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1:1 – Schwerstarbeit für Rote Teufel zum Auftakt

15.06.2026, USA, Seattle: Der Ägypter Mohamed Hany (2vl) erzielt, bedrängt von Belgiens Romelu Lukaku (2vr), ein Eigentor zum 1:1. Foto: Maddy Grassy/AP/dpa

Die belgische Fußball-Nationalmannschaft hat sich zum Auftakt mit einem Unentschieden begnügen müssen. Die Roten Teufel mussten zunächst einem Rückstand hinterherrennen und schafften dann unmittelbar nach der Einwechslung von Romelu Lukaku den Ausgleich zum 1:1.

Kevin de Bruyne & Co. haben zumindest einen Fehlstart mit viel Mühe abgewendet. Das Team von Nationalcoach Rudi Garcia holte in Seattle nach Rückstand noch ein 1:1.

Die Ägypter mit dem scheidenden Liverpool-Profi Mohamed Salah und dem Ex-Frankfurter Omar Marmoush verpassten zwar den historischen Erfolg, haben vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Neuseeland aber beste Aussichten aufs Weiterkommen.

Emam Ashour (19. Minute) traf vor 66.775 Zuschauern in der Mittagshitze zur Führung der Nordafrikaner. Der Ausgleich fiel durch ein Eigentor von Mohamed Hany (66.), der massiv vom unmittelbar zuvor eingewechselten Romelu Lukaku in der Mitte bedrängt wurde.

15.06.2026, USA, Seattle: Der Ägypter Emam Ashour (r) erzielt gegen Belgiens Torhüter Thibaut Courtois das Tor zum 0:1. Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa

Garcia stand mit dunkelblauer Kappe und roter Krawatte in der prallen Sonne von Seattle, wo die Arena anders als in anderen Orten nicht klimatisiert ist. Bei 30 Grad war Ägypten das robustere Team und bestrafte die Fehler der Belgier gnadenlos. Ashours satter Schuss schlug unhaltbar für Courtois im Eck ein.

– Doku und Trossard schwach im Abschluss: Der 34 Jahre alte Schlussmann von Real Madrid verhinderte vor dem Wechsel sogar einen höheren Rückstand. Einen Abschluss von Mostafa Ziko lenkte Courtois zur Ecke. Kurz vor der Pause wehrte der Torhüter einen flachen Schuss des ansonsten eher blassen Marmoush, der mittlerweile in der Premier League für Manchester City stürmt, ab.

15.06.2026, USA, Seattle: Die Belgier Romelu Lukaku (l) und Kevin De Bruyne feiern das erste Tor ihrer Mannschaft gegen Ägypten. Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa

Belgiens Offensivbemühungen waren statisch und ungenau. De Bruyne war in der Angriffsreihe noch mit am aktivsten. Mittelstürmer Charles de Ketelaere hingegen wirkte verloren, die ambitionierten Flügelspieler Jeremy Doku und Leandro Trossard verpatzten gleich mehrere aussichtsreiche Abschlüsse. Vor allem Doku kam nicht so zum Zuge wie gewohnt.

Bei dem ersten von insgesamt sechs Spielen in Seattle herrschte gute Turnierstimmung, obwohl weder Belgier noch Ägypter in besonders großen Scharen vertreten waren. Am nahegelegenen Hafen der Metropole waren die Kräne mit Flaggen der beiden Nationen geschmückt.

– De Bruyne trifft den Pfosten: Nach der Pause ließ Trainer Garcia sein Team zunächst unverändert, obwohl er in Lukaku und Dodi Lukebakio gute Optionen auf der Bank hatte. Ein ums andere Mal versuchte Doku über links in Richtung Tor zu kommen, doch meist verpufften seine Antritte.

Die gefährlichste belgische Szene bis dato hatte de Bruyne, der einen Freistoß an den Pfosten schlenzte (53.). Auf der anderen Seite war Courtois gegen die schnellen Konterstürmer der Ägypter immer wieder gefordert. Auch einen Kopfball von Salah entschärfte der Weltklasse-Torhüter. Ägypten war dem 2:0 zeitweise näher als Belgien dem Ausgleich.

