bzw. seine Meinung zum Besten, direkt oder indirekt, klar und deutlich bzw. zurückhaltend, er weiß es selbst nicht genau,… man solle sich weder an die Regeln halten, noch sie kategorisch brechen. Damit entsteht eine vom Minister offensichtlich tolerierte Grauzone, die er hoffentlich mit der Polizeizone abgesprochen hat. Bei Abständen zuhause mit 1,5 M. zwischen allen Anwesenden, müsste das auch als ausreichender Schutz anzusehen sein, das sei ihm natürlich wichtig. Im Januar dürfen dann Ostbelgier bestimmt wieder in das von Belgien zur Zeit kritisierte Deutschland um deren Kapazitäten in Krankenhäusern zu nutzen.

      • B. Alter

        Das Statement von Toni ist absolut daneben. Er fordert die Leute zwischen den Zeilen dazu auf, die Regeln zu brechen. Gleichzeitig faselt er etwas davon, dass er als Politiker Rückgrat beweist und Verantwortung übernimmt.

        Rückgrat beweisen und Verantwortung übernehmen kann er, wenn er mit den Maßnahmen persönlich nicht einverstanden ist, auf 3 verschiedene Art und Weisen:

        1. er steht in seiner Funktion als Minister zu den mehrheitlich getroffenen Entscheidungen und fordert dazu auf, die Maßnahmen einzuhalten.

        2. er beweist Rückgrat und erlässt für seinen Verantwortungsbereich im Rahmen seiner Möglichkeiten (wahrscheinlich sind die nicht sehr groß) seine eigenen Maßnahmen und übernimmt danach aber auch die politische Verantwortung für z.B. überlastete Krankenhäuser (d.h. er tritt zurück wenn sein Plan nicht aufgeht).

        3. er beweist Rückgrat und übernimmt Verantwortung indem er klarstellt, dass er sich persönlich mit den in politischer Mehrheit getroffenen Entscheidungen nicht identifizieren kann und deshalb jetzt sofort zurücktritt. Anschließend kann er als Privatperson kommentieren was er will.

        Das Hygienekonzept „1,5 m Abstand am Esstisch an Weihnachten“ wird genauso funktionieren wie die Hygienekonzepte der Eifel-Kirmessen, nämlich gar nicht. Und auch da hatte, wenn man dem Dank von J.L. Velz an Toni glauben darf, der Minister seine Hände im Spiel. Man weiß wie es ausgegangen ist… Hinzu kommt, dass er meint es reiche, wenn man 1,5 m Abstand zu den Risikogruppen einhält. D.h. man hält sich ein wenig von Oma fern, der Rest der Bande kann sich dann untereinander anstecken und in den nächsten Tagen weiter verbreiten.

        Mal sehen, ob seine deutschen Ministerkollegen bei seinem nächsten Anruf mit der Bitte nach Übernahme von Intensivpatienten nochmal so positiv reagieren.

  22. Walter Keutgen

    Könnte es sein, das die Sturheit der belgischen Regierung daran liegt, dass hier die ersten Wahlen Mai 2024 sein sollen, während in Deutschland 2020 7 Landtagswahlen und die Bundestagswahl im September stattfinden sollen. Ein Test wird im März die Wahl in Baden-Württemberg sien. Wird sie stattfinden, mit welchem Resultat. In den Niederlanden ist dann auch die Wahl zur Zweiten Kammer.

  23. Werter Heer Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (sp.a) – WANN SCHLIESSEN SIE ENDLICH DIE GRENZEN !!!!!
    Die Stadtverwaltung hat dazu aufgerufen nicht mehr nach Maastricht zu reisen. Sollte der Ansturm an Besuchern nicht abnehmen, müsse man Maßnahmen ergreifen. Bürgermeisterin Annemarie Penn-te Strake will dann die Geschäfte im Zentrum der Stadt schließen lassen. Bereits am Samstag war viel los in Maastricht. Unter den Besuchern seien unter anderem viele Belgier, hieß es.

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