Leute von heute

„Ostbelgien Direkt“

Vor 5 Jahren war man beim BRF nich bereit, "Ostbelgien Direkt" zu erwähnen und zu interviewen: OD-Herausgeber Gerard Cremer (rechts) im September 2012, wenige Wochen nach dem Start von "Ostbelgien Direkt", im Gespräch mit BRF-Redakteur Manuel Zimmermann. Foto: Gerd Comouth

„Ostbelgien Direkt“ war am Mittwoch Thema in der „Blickpunkt“-Sendung des BRF-Fernsehens. Das Interview von BRF-Redakteur Manuel Zimmermann mit dem Herausgeber des neuen Online-Magazins, Gerard Cremer, wurde ab 17.45 Uhr (in stündlicher Wiederholung) ausgestrahlt.

Zimmermann und Cremer hatten sich am Dienstag zusammen mit Kameramann Roger Rox und Fotograf Gerd Comouth in einem Café in Eynatten getroffen, wo sich der Gründer von „Ostbelgien Direkt“ oft aufhält, verfügt er doch mit iPhone und iPad über ein „mobiles Büro“, das es ihm erlaubt, an gleich welchem Ort Artikel zu schreiben, Kommentare freizuschalten, Fragen von Lesern zu beantworten und mit Mitarbeitern zu telefonieren. Sein Arbeitsplatz ist demnach überall: ein Café in oder außerhalb von Ostbelgien, sein Wohnzimmer zu Hause, der Zug oder auch ein Parkplatz bzw. eine Raststätte entlang der Autobahn.

Fantastische Besucherzahlen

Gerard Cremer zeigte sich sehr zufrieden mit dem ersten Monat, der „Ostbelgien Direkt“ fantastische Besucherzahlen bescherte, mit denen vor dem Start kaum jemand gerechnet hatte. Dies umso mehr, als „Ostbelgien Direkt“ kein Internetportal mit den unterschiedlichsten Serviceangeboten ist, sondern ausschließlich aus redaktionellen Inhalten besteht.

Den Fernsehbeitrag des BRF über „Ostbelgien Direkt“ können Sie sich unter folgendem Link anschauen (ganz zum Schluss der BRF-Internetmeldung): http://brf.be/multimedia/video/468622/

 

7 Antworten auf “„Ostbelgien Direkt“”

  1. Michael Doret

    Herr Cremer, Gratulation dazu.

    Es verwundert mich jedoch, dass Sie nicht über das neue Layout des GrenzEcho berichtet haben. Vor allen Dingen, da Sie in einem vorherigen Beitrag bemängelt haben, dass eben jene „alte Dame vom Marktplatz“ nicht über den Launch von Ostbelgien Direkt berichtete.
    Hier hätten Sie mehr Klasse und Größe zeigen können (aber es ist halt wie so oft einfacher, das Fehlverhalten anderer zu bemängeln)

    Der BRF hat übrigens drüber berichtet.

    Hier die Links:

    https://ostbelgiendirekt.be/danke-fur-den-tollen-start-2352/
    http://brf.be/multimedia/video/466555/

  2. Frank Bosch

    Ihre Initiative verdient Respekt, Herr Cremer, aber Sie sind m.E. sind noch nicht „langs Schmitz‘ Backes“… Der Lackmustest des OD-Sites kommt m.E. nämlich erst nach den Wahlen, wenn die Themen und vor allem das weit verbreitete Interesse dafür wahrscheinlich abklingen werden. Und auch der neue Lack von OD generell erst mal ab ist…
    Ich bedaure auch, dass Sie als aktuelles Online-Medium bewusst nur täglich 2-3 Nachrichten (aller Art) lancieren, wobei ein Teil davon ja auch noch von anderen Onlinemedien stammt. Ich assimiliere OD eher mit einem blog, der – wie seinerzeit der Grenzland-Report – kritisch berichten und Diskussionen anregen möchte. Oder?
    Trotzdem oder gerade deswegen wünsche ich Ihnen jedenfalls weiterhin viel Erfolg!

