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TEC testet kostenloses WLAN in Linienbussen

Foto: Shutterstock

Nicht nur Schüler würde es freuen, wenn es im öffentlichen Nahverkehr in Linienbussen schon bald kostenloses WLAN geben könnte. Seit Montag finden auf jeden Fall Tests statt.

Die wallonischen Verkehrsvertriebe TEC testen während vier Wochen in vier Bussen und einer Straßenbahn, ob kostenloses WLAN funktionieren kann und für die Kunden der TEC tatsächlich mehr Komfort bewirkt.

Die getesteten Busse sind folgende:

– TEC Wallonisch-Brabant : 1 Bus auf der Linie 4 zwischen Nivelles und Neu-Löwen.

– TEC Charleroi: Straßenbahn auf der Linie M3 Gosselies-Charleroi.

– TEC Hennegau: 1 Bus auf der Linie 82 Mons-Trazegnies.

– TEC Lüttich-Verviers: 1 Bus auf der Linie 702 Stembert-Place Verte-Harmonie-Dison-Rechain.

– TEC Namur-Luxemburg : 1 Bus auf der Linie 12 Namur-Huy.

Die Busse, die am WLAN-Test beteiligt sind, seien relativ leicht zu erkennen, weil sie auffallend Werbung für die WLAN-Testreihe machen, teilte das Unternehmen mit.

  1. Frechheit

    Im ländlichen Raum kann man nur mit einem Kaffeevollautomaten im Internet unterwegs sein, da die Verbindungen im Schneckentempo funktionieren. Bereits die Proximus-Werbung ist ein Witz – da ist von Übertragungsraten von bis zu 70mb die Rede… (klein gedruckt steht aber „max.“, so dass Menschen, die nur auf knapp 10 kommen vertröstet werden). Und jetzt TEC-Busse mit WLan?? Es wäre doch erst einmal redlich und sinnvoll, wenn die Bürger in den Genuss eines schnellen Internets kämen. Im Süden der DG sind ohnehin kaum TEC-Busse unterwegs – die meisten Busse sind „private Unternehmen“, das hat sich bei den letzten Streiks bestens gezeigt.

  2. „Nicht nur Schüler würde es freuen, wenn es im öffentlichen Nahverkehr in Linienbussen schon bald kostenloses WLAN geben könnte.“
    Sind diese „Smombies“ nicht schon genug online?

    • Den Ahlen

      Ganz meine Meinung. Wir waren in unsere Jugend auch nicht besser, aber dieses immer online sein wollen wird schon fast zu einem zwanghaften Verhalten. Zu meiner Zeit wurden die „Ticks“ der Jugend bestenfalls toleriert, aber nicht auch noch staatlich unterstützt. Aber sogar Kinder sind heute schon Konsumenten und die Wirtschaft muss wachsen …

      • @ Den Ahlen(06/12/2017)
        Zu;…Wir waren in unsere Jugend auch nicht besser…usw…“
        In meiner Jugendzeit gab es kein Handy, Internet und Wifi.
        Es gab allerhöchstens Festnetz…Und wir trafen uns mit unsere Freunde.
        Aber damals fuhren die Busse, zwar immer brechensvoll aber zumindest waren se da und pünktlich…Streiks gab es nicht.
        Jetzt hat man WLan aber keine pünktliche Busse, wenn überhaupt.

  3. Germano-Belgier

    Vielleicht findet ja dadurch ein Umdenken statt:
    „Nein Mama, du brauchst mich heute nicht mit dem Porsche bis auf den Schulhof zu fahren, ich nehme lieber den Bus, da hab ich WLAN!“ :-)

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