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Höhere Bußgelder bei Verstößen gegen Straßenverkehrsordnung

Wer am Steuer sein Handy benutzt, wird mit 174 Euro statt bisher 116 Euro bestraft. Foto: Shutterstock

Seit dem 2. April 2013 sind in Belgien laut Königlichem Erlass die Bußgeldtarife im Straßenverkehr angehoben worden. Es handelt sich dabei um eine von der Regierung schon länger geplante Indexanpassung um 10%. Dies melden die Polizeizonen Weser-Göhl und Eifel am Montag in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

So wurden Verstöße der Kategorie 1 von 50 Euro auf 55 Euro angehoben, z.B.: das Nichtbetätigen der Richtungsanzeiger.

Für Kategorie 2 werden nun 110 Euro fällig (vorher 100 Euro), z.B.: das Telefonieren am Steuer.

Wenn der Fahrer oder Beifahrer nicht angeschnallt ist, sind 110 Euro fällig. Foto: Shutterstock

Wenn der Fahrer oder Beifahrer nicht angeschnallt ist, sind 110 Euro fällig. Foto: Shutterstock

Kategorie 3 schlägt mit 165 Euro zu Buche (anstatt 150€), z.B.: die Missachtung des Ampelrotlichts oder der durchgehenden weißen Linie.

Für Kategorie 4 sind nun 330 Euro anstatt 300 Euro fällig, z.B.: die Benutzung der Querverbindung auf der Autobahn.

Zudem wurden das Anschnallen und die Benutzung von Rückhaltesystemen neu eingestuft. Schnallt sich ein erwachsener Fahrer oder Mitfahrer nicht an, ist ab sofort ein Bußgeld von 110 Euro zu zahlen. Sind die Kinder nicht angeschnallt, haben keine Sitzerhöhung oder werden nicht im erforderlichen Rückhaltesystem befördert, kostet dies jedoch 165 Euro Bußgeld (vorher 50 Euro).

Wird bei einem Atemtest auf einen Fahrer ein Wert zwischen 0,22 und 0,35mg/L (Alkohol in der ausgeatmeten Luft) festgestellt (d.h. zwischen 0,5‰ und 0,8‰), ist neben einem Fahrverbot von 3 Stunden ein Bußgeld von 150 Euro zu zahlen.

Geschwindigkeitsverstöße sind nicht betroffen.

12 Antworten auf “Höhere Bußgelder bei Verstößen gegen Straßenverkehrsordnung”

  1. Für jemanden, der beruflich und fast täglich mit dem Fahrzeug unterwegs sein muss, ist es beispielsweise fast unmöglich, irgendwann und irgendwo nicht“ geblitzt“ zu werden.Zum Beispiel früh morgens um 06 Uhr(!) in der Zone 30, in der Nähe eines Schulgebäudes (Tatsache). Wegen der
    manchmal katastrophalen Straßenzustände müsste es auch ein Bußgeld
    für die verantwortlichen Behörden geben! Abgesehen von der Einhaltung der Verkehrsordnung muss man ja auch noch sorgen, dass
    der“ fahrbare Untersatz“ nicht auch noch durch das Vorhandensein mancher „Knüppeldämme“ beschädigt wird. Klassisch hierbei sind dann zum Beispiel die beschädigten Stoßdämpfer, wobei man als „Dank“ (wenn man es nicht vor dem Termin bei der „Autosécurité“ bemerkt hat), noch die rote Karte, zusätzlich zu den anfallenden Reperaturkosten bekommt.
    Allein für letztere habe ich bei annähernd 1,4 Millionen zurückgelegten Kilometern in 45 Jahren „Straßenzustandsfrust“, einige Tausend Euro „berappen“ können.Durch die Mehrwertsteuer kassiert der Staat sogar noch mit.
    Man gönnt sich ja sonst nichts.

    • Réalité

      Ja,vor einigen Tagen diskutierten wir noch drüber.All unsere Autos sind die „Melkkühe“ von Papa Staat.Wenn denn noch all die Steuern und Bussgelder wenigstens zum Teil zurück in den Bereich „Strassen“ zurückflössen……dann wären wir hier im Schlaraffenland!Leider,leider ist dem nicht so!

  2. Zweifler

    Telefoniert wird am Steuer am laufenden Band. Auch Transportfahrer kennen da keine Regeln. Raser gibt es auch noch zuviele. Die müssen endlich mal alle einen deftigen Dämpfer bekommen.

  3. Wenn die Kreisverkehre mal kontrolliert würden,dann würde auch mehr respektiert werden.Die meisten finden es nicht für nötig einen Winker anzuschalten um rauszufahren.Grade die zeigen denn den Vogel,wenn sie selbst mal abbremsen müssen!!!

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