AKTUALISIERT – In Belgien findet an diesem Dienstag, dem 12. Mai 2026, wieder ein landesweiter Streik- und Protesttag statt, zu dem die großen Gewerkschaftsbünde CSC/ACV, FGTB/ABVV und CGSLB/ACLVB aufgerufen haben. Hintergrund sind die Reform- und Sparpläne der föderalen Regierung unter Premierminister Bart De Wever (N-VA).
Besonders betroffen sind der Flugverkehr, der öffentliche Nahverkehr und Teile des Bahnnetzes. Seit den frühen Morgenstunden kam es in Brüssel sowie in vielen anderen Städten zu erheblichen Einschränkungen.
Der Flughafen Charleroi hat seinen Betrieb heute praktisch vollständig eingestellt; sämtliche Starts und Landungen wurden gestrichen. Auch am Flughafen Brüssel-Zaventem mussten zahlreiche Verbindungen annulliert werden. Besonders betroffen war die Fluggesellschaft Brussels Airlines, die nach aktuellen Angaben rund 60 Prozent ihres Flugplans streichen musste, darunter viele Langstreckenflüge. Reisende wurden gebeten, ihre Flüge ständig online zu überprüfen, da sich die Lage laufend veränderte.

12.05.2026, Belgien, Brüssel: Menschen marschieren mit einer Riesenpuppe, die den Premierminister Bart De Wever darstellt, bei einer nationale Demonstration gegen die steigenden Energiepreise und die Sozialreformen der Regierung. Foto: Marius Burgelman/Belga/dpa
Auch im Nahverkehr zeigte sich der Streik deutlich. In Brüssel fuhren Metro, Straßenbahnen und Busse nur eingeschränkt. Die regionalen Verkehrsgesellschaften STIB/MIVB, De Lijn und TEC hatten bereits im Vorfeld vor erheblichen Ausfällen gewarnt. Viele Pendler mussten auf das Auto ausweichen, was wiederum zu langen Staus rund um Brüssel, Antwerpen und Gent führte. Der Bahnverkehr funktionierte zwar teilweise, allerdings mit reduzierten Fahrplänen und Verspätungen. Die SNCB hatte bereits angekündigt, dass Demonstrationen und Personalausfälle den Zugverkehr erheblich beeinträchtigen könnten.
Im Zentrum von Brüssel versammelten sich im Laufe des Tages mehrere tausend Demonstrierende. Gewerkschaftsvertreter warfen der Regierung vor, den Sozialstaat abzubauen und Arbeitnehmer stärker zu belasten. Besonders umstritten bleiben die geplanten Rentenreformen, Einschnitte im öffentlichen Dienst und mögliche Änderungen an der automatischen Lohnindexierung. Die Regierung argumentiert dagegen weiterhin mit der angespannten Haushaltslage und der Notwendigkeit struktureller Reformen.
Belgien wird regelmäßig von landesweiten Aktionstagen betroffen ist. Medien sprachen bereits vom neunten größeren Gewerkschaftsprotest innerhalb von weniger als anderthalb Jahren. Das zeigt, wie angespannt das Verhältnis zwischen Regierung und Gewerkschaften derzeit ist. (cre)
Das nervt nur noch. All diese Streiks mit Blockaden und Arbeitsverweigerung sind eine Beschädigung des Allgemeinwesens. Wird Zeit, dass die Bezuschussung der Gewerkschaften mit Steuergeldern aufhört. Sie kämpfen sprichwörtlich gegen Windmühlen für veraltete Modelle, bewirken aber nicht mehr als enorme (zumindest finanzielle) Schäden…
Die Gewerkschaften hängen an ihren alten Rezepten und Parolen ohne dass damit die Situation verbessert werden könnte. Z.B. Besteuerung der Mieteinkünfte „Un EURO est un EURO…“ (siehe RTBF), eine Jahrzehnte alte Forderung. Hört sich gut und gerecht an, ist aber nicht so einfach… Der Vermieter muss aus der Brutto-Miete Kapitalkosten und Unterhalt der Immobilie finanzieren. Wenn die Netto-Miete jetzt auch noch besteuert wird dann gibt es zwei Möglichkeiten: a) die Miete steigt damit der Vermieter weiter seine Rendite erwirtschaftet, oder b) der Vermieter verkauft und die Zahl der Mietangebote wird rückläufig. Beides nicht im Interesse der Mieter. Vor 50 Jahren gab es in Deutschland einen gewerkschaftseigenen Immobilienkonzern namens „neue Heimat“ der letztlich an den Gegebenheiten des Marktes scheiterte; die Gewerkschaften können selbst nicht umsetzen was sie von anderen fordern! Das gilt genau so für Industriebetriebe, ich kennen keinen Industriebetrieb der nachweislich so funktioniert wie die Gewerkschaften sich das vorstellen; was deren Forderungen als unseriös entlarvt. Ich kann nur das von anderen fordern was ich selbst umsetzen kann, und davon ist die CSC und besonders die FGTB meilenweit entfernt….