Doch dann kam Lukaku – und 23 Sekunden später war der Ball im Tor. Der massige Stürmer drängte in die Mitte, wo Abwehrspieler Hany eine scharfe Hereingabe von Thomas Meunier unter Bedrängnis ins eigene Tor lenkte. Lukaku hätte kurz vor Schluss sogar für einen belgischen Sieg sorgen können, doch der Kopfball des bulligen Mittelstürmers verfehlte das Tor. (dpa/cre)

 

68 Antworten auf “1:1 – Schwerstarbeit für Rote Teufel zum Auftakt”

    • Oh, da ist aber jemand angepisst oder spricht doch nur wieder der Neid.
      Belgien hätte zu Null gegen diese Zwerginsel von 444 m² gewonnen.
      Stellt euch mal vor ihr hättet gegen Luxemburg 2590m² 7-1 gespielt. Dann könntet ihr super stolz sein

      NB: Belgien hat die Schnauze voll von Geheimfavorit sein.
      Nachdem der Deutsch-Italiener weg ist, der uns in geheimer Mission ausbremsen sollte und hat, verfolgen wir eine neue Taktik. Wir sind mit Rudi jetzt eine Turniermannschaft.
      In der K.o.-Phase legen wir erst los.

    • Frankenbernd

      kann mir nicht helfen: `What comes around goes around´ liebe Deutschlandspötter. Musste ich mal loswerden obwohl ich zugegebnermaßen nicht viel von Fussball verstehe aber trotzdem mit Familie und so ´Rudelgucke´ und doch den Roten Teufeln immer die Daumen drücke. Denke Belgien ist auf dem (harten) Boden der Realität angekommen und die hiesigen Spötter gegen das Deutschlandspiel ….. betrinken sich gerade?

      • Schuster bleib bei deinen Leisten. Sorry musste ich mal sagen😉

        Wer spottet denn hier über Deutschland?
        Hier wurde nur klar gestellt, dass das 7-1 ein zu erwartendes Ergebnis war und dass der liebe Nachbar nicht gleich abheben soll. Das ist eigentlich ein gut gemeinter Rat. Aber das möchte man nicht hören und schon garnicht von den kleinen, dummen minderwertigen Nachbarn.

        Zurück zu Interesanterem.
        Ägypten ist aftikanischer Rekordmeister. Wer erwartet hat, dass unsere Jungs( im Auftaktspiel )die mal eben so weghauen, hat geträumt oder guckt nur zur WM Fussball.

        • Peter Müller

          Ja Dries , du bis einer den Ostbelgien nicht braucht. Gott sei Dank ,dass es nur wenige gibt wie du. 7-1 gewonnen was will man mehr. Die Internationale Presse lobt die Deutsche Mannschaft. Das die Fans jubeln ist doch normal. Fast alle haben das gleiche Problem. Ob Holland,Spanien, Schweiz, Türkei. Was wäre denn hier los gewesen, wenn wir gegen Curaçao gewonnen hätten !. Mit Glück haben wir ein Unentschieden gegen Ägypten geholt. Eine Mannschaft die eine unter vielen ist. Dadurch, dass wir nicht gewonnen haben, und auch nicht gut gespielt haben,
          wird mit Ausreden nicht gespart. Ägypten sei eine sehr starke Mannschaft, und und. Anstatt nach den Ursachen zu suchen, warum und wieso !. Der Trainer war auch sprachlos, und suchte nach Ausreden. und sprach davon, dass Ägypten eine starke Mannschaft sei. Und mehrmals erwähnte er was sie doch für zwei tolle Spieler haben. !!! Eine Mannschaft besteht nicht aus zwei Spieler. Als Ostbelgier mache ich mir Gedanken um unsere Mannschaft, und nicht was andere machen ,tun und sagen. Aber wenn der Nachbar besser gespielt oder gewonnen hat, ist für einige nicht gut. Dann kommen eben so Kommentare wie: grosse Klappe, sind schon Weltmeister, Gegner hat das Niveau von San Marino, und und. Hoffen wir, dass unsere neue/alte „Goldene Generation“ weiterhin eine gute WM spielt, und wir Freude an unsere Jungs haben. Dafür müssen wir uns aber steigern, und nicht die Schuld beim Gegner suchen.

          • Kevin De B.

            @Peter Müller: Sie müssen sich in die Psyche eines Trainers versetzen. Egal wie viel er an seiner Mannschaft auszusetzen hat, wird er keinen Spieler vor den Medien zur Sau machen. So dumm ist keiner. In der Kabine wird das anders aussehen. Da muss er Tacheles reden. Sonst ist er fehl am Platz.

