Politik

Edmund Stoffels (SP) verurteilt „Hass-Kampagne“ gegen Karl-Heinz Lambertz nach der PDG-Wahl

Der ausscheidende Regionalabgeordnete Edmund Stoffels (PS). Foto: Gerd Comouth

Der bisherige wallonische Abgeordnete Edmund Stoffels (SP) hat sich nach jahrelanger Zurückhaltung mit Vehemenz zum Wahlausgang geäußert und dabei vor allem den in die Kritik geratenen Parteikollegen Karl-Heinz Lambertz in Schutz genommen.

In einem an diesem Samstag veröffentlichten Gespräch mit dem Grenz-Echo zeigte sich Stoffels schockiert über die Reaktionen nach der Nominierung seines Parteifreundes  Lambertz zum Parlamentspräsidenten. „Ich finde, dass Demokratie nichts ist für jemanden mit schwachen Nerven. Kritik muss erlaubt sein. Aber Kritik besteht darin, was gesagt wird und wie es gesagt wird“, so Stoffels.

Was bei „Ostbelgien Direkt“ über Lambertz geschrieben worden sei, „erfüllt meines Erachtens den Tatbestand einer Hass-Kampagne, inszeniert und orchestriert von Leuten, die sich hinter einem Pseudonym verstecken“, drohte Stoffels.

Dieses Archivbild zeigt Karl-Heinz Lambertz, Antonios Antoniadis und Edmund Stoffels (v.l.n.r.) bei einer Pressekonferenz. Foto: OD

Später sprach Stoffels in Bezug auf die Kritik an Lambertz von „Rufmord“. Dabei mache er noch einen Unterschied zwischen „einer Aussage, die in der Hitze der Debatte fällt, und einer Kampagne, die kühl und berechnend inszeniert wird“.

Die Aussage „in der Hitze der Debatte“ bezog sich wohl auf die Polemik von Lambertz neulich in einer PDG-Plenardebatte gegen Vivant-Chef Michael Balter, den Lambertz am Rednerpult „einen schlechten Menschen“ genannt hatte.

Dass Lambertz trotz des Verlustes von mehr als 2.100 Vorzugsstimmen von der SP für den Posten des Parlamentspräsidenten vorgeschlagen wurde, erklärte Stoffels damit, dass der ostbelgische Parlamentarismus gestärkt werden müsse. Möglicherweise soll Lambertz eine weitere Professionalisierung der Parlamentsarbeit vorantreiben.

„Das ist nötig angesichts einer Regierung, die aus Hauptamtlichen besteht und über viele Mitarbeiter verfügt, und einem Parlament, das nach Feierabend tagt und nur auf wenige Mitarbeiter zurückgreifen kann“, so Stoffels, der auch für den Posten des PDG-Präsidenten infrage kam, darauf aber verzichtete, weil er im Herbst einen Sonderauftrag der DG-Regierung in Bezug auf Reformen in den Bereichen Raumordnung und Wohnungswesen annehmen möchte. (cre)

Zum Thema siehe auch folgende Artikel auf OD:

183 Antworten auf “Edmund Stoffels (SP) verurteilt „Hass-Kampagne“ gegen Karl-Heinz Lambertz nach der PDG-Wahl”

  1. Drohbrief

    „Was bei „Ostbelgien Direkt“ über Lambertz geschrieben worden sei, „erfüllt meines Erachtens den Tatbestand einer Hass-Kampagne, inszeniert und orchestriert von Leuten, die sich hinter einem Pseudonym verstecken“, drohte Stoffels.“

    Wo sich hier in der Aussage von Edmund Stoffels eine Drohung befinden soll ist mir absolut schleierhaft…

    • Jockel F.

      Wer Worte wie „Tatbestand“ oder „Rufmord“ in seine Klage einflechtet, der tut das nicht, um die Debatte in eine aus seiner Sicht anständigere Richtung zu lenken. Er will sie beenden.
      Und wer ernsthaft behauptet, dass KHL auf dem Präsidentensessel den Parlamentarismus stärken, also die offene Debatte befeuern und die Kontrolle der Regierung verbessern werde, der hat entweder einen sehr abstrakten Humor oder er nennt seine wahren Motive nicht. In jedem Fall hält er die Bürger für ziemlich dumm und uninformiert.

  2. Edmund Stoffels hat vollkommen Recht. Wie man mit KHL umgeht, ist unanständig. So geht man mit einem Menschen nicht um, erst recht nicht, wenn es ein engagierter und verdienter Mitbürger ist. Das hat er nicht verdient! Die Menschen, die so mit Dreck nach ihm werfen, sollten sich schämen!

  3. André Kohl

    Lieber Edmund Stoffels,
    Sie enttäuschen sehr. Wenigstens bei Ihnen durfte man hoffen, dass Sie auf hundertfach geäusserte Argumente in OD eingehen, statt mit Ausdrücken wie „Hass-Kampagne“ und“Rufmord“, selbst zur Keule zu greifen.
    Während Ihr Genosse Lambertz mit dem Verlust von 2157 Stimmen abgewählt worden ist, behaupten Sie allen Ernstes, er werde als Parlamentspräsident den „Parlamentarismus stärken“. Dass damit die Demokratie auf perfide Weise geschwächt wird, scheint sie nicht zu stören.
    Wir kannten Sie bislang als einen besonnenen Politiker, der sich für alle Wähler ins Zeug legt. Dass Sie sich am Ende Ihrer Karriere als strammer Parteisoldat outen, wirkt wie Panik, die Volkesstimme fürchtet.

    • Fellowes

      Lieber Andre Kohl,
      Ihre Meinung in Ehren, aber Edmund Stoffels als strammen Parteisoldaten zu bezeichnen erzeugt bei mir nicht nur ein Schmunzeln. Edmund bleibt auch bei seinen Aussagen seiner Linie treu.
      Klasse Edmund!

  4. Albert Peters

    Ich muss Herrn Stoffels vollkommen recht geben. Denken die Menschen überhaupt nach bevor sie etwas, und vor allem wie sie etwas hier ins Netz stellen. Kann man nur jetzt zu Pfingsten beten:“ Herr lass Geist regnen.“

  5. Das ist gut so, denn mit Karl Heinz Lambertz, der immerhin 15 Jahre lang ein sehr guter MP war, hat unsere kleine Gemeinschaft einen erfahrenen Parlamentspräsidenten mit zahlreichen wertvollen Kontakten im In- und Ausland. Und wer weiß: Vielleicht wird Elio Di Rupo (ebenfalls SP) erneut Premier…

  6. Ein Altsozialist

    An sich war Edmund Stoffels unsere letzte Hoffnung, seinen Genossen Lambertz bei der Irrfahrt zum Parlaments-Präsidenten noch aufzuhalten. Jetzt erklärt er im Regierungsblatt, der Abgewählte „stärke den Parlamentarismus“. Wo lebem wir? Auf Kuba?

    • Fellowes

      @Regensburger, ich fand das Lambertz Recht hatte. Ich wäre an Lambertz Stelle nicht so freundlich geblieben und hätte ihn nur als „schlechten Menschen“ bezeichnet. Finde er hätte noch deutlicher werden sollen

      • Jockel F.

        Soso, „schlechter Mensch“ war also nicht deutlich genug? Welche Worte hätten denn der Unzweideutigkeit halber Sie gewählt?
        Und Sie sind wohl auch der Meinung, dass derlei in ein Parlament gehört? Wie sieht dann bei Ihnen wohl Thekenklaaf aus?

  7. Doppelte Moral Herr Stoffels

    Der so ehrliche Herr Stoffels hat die verhängnisvolle Vorwahl-Absprache mit getragen. Weshalb hatte er dann nicht den Mut der Öffentlichkeit zu sagen, dass Lambertz den Posten des Parlamentspräsidenten fordern würde? Der Betrug besteht ja darin, dass man sich brüstet, der Bevölkerung frei und frank die Koalitions-Absicht mitgeteilt zu haben, die Personalie Lambertz jedoch wohlweislich unterschlagen hat.

  8. Mithörer

    Das Gedächtnis gewisser Kommentarschreiber ist sehr kurz. Nur mal zur Auffrischung, nach den Wahlen 2014 haben die CSP-Oberen Lambertz nach der verkackten Wahl sogar den Posten des Ministerpräsidenten angeboten und keiner hat gemotzt. Jetzt, wo die SP in als Parlamentspräsident vorgeschlagen hat, ist wieder alles falsch. Hier sind etliche scheinheilige Brüder am Werk, völlig blind auf einem Auge.

      • Mithörer

        @Hausmeister
        Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Damals war er Spitzenkandidat, dieses Mal nicht. Die Wähler, das Volk hat Herrn Lambertz in das Parlament gewählt. Ob ihnen das passt oder nicht.

        • Jockel F.