Dax, ein weiteres Argument. Die Besteuerung der Mieteinnahmen gibt es natürlich anderswo. Für Wohnungen ist in Belgien die Besteuerung pauschal. Man nimmt die Kadastereinkommen, die in 1976 festgesetzt worden sind, multipliziert sie mit 1,4 und passt sie mittels des Einzelhandelspreisindex seit etwa 1995 an – nicht Gesundheitsindex, sondern normaler. Wenn jetzt alle die Leute, die pauschal versteuert werden, eine genaue Abrechnung, ihrer Mieten und Unkosten aufstellen müssen, macht das ihnen aber auch der Steuerbehörde viel Arbeit. Gefühlt, denke ich, werden etwa 90% der Mieteinnahmen versteuert. Ungerechtigkeiten gibt es wohl bei neueren Gebäuden deren Kadastereinkommen höher angesetzt ist – obwohl man sicher bei der Besteuerung nicht 1,4 als Faktor nimmt – und da, wo der Mietwert sich stark verbessert oder verschlechtert hat. Auch ein Grund, warum das Finanzministerium vor einer Versteuerung der genauen Mieteinnahmen zurückschreckt. Für berufliche Immobilien gibt es sie, mit einem belgischen Leckerli: Wenn die reelen Nettomieteinnahmen geringer als die anders berechnete Pauschaleinnahmen sind, werden letztere versteuert.
@Dax: zu Ihren 2 Möglichkeiten gibt es noch eine dritte.Welche? Sag ich nicht, verstehen Sie doch nicht.
Dem Versuch der Frauen zu beweisen dass sie den Männern intellektuell nicht unterlegen sind, erweisen Sie mit solchen Beiträgen einen Bärendienst…. 😉
Weshalb sollte irgendeine Frau glauben, Männern intellektuell unterlegen zu sein ? Allein Ihre obige Behauptung zeigt welch (Klein)geistes Kind Sie sind.
Sag ich nicht, verstehen Sie doch nicht…. 😁
Ganz schwache Antwort Dax. 1:0 für die Frauen.
Gewerkschaften bringen rein überhaupt nichts, ausser den Mitgliedern Geld kosten und Arbeitslosen Ihr Geld zu beschaffen!!!
Es ist unverschämt. Ich war 3 Monate meiner 30 jährigen Karriere Arbeitslos. Ich will gar nicht sagen wie es quasi unmlöglich ist jemanden bei der CSC in Sankt Vith zu erreichen. Und hingehen kann man ja nur einen Tag in der Woche während ein Paar Stunden. Und wer dann noch angeschlossen mit denen Streikt ist einfach nur FAUL! Lasst die Menschen arbeiten, und nervt nicht andauernd die Gesellschaft. Kein Mench braucht eure Sozialisten scheisse!
In Ländern wo Gewerkschaften kaum oder gar keine Rolle haben, sieht es für Arbeitnehmer ziemlich düster aus. Dort führen Arbeitnehmer ein tristes und armseliges Leben. Man muss sich nur mal umschauen in der Welt.