            • @Kevin

              Peter behauptet sonst immer, dass es nicht am Trainer liegt. Wer der Trainer ist hat in seinen Augen keinen Einfluss.

              Sein wahres Problem ist, dass das 1:1 gelungen ist. Deshalb das Gejammer und die Frage ob Lukaku getroffen hat
              Schade jetzt kann er nicht wie gewollt über Rotbäckchen ( er meint dich Kevin) und Kollegen herziehen.

              Jetzt muss er bei mir den Fampf ablassen. Soll er ruhig.

          • 😬, du bis einer den Ostbelgien nicht braucht.

            Puh, jetzt muss ich weinen.

            Vielleicht bist aber eher jemand den man in Belgien nicht braucht.
            Deine Antibelgien Kommentare und mies reden von allem.und jedem aus Belgien und nicht zu letztr deine Rotbäckchenkommentare , braucht kein Mensch hier.

  1. Unsere Jungs scheinen manchmal einfach nicht zu wissen, wo sich das gegnerische Tor befindet. Zum Glück kam die Dampfwalze Lukaku und schaffte wenigstens den Ausgleich gegen die Pyramidenerbauer.

    • Ostbelgien Direkt

      @Peter Müller Steht im Text: „Der Ausgleich fiel durch ein Eigentor von Mohamed Hany (66.), der massiv vom unmittelbar zuvor eingewechselten Romelu Lukaku in der Mitte bedrängt wurde.“

  2. Rundes Leder

    Mässiger Fussball seitens der Teufel! Da ist noch viel Luft drin nach oben! Vor allem fehlten Dynamik, Pass genauigkeit und Spielwitz, selbst Doku hatte seine Probleme! De Kettelaer solte auf die Bank ab nä Spiel, da sehr blass! Go Devils, go, und von Anfang an Druck auf den Gegner ausüben!

  3. Ermitler

    Habt ihr schonmal bei über 30 Grad gespielt?
    Das sind die ingleichheiten zwischen Belgien und Deutschland.
    Belgien hat gegen ein viel besseren Gegner gespielt.
    Dann die Unstände Belgien bei 30 Grad und Deutschland bei 22 Grad in ein klimadisiertes Stadium ,also nicht die selben bedingungen für jeden der Manschaften.

    • Ich fasse es nicht. Ein positiver Kommentar vom Ermitler und ohne Geschimpfe über Lokoku oder Lukoko
      Mal unter uns, Ermitler.
      Welche Temperatur wo anders herrschte, spiele in Seattle keine Rolle. Die Tempartur war gestern für alle Beteiligten gleich. Belgien war nevös mit vielen Fehlern im Passpiel und Ägypten ist kein Dorfverein und hat das einfach gut gemacht.
      Darf man einfach anerkennen

      Rudi 😍 Rudiiiii keiner hüpft so schön wie Rudi Garcia bei einem Tor. Klasse Typ.
      Der belgische Wille und die Lust am Spiel und war da. Der war vor Rudi verloren gegangen.
      Das wird noch besser werden.
      Entspannt bleiben

    • Kommerz über alles und alle

      Ermitler schrieb :

      „Dann die Unstände Belgien bei 30 Grad und Deutschland bei 22 Grad in ein klimadisiertes Stadium ,also nicht die selben bedingungen für jeden der Manschaften.“