          Mit dem Begriff „Volk“ bezogen auf die Insassen des Lambertzschen Kleingliedstaates wäre ich vorsichtig. Bei dem ganzen Politikergefasel von einer angeblich zu findenden Identität scheint es mir nämlich, als wäre es jenen Faselern mehr als Recht, wenn diese Identität exklusiv von Ouren bis Eynatten zu finden wäre, wobei man zwischen Elsenborn und Eupen natürlich ganz fest die Augen und Ohren (!) zu schließen hätte.
          Gerade die SP unter Lambertz (aber auch Stoffels, Siquet oder Servaty, die drei großen „S“ in der P) hat es geschafft, nicht wenigen DGlern ein dickes Brett vor den Kopf zu nageln, das bei jeder Drehung nach Westen an den wallonischen Türrahmen knallt. Dass genau das den Altvorderen der bürgerbewegten Nicht-Partei bestens in den Kram passt, das ist m.E. DER koalitionäre Schnittpunkt.

  9. Pfarrer Braun

    Edmund Stoffels legte stets großen Wert darauf ein Moralist zu sein. Doch horcht man erschrocken auf, wenn man liest, dass er die heftige Kritik an die Unverfrorenheit von Lambertz als „Rufmord“ bezeichnet, während er über das Totschweigen und Vertuschen des staatlich geförderten GE kein Wort verliert. Das ist sozialistische Medienpolitik, wenn es dient, muss die Meinungsfreiheit dran glauben. Notfalls muss auch ein Chefredakteur über die Klinge springen, nicht wahr Herr Lambertz.

  10. (Ruf)mörder Kartheuser?

    Rufmord? Hass-Kampagne“? Damit kann nur Bruno Kartheuser gemeint sein. Er sollte sich rasch bei seinem Schwager Lorenz Paasch einen guten Anwalt zur Verteidigung seiner Menschenwürde empfehlen lassen. Old-Schwurhand Paasch kennt da eine gute Adresse.

  11. Ich schätze sie eigentlich sehr, Herr Stoffels, aber was sie hier von sich geben ist einfach nur parteipolitische Verteidigung für einen sehr deutlich abgewählten Politiker den die Bevölkerung einfach nicht auf einen Posten sehen will, und ganz bestimmt nicht auf diesen. Dass er weiterhin von SPlern und von seinen Anhängern in den Himmel gehoben wird kann man als respektvoll sehen, ändert aber nichts an der Tatsache dass er auf diesem Posten nichts verloren hat. Hätte Herr Lambertz Charakter, würde er einsehen dass seine Zeit vorbei ist, die Kritik an seiner Person berechtigt ist und nicht als Machopräsident dem PDG vorsitzen kann . Auch wenn er vieles für die DG geleistet hat, es war sein Job, er wurde dafür stets fürstlich entlohnt. Jetzt hat er erstens das Pensionsalter und zweitens sind andere da die seinen Job erledigen können.
    Diese Personalie und die Art und Weise wie sie zustande kommt schadet der SP, schadet der DG und fördert die Politikverdrossenheit vieler Ostbelgier.

  12. Das Grenz-Echo schreibt am Ende des oben erwähnten Artikels : „Edmund Stoffels hatte bei den Gemeinschaftswahlen 1.282 Vorzugsstimmen erzielt und wäre sicherlich ebenfalls ein geeigneter Kandidat für den Posten des DG-Parlamentspräsidenten gewesen. Er hat aber verzichtet, unter anderem, weil er im Herbst einen Sonderauftrag der DG-Regierung annehmen möchte, um Reformen in den Bereichen Raumordnung und Wohnungswesen voranzutreiben“.
    Leider kenne ich mich nicht in der Politik aus aber man könnte fast glauben das die Verteilung der Posten schon vor den Wahlen stattfand?

    • Jockel F.

      Ich habe drei Tage nach den Wahlen von Oliver Paasch gelernt, dass „Vorwahlabkommen“ ein Pfui-Wort ist. Ähnlich Zigeunerschnitzel oder Negerkuss.
      So wie man eben heutzutage Paprikaschnitzel bestellt oder den Schaumkuss genießt, heißt es heute eben (gefälligst!) Wunschkoalition. Es heißt, das lernte ich dann heute von Herrn Stoffels, auch nicht mehr Pöstchengeschacher (ganz doll pfui), sondern „Stärkung des Parlamentarismus“.

  13. „Dass Lambertz trotz des Verlustes von mehr als 2.100 Vorzugsstimmen von der SP für den Posten des Parlamentspräsidenten vorgeschlagen wurde, erklärte Stoffels damit, dass der ostbelgische Parlamentarismus gestärkt werden müsse.“
    …..
    Was für eine Aussage, und sich dann beschweren dass der blöde Wähler sich solchen Bockmist nicht länger vorsetzen lassen will.

  14. standpunkt

    Jede Kritik gegen Parteifreunde wird als Hasskampagne verurteilt. Auf der anderen Seite wird keine Kritik oder Protest geübt, wenn der Parteifreund seinen politischen Gegner beleidigt und diffamiert.

    Dies ist nur eine Folge der Nichtakzeptanz des Wählerwillens. Die Politiker sprechen immer von Demokratie und nicht Vorwahlabkommen….bitte dann auch danach handeln.

  15. Pranger: Stelle auf einem öffentlichen Platz mit einem Pfahl, einer Säule, wo jemand wegen einer als straf-, verachtenswürdig empfundenen Tat angebunden stehen muss und so der allgemeinen Verachtung ausgesetzt ist. Wurde im Mittealter bereits abgeschafft. Existiert heute weiterhin in Ostbelgien als Ostbelgien-direkt.

    • Im Namen der Rose

      Richtig sehr geehrter Kommentar-Kollege „Pranger“, im Mittelalter wurden die vermeinlichen
      Schuldigen öffentlich hingerichtet. Doch Ihr Vergleich hinkt: Bei uns brennen keine Scheiterhaufen mehr, Lambertz hat, außer Argumenten, nichts zu befürchten. Nur könnten demokratische Wahlen respektiert und der Zorn betrogener Wähler verhindert werden.

  16. Jockel F.

    Na ein Glück kennt nur Stoffels den Tatbestand der Hass-Kampagne und nicht das Strafgesetzbuch. Ansonsten müsste man in der oberen Aachener Straße wohl bald Überstunden schieben.
    Dass die rot-orangene Suppe auch für den einzig echten Sozialdemokraten Ostbelgistans dicker ist als Wasser, das enttäuscht mich.

  17. Zum ersten Mal enttäuscht Stoffels mich. Ich denke, es geht nicht um eine Hasskampagne. Wenn ein Gewählter sich der demokratischen Wahl stellt und „eher verliert“, soll er konsequent gehen. Wenn er an Posten festhält, hält er sich nicht an den Spielregeln, und er macht sich unbeliebt. Hass? Nein. Verachtung? Jede Menge!

  18. Herbert G.

    Dass nur „Lambertz für die Stärkung des ostbelgische Parlamentarismus auf dem Posten des Parlamentspräsidenten“ in Frage kommt ist eigentlich eine schallende Ohrfeige für den, ach, so lieben Herrn Miesen, der den Posten zuletzt bekleidete (und Herrn Lambertz nicht mal in die Parade fuhr, als dieser den Herrn Balter zur Schnecke machte).

      • Kompetenz

        Insider?
        „Frau H wird weiterhin ihre Sachkompetenz im Sinne der Raumordnung und des Urbanismus einbringen können“
        Sachkompetenz? Seit wann das denn? Ich gehe mal davon aus das Sie das ironisch gemeint haben
        weiterhin? Na hoffentlich nicht

        • BienMaja

          Da hat Frsu H aber Recht. Gewisse Bauanträge sind an Unkompetenz nicht zu überbieten.
          Gott sei Dank hört Frau H nicht auf die Hassmeinungen und lässt sich nicht beirren.
          Schlimmer wäre es, wenn die Politiker Anträge genehmigen und ablehnen dürften.

  19. GE bedeutet der "Gute Edmund"

    Wenn man das alles liest, was hier geschieht Herr Stoffels, tut es weh sehen zu müssen, dass Leute wie Paasch (Vater&Sohn) und der abgewählte Lambertz die Glaubwürdigkeit unserer Autonomie zerstören. Viele andere Politiker, Willy Schyns, Johann Weynand, Ferdy Dupont, Albert Gehlen, Manfred Betsch, Fred Evers, Bernd Gentges, Marcel Lejoly, Joseph Maraite und Mathieu Grosch haben sich dafür eingesetzt. Und jetzt dieser Lambertz: ungeliebt, abgewählt, aber voller Sarkasmus: Er schlägt unsere Bevölkerung ins Gesicht.

