Die EU und die USA haben sich im vergangenen Sommer auf ein Rahmenabkommen für Zölle geeinigt. Doch nun eskaliert US-Präsident Trump den Streit erneut.
US-Präsident Donald Trump will Zölle auf Autos und Lastwagen, die aus der Europäischen Union in die USA eingeführt werden, ab nächster Woche auf 25 Prozent erhöhen. In seinem Post auf der Plattform Truth Social begründete er das mit dem Vorwurf, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.
Im Sommer vergangenen Jahres hatten sich Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem Rahmenabkommen auf eine Obergrenze von 15 Prozent auf die meisten EU-Warenimporte in die USA geeinigt. Auch für europäische Autos und Autoteile soll der Satz gelten. Im Gegenzug verpflichtet sich die EU, Zölle auf US-Industriegüter zu streichen und den Marktzugang für US-Agrarprodukte wie Schweinefleisch und Milchprodukte zu erleichtern.

30.04.2026, USA, Washington: US-Präsident Donald Trump spricht zu Journalisten im Oval Office des Weißen Hauses. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
Weitere Zolldrohungen Trumps im Grönland-Konflikt und Unsicherheit nach einer Gerichtsentscheidung, die viele US-Zölle für rechtswidrig erklärt hatte, hatten die Umsetzung des Zolldeals allerdings gebremst. Das Europäische Parlament gab im März bekannt, die weitere Umsetzung des Abkommens mit den USA an strenge Bedingungen knüpfen zu wollen. Die Abgeordneten sprachen sich mehrheitlich dafür aus. Für den Vollzug müssen auch die Mitgliedstaaten noch den entsprechenden Verordnungen zustimmen.
– Ausnahme für in den USA produzierte Fabrikate: Autos und Lastwagen von EU-Herstellern, die in den Vereinigten Staaten produziert werden, sind laut Trump von den Abgaben ausgenommen. Der US-Präsident will dadurch Autobauer auf der ganzen Welt dazu bewegen, trotz höherer Herstellungskosten mehr in den USA zu produzieren. Derzeit befänden sich „zahlreiche“ Produktionsstätten im Bau, das Investitionsvolumen liege bei mehr als 100 Milliarden US-Dollar (knapp 85,5 Mrd. Euro), schreibt er in seinem Post.
Das Verhältnis zwischen den USA und europäischen Ländern war zuletzt angespannt. In den vergangenen Tagen war Trump etwa Deutschlands Kanzler Friedrich Merz mehrfach verbal angegangen, weil dieser sich kritisch über die US-Offensive gegen den Iran geäußert hatte. Kurz danach drohte er mit einem Abzug von US-Soldaten aus Deutschland. Wenig später stellte Trump entsprechende Überlegungen auch für Italien und Spanien in Aussicht. Der US-Präsident kritisiert seit geraumer Zeit die aus seiner Sicht mangelnde Unterstützung der Europäer bei seinem Krieg gegen den Iran. (dpa)
Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:
Wieder so ein Geniestreich von diesem Clown! 👏🥳
Anstreicher
In der Geschichte sind Sie eigentlich der Clown….aber das schlimme ist Sie merken es nicht einmal . Er schadet nämlich nicht die USA sondern uns Europäer. Das tut er unter anderem deshalb, weil man ihn in Europa seit Jahren beschimpft und beleidigt. Obwohl die Europäer eigentlich mit UVL und Merz zB genug eigene schäbige Gestalten in der Führungsriegen haben. Sie fallen letztendlich auf den Trick rein, in dem man mit dem Finger auf andere zeigt, um von den noch wiederlicheren Schandtaten ablenkt.
Dieses irre Individuum aus dem weissen Haus gehört eliminiert
@ scheich abdul klappstuhl
Sie rufen also zur Eliminierung des rechtmäßig gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika auf ?
Packen Sie schonmal Ihre Koffer für einen längeren „Aufenthalt“.
Eh, lass es wie einen Unfall aussehen, oder … Epstein
Du meinst wohl die 3 S Regel:
Schießen schaufeln schweigen…
Ja manche begreifen es immer noch nicht. Solange die EU mit Verhandlungsführern Flinten Uschi auftritt hat Europa schlechte Karten.
Es wird immer schwieriger, Freund und Feind zu unterscheiden. Fakt ist, die Entscheidungen von Trump berühren mehr das tägliche Leben eines Europäers als russische Sabotage und Spionage.
Richtig, da sollte man mal drüber nachdenken.
Sind unsere Prioritäten noch richtig?
Ja, denkt mal drüber nach.
Vielleicht solltet ihr mal aufhören mit euren stândigen EU-Bashing.
