Politik

ProDG wirbt mit einst verpöntem Begriff „Heimat“ – Paasch: „Heimat heute nicht mehr negativ besetzt“

Illustration: picture alliance /dpa

Für die Partei ProDG von Ministerpräsident Oliver Paasch ist es an der Zeit, den einst verpönten Begriff „Heimat“ zu reaktivieren. Das tut sie auffallend oft in ihrer Werbung für die PDG-Wahl vom 9. Juni.

Im Wahlkampf des Jahres 1968 hatte die ostbelgische CSP noch „Heimat-Kandidaten“ auf ihrer Liste, doch haben die Christlich-Sozialen es in den Jahren danach tunlichst unterlassen, den Begriff „Heimat“ zu verwenden.

Der Begriff „Heimat“ hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Die Nationalsozialisten mit ihrer mörderischen Blut-und-Boden-Ideologie sorgten dafür, dass „Heimat“ entwürdigt wurde. Unter Adolf Hitler gehörten nur die zur „deutschen Heimat“, die der „deutschen Rasse“ angehörten. Die anderen, wie die Juden, wurden im eigenen Land vernichtet. Unter dem Deckmantel der „Heimat“ wurde ein Krieg angezettelt, mit dem fremde Territorien und dortige deutsche Minderheiten „heim ins Reich“ geholt werden sollten.

ProDG-Werbung mit dem Begriff „Heimat“.

In Deutschland nennt sich die rechtsradikale NPD seit 2023 „Die Heimat“. In den Kantonen Eupen-Malmedy gab es einst die „Heimattreue Front“. Bei den Parlamentswahlen 1939 bekam sie 45,1 Prozent aller abgegebenen Wählerstimmen. Die Heimattreue Front wurde somit die mit Abstand stärkste politische Kraft in Eupen-Malmedy.

Im Eupener Stadtrat hatte die Partei nach 1934 bis zum Einmarsch der Wehrmacht 1940 die absolute Mehrheit. Die Soldaten der Wehrmacht wurden bei ihrem Eintreffen von der deutschen Bevölkerungsmehrheit in Ostbelgien als „Befreier“ empfangen, und ihnen wurde zugejubelt; die „Heimkehr ins Reich“ wurde begrüßt.

Heute jedoch ist Heimat wieder „in“. Heimat ist der Gegentrend zur Globalisierung. Oliver Paasch antwortet auf die Frage von „Ostbelgien Direkt“, weshalb ProDG den Begriff „Heimat“ in ihrer Werbung verwendet: „Heimat ist heute nicht mehr negativ besetzt. Im Gegenteil: Heimat ist da, wo ich mich wohl fühle, wo ich mit meiner Familie leben, wo ich arbeiten und alt werden möchte. ProDG verfolgt das Ziel, die Lebensbedingungen in unserer Heimat weiter zu verbessern und unsere Gemeinschaft fit für die Zukunft zu machen.“

Paasch verweist darauf, dass sich in Deutschland das Innenministerium nicht mehr nur „Bundesministerium des Innern“ nennt, sondern „Bundesministerium des Innern und für Heimat“. (cre)

75 Antworten auf “ProDG wirbt mit einst verpöntem Begriff „Heimat“ – Paasch: „Heimat heute nicht mehr negativ besetzt“”

      • Heimat ist da , wo man sich zu Hause fühlen sollte und wo man geboren wurde .
        Noch ist es ja so und sollte auch eigentlich so bleiben.
        Deshalb kann ich ebenfalls nichts negatives an dieser Werbung erkennen .
        Wahrscheinlich könnte man alles in Verbindung mit vergangenen Zeiten präsentieren.
        Es bedeutet ja nicht , dass man sich zu dieser vergangenen Zeit zurück sehnt , sondern manche Begriffe heute eben auch einen Sinn ergeben.

        Da finde ich es schon beschämender wenn Fußballer , im Trikot mit Rüstungsindustrie Aufdruck , indirekt für Mordwaffen werben.
        Also sehe ich -hier- keinen Grud zur Kritik an Herren Paasch .

        Auf dass uns die DG , noch so lange wie möglich erhalten bleibt .
        Man weiß schließlich was man hat , aber nie was man bekommen könnte .
        Und ja , es ist mir bewusst , dass ich das was wir haben oft kritisiere ;

        Aber ohne kritisieren , laufen wir schon bald auf allen 4 ren .
        Gebt jetzt auf Eure Kommentare 8 ;
        Denn Herr Paasch beobachtet euch bis Mitternacht :-))
        .-)

  1. Deutsch-Belgier

    Obwohl ich überzeugter ProDG-Wähler bin, waren mein Anteil deutscher Gene sofort in Alarmbereitschaft, als ich den Slogan las. Für mich ist und bleibt das einfach zu negativ besetzt und löst Unbehagen aus.

