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Maggie De Block rechnet damit, dass die derzeitige Corona-Lage „noch mindestens acht Wochen“ dauert

11.03.2020, Belgien, Brüssel: Maggie De Block, Gesundheitsministerin von Belgien, spricht während eines königlichen Besuchs bei Sciensano, dem belgischen Institut für Gesundheit, bei einer Informationssitzung über den Coronavirus. Foto: Laurie Dieffembacq/BELGA/dpa

Mindestens noch acht Wochen wird das Coronavirus die Lage in Belgien nach Einschätzung von Ministerin Maggie De Block (Open VLD) dominieren.

Die Prognose basiere auf Ländern wie China und Südkorea, wo das Virus früher ausgebrochen war, sagte De Block der Zeitung „De Zondag“. Die ansteigende Kurve der Erkrankungen werde auch wieder sinken: „Dieses Virus mag zwar neu sein, es verhält sich aber wie andere Viren derselben Familie“, sagte die Ministerin.

Auf die Frage, wie lange die derzeitige Lage andauern werde, antwortete De Block der Zeitung: „Das ist die Drei-Millionen-Frage, nicht wahr. Wenn ein Virus sich einmal verbreitet, bleibt er auf jeden Fall einige Wochen im Land. Wir bewegen uns jetzt auf einen Höhepunkt zu, danach wird die Kurve wieder fallen. Ich denke, dass diese Situation noch mindestens acht Wochen andauern wird.“

Am Samstag lag die Zahl der nachgewiesenen Infektionen in Belgien bei 2815, die Zahl der Todesopfer bei 67. (dpa)

Zum Thema siehe auch folgende Artikel auf OD:

62 Antworten auf “Maggie De Block rechnet damit, dass die derzeitige Corona-Lage „noch mindestens acht Wochen“ dauert”

  1. Somit sind wir – bis auf Weiteres – nahe an Ende Mai:
    – Jahresendprüfungen in Schulen und Universitäten: erledigt
    – Urlaubskontingente: erledigt (kann ja sowieso nirgendwo hin)
    – Eine Reihe von Unternehmen (und Arbeitsplätzen): erledigt
    – Bei dem Zeitraum geht es jetz mit Hamsterkäufen erst richtig los
    – Die Zeit danach: immer ungewisser
    – Höhlenkoller der zuhause Festgesetzten: wahrscheinlich.

    Unangenehme Zeiten stehen ins Haus: so oder so.

  2. Mein Verwandter von hiervor, der fehlte noch zur Sammlung : das Wort zum Sonntag!?
    Der weiss alles, was wir noch nicht ahnen zu wissen?!
    Solcher Typen muss man Viele haben fürs Dutzend voll zu kriegen….

  3. Wie kann man diese Leute noch glauben und noch Vertrauen. Sie sollten unmittelbar zurücktreten und durch Experten im Fachbereich(Gesundheitsminister=Viruloge usw) während der Krise ersetzt werden. Nach der Krise müssen diese Führungspersonen rechtstaatlich verurteilt werden wegen fahrlässige Tötung, Körperverletzung und Eidbruch.

    • alter Eupener

      acht Wochen???
      Das kann von keinem kleinerem Betrieb Finanziell gestemmt werden.

      Von der Gastronomie werden die meisten Betriebe das nicht überleben können, da keinerlei Einnahmen zu Buche stehen, die laufenden Kosten jedoch bleiben.
      Miete – Strom – Wasser – Gas – Heizöl – Versicherungen – „Kredite“ –
      laufende Verträge(Unterhalt, Hygiene, Wartung…..) – und, und,……

      Die „versprochenen“ Entschädigungen vom Staat, die wirklich gut sind wenn Sie dann kommen, können dieses Loch auch nicht stopfen.

      Und wer glaubt das wir in acht Wochen in die Hände klatschen, und alles ist wie vorher der glaubt auch an den Weihnachtsmann

      • Bauer in der Eifel

        @alter Eupener Die Landwirte in Belgien warten schon seit 2 Jahren auf die Dürreentschädigung vom Staat. Die Einzelhandelsketten hatten die Preise leider auch nicht erhöht. So wird es leider auch den vielen kleinen Unternehmern, Kursleitern, Künstlern …. Für viele Unternehmen wird die Hilfe leider zu spät kommen.

    • karlh1berens

      Zitat @Alibaba : „Nach der Krise müssen diese Führungspersonen rechtstaatlich verurteilt werden wegen fahrlässige Tötung“

      Bei dieser Person ist das nicht Fahrlässigkeit sondern Vorsatz bei niederen Beweggründen – nennt man Mord.

