Der Belgier Tim Merlier hat die zwölfte Etappe der Tour de France gewonnen und damit die womöglich letzte Chance für die Sprinter genutzt.
Der 33-Jährige siegte nach 179,1 Kilometern mit Start auf der Rennstrecke in Magny-Cours bis zum Ziel in Chalon-sur-Saône vor dem Niederländer Olav Kooij und Jasper Philipsen aus Belgien. Für Merlier war es bereits der dritte Etappensieg bei dieser Tour. Das hatten vorher nur zwei Belgier geschafft: Wout van Aert 2021 und Tom Steels 1999.
Überschattet wurde die fünfte Massenankunft von einem Sturz kurz vor dem Ziel. In der Gesamtwertung blieb alles beim Alten. Tadej Pogacar hat weiter einen komfortablen Vorsprung von über drei Minuten auf Jonas Vingegaard.
Am Freitag steuert die Tour die Vogesen an. Über 205,8 Kilometer geht es von Dole nach Belfort. Rund 25 Kilometer vor dem Ziel ist dabei der Ballon d’Alsace, ein Berg der ersten Kategorie, zu bewältigen. (dpa)