    • Hubert Aussems

      Sorry ich mag bestimmt Herrn Anorac oder besorgte Mütter und ähnliche Personen, aber weshalb darf man auf seine Heimat nicht stolz sein, muss ich mich schämen Belgier zu sein? Ist doch ganz normal das ein Mensch seine Heimat mag, egal woher er kommt oder welche Partei er wählt.

  2. M.D. aus L.

    Ein Wunder, dass sich noch jemand traut, über die Autobahn zu fahren, mit blonden Haaren oder Zöpfen herumzulaufen, denn auch das erinnert doch allzusehr an die Nazi-Ideologie. Die luxemburgische Nationalhyme (National? Hmm…verdächtig) schimpft sich übrigens „D‘Heemecht“, also etwa „Unsere Heimat“. Alles Nazis?
    Langsam fängt dieses ständige Nazi-Getöse doch an, oberpeinlich zu werden…

  3. Oepens Jupp

    Der ehemalige Landkreis Eupen-Malmedy ist nun seit gut 100 Jahren ins Königreich Belgien aufgegangen. Erst durch Zwang und sicherlich von einer Mehrheit nicht gewollt aber nun kann sich bestimmt eine große Mehrheit nichts anderes mehr vorstellen. Die Vorteile liegen auf der Hand. In Deutschland lediglich ein Landkreis aber in Belgien Autonome Region mit entsprechenden finanziellen Mitteln und Pöstchen. Da fällt einem die Wahl doch leicht. Ich liebe Belgien! „Heimat“ ist halt zu deutsch vom Begriff. Doch da sollten wir doch drüber stehen. Ja, zur Heimat Belgien!

  4. Bürgerwehr

    Herr Paasch und seine selbsternannte Bürgerbewegung Pro DG fischen mit dem Begriff, Heimat ganz offen am rechtem Rand der Wählerschaft, denn auch in der ländlichen Bevölkerung in Ostbelgien und das kann man auch in diesem Forum oft genug feststellen, gibt es autoritäre Ansichten. Mal geht es gegen die politische Linke mal gegen die ökologische Neugestaltung oder gegen Minderheiten nicht europäischer Herkunft. Gerade in einer Zeit in der die Welt wieder mal kurz vor dem Abgrund steht, ziehen solche Begriffe wie Heimat, Sicherheit und Ordnung. Gefragt ist nun der mündige Wähler der weißt das sich auch das winzig kleine Ostbelgien nicht abschotten lässt, von dem was draußen passiert.

    • Joseph Meyer

      @Bürgerwehr
      Ihrem Satz „Gerade in einer Zeit in der die Welt wieder mal kurz vor dem Abgrund steht“ stimme ich zu!
      Vielleicht fragt ja ein Journalist oder Reporter Herrn Pasch mal, ob er für Raketenlieferungen an die Ukraine mit Reichweiten bis weit in das russische Territorium hinein ist! Oder ob er den Pandemievertrag und die Abänderungen der Internationalen Gesundheitsregelungen im Sinne der Weltgesundheitsorganisation befürwortet! Oder ob er sich für eine Aufarbeitung der Corona-Verbrechen einsetzt, damit es nicht zu deren Wiederholung kommen kann! Da liegen doch wohl Gefahren, die unsere wunderschöne, aktuelle Heimat in Ostbelgien in kurzer Zeit zur Hölle machen können!

  5. Freddy Derwahl

    Bei der Eröffnung der Feierstunde zur Einsetzung des „Rates der deutschen Kulturgemeinschaft“ im Oktober 1973 habe den grossen Schweizer Schriftsteller Max Frisch mit folgenden Worten zitiert: „Heimat ist überall dort wo ich geliebt werde“.
    Das kann zuhause am Küchentisch, im brasilianischen Regenwald oder in Schlommefurt sein. Wir müssen diesen für viele Zwangssoldaten heiligen Begriff nicht aus unserer Muttersprache verbannen, nur weil er von einem verbrecherischen Regime der Massenmörder pervertiert worden ist.

    • wie kann der Begriff „Heimat“ für Zwangssoldaten heilig sein? Hätten sie nicht, weil unter „Zwang“ eher diese „Heimat“ verabscheuen müssen? Oder ist „Zwangssoldat“ nur die Ausrede für ein ruhiges Gewissen nach dem Krieg?

