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Belgien zerstörte 2019 sechs Millionen Schutzmasken – Ministerin Maggie De Block verzichtete auf Nachschub

Ein Apotheker hält in einer Apotheke eine FFP2 Atemschutzmaske. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wenige Monate vor Beginn der Corona-Krise hat die belgische Regierung sechs Millionen derzeit dringend benötigter Schutzmasken zerstören lassen – ohne für Nachschub zu sorgen.

Die Masken waren 2009 für den Kampf gegen die Schweinegrippe angeschafft worden, wie das belgische Nachrichtenmagazin „Le Vif“ unter Berufung auf das Protokoll eines Treffens der belgischen Risiko-Management-Gruppe berichtete.

Im vergangenen Jahr seien sie dann wegen ihres abgelaufenen Haltbarkeitsdatums entsorgt worden. Aus Kostengründen habe Gesundheitsministerin Maggie De Block (Open VLD) keinen Ersatz angeschafft.

Dem Bericht zufolge handelte es sich bei den zerstörten Masken um den Typ FFP2. Dies seien die einzigen Masken, die eine Ansteckung mit dem Coronavirus verhinderten. (dpa)

Nachfolgend Artikel von „Le Vif“:

29 Antworten auf “Belgien zerstörte 2019 sechs Millionen Schutzmasken – Ministerin Maggie De Block verzichtete auf Nachschub”

    • karlh1berens

      Zitat @Jörg Palmersheim : „Nach meinem Kenntnisstand sind FFP3 die einzigen Masken die Virus schützend sind. FFP1 und FFP2 reichen nicht aus.“

      Den Tragenden schützen (aber auch nicht zu 100%) die FFP3-Masken vor Ansteckung.

      Die Umgebung eines Infizierten wird schon durch einfache Operationsmasken geschützt wenn der Infizierte eine solche trägt.

      Und da wir nicht wissen, wer infiziert ist (weil wir keine Tests machen) würde schon das Tragen von einfachen Masken bei Zusammenkünften eine Weiterverbreitung des Virus stark einschränken !

      Manchmal komme ich mir hier vor, als ob ich im St.Vither Gemeinderat säße

      ( ͡° ͜ʖ ͡°)

  1. marcel scholzen eimerscheid

    Das nenne ich einen Skandal. Mangelnde Vorsorge treffen. Hier sieht man, dass Gesundheitspolitik in erste Linie eine Kostenfrage ist. Und das der Mensch erst dananch kommt.

    • Corona2019

      Skandal ist Gut . Bei den Deutschen sind laut Spiegel Information 6 Millionen Masken spurlos verschwunden . In Belgien hat man vor kurzem 6 Milionen zerstörst . Da ist Skandal noch Milde ausgedrückt . Das eine hat wohl nichts mit dem anderen zu tun . Es beweist aber das man den EU Unfähigkeits Club endgültig für unzurechnungsfähig erklären sollte

        • Corona2019

          Zu kh1B.
          Von De Block ablenken ?
          Ganz im Gegenteil .
          Es währe schön gewesen wen die Gesundheidsminister Anfang Februar aller Länder Masken organisiert hätten .
          Was nützt es wen bei uns in Eupen die Leute Masken gehabt hätten und in Aachen nicht .
          Wir haben aber weder noch . Und das beweist das man zu solchen organisatorischen Kleinigkeiten nicht in der Lage ist . Die Masken die wir brauchen werden sicher mit den Medikamenten Ende des Jahres geliefert die das Virus Töten , und Frau De Block darf die Masken dann als Vorspeise zu sich nehmen . Ich wünsche Guten Appetit .

    • Hoffen ist gut und schön. Aber es bleibt immer dabei. Oer schlimmer noch: Selbst wenn die Taugenichtse abgewählt werden, steigen die noch auf. Siehe Karl Heinz Lamberts hier bei uns um die Ecke.
      Egal wo, regional, national oder EU. Dort ist VdL ja nur die Krönung der Misswirtschaft und Selbstversorgung, denn weit über 90% der Mitarbeiter und Beamten sind unfähig und sorgen nur für sich selbst. Und sollte dann mal ausnahmsweise einer noch vor seiner Rente nach Hause gehen müssen, dann ahlt er/sie sich in Abfindungen und Renten in ungeahnten Höhen. Übrigens ALLE selbst beschlossen.
      Da ist selbst „hoffen“ sinnlos.

  2. Pauly Roland

    Na ja, ob dies oder jenes die Verbreitung des Virus vermieden hätte, ist fraglich, ja ein Fehler wahrscheinlich genau so wie die Menschen die sich nicht an den Regeln halten und die Schuld bei anderen suchen.
    Klar ist für mich persönlich Frau de block fehl am Platz so wie viele die unser Land schlecht regieren, aber in dieser schweren Zeit sollten wir nach Lösungen suchen statt nach Fehlern, zusammenhalt denke ich ist wichtig sowie an die Regeln so gut wie möglich halten.