      Das sehe ich genau so und zudem möchte ich bei solch unterschiedlichen Voraussetzungen schon das Wort „Wettbewerbsverzerrung“ einbringen, und das ernsthaft! Es ist schon ein riesiger Unterschied, ob ich bei über 30 Grad Celsius in der prallen Mittagssonne spielen muss oder den Vorteil geniessen kann, in einer klimatisierten Halle zu spielen. Da nutzt das Gerede auch nichts, dass die gleichen Bedingungen draussen für beide Mannschaften gelten; denn die Südeuropäer, die ganzen afrikanischen und arabischen Teilnehmer sind solche Temperaturen doch schon eher gewohnt. Direkt beim Anstoß hatte ich somit am TV das Gefühl, dass unsere Jungs Probleme mit der Temperatur hatten. Deshalb bin ich hier mit negativen Kommentaren eher zurückhaltend. Natürlich kann man die Mannschaft kritisieren, trotzdem sollte man den Hitzefaktor mit einbeziehen. Wie gesagt, ich kann das aus meinem ehemaligen Berufsleben durchaus nachvollziehen : ich war über 35 Jahre im Strassenbau beschäftigt. Wenn man da tagsüber im Hochsommer kurz vor oder nach dem Urlaub Teerarbeiten bei gefühlten 40° im Schatten bei körperlicher Arbeit erledigen musste, schlauchte das einen schon. Wenn dann, um wieder zum Fussball zurückzukommen , die Spieler bei solchen Bedingungen während ca 100 Minuten übers Spielfeld laufen müssen, zudem noch bei teilweise hohem Tempo, , grenzt das mMn medizinisch gesehen an Körperverletzung; auch wenn es meistens sog.“Millionäre in kurzen Hosen“ sind, ändert das nichts an der Tatsache, dass das Ganze medizinisch sehr bedenklich ist. Nun ist es wie es ist, der Kommerz steht bei einem solchen Event mal wieder über alles und meine Bedenken sind da für die „Macher“ unerheblich

  4. alter Eupener

    WM-Analyse: Nach einem Spiel ist alles klar

    Die WM läuft – und die Experten haben natürlich schon wieder alles verstanden.
    Deutschland gewinnt 7:1 gegen Curaçao: Der Weltmeister steht fest, der Pokal kann praktisch schon graviert werden. Dass Curaçao jetzt nicht gerade der Gegner war, bei dem man gleich eine Doktorarbeit über die eigene Überlegenheit schreiben muss, wird natürlich gerne übersehen.

    Belgien spielt 1:1 gegen Ägypten: Krise! Untergang! Alles vorbei! Dabei ist Ägypten eine starke Mannschaft und kein Gegner, den man mal eben vom Platz fegt.

    Aber bei einer Weltmeisterschaft spielen keine unfähigen Mannschaften mit, sondern die besten Teams der Welt. Jeder kann jeden schlagen. Und am Ende gilt immer noch: Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten. ⚽😉

  5. Kevin De B.

    Nach den beiden Siegen in der Vorbereitung haben wir die Erwartungen vielleicht etwas zu hoch geschraubt. Ägypten hat uns gezeigt, dass es auch gegen eine vermeintliche schwächere Mannschaft eine Topleistung braucht, um als Sieger vom Platz zu gehen. Die haben wir bei weitem nicht gezeigt, und daran müssen wir arbeiten. Einige Spieler haben weit unter ihrem Niveau gespielt. Daraus muss der Trainer Konsequenzen ziehen.

  6. Habe euch Träumenden doch schon gesagt, der Traum vom ersten WM Titel bleibt ein Traum. Wir haben schon Vier ****. Eure Nationalmannschaft hat wie AS Eupen gespielt. Wäre besser gewesen, die Eupener für den ersten WM Titel spielen zu lassen.

    • Joseph Meyer

      Stimmt, die belgische Mannschaft hat nicht gut gespielt, auf jeden Fall während der ersten Halbzeit: Statisch, fast kein Laufen ohne Ball, kein schnelles Anlaufen des Gegners, ohne Mut zum Dribbling, ungenaue Pässe und nicht zentrierte Torschüsse. Nach der Halbzeit wurde das Alles besser aber längst nicht so gut wie die Spieler das schon gezeigt haben, also besteht noch sehr viel Hoffnung!
      Übrigens insgesamt sehr gute Kommentare, SO würde ich das auch für politische Themen wünschen …!😂

  7. Lustige Debatte hier mal wieder.

    Vorschlag zur Güte

    Warten wir doch mal den weiteren Turnierverlauf ab und gucken wie Ägypten sich weiter schlägt und beurteilen dann, ob die so gut oder unsere Jungs so schlecht waren im Auftaktspiel.

    • In der Tat, sehr effektiver Angriffsfussball der Engländer gegen tapfer kämpfende Kroaten.
      England könnte, wenn das weiter so gelingt, tatsächlich mal wieder weit kommen.

      Allerdings auch zwei Gegentreffer. Hoffentlich schauen sich unsere Jungs das nicht ab. Spielten sie doch zu Null gegen diese Kroaten😜

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