„In Ländern wo Gewerkschaften kaum oder gar keine Rolle haben, sieht es für Arbeitnehmer ziemlich düster aus. Dort führen Arbeitnehmer ein tristes und armseliges Leben. Man muss sich nur mal umschauen in der Welt“
@ Koalitionsfreiheit : Dieses Szenario wird es auch bald in Belgien geben! Ich finde, die Gewerkschaften machen vieles nicht richtig. Aber wenn eine Regierung im ganzen Sozialwesen nur kürzt und Milliarden an Menschen fliessen, die NIE in die Sozialkassen einbezahlt, sondern nur „genommen“ haben, dann fehlt es allein aus diesem Grund schon an Milliarden! Und dann dieser „Indexsprung“. Man mag darüber diskutieren, ob mtl. berufliches Einkommen von über 4.000€ brutto nicht mehr bei der Indexierung berücksichtigt wird, der Hammer ist jedoch, dass Sozialleistungen, darunter fallen auch die Pensionen, schon bei 2.000€ brutto im Monat, über diesen Betrag hinaus, nicht mehr für diese Berechnung in Frage kommen. Welcher Pensionsempfänger, der über 40 Jahre bei Vollbeschäftigung in die Rentenkasse einbezahlt hat, bezieht denn keine Pension über 2.000€ Brutto im Monat?
Bei 2% Indexerhöhung sind das bei diesem Betrag von 2.000 € 40 Euro mehr, wohlgemerkt brutto mehr, davon bleiben netto gerade mal 0,98 % von diesen 2 % übrig. Ist das gerecht?
Würden die Sozialkassen nicht geplündert um Leute zu ernähren die nie 1 € darin eingezahlt haben, gäbe es die aktuellen Probleme nicht! Es ist der Verrat der Gewerkschaften an den eigenen Mitgliedern dass man sich immer lauter stark macht für Leute die nicht arbeiten, nicht einzahlen und trotzdem von der sozialen Sicherheit leben.
👍
@ Pensionär
Sind Sie Rentner oder Pensionär? Bei Rentnern bin ich mir sicher, dass die ihr ganzes Arbeitsleben lang in eine Rentenkasse einbezahlt haben. Pensionäre hingegen haben meines Wissens nie in eine Kasse eingezahlt, deren „Pension“ bezahlt der Steuerzahler … wie man vor einigen Tagen hier auf OD lesen konnte, ist deren Pension ca. 4 mal so hoch, wie die eines vergleichbaren „Rentners“. Ich frage mich wieso diese Gewerkschaftsbonzen dieses Thema nicht einmal aufgreifen?!
Eine ähnliche Ungleichbehandlung scheint es auch bei den Krankenkassen zu geben … interessiert aber auch niemanden!
Nach Ihrer Darstellung bin ich dann eher Rentner . Ich habe Bekannte, die Beamte waren und meines Wissens von ihrem mtl. Bruttogehalt Abzüge als sog.Sozialabgaben in Höhe von 6,55 % hatten und dann noch die Lohnsteuer auf das daraus resultierende steuerbare Einkommen. Meines Wissens nach haben auch pensionierte Beamte oben genannte Abzüge. Natürlich werden diese Beamtenpensionen aus Steuern bezahlt, Abzüge an Steuern und Sozialabgaben müssen diese trotzdem leisten, anders als beispielsweise in Deutschland. Frage: Wie ist das denn im Privatsektor? Dort gibt es doch auch diese Sozialabgaben und Lohnsteuer auf den Lohn oder das Gehalt ,also wie bei den Beamten. Aus welchem „Topf “ wird die Rente denn bezahlt?
Pensionaer, finanziell genommen sind alle Pensionäre, weil die Finanzierung nicht aus Kapitaleinkünften stammt. Nur die Zusatzrente in manchen Betrieben und in den Niederlanden ist eine Rente. Aber in Deutschland unterscheidet man fälschlicherweise. Ansonsten beschreiben Sie das richtig. Der Topf ist die Allgemeine Spar- und Rentenkasse in die die Altersversicherungsabzüge fließen und die die Pensionen der Arbeitnehmer bezahlt. Dieser Topf muss aber immer zusätzlich vom Staat aufgefüllt werden.
