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Freie Fahrt im Großherzogtum Luxemburg: Bahn, Bus und Tram sind ab dem 1. März 2020 gratis

21.01.2019, Luxemburg: Personen steigen im Bankenviertel Kirchberg in Luxemburg aus der Tram. Ab 1. März 2020 können Bus- und Zugfahrten im Großherzogtum kostenlos genutzt werden. Foto: Harald Tittel/dpa

Bahn, Bus und Tram werden vom 1. März 2020 an in Luxemburg für alle Benutzer kostenlos – sofern sie in der Bahn nicht in der ersten Klasse reisen wollen. Dies teilte Mobilitätsminister François Bausch am Montag in Luxemburg mit.

Ansonsten werden in Luxemburg bei der Bahn Fahrkarten nur noch verkauft, sofern die Züge in die Nachbarländer fahren.

Jeden Tag pendeln rund 200.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Belgien zur Arbeit nach Luxemburg. Auch diese Grenzgänger würden bei Bahn- und Busfahrten von der Kostenfreiheit in Luxemburg profitieren, versicherte Bausch.

Fahrkarten, die beispielsweise in Deutschland gekauft werden, werden demnach nur noch die Kosten in Deutschland abdecken. „Wir erwarten eine erhebliche Reduzierung der Preise. Wir befinden uns derzeit in Verhandlungen mit den Bahngesellschaften unserer Nachbarn“, sagte Bausch.

21.01.2019, Luxemburg: François Bausch, Minister für Mobilität und Verkehr in Luxemburg spricht bei der Pressekonferenz, in der er zum kostenlosen öffentlichen Transport in Luxemburg Stellung bezieht. Foto: Harald Tittel/dpa

Luxemburg, mit einer Fläche von knapp 2.600 Quadratkilometern so groß wie das Saarland und zweitkleinster EU-Mitgliedsstaat, wird nach Angaben der Regierung das erste Land der Welt mit komplett kostenfreien öffentlichen Verkehrsmitteln werden.

Der öffentliche Gratis-Verkehr sei vor allem eine soziale Maßnahme, sagte Bausch. „Ich erwarte nicht, dass wegen der Kostenfreiheit viele Autofahrer auf den öffentlichen Verkehr umsteigen werden.“

Ungeachtet der von der Regierung des liberalen Premierministers Xavier Bettel beschlossenen Kostenfreiheit ist aber noch unklar, ob es nicht doch noch einige Lücken im Gratis-System geben wird.

Von der Entscheidung der Regierung ist beispielsweise die Verkehrsgesellschaft AVL der Stadt Luxemburg mit etwa 170 Bussen im Einsatz nicht betroffen. „Dies ist eine Frage, die die Gemeinden selbst entscheiden müssen. Ich würde mir wünschen, dass auch sie ihre Busse kostenlos machen“, sagte Bausch. (dpa)

60 Antworten auf “Freie Fahrt im Großherzogtum Luxemburg: Bahn, Bus und Tram sind ab dem 1. März 2020 gratis”

  1. Alfons van Compernolle

    Es koennte bei uns in Belgien auch einen kostenloser Nahverkehr geben , wenn wir bzw die Politik den einen oder anderen Missstand ( nur ein Beispiel in der Pharma-Industrie ) anpacken wuerde.
    Da koennen wir aber auch lange auf Resultate warten.

          • Alfons van Compernolle

            HLN: Frama files: eerst kostten pillen 38 euro per maand, nu 12750 euro. En hij kan niet zonder !!!
            Auch, wenn Sie das nicht Glauben wollen oder koennen etc, HLN ist eine serioese glaubhafte Nachrichtenquelle. Anbei mein Apotheker, den ich nun seit 2004 sehr gut kenne (auch privat) als auch mein Freund & Hausarzt, den ich seit unserer Studienzeit kenne, berichten mir gleiche realen Preissteigerungen bei anderen Medikamenten , wobei unsere Fed.-Gesundheitsministerin ein Eingreifen fuer nicht notwendig erachtet.

  2. Walter Keutgen

    Wenn die kommunalen Verkehrsgesellschaften von der Entscheidung nicht betroffen sind, macht das noch viel aus. In Luxemburg-Stadt konnte/kann man an einem Wochentag (Samstag?) gratis fahren.