    • Nicht Nurso

      Paasch wurde nicht abgewählt mit 5000 Stimmen! Der hat damit den Rekord von Vorzugsstimmen. Kein Politiker vor ihm hat soviele Stimmen gekriegt. Da kamen Gehlen, MaraiteSchyns nicht dran. Herr Kraft hat nur halb so viele wie Herr Paasch. Obwohl Herr Paasch sich vor den Wahlen für die heutige Koalition bekannt hat.

  20. Die Kinder vom freien Freitag

    Lieber Genosse Stoffels!
    Das hättest du dir ersparen sollen. In OD kocht die Volksseele und du kommst mit deinen Eisklötzchen: Lambertz on the rocks. Der Aufstand gegen ihn ist kein „Rufmord“ sondern die einfache Wahrheit. Wir wollen eine saubere Politik. Hier beginnt der Klimaschutz.

    • @ Freitag

      Bei OD kocht die Voksseele nach jeder Wahl. Das sollte man nicht so ernst nehmen.Witzig find ich das Herr Lambertz die „Vorzugsstimmen“ ernst nehmen soll während Herr Arimont auf die Vorzugsstimmen seiner treuen Anhänger pfeift. Komischerweise regt das diejenigen die ohnehin nicht für oder gegen Lambertz gestimmt haben überhaupt nicht auf.

      • Nerverich

        Langsam gehen Sie einem mit Ihren ewigen Anfeindungen gegenüber P. Arimont, auf Deutsch gesagt, auf den Sack, EdiG! Um es vorab klar zu stellen : ich bin kein CSP-Fan und das weiß auch Herr Arimont. Trotzdem hat er mir in einer persönlichen, grenzübergreifenden Angelegenheit zwischen D und B , zu meiner vollsten Zufriedenheit geholfen, nach dem ich mich an ihn, wohlgemerkt, NACH den Wahlen gewandt hatte.

          • Hallo lieber Freund
            Ich werde mal versuchen, es Dir mit einer Metapher zu erklären.
            Herr Arimont und Herr Lambertz stehen beide vor einer roten Ampel.
            Für Herrn A. schaltet (das Volk) die Ampel auf Grün; er kann in das PDG einziehen; hier wird er als beratendes Mitglied zugegen sein. Auch die nächste Ampel steht für A. auf grün, er kann noch weiter fahren, bis zum Europäischen Parlament.
            Auch für Herrn Lambertz springt die erste Ampel so gerade mal auf Grün, er darf zum PDG.
            Nur, er sieht in der Ferne den Posten des Parlamentspräsidenten, die Ampel davor ist allerdings rot, eine Schranke war auch noch im Weg, ein paar Fußgänger standen im Weg und ein paar Nägel lagen auf der Fahrbahn. Herr Lambertz brettert aber trotzdem los…und erreicht, wenn auch lädiert, sein Ziel
            In der Hoffnung Dir, lieber Freund geholfen zu haben verbleibe ich
            Dein Freund Fenster
            Bitte bedanke Dich nicht, das ist doch selbstverständlich.

            • @ Fenster

              Ihre Metapher hat leider einen Schönheitsfehler weil Herr Arimont ja an der ersten Ampel seinen Wagen abgewürgt hat. In einem Parlament „beratendes Mitglied“ zu sein ohne etwas zu melden ist für einen „Wahlgewinner“ schon schwach.

  21. Bäbbie aus dem Göhltal

    Mein Wunsch ist noch immer, sehr geehrter Herr Stoffels: Sie wechseln mit Lambertz die Posten. Sie selbst als überall anerkannter, erfahrerner Parlamentspräsident und Lambertz als Sonderbeauftragter für den Wohnungsbau. Da hätte er, nach den erholsamen Senats-Jahren endlich was zu tun und die Bevölkerung endlich Ruhe.

    • karlh1berens

      Finde ich auch ! Da könnte Lambertz dann mal zeigen, was er juristisch so drauf hat ! Der Psychologe (sorry Edmund) Stoffels ist da der falsche Mann !
      Lieber wär’s mir, die Materie bliebe bei der WR und wir hielten uns an die Gesetze. Jetzt werden die (wallonischen) Gesetze umgeschrieben damit sie den Fehlinterpretationen von Weykmans oder jetzt Paasch (eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus) genügen.

  22. karlh1berens

    Woran erkennt man die „Hitze einer Debatte“ mit KHL ? An seinem hochroten Kopf ! Dabei muss Lambertz noch nicht mal den Mund aufgemacht zu haben. Er sollte lernen, durch die Nase zu atmen.

  23. Aus dem Büllinger Wind

    Herr Stoffels hat bei seiner Beschimpfung von OD und der sozialen Medien vergessen, was sein Wunsch-Präsident Lambertz in seiner Laufbahn ausgerechnet den Medien angetan hat: Wiederholte Rücktrittsforderungen im BRF-Verwaltungsrat, Veto gegen Ernennungen, Drohungen gegenüber Chefredakteur Rudy Schroder und unliebsame Journalisten, Rauschmiss-Intrige gegen GE-Chefredakteur Gerard Cremer und zuletzt die noch nicht geklärte fristlose Entlassung des Kolumnisten Freddy Derwahl.
    Von anderen, partei-internen, beruflichen Drangsalierungen und parlamentarischen Beleidigungen ganz zu schweigen. Auf die „jahrelange Kompetenz“ dieses Diktators können wir alle verzichten. Dieser Mann gehört nicht ins höchste Amt Ostbelgiens!

    • Einschüchterung

      @ Büllinger Wind,
      Sie haben den Nagel wahrhaftig auf den Kopf getroffen! Deshalb muss es ein Medium geben, wo man
      noch frei seine Meinung äußern darf, ohne Repressalien aus bestimmten Kreisen befürchten zu müssen. Das gilt insbesondere für Menschen die in irgend einer Weise und in irgend einer Form in der DG , besser gesagt : für die DG beruflich tätig sind. In der Privatwirtschaft ist der Einfluss gewisser
      Personen aus der Politik nicht so relevant und trotzdem ……..

  24. treesche

    Ich bin doch erstaunt, dass Edmund Stoffels von Rufmord und Hass spricht. Viele normale Menschen haben einige Parlamentssitzungen auf Youtube gesehen wie Herr Lambertz Balter zur Sau setzt. Das war einfach nicht in Ordnung dieses Verhalten. Karlheinz Lambertz ist einfach nicht neutral genug für diesen Posten. Auch der noch amtierenden Parlamentspräsident verhält sich für dieses Amt nicht neutral genug und wagte es nicht Karlheinz Lambertz zu rügen, wegen seines unsachlichen Verhalten. KHL hätte eigentlich wegen Verleumdung angezeigt werden müssen, wegen seines Verhaltens gegenüber M. Balter. Egal in welcher Partei Balter ist. Auch die Arbeitsmoral von KHL lässt zu wünschen übrig. Er hat bei etlichen Sitzungen gefehlt. Bei jeder normalen Arbeitstelle, wäre Herr Lambertz gefeuert worden. Ich weiss nicht warum Herr Stoffels glaubt KHL verteidigen zu müssen. Man sollte die Menschen nicht für blöd verkaufen, wenn gerechtfertigte Kritik geäussert wird. Auch für den zukünftigen Posten im Bürgerdialog ist Herr Lambertz denkbar ungeeignet. Meine Erinnerung an Herrn Lambertz ist , dass er sich nur selber gerne zuhört (Monolog). Karlheinz Lambertz ist sehr gut im Stande sich selbst zu verteidigen. Ich hätte mir für einen solchen Kollegen nicht die Finger schmutzig gemacht. Herr Stoffels glauben sie wirklich, dass KHL im Gegenzug nur einen Finger krumm macht.

  25. Beifall?

    War ja vorher zu sehen das die Parteisoldaten aufmarschierten? Hier den Lambertz zu loben, Herr Stoffels, das ist in vielen Augen Wasser in den Rhein geschüttet. Was der Mann alles gewurschtelt hat in den letzten Monaten, das war eigentlich sehr kurios. Er war viele male nicht mal auf der Arbeit, er tourte durch die E U. Dann seine Mitparlamentarier unverblümt als „schlechte Menschen“ zu zitieren, da gehört schon einiges dazu!? Ich hätte mir so etwas niemals sagen lassen! Das hätte der Kollege Lambertz wiederrufen müssen, und zwar in selbiger Sitzung noch. Was die Leute am meisten ärgert und stört, ist: Abgewählt und nicht zu knapp, aber trotzdem dicker Posten bekommen!?
    Wo sind da die Massstäbe und Verhältnisse, Herr Stoffels!? Der Mann hatte nicht die Demut seine Quittung ein zu stehen und ab zu danken!? Schade für ihn! Es wäre die eleganteste und normalste Sache der Welt gewesen, sicher in seinem Alter, und der Karriere! Aber wenn man den Hals nicht voll genug bekommt, dann urteilt das Volk und Wähler an seiner Stelle!? Denn sie wählten ihn ganz sicher nicht zu seinem Posten. Das ist eben die Realität.

