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Michael Balter

Der Fraktionsvorsitzende von Vivant, Michael Balter, bei seiner Eidesleistung im PDG. Foto: DG-Parlament

Der Fraktionsvorsitzende von Vivant, Michael Balter, ist guter Hoffnung, dass es seiner Gruppierung bei der PDG-Wahl am 25. Mai 2014 gelingen wird, einen Sitz hinzuzugewinnen und somit mit 3 Mandaten eine „anerkannte Fraktion“ zu werden.

Das sagte Balter dem Grenz-Echo. Dies ist nicht zuletzt auch eine finanzielle Frage, denn als „nicht-anerkannte“ Fraktion, die Vivant heute mit nur 2 Mandaten im PDG stellt, erhält man deutlich weniger finanzielle Unterstützung. Und nicht nur das: Eine anerkannte Fraktion hat Stimmrecht in den Ausschüssen und ist im Präsidium vertreten.

„In keinem Parlament ist die Hürde, um eine anerkannte Fraktion zu werden, so hoch wie in der DG. Da ist es doch klar, dass wir nicht wie andere Fraktionen arbeiten können, die beispielsweise vier Mitglieder haben“, so Balter gegenüber dem Grenz-Echo.

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Die Vivant-Kollegen Michael Balter (links) und Alain Mertes. Foto: Gerd Comouth

Der 37-Jährige ist überzeugt, dass der Zuspruch aus der Bevölkerung für Vivant zugenommen hat. „Das Spiel der Regierung und der Mehrheit haben wir durchschaut. Es geht vornehmlich um Selbstbeweihräucherung.“ Deshalb sei man bei Vivant schon längst zu der Erkenntnis gelangt, wie das „politische Spiel“ in Eupen funktioniere: „Das Parlament der DG steht exemplarisch dafür, wie eine parlamentarische Demokratie nicht funktionieren kann.“

 

24 Antworten auf “Michael Balter”

    • Réalité

      @ EdiG
      Auto……weit weg…..???Nö EdiG,dat macht d’r KHL für „Seine Aussenbeziehungen“….!
      D’r Meikel fliecht direkt mid’m Rejierungsjet nach NeuJork um ne Kanditatatour ze nem „immerwährendeständijeSitzbeid’rUFOfürdeeastbelgiumgermanspeakingpiepel“!!!
      Da bis de „PAFF WA“!!!Wenn schon…….denn schon……!!!!M’r muss och mulle konne!!!!

  1. Gelackmeiert

    Der Wunsch ist nicht utopisch, wird aber u.a. davon abhängen, ob Piraten antreten und … war da nicht vor Wochen die Rede von einer Splitterpartei namens „Die Europäer“ ?

    Wenn die amtierende Mehrheit noch die Kompostpartei mit auf die Titanic holt, dann haben Vivant und die sozialen Christen (auch Zentrumshumanisten genannt) wohl keine Chance auf Machtübernahme.

    Vermutlich erscheint dann noch ein 5. Ministerposten wie Phönix aus der Asche.

    Bei diesem Szenario würde der Zündstoff für Ostbelgien-Direkt auch nicht ausgehen ;-)

    Und mal ehrlich, ist Ostbelgien überhaupt schon bereit für eine Regierung ohne den Zwergenkönig ?

  2. Der Verkäufer

    Ob Vivant alles besser machen würden…alle Problem verschwunden sind. Immer diese Machtspielchn auf niedrigem Niveau.Ich nenn es eher politisches Rumlungern und grosse Sprüche klopfen.

    • Ob sie etwas ändern können hängt zuerst vom Wähler ab. Zumindest sprechen sie die Dinge klar an und schliessen nicht die Augen vor den Ursachen der Probleme. Ich hoffe echt dass sie es packen.

      • Der Verkäufer

        Jeder Politiker spricht hier und da mal Dinge/Probleme an um ein paar Stimmchen zu sammeln, meistens is es nur heisse Luft. Aber die jetzige Regierung macht es auch nicht besser, keine Sorge.

  3. Meiner Meinung nach hat Vivant ihre Zugkraft ( als Protestpartei) inzwischen
    ziemlich eingebüßt. Drei Mandate scheinen mir daher unrealistisch. Vielleicht gründet Michael Balter besser eine neue Partei, etwa
    „Pro Michael“ .Da könnte er eventuell noch
    was an Stimmen hinzu gewinnen, mit Vivant eher nicht ( denke ich mal…..)

  4. Es reicht!

    Vivant ist die einzige Partei in Ostbelgien die ganz klar gegen die schnellen Brüter in Tihange gestimmt hat, selbst Ecolo Ostbelgien ist vor der Strommafia eingeknickt.
    Die Folge wird sein dass die Fundis der Grünen zu Vivant überlaufen werden.
    Dies wird mit Sicherheit Vivant stimmen bringen bzw. den Grünen Stimmen kosten.

  5. „Der 37-Jährige ist überzeugt, dass der Zuspruch aus der Bevölkerung für Vivant zugenommen hat.“

    Richtig! Schließlich brauchen wir auch hin und wieder was zu lachen… Ernst nehmen kann man die ja wohl nicht, oder?

  6. Kommentator

    @fehlende Alternative

    Abgesehen davon, dass Vivant ein ausführliches Programm hat, was Sie bestimmt auch wissen, ist im Moment Kritik die einzige Alternative, um den politischen Wahnsinn in der DG ein Ende zu bereiten.

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