    • Ostbelgien Direkt

      Herr Bosch, wir lancieren nicht „2-3 Nachrichten aller Art“, wie Sie schreiben, sondern das sind größtenteils Magazin-Beiträge, die eine gewisse Vorarbeit erfordern. Wir sind kein Nachrichtenportal, sondern ein Online-Magazin, das von einem kleinen Team realisiert wird. Das Ganze muss ja auch finanziert werden, ist ja schließlich für alle Internetnutzer kostenlos. Und wenn ich sehe, wie viele Kommentare Sie selbst schon hier eingebracht haben, was ja auch erfreulich ist, dann kann das Angebot ja nicht so schlecht sein. Was die Zeit nach den Wahlen betrifft, so brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Themen gibt es genug.

  3. Frank Bosch

    Sie haben Recht Herr Cremer, mein Posting kommt zu negativ rüber. Ich wollte eher nur auf die Gefahr hinweisen, die – vielleicht – nach der Wahlperiode auf OD lauert.
    Betreffs der Artikel hatte ich mich auf Ihre Aussage im BRF bezogen („Im Schnitt erscheinen auf Ostbelgien Direkt nur zwei bis drei Artikel pro Tag“). Dass die meisten davon auf Interviews oder Recherchen basieren und redaktionell aufbereitet sind, stelle ich nicht in Frage. Nach Überprüfung finde ich, dass Sie mit der genannten Anzahl insgesamt vielleicht zu bescheiden waren…
    Was ich gut finde, ist, dass Sie auch eine eigene kritische Meinung zu den Themen haben, was ja in anderen Medien eher nur in Leitartikeln und Kommentaren der Fall ist/sein darf.
    Das Forum hier finde ich natürlich ( ;) ) super, vielfältig und interessant. Man schaue zum Vergleich z.Z. nur mal beim GE vorbei, um den Unterschied festzustellen…
    Wie schon geschrieben, wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg! Bleiben Sie uns in der DG mit Ihrem kritischen Geist erhalten. Das kann die DG durchaus gebrauchen … und verkraften!

  4. Ich empfehle Ihnen trotzdem mal, Herr Bosch, einem Journalisten – egal wem – während der Arbeit über die Schulter zu schauen. Dann werden Sie merken, wie aufwändig es ist, einen guten Artikel zu schreiben. Und wenn es sich um einen Kommentar handelt, dann ist der Zeit- und Konzentrationsaufwand noch größer. Im Übrigen ist Journalismus keine Frage von Quantität, sondern von Qualität. Ich hätte auch nicht gedacht, dass Sie Wert darauf legen, ob jetzt zwei, drei, sechs oder sieben neue Artikel erscheinen. Wenn wir von „Ostbelgien Direkt“ Agenturberichte oder eine große Redaktion hätten, könnten wir pro Tag 20 neue Artikel bringen, aber wem nutzt das? Muss ja auch alles bezahlbar bleiben. Das Aufwändigste ist sowieso, immer neue Ideen für Artikel zu entwickeln, also die Kreativität. Das Schreiben erfordert weniger Zeit. Und wenn man so ein kleines Unternehmen wie „Ostbelgien Direkt“ führt, dann kommen noch tausend kleine Dinge – auch praktische und bürokratische – hinzu.

  5. R. A. Punzel

    … „Was die Zeit nach den Wahlen betrifft, so brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen….“
    Herr Cremer, das wird eine lustige (aber anstrengende) Zeit. Die abgewählten korrupten Politiker, und die noch zu korrumpierenden Neugewählten zu kommentieren.
    Dafür ist „Ostbelgien Direkt“ das ideale Forum. Warmherzig und, Gott sei Dank, gnadenlos.
    Weiterhin viel Erfolg.

    • Hunger Philippe

      Ganz schön dreist R A Punzel alle Kandidaten als Korrupt zu bezeichnen. Wenn Sie schon solche unangebrachten falschen Anschuldigungen, Verleumdungen machen, sollten Sie wenigstens den Anstand haben mit Ihrem Namen zu posten.

      Ihnen Herr Cremer gratuliere icvh zu Ihrer harten aber fairen Berichterstattung

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern