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„Schalke unser“

Diese Fotomontage aus dem Internet zeigt Papst Benedikt XVI. als Schalke Trainer.

Die ostbelgischen Fans von Schalke 04 sind alles andere als zufrieden mit der Leistung ihrer „Königsblauen“. Schon wird über einen neuen Trainer gerätselt, was im Internet einige zu den kuriosesten Gags verleitet.

Der Trainerwechsel von „Eurofighter-Vater“ Huub Stevens zu Jens Keller hat nach Meinung vieler Schalke-Fans nichts gebracht – trotz der guten Vorstellung in der Champions League in Istanbul. Doch wer käme als künftiger Coach infrage?

Einem ist eingefallen, dass ja im Vatikan einer am 28. Februar 2013 zurücktritt und folglich Trainer in Gelsenkirchen werden könnte – zumindest in der Fantasie: der ausscheidende Papst Benedikt XVI.

Immerhin: Schalke 04 pflegt ein besonderes Verhältnis zum Glauben, und das äußert sich nicht nur am Namen der Stadionzeitschrift „Schalke unser“. Johannes Paul II. war Ehrenmitglied in diesem Verein.

Johannes Paul II. wurde 1987 Mitglied

Der Papst hatte im Rahmen seines Deutschland-Besuches im Jahr 1987 eine Messe in der damaligen Schalker Spielstätte, dem Parkstadion, gelesen. Über Ruhrbischof Franz Hengsbach bat der Club den Heiligen Vater, die Ehrenmitgliedschaft anzunehmen.

Kurz darauf traf in der Geschäftsstelle ein freundlicher Brief aus dem Vatikan ein: Der Papst, hieß es in dem Antwortschreiben, nehme die Ehrenmitgliedschaft gerne und dankend an. Im Jahr 2000 war er wieder zu Besuch.

Als die Kapelle in der neuen Arena eröffnet wurde, kam abermals ein Grußwort aus dem Vatikan. Die Kapelle sei „eine Einladung, nach dem Siegespreis zu streben, den nicht der Sport, sondern das Leben verleiht“.

Meister ist Schalke 04 auch mit dem Segen aus Rom immer noch nicht geworden…

 

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