    • Herbert G.

      Was sind Sie denn für ein seltener Vogel? Gerade in diesen schwierigen Zeiten sollten wir nach Fehlern suchen, denn jetzt stellt sich heraus, wer von den gut bezahlten Politikern sein Geld wert war und wer nicht. Die Lösungen, die Sie jetzt suchen wollen liegen nämlich genau in der Vorsorge, die in der Vergangenheit nicht ernst genommen wurde.
      So wie Sie denken jetzt viele: Hauptsache der Spuk nimmt ein Ende; aber man sollte auch Schlüsse daraus ziehen; z.B.: welcher Politiker hat sich vor , während und nach der Krise für das Volk eingesetzt?

  3. M der Block

    Vor dem Coronavirus hat sie noch gesagt wir sind vorbereitet ? Vor dem Coronavirus wollte sie noch Krankenbetten und Krankenhäuser schliessen lassen ? Diese Frau muss ihren Rücktritt einreichen !!!!
    Wer diese Frau noch wählt schaufelt sein eigenes Grab .

  4. Wie schon gesagt, die Kernkompetenz der Belgischen Politiker (auch der Ostbelgischen!) besteht im Anwenden der Sprachengesetzgebung. Danach betreibt der Belgische (auch der Ostbelgische) Wähler die Sozialauslese in den Parlamenten. Kommt ein Problem auf den Tisch (Virus, Energie…) dass sich nicht sprachenpolitisch einordnen lässt, strebt die Kompetenz der politischen Klasse gegen Null. Seuchenprevention interessiert niemanden aber wehe, wehe es kommt ein Französisches Dokument in einer Flämischen (oder Ostbelgischen) Randgemeinde in den Briefkasten, da werden aber alle aktiv….

  5. Senseless

    M. De Block hat einen groben Fehler begangen. Die Zerstörung der abgelaufenen Masken hätte erst erfolgen dürfen, nachdem für ausreichend Nachschub gesorgt war. Oder der Nachschub musst da sein, bevor der Befehl zur Entsorgung kam. Die lahmen Entschuldigungen bezeugen nur, dass sie Kritik nicht annehmen und verwerten kann. Und das ist eine Kompetenz, über die jeder, der in der Politik tätig ist, verfügen sollte.

  6. Kleiner Nachtrag

    Mahmut Öz, l’homme derrière la société Mossa, réfute par l’intermédiaire de ses avocats mercredi qu’il aurait été question de fraude lors de la commande par la Belgique de 5 millions de masques buccaux. „Si le SPF Santé publique avait payé à temps, les masques auraient été livrés“, indiquent ses conseils.

    Le SPF Santé public avait lancé début mars un appel d’offre en urgence pour la livraison de masques chirurgicaux et de type FFP2, auquel avait répondu la firme de Mahmut Öz, qui a figuré par le passé sur des listes Open Vld. Sa société Mossa, basée à Tamise n’était pas listée en premier parmi le s entreprises jugées aptes à assurer la fourniture, mais la première entreprise s’est finalement retirée.

    Le fournisseur de Mossa, qui opère depuis Izmir, en Turquie, avait indiqué pouvoir assurer la livraison en trois jours, à condition de disposer de l’argent sur son compte pour le 12 mars.

    „Mon client avait donc informé le SPF Santé Santé publique de l’importance de transférer les fonds en urgence mais le SPF ne l’a pas fait et l’argent n’est pas arrivé à temps chez le fournisseur“, déclare l’un des avocats.

    Mahmut Öz assure par la voix de ses conseils avoir alors prévenu le SPF Santé qu’une livraison le 13 ou le 14 mars n’était plus possible. „Selon le contrat, qui stipulait que la livraison interviendrait dans les sept jours suivant la commande, il avait encore jusqu’au 18 mars pour livrer les masques. Il a voulu tout faire pour l’honorer mais il a été arrêté le 13 mars lors d’une réunion avec le SPF Santé.“

    Une plainte a été introduite pour fraude et l’homme d’affaires a été entendu plusieurs heures par la police, avant d’être libéré le lendemain. „Les policiers lui ont dit que la limite pour la livraison expirait le 15 mars à minuit, ce qui n’était pas conforme au contrat. Craignant d’être à nouveau arrêté, il a décidé de se retirer“, ajoutent les avocats.

    Mahmut Öz a ensuite convenu avec son fournisseur turc que le montant total serait remboursé. Le 16 mars, 2.968.000 euros ont été transférés au SPF Santé publique. L’avance de 420.000 euros suivra dans les plus brefs délais.

    „Mon client a toujours été transparent dans sa communication avec le SPF Santé. La ministre De Block savait donc qu’il y avait peu de chance que ces masques soient livrés. Elle a annoncé à la presse qu’il y avait eu une fraude. Mon client a été décrit comme un criminel alors qu’il n’a jamais été question d’escroquerie ou de fraude.“

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