      • Die Heimat der ostbelgischen Zwangssoldaten war Ostbelgien. Sie sind unter Zwang einberufen und an die Front geschickt worden.
        Sie sind Opfer gewesen, nicht Täter. Es waren junge Kerle die ihrer Jugend beraubt wurden.
        Natürlich waren da auch Nazis bei, denn politisch gab es auch hier rechts gerichtete.

        • Eastwind

          @Pierre: Ostbelgien bzw. die Ostkantone gab es bei Ausbruch des 2. Weltkriegs erst seit 20 Jahren. Die meisten Bürger fühlten sich damals nicht als Belgier, sondern als Deutsche, die sie bis zum Vaterlandswechsel im Jahr 1920 waren. Heute ist Belgien die Heimat ihrer Kinder und Enkelkinder, aber damals war Belgien ihnen fremd.

          • Mein Vater war überzeugter Belgier und perfekt zweisprachig. Darüber zeugt seine Korrespondenz während des Krieges.
            Ich habe mich oft genug mit ihm darüber unterhalten. Er wurde auch als Belgier geboren.

  6. Robin Wood

    Wo kommen wir hin, wenn wir alle Begriffe/Wörter, die teils negativ wirken, aus der Sprache verbannen?
    Es gibt Leute, die den Begriff Heimat positiv benutzen, andere benutzen ihn negativ. Wir sollten doch so vernünftig sein, die Unterschiede zu erkennen.
    In Deutschland ist es schon so schlimm, dass man die Deutschlandfahne verbannt, wo immer man kann. Leute, die die Nationalhymne singen oder die deutsche Flagge hissen, werden als „Nazi“ beschimpft. Die Regenbogenfahne ist schon fast wichtiger als die Landesflagge. Hoffentlich bleibt uns dieser Spuk hier erspart.

      • @ – Robin Wood 16:41
        Da die Kommunen -Alle- , ihrer beschriebenen Situation Folge leisten und der Einfluss im EU Kaffee -Quatsch -Klatsch- Club der größten Länder natürlich auch am größten ist , können Sie sich leider darauf verlassen ,dass hier bald auch die Fahnen nach unten sinken und nur noch die Europaflagge und die Regenbogenfahne im Winde winke winke machen darf.-)

    • Durch diese Heimat-Diskussion soll Ausländerhass verhindert oder zumindest eingedämmt werden, was in letzter Zeit einige Einheimische dennoch nicht davon abhält, bei Partys „Ausländer raus“ zu grölen. Wenn solche Hassgesänge jetzt gesellschaftsfähig oder auch nur geduldet werden, haben wir schnell Verhältnisse wie zwischen 1933 und 1945. Wollen Sie das?

  7. Den Begriff Heimat definiert wohl ein Jeder anders und dieses Wort existierte schon lange vor den Nazis und auch jetzt noch. Sehe keinen Zusammenhang dazu.
    Heimat ist dort wo man sich daheim fühlt und man lebt. Dort muß man nicht zwangsläufig geboren sein.
    Heimat ist da, wo einem die Sterbeanzeigen etwas sagen. ( Zitat v. Unbekannt)

        • Walter Keutgen

          Mungo, Hakenkreuz in Indien Glückssymbol. Wird bei der Hochzeit den Neuvermählten in schwarzer Farbe auf die weiße Innenwand neben der Haustür gemalt, dort Svastika benannt. Das Hakenkreuz ruht auf einem Bein und es nicht egal, welche Seite der Haustür und wie das Hakenkreuz gedreht ist. Siehe „Tintin au Tibet“. Die Inder sagen Hitler habe ihnen die Svastika gestohlen und um 1/8 Umdrehung gedreht („tilted“).

  8. Brechreiz

    Da wo ich geboren bin und aufgewachsen bin kann ich heute nicht mehr viel von dem erkennen was für mich als meine Heimat gilt…. Wenn das heute als meine Heimat gelten soll dann weiß ich auch nicht mehr weiter!

  9. Noergeler

    Heimat heist auf Französich: PATRIE! In der Marseillaise und der Brabancone findet man es schon in den ersten Sätzen. Heimat ist für veile der Ursprung und das Zuhause, egal wo sie sind auf der Welt.

  10. https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=heimat+deie+Sterne#fpstate=ive&vld=cid:98abac47,vid:L5nOQEYJOC4,st:0
    Nach jahrelanger Recherche entstand diese Biografie des Mannes, der den Text zum Lied „Heimat, deine Sterne“ schrieb. Der Text dieses Liedes, das in den Wunschkonzerten der Wehrmacht so oft gesendet wurde, stammt von Knauf und wurde von Werner Bochmann vertont. Die beiden hatten das Lied ursprünglich für den Film „Quax, der Bruchpilot“ mit Heinz Rühmann vorgesehen und nicht damit gerechnet, dass es ein Front-Schlager wurde.
    Die Biografie von Knauf offenbart die Überlebensstrategien eines linken Publizisten in Zeiten des aufkommenden Nationalismus der 30er-Jahre. Wie radikalisiert und menschenfeindlich diese Welt wurde, zeigt auch der tragische Tod Knaufs. Am Ende kostete schon ein Witz das Leben. Die Kosten für die Hinrichtung stellten die NS-Gerichte der Witwe in Rechnung. 585,74 Reichsmark sollte sie für die Ermordung ihres Mannes zahlen…
    /////
    Heimat und die Deutschen, ein schwieriges Thema, nicht nur in der DG.

  11. Ehrlich wärt am längsten

    Ich bin Ostbelgier und Ostbelgien ist meine Heimat. Und wenn sich Parteien/Politiker für meine Heimat einsetzen, so sehe ich das als durchaus positiv. Die einen verbinden eben das Wort mit dem, was es ist, die anderen trauen sich nicht, ihre Heimat auch Heimat zu nennen.

  12. Zuerst verweist der Begriff „Heimat“ auf die Beziehung zwischen Mensch und Raum (also Territorium), auf den Ort, in den man hineingeboren wird und in dem die frühesten Sozialisationserlebnisse stattfinden. Diese prägen zunächst Identität, Charakter, Mentalität, Einstellungen und Weltauffassungen.

    Im Zusammenhang mit der ProDG muss man wissen, dass deren Vorläuferpartei, die PDB, ein zwiespältiges Verhältnis zum belgischen Staat hatte, auch wenn sie dies in der Öffentlichkeit nie oder nur beiläufig einräumte. Sie stand der Hermann-Niermann-Stiftung, einer Stiftung zur Förderung deutscher Minderheiten, sehr nahe. Aufgrund ihrer Verbindung zu internationalen Rechtsextremisten wurde die Niermann-Stiftung vom deutschen Verfassungsschutz überwacht.

    Herr Paasch sagt nun, dass „Heimat“ wieder „in“ und nicht mehr negativ besetzt sei. Jedoch lässt der historische Hintergrund der PDB, heute ProDG, sowie das aktuelle Aufkommen rechtsextremer Bewegungen nicht nur in Deutschland (z.B. AfD), das Wort „Heimat“ in einem besorgniserregenden Licht erscheinen.

  13. Intipuca

    Nein, nein, den Begriff bitte nicht nutzen. Zumindest nicht von der Politik oder der Pro DG , die ohnehin das rechte Spektrum für sich abgrasen will. Dadurch wird schwarz noch schwärzer und die erhoffte Modernität geht verloren. In den Antworten gibt es gute Einfälle zur Heimat. Aber Politik gibt sich damit ein Attribut, welches in die Nähe der Manipulation reicht. (Siehe auch die CSU in Bayern).

  14. Spaßvogel

    Ah, wie schön, dass die ProDG die Nostalgiekiste öffnet und den Begriff „Heimat“ wieder auspackt. Ein Begriff mit einem derart historischen Ballast, dass er locker einen Panzerzug füllen könnte. Vielleicht hoffen sie, dass die Wähler das kleine Detail übersehen, dass „Heimat“ früher nicht nur warme Kindheitserinnerungen weckte, sondern auch das Schlagwort der Nazi-Propaganda war. Aber hey, was soll’s! Alles alte Geschichte, oder? Wenn sogar das Bundesministerium des Innern jetzt „und für Heimat“ im Namen trägt, dann ist das wohl ein Freifahrtschein für alle.

    Wer weiß, vielleicht bringt ProDG auch bald den guten alten „Heimatschutz“ zurück. Immerhin hat „Heimat“ ja nichts mit Ausgrenzung zu tun, sondern nur damit, wo man sich wohl fühlt, oder? Wobei ich mich frage, wie wohl sich die Menschen gefühlt haben, die früher unter diesem Begriff alles verloren haben. Aber warum sollte man sich von historischen Feinheiten den Wahlkampf vermiesen lassen? Schließlich dreht sich in der Politik doch alles darum, dass sich die Menschen wohl fühlen – bis zur nächsten Wahl.

  15. Danke Herr Cremer !

    Herr Gerard Cremer hat mit seine Heimat- Kritik viele Emotionen freigesetzt. Vor allem die der Paasch-Anhänger lassen tief blicken; tief in „Blut und Boden“. Solche grundsätzlichen Debatte kann man nur in OD lesen, das sollte archiviert oder unseren Heimathistorikern als Lehrstücke zugesandt werden.

    Meine Meinung: Ostbelgien ist sehr klein und von Nachbarn eng umgeben. Schon im Hohen Venn gibt es zwei Sprachgebiete Da sollte man mit Heimat-Romantik à la Heino diskret umgehen. Deshalb die Gretchenfarge an die ProDG-Eiferer: Ist „Heimat“ auch grenzüberschreitend? Oder ist das nur Herr Paasch mit seinen Fotos in internationalen Medien und bei unbedeutenden Promi-Besuchen. Fehlt nur noch der Papst, aber der hat eine himmlische Heimat…

    • Fritte Martha

      @ Danke Herr Cremer
      Sie scheinen ja eigentlich ganz bei Trost zu sein. Aber warum müssen Sie in Ihrem Nicknamen den Herausgeber von OD nennen? Gibt Ihnen das ein Gefühl der Überlegenheit, nach dem Motte“ ich weiss, wo dein Haus wohnt, Herr Cremer „?
      Wenn ich etwas zu sagen habe, in gleich welchem Online- Ding, wende ich mich auch nicht gleich an den jeweiligen Chefredakteur.
      Also, was wollen Sie damit bezwecken?

  16. Pieke va Oepe

    Guten Tag Fritte Martha,

    jeder normalinformierte Ostbelgier weiss seit Jahren, dass Herr Gerard Cremer seinen tollen OD-Laden ganz alleine schmeisst. Dies nachdem er in einer politischen Intrige als GE-Chefredakteur fristlos entlassen worden ist. Deshalb sollte Sie jetzt nicht an Ihrem Frittenkessel das Anstandswauhwauchen spielen.

    Was Sie vielleicht, im Gegensatz zu vielen Lesern noch nicht wissen, ist die Tatsache, dass der bestens bekannte OD-Herausgeber von vielen beleidigten Politikern und deren folgsamen Kuschern, als „Dreckwerfer“ und „Verräter von DG-Geheimnissen“…beleidigt und verleumdet wird.

    Dass er meist nur mit seinem Kürzel „cre“ signiert und sich (im Gegensatz zur geilen Politklasse) nie mit einem Porträt-Foto vordrängt, spricht für sein Niveau. Das sollten sich alle klammheimlichen Motzer merken. Sie, sehr geehrte Fritte-Martha übrigens auch, aber bitte dabei Salz und Mayo nicht vergessen! Nur gut gewürzt lesen wir Sie gerne.

  17. Mathäus

    Ist schon eine halbe Sensation unsere Lach- und Schiessgesellschaft in Eupen. Die stellen sich dermassen in Pose und tun so als wenn sie alle Macht des Staates hätten?! Gleich vier Ministerposten, ein ganzes Parlament in Personen und Hochhaus, darunter einige Hundert an Leuten und Referenten!?
    Man vergleiche dieses alle mit einem normalen Mittelstands Unternehmen, und zwar in Personenzahl und Gebühren. Da hört der Spass auf! Auch wenn sie so tun als ob oder wenn.
    Einfach nur Umverteilen gehört zur Kunst des Könnens. Hier lief es schon falsch, denn unser Schuldenberg ist immer höher geworden. Fast jeder Stein in Ostbelgien wird bezuschusst. Kein Wunder dass wir da stehn wo die Schulden am höchsten sind!? Ist doch eine Leichtigkeit, kann doch jeder!?
    Daher, besinnt euch, denn die Nachfolger kommen wowieso ans bezahlen.
    Ist hier wirklich alles grade und richtig gemacht worden!?
    Ich bezweifle das stark.

  18. Man sollte schon zwischem dem durchaus positiven Begriff Heimat und demjenigen Gesülze unterscheiden welches eine politische Partei aus dem Begriff machen möchte. In diesen Begriff Heimat kann man einiges hineininterpretieren.

  19. Die Bagatellisierung pflastert in diesem Fall den Weg zur Hölle. Verzeihen ja, VERGESSEN NIE! Denn das Vergessen (oder die Bagatellisierung) lässt alte Geister auferstehen. Man schaue sich nur mal um.

  20. Peter Müller

    Es gibt sehr viele Jugendliche, die können heute noch nicht mal mehr einen Blumenkohl von einem Brokoli unterscheiden ,oder wissen wie die heissen. Ob sie sich noch für den Nationalsozialismus interessieren, oder wissen was einmal war !!.

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