  3. Es reicht!

    Luxemburg kann sich das ja nur erlauben weil es ein Steuerparadis ist und auch keine Flüchtlinge aufnimmt. Desweiteren wird spätestens mit der E-Mobilität der Tanktourismus aufhören und dann fehlen Einnahmen!

    • An die eigene Nase fassen

      Ja, klar. Die Flüchtlinge sind schuld. Mach dir doch nichts vor und fass dir mal an deine eigene Nase. Nicht die Anderen sind schuld, wenn es bei uns nicht läuft, sondern wir müssen bei uns die Ursachen suchen, warum es nicht läuft.
      Und das Steuerparadies ist schon lange Vergangenheit.

    • Ob denn Luxemburg ein Steuerparadies ist, überlasse ich gerne Ihrer Phantasie.
      Dass Luxemburg keine Flüchtlinge aufnimmt, ist eine Unwarheit. Von 2.315 Erstanträgen in 2017 wurden 65% positiv beschieden; bei Syrern wurden von 405 Anträgen, 400 positiv beschieden. Darüber hinaus eine Ausländerquote von knapp 50%. Und – oh Wunder – das Ganze ohne Geschrei.
      Angesichts gefährderter Stromversorgung in Belgien, in den Sternen stehendem Netzausbau in Deutschland, wird es noch eine Weile Tanktourismus geben.

      Der Spass kosten den Staat 41 Millionen, die wohl noch irgendwo im Budget gefunden werden. Nicht vergessen, der öffentliche Transport war dort auch schon vorher massiv subventioniert.

      Zur Vervollständigung: auch die Stadt Luxemburg hat grünes Licht gegeben.

      • Hei Elei Kuck Elei

        „Darüber hinaus eine Ausländerquote von knapp 50%. Und – oh Wunder – das Ganze ohne Geschrei.“

        Wobei anzumerken ist, dass die allermeisten davon in Arbeit stehende Portugiesen sind und idT „kein Geschrei“ veranstalten“. Wenn diese 50% aus einem anderen,“bestimmten “ Migrationshintergrund bestehen würden, sähe die Sache in meinen Augen garantiert anders aus! Als waschechter Luxemburger sehe ich das jedenfalls so.

        • Mit der Aussage die meisten sind Portugiesen, wäre ich etwas vorsichtiger (Zahlen sind nunmal Zahlen). Der in Anführungszeichen gesetzte bestimmte Migrationshintergrund ist etwas unbestimmt; ich vermute Sie meinen Muslime. Gibt es auch schon einen ganzen Haufen, 7-9 Moscheen und eine Schura.
          Die portugiesische Putzfrau ist nett, der portugiesische Fliessenleger (schwarz) kommt wenigsten vor 5 Monaten, portugiesisch gefüllte Schulklassen erregen schon eher Missfallen.
          Aber sehr wichtig (und da sind wir uns einig) ohne Geschrei.

        • Am 1. Januar 2018 lebten 96.544 Portugiesen in Luxemburg, das sind 16 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes (602.005 Einwohner). Im Jahr 1970 repräsentierten sie lediglich 1,7 Prozent der Bevölkerung des Landes. Seitdem hat sich ihre Zahl mit einem Höchststand im Jahr 2017 (96.779) fast verzehnfacht.
          Von den heute in Luxemburg lebenden Portugiesen wurden etwas mehr als zwei Drittel (69,4 Prozent) in Portugal und etwa ein Fünftel (21,6 Prozent) im Großherzogtum geboren. Der portugiesische Wanderungssaldo (Differenz zwischen Ein- und Ausreisen) stieg zu Beginn dieses Jahrzehnts (3506 im Jahr 2011), ging dann ab 2013 zurück und erreichte 2017 ein Niveau von 888. Die Zahl der portugiesischen Einwanderer nimmt generell ab. Sie stieg von 3845 im Jahr 2010 auf 3342 im Jahr 2017. Das Gegenteil ist bei den Auswanderern zu beobachten: 1696 Ausreisen gab es im Jahr 2010 und 2454 im Jahr 2017.