  26. An OD: Herr Stoffels „drohte“ mM nicht, er hat ja noch nicht geklagt (wie der alte Paasch)

    Na Na Herr Stoffels, das Sie Ihrem Parteifreund zur Seite eilen in allen Ehren, aber doch nicht so. Das ist keine Hass-Kampagne sondern die Verzweiflung der Wähler: KHL stellt sich der Wahl und wird ABGEWÄHLT, die Regierungsklüngelei setzt ihn dennoch auf den PP-Posten. Das ist für viele, auch ProDG, Wähler ein Schlag ins Gesicht.
    Wenn KHL „im Eifer des Gefechtes“ um sich Tritt ist das OK -> Diese ominöse Masseinheit müssen Sie mir mal genauer erklären, könnte interessant sein
    Ihre Replik habe ich beim Frühstück im Regierungsblättchen gelesen….. und mich am Kopf gekratzt…
    Sie sollten Ihren Genossen mal bei Seite nehmen und ihm die Tragweite erklären anstatt ihm derart zur Seite zu springen.
    Apropos Khl Reisen, Region, Vertretungen, Ostbelgien in der Welt bekannt machen, bla bla bla: Regierungsblatt heute: RockAmRing Bericht: Frage: Sprecht ihr belgisch? kaum 50km von Ostbelgien entfernt
    Fazit: welch Erfolge doch gefeiert werden können (Ironie aus)
    Ich bin viel unterwegs, Ostbelgien kennt kein Mensch, wenn ein wenig weiter ist muss man den Menschen mal erklären wo Belgien ist: soviel dazu, denken Sie drüber nach (nicht böse gemeint)
    Viele Grüsse

    • @ TP

      Wo bleibt eigentlich Ihr Aufschrei das der Kandidat mit den zweitmeisten „Vorzugsstimmen“ nicht den Sitz im PDG vorzieht sondern sich für den Geldsack aus Brüssel entschieden hat?

      • Ich bin begeistert, 30 und mehr Kommentare Ihrerseits zu den Wahlen u immer die gleiche Leier.
        Es haben auch schon andere hier Ihnen geschrieben das es von vorneherein klar war das der besagte weiter in Brüssel machen wird so das Resultat es zulässt.
        Hier sehen wir ein ganz anderen Fall: Es bekommt einer einen oder den besten Posten wo das Wahlresultat es nicht im geringsten zulässt das abgewählt und abgestraft.
        Da Sie es aber anscheinend nicht verstehen werde ich Ihnen auch nicht weiter hierzu antworten

      • Bernard Ramscheid

        Werter Herr EdiG, wann verstehen Sie endlich den Unterschied zwischen „das“ und „dass“? Ist doch gar nicht so schwer: Man schreibt „das“, wenn man es durch „dieses“, „jenes“ oder „welches“ ersetzen kann. „Dass“ ist eine Konjunktion. Ebenfalls scheinen Sie zu ignorieren, dass (mit zwei „s“) es Satzzeichen gibt. Diese dienen zum besseren Verständnis.
        So, jetzt dürfen Sie weiter über den Herrn Arimont lästern. Das ist ja Ihre Lieblingsbeschäftigung.

  27. Ämterhäufung

    Erinnere nochmals an den sehr guten Leserbrief von Joseph HOFFMANN von der Gewerkschaft. Er hatte ja indirekt die Ämterhäufung angeprangert wonach doch Leute im Pensionsalter sich zur Ruhe geben sollten?
    Wieso lassen die Leute die Bombenpensionen einstreichen nicht die Finger von der Macht?
    Wieso lassen Sie nicht Jüngere Leute an die Macht?
    Wenn die Pesnionierten STOFFELS und LAMBERTZ zu lange an der Macht bleiben wird man Sie vielleciht bei den nächtsen Wahlen aus dem Amt jagen?

    • Hab mal ne Frage?

      Herr Cremer! warum bringen Sie nicht mal die Rentenbaremas der Politiker? Das ist ja schon einige male hier gefragt worden?! Es interessiert echt viele Leute wie viel Pension die bekommen!? Ist das denn so ein grosses Geheimnis? Der Steuerzahler bezahlt diese ja letztendlich, also hat er auch das Recht diese Summen zu wissen!

    • Appel an Edmund

      Werter Edmund, es wäre viel besser ihr würdet euch mal um den Abbau des monstruösen Regierungsapparats in Eupen bemühen!? Heute werden schon wieder ein paar Referenten im G E gesucht!? Da sind doch Hunderte von eingestellt worden die letzten Jahre? Wer muss das alles bezahlen? Ihr von der Politik ganz sicher nicht? Redet mal über Schulden!? Das wäre viel wichtiger! Deren haben wir mehr als genug.
      Posten verteilen ist schön und gut, aber wohl an diese welche sie verdienen. Und nicht die welche sich die selber einheimsen! So wollte der Wähler das sicher nicht?

        • Appel an Edmund

          @Ed

          Er wollte nicht, das weiss jeder!
          Dafür der Senator Lambertz UMSO MEHR!
          Wogegen der Wähler ihn aber abgezwungen hatte!
          Aber, frag nicht wie! Und zwar gehörig!
          Wetten Sie hätten daraus Ihre Konsequenzen gezogen?!
          Wogegen der Lambertz erst gerade recht, sich selber auf den Trohn setzte, währen der Paasch ihm sogar das Treppchen davor setzte!?
          Inverse Politikerwelt. Macht und Gier steht über alles.

          • Er wollte nicht, das weiss jeder!

            Edi an Appel

            Warum stellt er sich zur Wahl wenn er nicht will? Eigentlich sollte man von jemanden der die meisten Stimmen für seine Partei geholt hat erwarten das er den Fraktionsvorsitz übernimmt.
            Herr Lambertz macht doch jetzt den Job den sonst keiner wollte.

  28. NATURA2000TYRANN

    Herr STOFFELS hat ja fleissig im Landwirtschaftsausschuss der Wallonischen Region an der Festlegung der NATURA 2000 Gebiete der Parzelleneigentümer und Ausführungserlasse für die Landwirte mitgearbeitet?
    Wieso warten immer noch tausende Eigentümer auf ihre Antworten ihrer Einsprüche?
    Wieso dürfen die Tiere absofort kein Wasser mehr an den Bächen trinken obwohl invasive Rinderarten wie Wasserbüffel sich sogar in Tümpeln suhlen dürfen?
    Fragen über Fragen?

    • Jockel F.

      Wenn die Multikulti-Romantik bei den Menschen nicht so ganz klappt, dann muss halt das Tierreich herhalten, nehme ich an.
      Ihre Frage ist berechtigt und ich schiebe hinterher: Was hat ein gelernter Psychologe in derlei Materie zu suchen? Wieso soll ausgerechnet er sich künftig mit der Raumordnung befassen? Soll ich vielleicht den Schreiner anrufen, wenn mein Klo verstopft ist?

    • BieneMaja

      Herr Stoffels hat nicht an der Festlegung der Natura 2000 Parzellen gearbeitet sondern die Verwaltung.
      Das Kühe nicht in Wasserläufen stehen dürfen leuchtet wohl jeden ein, es gibt genügend Systeme Wasser aus dem Wasserlauf in Tränken zu befördern.
      Büffel sind nicht invasiv, sie bringen nicht mehr Kälber zur Welt als Rotbunte, sie sind allerdings noch robuster.
      Sie sind ein unwissender Polemiker.

      • Wasserbüffel

        Bienlein, sind da nicht auch Wasserbüffelhalter, welche sehr hohe Summen an Zuschüsse erhalten zur Zucht der Büffel?? Warum denn sowas? Da muss man erst mal draufkommen? Und die anderen richtigen Büffelhalter? Bekommen die auch soviel? Mûssten ja noch mehr kriegen, da viel mehr Arbeit!?

      • Bienlein, sind Sie wissend?
        „Das Kühe nicht in Wasserläufen stehen dürfen leuchtet wohl jeden ein, es gibt genügend Systeme Wasser aus dem Wasserlauf in Tränken zu befördern“
        Da Sie sehr wahrscheinlich die Arbeit nicht tun müssen verbreiten solche Bürokraten Weisheiten

        • Korrektur:
          Da Sie sehr wahrscheinlich die Arbeit nicht tun müssen verbreiten Sie solche Bürokraten Weisheiten.
          Zusatz:
          Sie sollten mal in und mit der Natur arbeiten, bevor Sie schlaue (eher dumme) Sprüche klopfen

      • NATURA2000TYRANN

        @BieneMaya
        Ihr dummer Kommentar „Das Kühe nicht in Wasserläufen stehen dürfen leuchtet wohl jeden ein, es gibt genügend Systeme Wasser aus dem Wasserlauf in Tränken zu befördern.“
        Komischerweise hat genau diese Haltungsform die Gebiete schützenswert gemacht und Wasserbüffel sind sehr wohl eine invasive Art da diese Rasse unsere Rinderrassen aus den Natura2000 Gebieten verdrängt? Aber BieneMaya kann ja nur Auflagen machen und verbieten – typisch grüne Einstellung
        Da Sie ja sowieso kein Eigentum in den Gebieten haben dürfen Sie ja sowies nicht mitreden.
        Das die Gemeinden ihre Abwässer aus den anliegenden Dörfern ungeklärt in die Natura 2000 Gebeite ableiten scheint ihnen ebenso egal zu sein als die Jägerschaft die fröhlich weiter ihre Jagd ausüben kann?
        Sie sollten dann man mit den Landwirten reden wie die alternativen Pumpsysteme für Wasser funktioniieren? So haben zum Beispiel Ammenkuhkälber an solchen Tränken keine Möglichkeit Wasser aufzunehmen? Man sieht das Sie noch niemals mit der Materie Aktiv gearbeitet haben!