Wie soll das was werden, wenn ihr nicht aufhört euch selbst zu strangulieren. Putin , Trump, Xi, ….
Von denen will uns keiner was Gutes.
Eigene Stärke ist das Einzige was uns in eine Position bringt, die nicht von Dispoten ausgelutscht zu werden. Stärke erreicht und erhält der kleine Fleck Europa nur durch Zusammenhalt. Deshakb versuchen alle Seiten Europa zu spalten. Wir das Volk, sind der Schlüssel zur Spaltung oder zum Erfolg.
Kapiert das endlich und hört auf mit der Selbstbemitleidung. Haltet zusammen, dann kommen wird alles besser.
Prior: das sehe ich alles genauso ! Aber die andere Seite ist, wenn in diesem Forum nur mit Klarnamen etwas gepostet werden dùrfte , dann wùrden wir keine 15 Kommentare zu lesen bekommen.
@ Alfons van.C.
Von Klarname hat Prior doch gar nichts gesagt.Die Klarnamendebatte ist allein Ihr Steckenpferd, dieses Sie zu Tode reiten.
@Hans L.
Der Klarname geistert und wabert im Gehirn herum, deshalb wird er auch unvermittelt, unkontrolliert freigesetzt.
Ich denke, das ist schon seit WW2 so.
Die USA waren noch nie unsere Freunde. Denken Sie an Kissingers berühmte Worte… Die Tochter, Amerkia, hat sich längst die Mutter, Europa, untertan gemacht.
Wie lange ist es her, mit John F. Kennedy. ;-)
Dieser Mensch D.Trump ist bedauerlich sehr krank in seinem Kopf !!! Was er aber immer vergisst,
was immer er jetzt veranstaltet , wird er eines Tages , da bin ich sicher , auch zu verantworten haben
und diese Rechnung wird zu RECHT der Horror sein, fùr diesen Herrn D.Trump und noch so ein paar andere (un)nette Zeitgenossen aus Russland/ Nord-Korea / China Belarus etc !!
Da haben wir sie wieder, die drei Probleme des Herrn van Compernolle: Putin, Trump und Kim Yong Un.
@ AvC, SIE schreiben doch öfters SIE seien krank!!! Tun SIE sich doch mit Trump zusammen!!! Dann haben SIE einen Leidensgenossen!!!
Die USA und Europa hatten bis jetzt eine gut funktionierende Partnerschaft.Nur die wird zunehmend von Trump und Co in Frage gestellt.Da muss man sich eben langsam umorientieren.Es ist schon mal gut, das die EU einigermaßen gut funktioniert und der Euro eine Alternative zum US Dollar ist.Wir sind heutzutage weniger abhängig von den USA als noch vor 40 Jahren.Noch vielleicht 10 Jahre dann hat Europa auch militärisch aufgeholt.Dann braucht man wahrscheinlich keine amerikanischen Truppen mehr in Europa.
Was da geschieht in Washington ist eine ganz gefährliche Sache.Das nennt sich „Greater North America“.Ein nordamerikanisches Grossreich ist die Wunschvorstellung von Trump, dh Annektion aller Staaten in Amerika bis zum Äquator.Trump und Co sind verrückt genug, diesen Plan zu realisieren.Nur dann müssen sie mit viel Widerstand rechnen.Das könnte die USA wirtschaftlich das Rückrad brechen.In Mittel und Südamerika will man keine Gringos in Uniform.
@ MSE, zu spät!!! Trump zieht nun bereits 5000 in Deutschland stationierte Soldaten zurück!!! Pistorius sprach von 40000 US Soldaten, die demnächst auch zurück beordert werden könnten, da Trump sich über Merz geärgert hat!!! Die Uneinigkeit Europas trägt dazu bei!!!
Auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin, kann man doch feststellen, dass die EU bezüglich Krisen Handlungsfähigkeit bewiesen hat. Das ist eine große Leistung. Die EU hat mittlerweile starke Institutionen, die auch mit Flinten-Uschi an der Spitze funktionieren.
Das europäische Durcheinander, Nebeneinander und Miteinander ist auch ein taktischer Vorteil gegenüber zentral regierten Staaten wie Russland oder China. Wenn die Einfluss üben wollen, müssen sie viele Machtzentren kontaktieren und das erschwert die Einflussnahme.
war.davor nicht anders.
keinen deut.
HINWEIS – Internationales Ansehen der USA leidet unter Trump – Ganz besonders in Europa ist Amerika unbeliebt https://ostbelgiendirekt.be/in-europa-ist-amerika-unbeliebt-438839