  4. Belgien kann nicht …aha ! Wohl Neue kampfjets … oder jedes große Internationale Unternehmen bezahlt mal korrekt seine Steuern, wir hätten vernünftige Strassen und auch ein funktionierendes bahnnetz

  5. Peter Müller

    Jeder Staat bekommt das hin, man muss nur wollen. Geld ist genug da, man muss es nur umschichten. Wenn man es auch nicht ganz um sonst macht. 1 Euro pro Fahrt, für Erwachsene, und kinder frei, täte es auch schon. Wenn man keine Politiker hat, die sich für uns einsetzen, wird sich nichts tun.

  6. „La gratuité n’existe pas“. Das wird aus dem Steuertopf bezahlt, umsonst ist da gar nichts. Ich würde auch nicht mit dem Bus fahren selbst wenn ich noch Geld dafür bekäme. Virenverseucht im Winter, Backofen im Sommer, unangenehme Nähe von unangenehmen Zeitgenossen… Da fahre ich lieber mit meinem Auto, da entscheide ich wer darin sitzt. Lebenqualität die man sich was kosten lässt….

  7. Ohne Sarkasmus werter Dax,
    Das sind die ersten Anzeichen einer beginnender Demenz. Sie sollten das mal abschecken lassen. Im Anfangstadium kann man das noch etwas hinauszögern. Sie sollten aber sicherheitshalber alles was sie so von sich geben Korrektur lesen lassen
    Kopf hoch sie sind in guter Gesellschaft.

    • Ohne Sarkasmus, meine Frau muss täglich (seit 25 Jahren) mit der ASEAG zur Arbeit fahren, und was die regelmäßig erlebt, zum kotzen! Sie dürfen aber gerne Bus fahren, da haben andere mehr Platz auf der Straße….

      • Kann nicht wie weiter unten für den Individualverkehr werben und dann doch das Auto nehmen. Fahre auch ab u zu nach Aachen habe leider noch nichts erlebt. Würde es aber bildlich festhalten und dann z.B. OD zukommen lassen.
        Benötige den Wagen nur noch um Ziele anzufahren welche durch Idioti des Staates nicht mehr anders erreichbar sind oder um z.B. Getränke einzukaufen.
        Das alles erklãrt aber nicht die immer weiter zu bemerkende Verbitterung in ihren Ausführungen.

  8. Der Individualverkehr muss milde ausgedrückt mehr als ausgebremst werden. Die westlichen Staaten müssen den Anfang machen.
    Es geht hier nicht darum ob wir das wollen, wir müssen!
    Warum u weshalb wurde von anderen ja schon hier auf OD des öfteren geschrieben.
    Verdrängt ihr solche Beiträge weil sie nicht in eurem Kram passen.
    Das was eine Fahrt in einem kleinen Wagen kostet darf auf das Beforderungsticket kosten.
    Keine Frage des Geldes, eine Frage des Überlebens.
    Auch wir brauchen mehr viel mehr öffentlicher Nahverkehr. Erhöht den Druck auf eure Favoriten im Mai wenn ihr weitsichtig sein wollt.

    • Bus fahren als Überlebensfrage der Menschheit? Ich denke Sie haben ein Problem mit dem Mobilitätsangebot (PKW) jenseits Ihrer finanziellen Möglichkeiten und der Neid richtet sich gegen die, die das haben was Sie gerne hâtten…..

    • Belgofritz

      @Veritas, Sie sind ein veritabler Verblendeter von dummer, einfacher, grüner Verbotsideologie. Informieren Sie sich bitte, wieviel % des CO2 Ausstoßes der private PKW-Verkehr im Westen am, vom Menschen weltweit verursachten, CO2-Ausstoß beträgt und welchen Anteil dieser wiederum an der gesamten CO2-Produktion hat. Dann überlegen Sie nochmal, ob das ganze Umweltspielchen, was insbesondere in D derzeit veranstaltet wird, überhaupt irgendetwas daran weltweit ändern KANN (!). Vielleicht erkennen Sie, dass dies alles blinder, völlig sinnloser Aktionismus ist und Sie einfach nur einer von denen sind, die sich willig steuern lassen… Sie merken es nicht und sind noch stolz drauf. Wachen Sie auf! Nochmals: Der gesamte, derzeitige Aktionismus in Europa hinsichtlich des Individual-Verkehrs kann auf den CO2-Gehalt der Luft nur eine Auswirkung nahe Null haben. Grün Verblendete springen aber immer (!) dankbar über jedes Stöckchen, was Ihnen linksgrüne Politik und der deutsche Abmahnverein namens DUH hinhält. Es wurden übrigens ausgerechnet Dieselfahrzeuge diffamiert, die im Moment nicht Problem sondern Teil der CO2-Lösung sein könnten. Wegen lächerlicher Überschreitungen extrem geringer, ideologisch angesetzter NOx-Grenzwerte. Wären diese nur um 20-30% höher, gäbe es das Problem fast nicht mehr und die Werte wären absolut gesehen immer noch unglaublich niedrig. Es geht sich nur um Ideologie und das Drangsalieren von Menschen, die sich mangels Reichtum diesem Terror nicht mittels Yacht, Rolls und Privatflugzeug entziehen können. Unwissende Kinder werden von grünen Ideologen missbraucht (wen wundert’s…) und politisch gelenkt auf die Straße geschickt. Es ist absurd.

