Titelverteidiger Tadej Pogacar hat die schwere Vogesen-Etappe bei der Tour de France gewonnen und sein Gelbes Trikot gefestigt.
Der slowenische Weltmeister siegte auf der 14. Etappe über 155,3 Kilometer von Mulhouse nach Le Markstein im Alleingang mit mehr als einer halben Minute Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Teamkollegen Isaac del Toro aus Mexiko und dem französischen Jungstar Paul Seixas.
Am letzten Anstieg musste Belgiens Hoffnungsträger Remco Evenepoel nachgeben, bleibt aber weiterhin im Rennen um das Podium. Der Kampf zwischen Evenepoel, Jonas Vingegaard, Seixas und Del Toro verspricht hingegen Spannung für das Finale der Tour.

18.07.2026, Frankreich, Mulhouse: Slowene Tadej Pogacar (l), der das Gelbe Trikot des Gesamtführenden trägt, und der Däne Jonas Vingegaard (r), der das gepunktete Trikot des besten Bergfahrers trägt, geben sich vor der 14. Etappe die Hand. Foto: Thibault Camus/AP/dpa
Für Pogacar ist es der 25. Etappensieg. Nur drei Fahrer haben noch mehr Etappensiege auf ihrem Konto: Mark Cavendish (35), Eddy Merckx (34) und Bernard Hinault (28). Und Pogacar ist erst 27 Jahre alt.
Tom Pidcock konnte sich nicht lange über seinen vierten Platz freuen, er rutschte auf Platz 9 ab. Ansonsten gehört vor allem Red Bull-Bora-hansgrohe zum Lager der Verlierer, auch wenn Evenepoel mit seinem Endspurt doch wieder beeindruckte und nach wie vor im Gesamtklassement Dritter ist.
Das kann sich am Sonntag ändern, denn bei der nächsten Kletterpartie steuert die Tour das Plateau de Solaisan an. Vor allem der Schlussanstieg über 11,3 Kilometer mit durchschnittlich 9 Prozent Steigung hat es in sich. (dpa/cre)
Evenepoel kämpft und das ist aller Ehren wert. Gegen den Außerirdischen vorne ist sowieso nichts zu machen.