      Aber hier kann das Urteil nicht vollstreckt werden weil : Die hat keinen Hals

      ( ͡° ͜ʖ ͡°)

    • Diese Anton jar nix Pfeife hat als Gesundheitsminister ja auch erst nach dem Karnevalsrausch angefangen sich Gedanken zu machen….
      Da waren viele Väter und Mütter wesentlich früher dran, wurden aber mit Falschaussagen beschwichtigt

  4. Sweet but psyco

    Es ist wie immer sehr wage gesprochen worden. Sie denkt, die Situation werde noch 8 Wochen so anhalten/andauern. Aber in wie fern? Meint man damit den lockdown, die Einkaufsmöglichkeiten, die Präsenz der krankeheit? Sorry aber das ist alles so was von Bauernfängerei.

    Einfach alles für 2 Wochen schließen und alles daheim halten und Ende. Jeder der krank ist, muss dann nur ehrlich sein und sich melden bzw zu erkennen geben.

    Sollte weltweit so gemacht werden!

    • meinemeinungdazu

      Sweet but psyco
      „Einfach alles für 2 Wochen schließen und alles daheim halten und Ende. Jeder der krank ist, muss dann nur ehrlich sein und sich melden bzw zu erkennen geben.“
      Und wer soll das bitte kontrollieren, ob die Daheimgebliebenen, die krank sind sich auch wirklich melden? Ein Glück, dass gewisse Kommentatoren hier keine Verantwortung tragen. Wie sagt man auf französisch, „C’est du n’importe quoi“.

  5. Pandemie läuft

    Das wird fast anderthalb Jahre dauern, so der Virologe Christian Drosten. Wir stehen erst am Anfang einer beginnenden Welle die vielleicht abnimmt, aber ab dem Herbst um so heftiger zuschlägt, dann ist von hunderttausenden Toten weltweit auszugehen. Der internationale Krisenmodus wird sicher noch lange bestehen müssen bei diesem Jahrhundertereignis. So war es auch schon, durch einen anderen Erreger ( Influenza Virus ) bei der größten Pandemie der Menschheitsgeschichte der spanischen Grippe 1918/1919.

  6. Bürger II

    Acht Wochen , so viel Gesundheitsminister haben wir auch in Belgien . Sollte es denn irgendwann vorbei sein können wir gerne sieben davon Stempeln schicken . Appropo , könnten unsere in die 50 Minister nicht ein paar Monate auf ihr dickes Gehalt verzichten , dann wäre viel Geld da für medizinische Geräte zu kaufen ? Wäre doch eine gute Idee , oder ?????

    • karlh1berens

      Zitat @Bürger II :“dann wäre viel Geld da für medizinische Geräte zu kaufen“

      Das sind Peanuts gegen die Beträge die sie Ihren neolibralen Buddys während und nach der Krise zuschustern werden ! Behalten Sie lieber die Sondervollmachten auf Ihrem Radar und Ihr Portemonaie in der Hose oder im Handtäschen !

  7. Hirn Ein

    Zum Krisenmanagement:

    – Inifzieren kann sich jeder, wirklich gefährlich ist der Virus ja für Kranke und Schwache. Weshalb setzt man nicht die Risikogruppe in Quarantäne, lässt den Rest der Gesellschaft den Virus bekommen und Antiköper entwickeln?

    – Es sollen Millarden an Beihilfen gezahlt werden? Von wo soll das Geld kommen?

    – Europa: Versagt grandios. Keine einheitliche Lösung. Das gleiche Problem wie bei der Flüchtlingskrise.

    • Endlich hat’s einer kapiert! Die Schulen und alle Sportstätten sind derzeit leer: Militärbetten rein und dann wird, mit medizinischer Überwachung, Immunisiert und nach 3 Wochen kannst du durch die dickste Seuche laufen! Wenn wir 60-70 % immunisieren, dann ist die Geschichte gegessen, dann schützt die immune Herde die Schwächeren, ganz ohne Quarantäne!

  8. Nun macht auch die BRD endlich mit. Sie gehen sogar noch etwas weiter.

    Auch Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege sollen schließen. Davon betroffen sind etwa Friseure, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons.

  9. Zaungast

    „Europa: Versagt grandios. Keine einheitliche Lösung. Das gleiche Problem wie bei der Flüchtlingskrise.
    Zur Versachlichung der Diskussion:
    Die EU kann nur die Kompetenzen ausüben, die ihr von den Mitgliedsstaaten per Vertrag zuerkannt wurden, und das ist nicht viel.
    https://www.touteleurope.eu/actualite/covid-19-ce-que-l-union-europeenne-peut-et-ne-peut-pas-faire.html
    Ein Wort, das immer wieder auftaucht: Koordination.
    Wer das beklagt, hätte vorher für andere Strukturen sorgen müssen. Aber da schrien ja viele, die EU müsse noch weiter zurückgestutzt werden. Am besten wäre es, sie ganz aufzulösen.