      • Alfons van Compernolle

        Belgofritz: Ich will mich zu dem Thema „Abgasvermeidung“ nicht mehr aeussern , habe ich zu oft getan ! Aber kurz , aus keinem Auspuff kommt gesundheitfoerdernder Lavendelduft.
        Aber Sie haben Recht, das Auto ist nicht das Problem zumal hier mit einem technischen Minimum, wenn die Politik es denn will, sehr kurzfristig Abhilfe geschaffen werden kann.
        Das sehrviel groessere Problem ist die „Handelsschiffahrt“ mit ihren wirklich unglaublich massenhaften sehr schaedlichen Schadstoffemissionen durch die Verbrennung von Schweroel !
        Das andere Problem die Kerosinverbrennung in der Luftfahrt und das teilweise Ablassen des
        Kerosins vor der Landung einiger Flugzeuge. Die Kohleverbrennung, besonders Braunkohle, sind auch nicht gerade Umweltfreundlich , gleichsam so die Schadstoffemissionen der Grossindustrie. Aber ja, bei den „Gruenen“ ist nur eines „Gruen“ , das Partei-Logo !
        Ganz sicher , kein Gruener , ob in Belgien oder Deutschland bekommt meine Stimme bei gleich welchen Wahlen !! Verkaspern kann ich mich alleine , dazu brauche ich die Gruenen nicht !

      • der private PKW-Verkehr im Westen am, vom Menschen weltweit verursachten………

        Zum einen bin ich gar kein Anhänger dieser Bewegung.

        Ich bin voll bei Ihnen heißt theoretisch stimmt was sie schreiben – sie denken nur nicht zu Ende. Letztes Jahr wurden alleine im Berik Neu Dehli über 1 Million Autos angemeldet. In China gab es letztes Jahr einen Stau auf einer Autobahn der über eine Woche brauchte um sich aufzulösen.
        Vielleicht kommen wir uns jetzt näher.
        Weltweit muss der Individualverkehr in die Schranken gewießen werden wenn wir eine Zukunft haben wollen. Denke da stimmen wir überein. Ist ein Punkt von vielen.
        Wir müssen hier im Westen der Vorreiter sein. Wir haben uns den Luxus dieser Karrossen lange genug genossen jetzt sind die anderen leider dran nur deren Zeitspanne auf diesen Luxus wird kürzer. Leider sind die Menschen so, “ wie wollt ihr uns etwas verbieten, was ihr selber nicht hinbekommt.
        Vielleicht erkennen Sie wo ich eigentlich hin will
        Vielleicht haben wir eine unterschiedliche Meinung wo unser Planet noch so alles aushält.
        Für mich: wir sind dabei unsere Lebensgrundlage zu vernichten weil keiner aufbirgendetwas verzichten will, weil alle abschalten wenn man anfängt und Alternativen auf die unbequem sind.
        Das ganze zu vertiefen auf diesem sender lohnt nicht – irgendwo stand auf OD wir schaffen das – ja ich befürchte zum Leitwesen meiner Enkel das wir das schaffen.

        Oderwie weiter nach ihrer Version.