Das mit den 4 Mal so hohen Pensionen der Beamten stimmt nicht. Die Endentlohnungen sind doch nicht immer dopellt die Durchschnittsentlohnungen aus der Privatwirtschaft.
@ WK,
Vielen Dank für Ihre Erläuterungen; so ähnlich hatte ich mir das auch gedacht.
In Belgien werden den Beamten auch auf ihre Brutto- Pension die 6,55 % an Sozialabgaben abgehalten , so wie zu aktiven Berufszeiten auf das (mtl.) Gehalt ( in diesen Sozialabgaben befindet sich neben Krankenkassenbeitrag u.a. auch der Beitrag für die Pensions-oder Rentenkasse, wie auch immer die Bezeichnung lautet.) auf das sich daraus ergebende sog.steuerbare Einkommen erfolgt dann der Lohnsteuerabzug ( Höhe je nach Zivilstand) . In Deutschland ist das bei den Beamten anscheinend anders geregelt als in Belgien, wenn meine diesbezüglichen Informationen korrekt sind. In D ist die Beamten-Pension quasi als Gehaltsfortzahlung anzusehen mit kaum oder wenig Abzügen. Ich weiss auch nicht, ob die während ihrer Berufslaufbahn überhaupt etwas einzahlen…. im Gegensatz zu den Beamten Belgien
„Das mit den 4 Mal so hohen Pensionen der Beamten stimmt nicht. Die Endentlohnungen sind doch nicht immer dopellt die Durchschnittsentlohnungen aus der Privatwirtschaft.“
Genau so ist es, WK. Meines Wissens nach war es in Belgien übrigens so, dass die Beamtenpensionen sich bisher nach dem Gehalt der letzten 5 Jahre in der Laufbahnentwicklung richtete,. Da diese letzten 5 Jahre das höchste Gehalt in der Karriere betraf, war die Pension dann für die Betroffenen am günstigsten. Diesen Modus will die Regierung ( und andere davor) jedoch abschaffen und die Pension auf die gesamte Karriere berechnen; dies würde aber für die Pensionierten ein Nachteil darstellen, denn, anders als im Privatsektor, wo der Tariflohn in voller Höhe schon bei Berufseintritt erfolgt, sind die Gehälter anfangs niedrig(er) und steigen mit den sog Annalen oder Biennnalen um dann beispielsweise nach 25 bis 29 Dienstjahren zu enden ( Je nach Sektor im Öffentlichen Dienst )
Pensionär, von der Arbeitnehmerpension werden in Belgien 3,55% für die Krankenversicherung abgehalten. Bei ca. 2.000 EUR Durchschnittsmonatspension wären die Beamten dann auf 8.000 EUR, was ungeheuerlich wäre. Dass die Beamten bei voller Laufbahn 75% (?) der Durchschnittsentlohnung der letzten 5 Jahre erhalten, ist meiner Meinung noch immer Regel. Was geändert worden ist, ist das Studienjahre als Laufbahnsjahre gelten; wer jetzt studiert kriegt das nicht mehr. Für Arbeitnehmer wird der indexierte Durchschnittslohn ermittelt, wobei das Jahresgehalt gedeckelt wird und die Indexsprünge beibehalten werden. Für 45 Jahre erhält man 60% davon. Was die Regierungen immer Anpassungen der Pensionen nannten – schon lange keine mehr –, war nichts anders als Erhöhungen des Deckels, aber nicht rückwirkend. Der Deckel galt lange nicht für Arbeiter. Aber welcher Arbeiter verdiente mehr? Ab Mitte der 90er Jahre werden die Jahreslöhne auch gedeckelt. Der Deckelung stand bis Mitte der 80er Jahre auch eine Deckelung der Beiträge der Angestellten gegenüber, das hat eine Regierung Martens abgeschafft.