        • BienMaja

          Nicht die Haltungsform der Rinder haben diese Gebiete schützenswert gemacht.
          Manche dieser Weiden sind Verbindungselemente zwischen biologisch hochwertigen Wiesen. Diese Wiesen sind biologisch hochwertig weil fast ungedüngt und fast ungedüngt da viel zu nass.
          Natura 2000 hat vielen Landwirten viel Geld in die Kassen gebracht, bis 650 Euro pro Hektar für Land, welches bis dahin kaum 5000 Euro wert war, gute Rendite nicht?
          Aber weiterhin sind einige Nimmersatte hier denen das nicht genug ist.
          Druckpumpen zu installieren ist nicht son derlich schwer aber auch als Landwirt muss man sich etwas um die Tiere kümmern.Ich bekomme mein Gehalt auch nicht fürs Nichtstun.
          Sie sprechen von tausenden unbeantworteten Fragen von den Besitzern, woher haben sie diese Zahl ? Die überwiegende Mehrheit der Landwirte ist sehr zufrieden mit der Art wie Natura 2000 in Ostbelgien gehandhabt wird.
          Nur einige ewig gestrige Polemiker schreien weiterhin nach mehr Geld.

  29. Raumordnung

    Zum GlÜck haben wir einen wie Herr STOFFELS der an der Ausarbeitung der neuen Raumordnungsprozeduren auf Ebene der DG mitarbeiten wird. Dann werden die Prozeduren ja sicher vereinfacht und endlich die Gewerbeflächen auf Ebene der Städte und Gemeinden ausgeweitet. Auch wird hoffentich endlich der Sektorenplan überarbeitet damit die Menschen endlich neues und vor allen Dingen bezahlbares Bauland von den Gemeinden bekommen?

      • Jockel F.

        Wie ich hörte, hat die Dame (plus Entourage) angekündigt, freiwillig bei ihrem jetzigen Arbeitgeber, der WR, zu bleiben. Die Gelegenheit also, ein paar weitere bundesdeutsche Experten zu importieren, was man ja so gerne tut. Vielleicht müssen T.Palm oder Ge.co doch noch Schwarzwaldhäuser ins Programm aufnehmen?

        • Alfred F.

          Jockel F.,
          keine Bange Jockel, da werden wieder jede Menge an Referenten mit Bachelor Abschluss gesucht werden!? Die Regierung muss ein- und anstellen, denn sie beschäftigt ja noch weniger an Personal wie vor 25 Jahren?

          • Jockel F.

            Freuen Sie sich mal nicht zu früh. Man weiß, was man hat. Man weiß aber nicht, was man bekommt.
            Bestätigen kann ich Ihnen trotz bester Kontakte leider nichts. Wenn man aber die Selbstbeweihräucherung der beiden PFF-Parlamentarier Gentges und Freches im GE vom 12.05.19 liest, in der die beiden Herren wie nach einer gewonnenen Schlacht an der Westfront schreiben, dass „wir Ostbelgier“ künftig und endlich entsprechen „unserer Baukultur“ wohnen dürfen und dass die Prozeduren ganz, ganz bestimmt viel kürzer werden und hinzu nimmt, dass die Einstellungen von 15 Mitarbeitern geplant ist (es werden mehr, keine Sorge), dann ist es doch sehr fraglich, ob besagte Dame sich das antun will. Außerdem frage ich mich, ob sie und ihre Kollegen tatsächlich so blöd wären, ihr jetziges Statut zugunsten einer ungewissen (finanziellen und pensionstechnischen) Zukunft im Ministerium der DG zu opfern. Ich würde die letzten Jahre meiner Karriere auch lieber nach Verviers pendeln.

            • Endlich (m)-einen Balkon

              @ Jockel F.

              Ohne Ihnen Honig um den Bart schmieren zu wollen : ich liebe Ihre (oftmals) süffisanten Kommentare, u.a. mit unserer Pädagogin, mein Gott, Sie ahnen wohl, wen ich meine……
              Übrigens, für die Dame wovon da die Rede ist, hätte ich folgendes „Volksbegehren“. Manchem Wunsch , beispielsweise einen Balkon an seinem Haus anzubringen, war sie, sagen wir es mal so, nicht wirklich zuträglich.
              Wenn der „Ostbelhgienurbanismus“ es in Zukunft in dieser Hinsicht „bauherrnfreundlicher“ angehen lassen würde (wobei ich allerdings meine größten Zweifel habe), würde ich dann nach meinem genehmigten Balkon, gerne diese Dame auf selbigem einladen, Platz zu nehmen, es ihr allerdings verschweigen, dass die Zugangstür zum Balkon von innen keinen Türgriff hat…

    • treesche

      Warum ist eigentlich das Spezialamt von Edmund Stoffels so nötig? Das sollte mal thematisiert werden. Erst wurden Sachen beschlossen, die keiner einhalten konnte. Bei diesen Beschlüssen hat Edmund dann aus Fraktionszwang mit zugestimmt. Danach kamen dann die Leute zu ihm in die Sprechstunde, weil es mit der Baugenehmigung nicht klappte. Dann wurden die Sachen dann wieder grade gebogen. Seit dem die Baugenehmigung über Eupen laufen ist noch schlimmer geworden. Die bauwilligen Menschen brauchen eine Vermittler (E. Stoffels) um überhaupt an die Dringende Baugenehmigung für ihr kleines Haus oder für die Halle eines Unternehmers zu kommen. Da läuft doch irgendwas schief. Die Parlamentarier haben soviel Bürokratie aufgebaut, dass die Ministerien z. T. nicht wirklich funktionieren. Seit einige Kompetenzen nach Eupen gekommen sind läuft es noch schlechter. Das ist die viel beschworene Autonomie von Lambertz, die uns das Leben noch schwerer macht. Eigentlich dürfte diesen Spezialposten von Stoffels garnicht geben, wenn hier alles wirklich funktionieren würde. In anderen Ländern klappt es doch auch.

      • Ein Bürger im Verdruss

        Der Monsterhaufen an Feierabendpolitiker in Eupen ist eh viel zu hoch. Die Leute kosten dem Steuerzahler gewaltige Summen. Immer wieder werden neue Stellen ausgeschrieben. In Wirklichkeit sind wir doch eine klitzekleine Gesellschaft, nicht mal halb so gross wie eine Kleinstadt! Leisten uns aber einen sehr teuren Regierungshaufen. Musste das so gross werden? Kann man da nicht verkleinern? Sehr viele Leute denken das diese Minister nicht nötig wären? Einer ja, aber nicht vier. Und dann diese Nebenjobs, wie Senator, Namur und Brüssel! Nicht zu vergessen in Lüttich die Provinzleute alle. Mein Gott, muss das sein? Da sollten mal alle drüber nachdenken? Das Resultat des ganzen Nichtsnutz, unsere viele Schulden! Wo sind denn die Massstäbe? Wo ist der Nutzen so vieler Verursacher? Eigentlich ein weiterer Grund dem Spiel ein definitives Ende zu bereiten! Schluss ist mit dem Unding. Bezahlen muss der Steuerzahler.