        • Alfons van Compernolle

          Ich stimme Ihnen zu ! Nur eines ein Frachtschiff auf dem Ocean mit seiner Schweroelverbrennung stoesst pro Betriebsstunde soviel Schadstoffemissonen aus , wie
          490 Millionen KFZ pro Tag ! Es Fahren im Durchschnitt aber ca. 120 Frachtschiffe auf dem Altantik alle anderen Weltmeere noch nicht mitgerechnet. Dazu kommen die ganzen
          riesigen Passagierschiffe (Musikdampfer wie wir in Hamburg sagen) , die Yachten und die Flugzeuge ! Mehr will ich dazu nicht mehr Schreiben, habe ich hier schon zu oft gemacht
          mit den entspr. Reaktionen ! Jetzt koennen sie sich den groessten Umweltsuender aussuchen, es sind nicht die Autos zumal diese sich mit wenig Aufwand technisch so nachruesten lassen, das sie mehr als nur die EU.-Abgasnorm 6 erfuellen, was leider von der Autoindustrie und der Politik mit fadenscheinigen Gruenden abgelehnt wird !
          Die Schifffahrtsindustrie kann wohl fuer Schiffsneubauten zw. 500. Millionen Euro und 1 Milliarde Euro ausgeben , aber 5 bis 10 Millionen fuer sehr wirksame
          Abgasfiltertechnik ist zu teuer ! Und die Politiker , besonders die Gruenen, lassen sich von den Lobbyisten einwickeln ! Leider !

          • @Alfons van Compernolle
            „…ein Frachtschiff auf dem Ocean mit seiner Schweroelverbrennung stoesst pro Betriebsstunde soviel Schadstoffemissonen aus , wie
            490 Millionen KFZ pro Tag !“
            Ich glaube da haben Sie aber ein paar Zahlen durcheinander gebracht, nein?

            • Alfons van Compernolle

              Das Glaube ich aber nicht, dass ich mich da in den Zahlen vertan habe, war Schiffbau & Antrieb noch bis vor 5 Jahren mein Beruf.
              Wenn auch der genaue Termin noch nicht festgelegt wurde, werde ich wieder oder erneut einen Vortrag in Sachen Abgasverhalten bei Seeschiffen an der Uni Gent & Leuven halten!

                • Alfons van Compernolle

                  Ein paar Infos: Hamb.Abendblatt : So stark verpesten Kreuzfahrtschiffe die Luft!
                  EPoch Times: Ein Kreuzfahrtschiff ist so dreckig, wie 21,45 Millionen VW-Passat ( gemeint im Hafenbetrieb).
                  Handelsblatt: Der Schadstoffausstoss eines Kreuzfahrtschiffs entspricht pro Stunde von 400000 Autos !
                  ZDF.-Mediathek: Umweltsuende Kreusfahrtschiff.
                  Stern: Umweltsuende Kreuzfahrtschiff, Dicke Luft auf dem Sonnendeck!
                  Es sind pro Tag 90 Kreuzfahrtschiffe im Einsatz, Tendenz steigend.
                  Und dann gibt es hier noch die Handelsschifffahrt , von denen mindestens 100 pro Tag auf den Weltmeeren unterwegs sind.
                  Wobei der Schadstoffausstoss aller Schiffe im Hafen noch nicht einmal beruecksichtigt wurde. Die wenigsten Haefen besitzen eine Landstromversorgung, so das die Dieselgeneratoren abgeschaltet werden koennen.

          • Werter AvC,
            Klar ist da auch der Dreck den die Schifffahrt immer noch rauspustet.
            Es gibt noch viele andere Beispiele zum Bsp die Hunderten Kohlekraftwerke wie
            Tweet von denen so manches noch ohne Filteranlage arbeitet..
            Ich wollte nur auf einen Punkt hinweisen wo wir den anderen zeigen können das wir anfangen uns zu ändern.
            Lohnt sich aber scheinbar nicht die Menschen sind einfach „…………..

            • Belgofritz

              @Veritas, mir ging es um die Nutzlosigkeit von Verboten und die sinnlose Gängelei der ausbeutbaren Steuerzahler, um den CO2-Gehalts in der Luft zu senken. Was für ein Anspruch! Lassen Sie alle Autos im Westen oder weltweit stehen, es wird sich nichts Entscheidendes ändern. Die Ursachen liegen woanders, sind aber Tabuthemen. Lieber Opa Anton verbieten, am Wochenende mit seinem sparsamen EU5-Diesel zum Seecafé zu dieseln. Oder dafür wenigstens kräftig zur Kasse zu bitten. Bei diesem sinnlosen Aktionismus mache ich nicht mit. Bin unterwegs und komme ggf hier nochmal drauf zurück. Gruß!