@WK
Folgendes können Sie im Web nachlesen, wenn Sie nach dem Unterschied zwischen einem Rentner und einem Pensionär fragen:
„Der Hauptunterschied liegt in der beruflichen Herkunft und der Finanzierung: Ein Rentner war meist angestellt und bekommt Rente aus der gesetzlichen Rentenkasse, in die er eingezahlt hat. Ein Pensionär war Beamter und erhält eine direkt vom Dienstherrn (Staat) gezahlte Pension (Ruhegehalt), die oft deutlich höher ausfällt.„
Desweiteren konnte man vor kurzem hier auf OD die Aussage von Herrn Balter lesen, dass Frau Weykmanns nach 20 (!) Dienstjahren Anrecht auf eine Pension von € 8.000,– hat. Meines Wissens liegen die Gehälter von DG Ministern (Internet bei ca. 14.500€). Die Pension beträgt somit nach 20 Jahren Arbeit ca. 55% des Gehaltes. Dementgegen liegt dieser %–Satz eines Rentners der freien Wirtschaft (der jeden Monat ca. 18% in die Rentenkasse gezahlt hat) nach 35 Berufsjahren in D unter 30% des letzten Gehaltes, wovon aber noch Steuern abgehen. Wie das in Belgien aussieht kann ich nicht beurteilen, kann mir aber auch nicht vorstellen, dass es da Riesen Unterschiede gibt … sonst würde ja nicht ständig gestreikt!
Wer da von einer weitgehenden Gleichbehandlung von Pensionären und Rentnern spricht, sollte nochmal nachrechnen …
Rentner oder Pensionär, das Web hat nicht immer Recht. Ich bilde mir meine Meinung selbst. Eine Rente ist ein Kapitaleinkommen. Eine Pension ist Geld, das irgendeiner bezahlt. In Österreich macht man, denke ich, den Fehler Altersruheständler als Rentner zu bezeichnen nicht. Die Beamtenpension fällt deutlich höher aus als die Arbeitnehmerpension, jedoch glaube ich nicht um einen Faktor 4. Von Politikern war hier nicht die Rede. Auch hat hier niemand von Gleichbehandlung von Beamten und Arbeitnehmern geschrieben.
Hallo Rentner oder Pensionär! es werden noch höhere Summen gehandelt bei der Politikerrente! Was stimmt denn nun? Sollten die hiesigen Medien nicht mal Aufklärung in dem Bereich machen!? Zumindest die Medien die nicht bezuschusst werden von oben runter!? Eine ungeheuere Missetat diese hohen Pensionen unserer Politiker, welche sie sich selber wohlweisslich genehmigten.
wurde nicht auch von den Lügnern versprochen, dass Arbeit sich lohnen würde und man netto mehr haben wird? Steuererleichterungen für die arbeitenden. Als viele meiner Kollegen die letzten Tage ihre Steuer im Briefkasten hatten und schon entsetzt reinschauten, da sie deutlich mehr nachzahlen müssen als das Jahr zuvor bei unveränderten Lebens- und Einkommensituationen, wurde ich auch schon nachdenklich. Und siehe da, diese Woche kam auch bei mir die Steuer mit deutlich mehr Nachzahlung. Danke für nichts ihr Blutsauger
Gerdfu, naja, die Steuern sollen vermindert werden, das greift aber erst in zwei Jahren.
Ich wünsche allen viel Spaß beim Versuch, ohne eine Gewerkschaft im Rücken eine Lohnerhöhung zu bekommen.
Da hast du wohl nen ganz miserablen Arbeitgeber wenn du dafür eine Gewerkschaft im Rücken brauchst. Bei uns gibt’s jährlich ein Mitarbeiter Gespräch. Und je nach Leistung wird man mehr, weniger erhöht. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Ein ostbelgisches Unternehmen, und ich habe auf 17 Jahre von keinem Kollegen gehört dass es nicht wenigstens 50-200€ netto mehr gab von Jahr zu Jahr.
Wer z.B. beim Staat oder in der Großindustrie arbeitet, schaut da ganz schön in die Röhre.
Christian, wie kommt es, dass außer der Indexierung Lohnerhöhungen in Ihrem Unternehmen geschehen? Im Übrigen geht es in dieser Demo nicht um Lohnerhöhungen sondern um die Abwendung von Sparmaßnahmen.