    • Pensionierter Bauer

      Neue Bauzone im Sektorenplan brauchen wir nun wirklich nicht, denn wenn man sich den entsprechenden Plan mal ansieht, dann sieht man dass es, mit Ausnahme von Kelmis, zumindestens im Norden der DG noch unendlich vieles davon gibt. Dass die Baustellen so teuer sind, dass liegt auch daran, dass die Auflagen zur Erschließung des Gleichen so kompliziert und anspruchsvoll geworden sind, dass viele Privatbesitzer die Finger davon lassen und es lieber an Immobilienhaie verkaufen und flux ist es um einen Besitzer und entsprechenden Erwerbssteuern teurer geworden.
      Da ich nur zu gut weiß, dass ALLE in der Politik tätigen OD sehr konzentriert lesen, ist mein sehr ernst gemeinter Appell an den Spezialisten in dieser Materie, dem Herrn Edmund Stoffels, folgender:
      Sorgen Sie bitte dafür, dass das Verfahren zur Baulanderschließung nicht so kompliziert bleibt und dass die Damen im Unterstädter Quartum Center nicht immer alle Ideen und Vorschläge der erschließungswilligen Eigentümer in der Luft zerreißen!
      Auch haben Sie in der Wallonie mit dem fast Zwang zu Mehrfamilienhäusern und Reihenhäuser dafür gesorgt, dass junge Leute ihr Haus kaum noch selber bauen können.
      Als doch überzeugter Sozi, sollen Sie, werter Herr Stoffels, doch daran interessiert sein, dass junge Familien frühzeitig zu Wohneigentum kommen. Bitte tragen Sie hierfür Sorge, auch im Interesse ihrer eigenen Klientel, denn es sind die Arbeiterkinder die die größten Probleme haben an eigenes Eigentum zu kommen.

      • DenAhlen

        Darüber hab ich mich einmal mit einem Sozialisten Ü60 unterhalten. Der meinte nur sehr arrogant, dass sich junge Leute zu viel auf einmal vornehmen und sich damit übernehmen. Wenn man also zu zweit arbeiten geht, Kinder gross-zieht und will dann auch noch ein Haus bauen, dann ist das „sich zuviel vornehmen“. Man müsse hält lernen zu verzichten, so wie seine Generation das angeblich auch musste. Er meinte auch, dass früher beim Einzug nicht jedes Haus gleich möbliert und fertig gewesen wäre. Das früher eine andere Zeit war, wo Vieles einfacher und billiger und einfacher war, hätte damit nichts zu tun. Die Jugend ist also selber schuld und muss nur lernen zu verzichten. Eine wirklich asoziale Einstellung!
        Kurzum: Die Sozialisten setzen eben heutzutage nichtmehr auf soziale Politik! Vielleicht erklärt das ja die schlechten Wahlergebnisse?

        • Pensionierter Bauer

          @DenAhlen, ich denke da haben Sie vollkommen recht. In den sozialdemokratischen Parteien sind die Arbeiter mehr und mehr von den Akademikern aus den Parteigremien heraus gedrängt worden. Zumeist haben die heutigen Sozis recht gut bezahlte und vor allem sichere Anstellungen beim öffentlichen Dienst.
          Für die Sorgen und Nöte der hart arbeitenden Menschen haben Die kein Gefühl mehr.
          Natürlich, müssen Bauwillige im Allgemeinen schon auf einiges verzichten, denn ein Haus Bauen oder Kaufen, das ist schon eine Lebensinvestition. Nur, dass das Bauen mittlerweile für Normalverdiener, die das Ganze aus eigener Kraft stemmen müssen, fast zur Unmöglichkeit wird, haben wir auch einer absolut verfehlten Politik zu verdanken. Wie ich schon im vorherigen Post erklärte, ist die Erschließung von Bauland für Privatbesitzer fast schon unmöglich geworden. Das fängt dabei an, dass immer mehr verlangt wird, also geht der Mensch hier schon ein großes finanzielles Risiko ein, dann hat man mit den Tanten bei der Urbanismusbehörde zu kämpfen, die nur ihre Vorstellungen durchdrücken wollen und alle Vorstellungen der Erschließer in der Luft zerreißen. Ich kenne mehrere Kollegen, die ihre Projekte entnervt in die Tonne geschmissen haben oder es einem Immobilienhai verkauft haben.
          Bei den Bauwilligen geht es dann weiter, die Damen und Herren in den Gemeinden zerreißen auch hier immer wieder die Träume der meistens jungen Leute, die wenn sie es denn genehmigt bekommen, oftmals einen Plan da liegen haben von einem Haus das ihnen nicht mehr gefällt. Dazu kommen dann oft sehr teure Auflagen, wie zB. Zwangslüftungsanlagen von +- 10.000€, ich selbst öffne bis heute meine Fenster, wenn die Luft im Hause zu dünn wird.

          • Besorgte Mutter

            Ich muss Ihnen, werter Herr Bauer, zustimmen. Anstelle den Grünen den Hof zu machen, hätte der Herr Abgeordnete Stoffels sich bei den Beratungen zu den Baugesetzen lieber Gedanken darum machen sollen wie man junge Normalverdiener wieder zu Wohneigentum Verhelfen kann. Stattdessen hat er aber fleißig mitgeholfen dass sich Immobilienmakler die Taschen voll machen können.
            Als Ursozialistin freue ich mich natürlich darüber dass die Mehrheit in der DG mit der SP gehalten hat. Ihr Rundumschlag, werter Herr Stoffels, gegen OstbelgienDirekt hat mich hingegen tief schockiert. Verstehen Sie nicht, dass nicht jeder mit Klarnamen hier schreiben kann, wissen Sie wie es im Familien- Vereins- und Arbeitsumfeld ist, wenn man gegen den Trend schreibt?
            Seien Sie doch froh, dass man auf OstbelgienDirekt die wahren Meinungen der Bürger und Bürgerinnen lesen kann, ohne dass hier irgendwelche Artikel des SPIEGEL, als Leserbrief getarnt, abgeschrieben werden😉.

  30. Meinungsfreiheit

    Ostbelgiendirekt ist das einzige Forum wo Leute anonym ihre Meinung äussern können. Früher war das beim Grenz Echo ebenfalls einige Zeit möglich. Jedoch veröffentlicht das Grenz Echo ebenso wie der BRF keine anonymen Posts mit der Folge das diese Foren praktisch inexistent sind.
    Kann es sein das jetzt versucht wird ebenfalls Ostbelgiendirekt in die Enge zu treiben?
    Schliesslich gibt es vielleicht auch berufliche Gründe wieso der eine oder andere seine Meinung anonym posten muss? Ein Lehrer der noch nicht fest angestellt ist und Regierungsunbequeme fragen stellen würde, könnte vielleicht eventuell bei einer Ernennung übergangen werden?

    • Hausmeister

      Ich habe einen Freund….(nun ja, eigentlich bin ich das selbst), der findet die AfD gut und Merkel gar nicht, er ist, wie man heute schnell genannt wird, eher räääächts. Er ist im Unterrichtswesen tätig und macht seinen Job vorbildlich, seine Gesinnung bleibt sozusagen zuhause. Wenn der hier mit Klarnamen schreiben würde, wäre er weg vom Fenster.

      • Jockel F.

        Wenn Sie noch einmal so haarscharf am Lüften meiner Identität vorbei schrammen, dann sorge ich dafür, dass Sie in Neundorf an die Dorflinde gekettet, und mit rotem Fallobst beworfen werden.
        Merken Sie sich das!

        • Frage an Jockel F.

          @ Jockel F.
          Entschuldigung Sie die eher persönliche Frage; aber wie an anderer Stelle schon nachgefragt, möchte ich gerne wissen wie es kommt, dass Sie erst seit drei oder vier Wochen so aktiv bei OD dabei sind. Nochmal, ich finde Ihre Beiträge gut, aber wo zum Teufel waren Sie vorher unterwegs?
          Wussten Sie nicht um die Existenz von OD oder schrieben Sie unter anderem(n)
          Namen?
          Danke für Ihre Antwort und weiter so!

          • Jockel F.

            Tja, wo fange ich da an? Es war wohl 2014, zufällig waren bald Wahlen, als ich das damals noch junge OD entdeckte. Nach einigen Gehversuche im Kommentarbereich stellte ich fest, den anwesenden Konkurrenten im Kampf um die Linguistik nicht gewachsen zu sein. Nachdem ich nächtelang in tiefe Melancholie versunken Robert Johnson gelauscht hatte, begab ich mich wie einst er zur nächstgelegenen Kreuzung. In meinem Fall war das die an der N62 auf Höhe des ehemaligen Tivoli. Tatsächlich erschienen sogar gleich zwei Dämonen, beide bärtig, beide kleinwüchsig, beide lautstark. Der eine, von rechts kommend, schleuderte mir Zeitschriften und Bücher entgegen, was mich kaum interessierte. Der andere hingegen hielt mir völlig betrunken ein Chimay hin, das er zur Hälfte über mein Hemd goss. Trotzdem entschied ich mich für ihn. So verkaufte ich ihm meine Seele, um fünf Jahre später mit geschliffenem Stil und perfekter Orthographie sogar EdiG, AchGott oder Zewairgendwas Paroli bieten zu können.

            Nein, alles nur Spaß. Ich wurde nach einer Diskussion mit einem bentodeutschen Bessermenschen bei Facebook gefeuert. Das hier ist die beste Alternative.