            • Belgofritz

              @Veritas, Sie haben sicher Recht, dass dieser „Sender“ – wie jedes Forum – nicht zum diskutieren geeignet ist, weil einfach die Zeitspannen zwischen den Antworten zu groß sind.
              Ich lasse es mit dem folgenden denn auch mal bewenden.

              1.) Bewertung des CO2 als Treibhausgas:
              Grundsätzlich gibt es die Standpunkte zweier „Lager“, von denen letztlich KEINES seine Theorie beweisen kann, denn sonst gäbe es diese nicht endenden Diskussion um’s CO2 gar nicht:
              – Die „Klimagläubigen“ verweisen auf den Anstieg des CO2-Gehalts in der Luft, von ca 320 ppm in den 60er Jahren auf jetzt rund 380ppm. Macht rund 20% Anstieg und wir sind uns einig, dass in den 50/60ern von Klimawandel keine Rede war.
              – Die „Klimazweifler“ führen genau diesen sehr geringen CO2-Gehalt (380ppm) der Luft an, der kaum alleinverantwortlich diese (bisher unbewiesenen) Auswirkungen auf das Klima haben kann.

              CO2 wurde früher nicht mal als Bestandteil der Luft erwähnt (78% N2, 21% O2, 1% Edelgase). Wie gesagt, beträgt der CO2-Anteil in der Luft 0,038%. Dieser extrem geringe Anteil ist das eine, worüber sich nachzudenken lohnt.

              2.) Wie kann CO2 in der Luft reduziert werden?
              Mit Verbieten des Individualverkehrs, womöglich einseitig, irgendwo im Westen?
              Zur Erinnerung, wir haben 0,038% CO2 in der Luft.
              Davon produziert die Natur etwa 96-97%. Es gibt nämlich nicht nur uns Menschen als Kohlenstoffverbrenner. Den Rest, also nur 3-4%, produziert der Mensch.
              Nehmen wir 4% von 0,038% macht 0,00152%. (15,2 ppm) Dieser Anteil ist also der vom Menschen verursachte CO2-Anteil in der Luft weltweit.

              Deutschland ist weltweit zu ca. 3,1% am weltweiten CO2-Ausstoß beteiligt, also beträgt der deutsche Anteil 0,00004712%. Schalten Sie Deutschland meinetwegen komplett ab, hier wird mit Sicherheit immer noch kein Weltklima gerettet …
              In der Literatur finden Sie Zahlen, wonach der Straßenverkehr mit 18% an der Verbrennung fossiler Brennstoffe beteiligt ist, der Anteil PKW am Straßenverkehr beträgt 61%
              Damit kommen Sie auf einen CO2-Anteil durch PKW in Deutschland auf 0,000005174% oder rund 0,052 ppm.

              Man macht Kindern, Ängstlichen und Leichtgläubigen nun weiß, den weltweiten CO2-Gehalt der Luft senken zu können, indem man in Deutschland und der EU den Individualverkehr verteufelt, sparsame EU5-Diesel verschrottet und die Produktion von Neufahrzeugen (auch E-Fahrzeuge) fröhlich ankurbelt! Was ein Irrsinn! Wer hier individuell was gegen CO2 tun will, der fährt am besten brav seinen PKW weiter und kauft sich kein Neufahrzeug. Sowas hört aber weder die Industrie noch die Politik gerne.

              Ich habe es öfters geschrieben, es wird sich schlicht nichts merklich am CO2-Gehalt der Luft ändern können (!). Und schon gar nicht mit kontraproduktivem Aktionismus, der bisher die CO2-Produktion lediglich noch erhöht.
              Der weltweite CO2-Anteil wird eher weiter rauf gehen, was schlicht mit Überbevölkerung/Produktion/Konsum zu tun hat.
              Hilfreich wäre der Erhalt riesiger Waldflächen, sprich auch Schutz des Regenwalds, das steht uns aber nicht zu.