HansA. wissen Sie was Lohnerhöhung bedeutet? Alles wird nur teurer. Zuerst steigen Gewerkschaftsbeiträge, dann Lebenshaltungskosten, Steuern, Energie usw. am Ende bleibt immer ein Minus, dass hatte schon Frau Merkel vor 20 Jahren vor gerechnet.
Diese Streiks wie wir sie kennen , bringen überhaupt nichts. Nur wir leiden darunter. Glauben Sie dass Politiker oder Bus/Bahn oder Fluggesellschaften Angst vor Streiks haben?
Wenn alle an einem Strang ziehen würden, dann könnte sich was ändern. Voriges Jahr, als die Bauern wieder in Brüssel einfuhren, da hätten sich Spediteure, Baufirmen und auch die Bevölkerung anschließen sollen. Wenn aber jede Branche für sich streikt, lachen Politiker nur darüber.
Übrigens, warum können Minister nicht abgewählt werden, in einer so oft gepredigten Demokratie?
Die Gewerkschaften sind nur noch Realitätsverweigerer, Zerstörer u Träumer. Das Ende dieser ausufernden Ideologie u Maximierung des faulenzertums wird bitter enden.
Das Gejammer wird ohrenbetäubend
# Ach ? Wenn die moderne Diktatur durch ist, werden sie sich für ihren eigenen Kommentar schämen ?
Die Maximierung des faulenzertums, ist von den Leuten gewollt, die eine moderne Diktatur einführen möchten.
Aber sie haben recht mit der Behauptung, dass zukünftiges Gejammer ohrenbetäubend sein wird, weil eben die arbeitende Bevölkerung es selbst, zu spät erkannt haben wird.
Auf Dauer werden alle Berufsgruppen davon betroffen sein. Leider ist es den verschiedenen Berufsgruppen nur noch nicht bewusst und es wird auch noch eine Weile dauern bis es soweit ist .
Persönlich hoffe ich, dass ich mir das dadurch entstehende leid (meines Alters wegen) der nachkommenden Generation, nicht mit ansehen muss.
Übrigens Trump besucht heute Abend eine Berufsschule, in der er sich gerne noch mal zeigen lässt, wie man eine moderne Diktatur erfolgreich einführt. Merz und VDL haben den Kursus schon hinter sich und dürfen für sich persönlich, auf eine goldene Zukunft hoffen.
Die Gewerkschaften haben doch Recht. Es gibt dicke genug Kapital in Belgien, aber die Dicken wollen nichts abgeben. Man nimmt es den Kleinen damit die Dicken mehr haben. Und sorry Herr Gerdfu, aber dass Sie sich beschwehren kann ich überhaupt nicht nachvollziehen und zeigt, dass Menschen die finanziell gut situiert sind die Probleme der kleinen Leute gar nicht kennen, dass Sie gut Grld verdienen sollen ist richtig, Sie arbeiten viel und hart und das soll gut entlohnt werden, aber bitte, nicht knottern in Ihrer Situation.
Es sind auch nicht die mittelständischen Unternehmen die mehr besteuert werden müssen, sonder die richtigen Kapitalisten.
Das Eupener Kabelwerk hat einen sozialeren Weg gewählt und zeigt was möglich ist, wenn große Firmen wie Lidl, Delhaize, Ford, … es ähnlich machen würde wäre es für alle besser: mehr Geld und zusätzliche Betriebsrente für Arbeitnehmer, weniger Dividenden für Aktionnäre.
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Es gibt dicke genug Kapital in Belgien, aber die Dicken wollen nichts abgeben.
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Nehmen wir den konkreten Fall des Kabelwerks. Hochbetagt verstarb A. Bourseaux, und jetzt? Erbschaftssteuer? Man nimmt seinen Aktienanteil am Unternehmen und davon 50% Erbschaftssteuer, die „dicken“ sollen ja bluten…. Dumm nur dass damit das Kabelwerk pleite ist! Was sollen die machen? 1/3 der Maschinen verkaufen um die Erbschaftssteuer zu bezahlen? Das Kapital ist immer irgendwo gebunden, Dagobert Duck und sein Geldspeicher gibt es nur Comic und in der Vorstellung der Gewerkschaftler….