        • Ob Ihre kognitiven Störungen nun dem Virus geschuldet sind oder nur Dank diesem pathologische Zustände erreicht haben:
          – ich habe auf die logistische Sinnlosigkeit hingewiesen, 1.700 km Grenze zu schliessen
          – des Weiteren war da noch die Problematik der Heimkehrer
          – mit Sicherheit gehöre ich nicht zu den Leuten, die glauben das Grenzschliessungen irgendwelche Probleme (und auch nicht Corona) lösen
          – Ausgangsbeschränkungen hätten (aber eben nur hätten) im Raum Heinsberg oder NRW Sinn gemacht.

          Sie hingegen beschränken sich auf 3 Themen:
          – anlässlich Corona‘s im Trüben zu fischen und der erste zu sein, der eine weitere schlechte Nachricht raushaut bzw. den Lautsprecher für mögliche Horrorszenarien zu spielen
          – dabei regelmäßig Debatten der Kategorie Geldneid unterzubringen
          – schon jetzt Strafaktionen gegen „inkompetente“ Politiker und andere Verantwortliche ins Auge zu fassen.

          Ich gehe weiterhin davon aus, dass es auch ein Danach gibt (Danach in Bezug zur kritischen Phase Coronas). Ob dies nun in 4 Wochen, 8 Wochen oder erst in 4 Monaten sein wird (wohlgemerkt der kritischen Phase) wissen wir beide nicht. Danach werden Tausende Unternehmen insolvent sein, Tausende Privatleute ebenso; es reicht dann nicht, die „Produktion“ wieder anlaufen zu lassen und das Nicht Realisierte fleißige aufzuholen. Im Gegenteil werden noch mehr Unternehmen in den 3-6 Monaten „danach“ in die Pleite gehen.

          Die Debatte auf „Hauptsache wir leben noch zu verkürzen“ greift eher meiner Meinung nach zu kurz. Die Rolle als Unke auf dem Ast ist natürlich zur Zeit die komfortablere.

      • Hinrichtungen sind in Europa nicht erlaubt und das ist gut so. Die EU hat versagt, und hat seiner heutigen Nutzlosigkeit in dieser Krise untermauert. Was hätte man auch anderes erwarten können von der Uschi oder vom Charlie und co. Ich als kleiner Verschwörungstheoretiker habe mir schon Februar den Apothekerschrank ausreichend mit Grippemittel gefüllt. Weil es nur eine Frage der Zeit war, das diese Welle herüberschwappte mit fürchterlichen Konsequenzen. Während der Zeit behaupteten die Politiker immer noch das der Virus keine Bedrohung sei. Menschen aus Wuhan berichteten über die Zustände, doch jene wurden als Fakenews herabgetan.
        Das grösste Problem der EU waren die ganzen Lügen, die jetzt zum Vorschein kommen.
        Diese Verantwortlichen für dieses Desaster doktoren jetzt noch weiter an den Symptomen herum, ohne Ihr Machtgehabe aus den Augen zu lassen. Siehe wieder den Streit zwischen Söder und Laschet. Wir brauchen jetzt Kompetenzen die uns aus dieser Lage herauslotsen..
        Aber natürlich das Wahlvieh ist schuld!!!!!

        • Ihren ersten Satz (Hinrichtungen) unterschreibe ich ohne Einschränkung.

          Das „Versagen“ der EU ist ihrer nationalstaatenabhängigen Konstruktion geschuldet: ein sehr eingeschränktes Parlament, Ministerrat, keine eigene Budgetkompetenz. Daher das falsche Ziel für Bashing. Die EU initiierten Vermittlungsversuche wurden von Nationalstaaten unterlaufen; dann haben die geduldigeren Nationalstaaten aufgegeben.

          Der zögerliche Laschet ist bestimmt kein Krisenmanager; der „toughe“ Macher Seehofer auch nicht (das oft bemühte bayrische „Augenmaß“ geht im zurzeit ab). Selbstdarsteller ware gestern beide.

  10. Wir kônnten nocher ein viel grôsseres Problem bekommen wenn diéser Trend Sichuan fortsetzt.

    Le président de l’Absym et chef des soins intensifs au CHC de Liège a confirmé souffrir de plusieurs symptômes du Covid19 aux journaux du groupe Sudpresse.

    Récemment élu à la tête de l’Absym et médecin engagé dans la lutte contre le COVID19 dans sa fonction de chef des soins intensifs au CHC de Liège et de porte-parole médiatique de l’Absym, le Dr Philippe Devos vient d’avoue aux journaux du groupe Sudpresse qu’il souffrait depuis vendredi : « Je suis positif au coronavirus. J’ai de la fièvre. Je ne suis pas dans les cas les plus sévères, c’est pour cela que je suis à la maison ». Une annonce qui tombe alors qu’il vient de réussir avec toutes les équipes du CHC le transfert de l’hôpital afin d’augmenter les capacités d’accueil des patients contaminés aux soins intensifs.

    Il n’est malheureusement pas le seul médecin contaminé. Ils sont de plus en plus nombreux à être contaminés, à Bruxelles, en Flandre et en Wallonie.

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