  31. Stoffels kein Held

    Stoffels ist letzlich doch nur ein in Ehren gealterter Genosse. Dass er OD böse angreift, dies jedoch im Staatsanzeiger GE tut , verdeutlicht worauf seine „Toleranz“ beruht: auf stille Absprachen.
    Er hätte sich als „älterer Staatsmann“ an die Spitze einer ostbelgischen Aufbruchsbewegung setzen können, die Wähler überzeugen, die Jugend begeistern. Doch weiß er nichts besseres, als mit belehrendem Zeigefinger dem verbrauchten Apparat Treue zu bekunden und sich in den „Wohnungsbau“ zu verkriechen. Seine SP gleicht der abstürzenden SPD: Es fehlt an couragierter Führung.

  32. MARCEL SCHOLZEN eimerscheid

    Die Selbstzerstörung der SP geht weiter. Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Was man hier sieht, ist das letzte Gefecht der alten SP Garde. Die wollen um jeden Preis an der Macht bleiben.

  33. Möderscheider

    Edmund, ihr könnt es drehen und wenden wie ihr wollt, der KH L ist abgewählt worden, und frag nicht wie!? Der musste das doch voraus ahnen? Bei dem was er Monate lang den Bürgern hier vorspielte!? Sitzungen geschwänzt im Senat! Die Kollegen beschimpft! Seine Blütejahre waren mal. Er soll in die Rente, welche ja nicht ganz klein sein wird? Die letzten Wahlen haben vieles aufgedeckt, welches die Leute sehr aufgeregt hat? Das werden sie nicht so schnell vergessen. Politiker sollten Vorbilder sein und keine Machtgierigen Menschen. Demut, das Wort kennen die nicht. Das Volk ist es satt übergangen zu werden.

  34. Eine Frage der Würde

    Leider ist Edmund Stoffels seine Nachdenklichkeit abhanden gekommen. Lambertz ist ein übereifriger Streber nach Macht, sogar der Ministerpräsident geht in Knie. Doch ein Vorbild für unsere couragiert aufbegehrende Jugend oder ein glaubwürdiges Parlament ist er nicht.
    Eine Stimme aus der von oben dirigierten knappen Mehrheit reicht, ihn abzuwählen. Die Betrogenen in Ostbelgien fordern ihre Ehre zurück!

  35. Aus der schweigenden Mehrheit

    Sehr geehrter Herr Stoffels,

    ich bin weder ein Hassprediger noch ein Rufmörder. Doch möchte ich mich an der leidenschaftlichen Debatte über die Personalentscheidungen der Koalition beteiligen.
    Im Tageblättchen ist das unmöglich. Da fallen die Heckenschützen über meinen Namen her. Der alte Prozess-Onkel und Sonderbeauftragte seines Ministerpräsidenten-Sohnes raschelt schon mit der Anklageschrift.
    Das haben Sie aus unserer Autonomie gemacht: Betrug, Bedrohung und Selbstbedienung.

  36. An die Abgeorneten des PDG

    Liebe Abgeordnete des PDG. Wenn Sie KHL zum Parlamentspräsident wählen, wählen sie jemand, der von der ostbelgischen Bevölkerung nicht dazu gewählt, sondern abgewählt wurde; jemand der
    die Mitglieder in ihrem Haus öffentlich, auf die übelste Weise und verleumderisch beschimpft, der sich wegen seines Alters und auch vorhin schon nicht mehr im Griff hat, der durch seine Abwesenheiten im Senat als Senator geglänzt hat und sich dies von uns bezahlen liess. Es ist noch Zeit ! Übernehmen Sie Ihre Verantwortung zum Wohle des Grossteils der Wähler bei der Wahl zum höchsten Posten des PDG mit weniger als 1.000 Vorzugsstimmen. Wählen Sie mit Ihrem ruhigen Gewissen !,. Ich habe ihn schon in seinen jungen Jahren gekannt. Da war er schon … rot !

    • Wortwörtlich

      Alle sind nun sehr gespannt auf den neuen DG Obersten!? Welche Schildnummer er wohl bekommt? Die meisten freuen sich auf die Duelle mit dem Michael Balter!? Da werden wohl die Spähne fliegen? Herr Lambertz! schauen Sie ab jetzt gut hin! Und nicht wie sonst, immer ihre Striche auf dem Blatt vor Ihnen, und die sprechende Person nicht mal anschauen? Das TV sieht nämlich alles, also auch die Zuschauer!

  37. Lieber Petrus,

    Bruno Kartheuser werden die Hände gebunden. Sein Schwager schleppt ihn vor die Richter. Jedes Wort ist lebensgefährlich. Die Ältesten in Partei und Regierung fordern die Höchststrafe. Die Fans der Postenverteiler wollen Blut sehen. Es ist wie damals in der Apostelgeschichte, wer nicht kuscht wird geköpft.

    • Es ist wie damals in der Apostelgeschichte, wer nicht kuscht wird geköpft.

      @ Paulus

      Es ist eher wie im Mittelalter. Wer nicht gleichen Glaubens ist wird an den Pranger gestellt. Gottseidank trifft auf Herrn Kartheuser das erste Gebot nicht zu.

  38. Ausgerechnet KHL wird noch verteidigt von Stoffels. Der hat sein Leben lang nur Streit gesucht. Leute beleidigt und auf übelste difamiert. Leute von Ecolo öffentlich“Dreckschleuder“ genannt. Wenn der dieses Amt bekleidet sollte alle Leute raus gehen wenn der irgendwo eine Rede hält. Man kann dieses Gesicht einfach nicht mehr ertragen. Die Frage wer ein schlechter Mensch ist schnell beantwortet.

  39. Propaganda

    Immer wiederdarauf hingewiesen was er doch alles geleistet hat für Ostbelgien. Das kann keiner mehr hören ! Er wurde in all den Jahren fürstlich belohnt für diese Arbeit. Es war also seine Pflicht wie es für jeden Arbeitnehmer die Pflicht ist seine Arbeit korrekt zu machen. KHL Zeit ist abgelaufen die Wähler haben ein ganz klares Zeichen gesetzt und die SP und vor allem KHL haben Scheuklappen auf den Augen und glauben sie können das Volk weiter für dumm verkaufen.

  40. DenAhlen

    Ich, der Edmund gibt dem Fäkalgewitter nochmal Schwung? Politik betrifft uns alle, es ist also kein Thema, dass nur die PS betrifft. Also sollte auch jeder seine Meinung dazu sagen dürfen, merken Sie sich das. Herr Stoffels! Ich hoffe nur, dass euch der Laden um die Ohren fliegt! Es muss nur einer, aus welchem Grund auch immer, die Schnautze voll haben und aus der Mehrheitsfraktion austreten, dann ist der Spuk zuende! Also bedenkt das bei jeder eurer Entscheidungen, euch stehen sicher lustige Diskussionen bevor! Eine sehr „starke Mehrheit“! Kompliment!

  41. Stellenangebot

    Kann sein, dass sich bald einige deutsche Sozialdemokraten melden. Die verstehen was von Rücktritt. Wie sagte doch Nahles Andrea diese Woche: „So, das wars“. Außerdem sucht die SPD noch einen Spitzenmann, wäre das nichts für Kalle: mehrsprachig, klammheimlich etwas deutschnational, in der EU bekannt als bunter Spesenhund, hasst die Christdemokraten von Karrenbauers Annegret wie die Pest und geht notfalls über (Wähler)leichen.

  42. Lorenz Özil

    Noch eine Satire: Bruno Kartheuser will als politischer Flüchtling das Land verlassen und antwortet OD auf die Frage wohin: „Am liebsten in die Türkei, bei den Erdogans kenne ich mich aus“.

  43. Dr. psych. Mabuse

    An sich sind alle Argumente ausgetauscht. Da der „unverzichtbare“ Lambertz, dort die von ihm betrogenen Wähler. Bleibt so etwas wie eine Pfingstpause und die irre Hoffnung, der Heilige Geist möge den Kandidaten für einen Verzicht „überschatten“ und „trösten“. Doch keine Illusionen, gegen solche Ego-Psychose kämpfen selbst die Götter vergebens.

    • Post aus Kelmis

      An dieser Einsicht habe ich große Zweifel.
      Sein Mandat braucht er für seinen enorm Wichtigen Ausschuss der Regionen der dermaßen wichtig ist, das ihn keiner kennt. Simperler Parlamentarier reicht für diesen Ausschuss.
      Es geht um Macht.

      • Populist

        Wie unendlich „wichtig“ der Ausschuss der Regionen ist, hat sich ja gezeigt als tatsächlich mal eine Region in Schwierigkeiten steckte, nämlich Katalonien. Der Mann mit der komischen Frisur, Puigdemont, flüchtete zwar nach Belgien nicht aber nach Eupen zum Präsidenten des AdR, denn Lambertz hatte mit der ganzen Affäre nichts zu tun. Kein Schwein interessierte sich für dessen Meinung. Der tourte, glaube ich, zu der Zeit durch Osteuropa.

        • Josef aus Nieder Emmels

          @ Populist
          Ja der Lambertz rühmt wie ein roter Gockel für sein so wichtiges Amt. Sehr viele glauben aber das dieses so eine Art „Deko Amt“ oder „Abschiebebahnhof“ ist? Was soll er wohl da? Sich vernetzen sagt er uns immer? Geht jedoch niemals näher darauf ein. Das einzig interessante dabei ist wohl quer durch Europa zu touren? Jedenfalls hat man den Mann noch nirgendswo im TV gesehen? Also spielt er in einer sehr tiefen Liga. Von wegen harte Arbeit? Und wir bezahlen den Tourismus auch noch, wir müssen das bezahlen?
          Unerhört dieser Vorgang. Überhaupt, diese DG Regierung hat sich da eine grosse Frechheit erlaubt. Einfach den Wähler zu umgehen, das hatten wir noch nie?

  44. Marcel scholzen Eimerscheid

    Hab mal betreffenden GE Artikel gelesen. Edmund Stoffels beweint den Umgang mit KHL. Nennt es eine Hasskampagne. Das ist nichts im Vergleich, was sich die wallonische Sozialisten schon so alles erlaubt haben. Siehe zB Publifin, etc. Und in KHL als PdG Praesidenten eine Staerkung des ostbelgischen Parlamentarismus zu gehn, ist nichts anderes als der Versuch einen Hahn als Henne zu verkaufen bzw die Menschen fuer dumm zu verkaufen. E Stoffels taete gut daran, selbst PdG Praesident zu werden und gleichzeitig diesen ominoesen Sonderauftrag auszufuehren. KHL hat ja vorgemacht, dass man zwei Aufgaben gleichzeitig bewaeltigen kann. Und was KHL kann, kann Stoffels bestimmt. Wenn KHL den ostbelgischen Parlamentarismus staerken will, soll er den Vorsitz ueber die marode SP uebernehmen. Dort wird auch seine Erfahrung dringend gebraucht. Denn sonst wird die SP sich in Luft aufloesen und andere d’en Platz einnehmen.

    • Kein Mitleid

      Ich habe kein Mitleid mit den Aktören in Eupen! Nicht mit Lambertz und auch nicht mit dem MP. Auch nicht mit der PFF. Alle haben sich den Wählerfrust selber verdient! Hochmut kommt vor dem Fall.
      Spätestens in 5 Jahren werden sie alle den Kürzeren ziehen. Verdient haben sie es sich Eigenmächtig.
      Dieses Geklüngel wird ihnen noch lange auf der Leber liegen. Und dann noch Scheinheilig so tun als ob…?

    • Das ist nichts im Vergleich, was sich die wallonische Sozialisten schon so alles erlaubt haben. Siehe zB Publifin, etc.

      @ Marcel scholzen Eimerscheid

      Sicher haben sich die wallonischen Sozialisten maßlos geärgert das es nicht möglich war Herrn LeCerf. das Gesicht der „Publufin-Affaire“, aus der Partei zu werfen.

      • Singing in the rain

        @ EdiG,
        Also wirklich keine Ahnung
        Das Gesicht der Publin-Affäre ist Stephan Moreau – ein Sozialist der einige „gekauft“ hat und das aus verschiedenen Parteien
        Herr lLecerf sowie der Bürgermeister aus Andenne haben zuerst geklagt, Kommischerweise wurden keine Dosier mehr aus Lontzen im Wallonischen Parlament oder der Provinz berüchsichtig..
        Dann ist der Herr Lecerf eingebrochen und hat einen moralichen Fehler gemacht.

  45. Leseratte

    In Freddy Derwahls „Erinnerungen“ ist zu lesen, wie Karl-Heinz Lambertz in den Skandalen der letzten Jahrzehnte ( Niermann, Schmitz und Horn) die Beschuldigten vehement protegiert hat und fest an ihrer Seite stand.
    In Folge dessen muss man zugeben, dass er als verbissener Anwärter auf das höchste Amt des Parlamentspräsidenten nur sehr konsequent handelt: Erneut droht ein Skandal, schon wieder setzt er aufs falsche Pferd.

    • DenAhlen

      Ich find es auch sehr ironisch, daß KHL gerade hier, auf OD, dem Medienportal, daß es sehr wahrscheinlich nicht geben würde wenn KHL den Herrn Cremer nicht aus dem GE gechasst hätte, auseinander genommen wird.

  46. Königliche Denkmal- und Landschaftsschutzkommission

    Die königliche Denkmal- und Landschaftzschutzkommission besteht in Eupen überwiegend aus Deutschen. Frau Heinen hatte als Direktorin der Bauverwaltung der Wallonischen Region lediglich den CODT umgesetzt um eine Rechtssicherheit der Baudossiers zu gewähren! Die Gesetze wurde in Namur von den Wallonischen Regionalabgeordneten verabschiedet darunter auch Herr STOFFELS. Also sollte man wenn man hier über die Bearbeitung der Baugenehmigungen nicht einverstanden ist gefälligst den Politikern die diesen Mist verabschiedet haben ihren Unmut entgegen bringen anstatt sauer zu sein dass verschiedene Mitarbeiter der Urbanismusdienst in Eupen die Gesetze richtig anwenden?

    • Jockel F.

      Mit Verlaub, in Belgien, besonders in der WR, haben Beamte das Recht, diverse Gesetze nach eigener Interpretation anzuwenden. Auch die Polizei.
      Oder wie es mal ein Gemeindemitarbeiter ausdrückte, der es wissen muss: Die WR ist die einzige Verwaltungseinheit weltweit (inklusive Nordkorea), deren Beamte in punkto Raumordnung nach dem persönlichen Geschmack entscheiden können und dürfen.
      @ Bauherren. Ohne Verweis auf ein entsprechendes Gesetz sind Entscheide ungültig. Aber pssssst.

  47. treesche

    Herr Edmund Stoffels war viele Jahre eine Art „Heiliger“ in Sachen Bauwesen. Vielleicht sollte mal recherchiert werden, welchen Gesetzen Stoffels zugestimmt hat, weil er mit an der Mehrheit war. Da sind bestimmt Gesetze und Bestimmungen, die uns bis heute noch das Leben schwer machen. Zum Teil wurden durch die Sprechstunden dann die Fehler teilweise ausgebügelt. Die komplizierten Regelung sind doch von Parlamenten beschlossen worden. Herr Stoffels steht auch nicht für Reformen und Vereinfachung des Staats. Parlamentspräsident, Senator und Provinzialrat gehören zusammen in ein Amt.

  48. dachrinne

    Auf den ersten Blick vermittelt dieser Artikel den Eindruck, Edmund Stoffels wolle KHL argumentativ helfen („Stärkung des ostbelgischen Parlamentarismus“). Eben nur auf den ersten Blick. Bei genauerem Hinsehen kann man das ganze auch anders verstehen. Was wie eine argumentative Unterstützung aussieht, ist nichts anderes als KHL lächerlich zu machen, politisch zu demontieren und ins Abseits zu drängen. Edmund Stoffels ist Psychologe und weiß genau wie man mit Menschen umgeht. Das ganze deutet auf einen internen Machtkampf in der SP über die Rolle des ungekrönten Königs.

  49. Abfindung von der Wallonischen Region

    Herr STOFFELS teilt uns heute im GrenzEcho mit dass er 30 Monatsgehälter an 3..400 € einstreicht (ca.100.000 €), dies zusätzlich zur Pension. Aber er ist ja ein Ehrenmann und finanziert davon ein Teil des Bürgerbüros? Indirekt wird mit Geldern der Wallonischen Region (also unseren Steuergeldern) zum Teil das Bürgerbüro der SP finanziert?

  50. Mein lieber Mann?

    Solches Sümmchen möchte ich auch bekommen!? Wieviel an Pension bekommt er denn hinzu?
    Hier ist diese Frage ja schon sehr oft gestellt worden, aber keiner kann darauf antworten.
    Wer könnte mal um Aufklärung sorgen? Eigentlich müsste das jemand aus der Politik selber tun?
    Sie empfangen ja dieses viele Geld und der Steuerzahler muss es bezahlen.

    • karlh1berens

      @Mein lieber Mann? 11/06/2019 21:49

      Wird wahrscheinlich so wie bei Rolls Royce sein : Die antworteten angeblich bei der Frage nach der Leistung ihrer Motoren auch immer : GENÜGEND

      ( ͡° ͜ʖ ͡°)

  51. Alle über 60 im PDG

    Alle die über 60 sind sollten ihren Sitz im PDG nicht antreten. Wenn wir von Zukunft reden sollten die jungen Leute an die Macht. Also klebt nicht so an der Macht und gibt den Jungen Politikern eine Chance! Ausserdem können die das Sitzungsgeld eher gebrauchen als die PDG Anwärter mit ihren hohen Pensionen?

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