              @Veritas, mir ging es darum, aufzuzeigen, dass es erstens keinen bewiesenen (!) Zusammenhang zwischen dem CO2-Gehalt der Luft und Klimawandel gibt und zweitens die ideologisch motivierten Drangsalierungen und Verbotsphantasien zur Senkung des CO2 völlig sinnlos sind.

              • Alfons_gent@yahoo.de

                The Tchoku Journal of Experimental Midicine: Studie ueber die giftigen Leibessubstanzen von Staphylococcusd auros

                Magazin Rechtmedizin ; Rueckgang der Suizide durch Autoabgase nach Einfuehrung der Katlysatorentechnik.
                Prif.Dr. T.Riepert / Prof.Dr.R. Iffland / Dr. H. Kaferstein

                Dekra Studie zu CO² ! und und und und und !!!!!!
                Keine Studien zur Giftigkeit von CO² , was fuer eine Behauptung .
                Jede Menge ! Und es darf wohl hier mal daran erinnert werden, dass die SS mit CO² Dieselabgasen juedische und andere Mitbuerger vergast haben !!
                Es darf darf daran erinnert werden, dass so einige Tierheime in Belgien technische CO² Gase leider immer noch verwenden um Tiere
                einschlafen zu lassen.

                • Werter AvC,
                  Das Thema ist wesentlich komplexer als unsere Mœglichkeiten hier darüber zu „streiten“
                  Die Zahlen die BF auflistet sind richtig ( auch auf Golgle nachlesbar.
                  Bin auch noch damit einverstanden das wir ( der gesunde Mensch) mit mehr als das Doppelte der derzeitigen Konzentration lernen können. Mit mir kann man sogar darüber diskutieren ob wir nicht schon in einer Phase leben wo die CO2 Konzentrationen für den Planeten (Planeten !!! ) nicht schon etwas zu niedrig sind.
                  Es gab vor verdammt vielen Jahren auch Epochen mit unwahrscheinlich hohen CO2 Werten zum Glück der damaligen Spezies denn die Sonne gab damals weniger Wärme ab und somit wurde verhindert das die Erde total vereiste. Nur es gab uns als Mensch nicht zu diesen Zeiten und das bei ansteigendem CO2 die Erde sich weiter aufwärmt glaube ich schon.
                  Natürlich gab es auch früher Zeiten ohne Eis an den Polen denke sogar das dies der normalzustand sein könnte über den gesammten Zeitraum gesehen nur wir sollten diesen Tag so weit wie möglich nach hinten schieben. Wir haben bei allen Infrastruckturmaßnahmen an den Küsten dieses Zenario nicht eingeplant usw usw.
                  Somit das Durchatmen wird wohl keine allzu Größen Schwierigkeiten bereiten der Rest umso mehr.
                  Bin nun auf die Feinstaubpartikel die wir dabei durch die Gegend pusten bewusst nicht eingegangen aber die machen so richtig krank.
                  PS: vielleicht bricht ja mal in naher Zukunft so ein richtiger Kollos von Vulkan aus dann können wir ja hautnah erleben wieviel wir von der lebenswichtigen
                  Substanz wirklich vertragen.

                  • Belgofritz

                    @Veritas … Kompliment, mit Ihnen kann man ja noch reden, auch bei gegensätzlicher Meinung ;-)

                    Auf den Beitrag von AvC gehe ich nicht weiter ein, da ist er Lichtjahre über das Ziel hinausgeschossen. CO2 in genügend höher Konzentration ist irgendwann tödlich, keine Frage. Reiner Sauerstoff auch… ich wüsste auch nicht, das ich mich zur Toxizität von CO2 in höheren Konzentrationen geäußert habe. Und Vergasen und SS… Schwamm drüber.

                    Meine Zahlen können Sie mit Google finden, das sind halt publizierte Werte zum CO2 Gehalt der Luft und die vom Menschen produzierten Anteile, die auch ich glauben muss… ich habe weder ein Labor noch ein Statistikbüro hier ;-)
                    Aber von da an muss man selber „loslaufen“. Ich versuche, diese öffentlich zugänglichen Zahlen in einem verständlichen (!) Zusammenhang darzustellen und mit ein paar Rechnungen etwas aufzuzeigen.

                    Die Feinstaubproblematik ist nochmal was ganz anderes, diese Problematik kam erst richtig mit dem Direkteinspritzer auf. Beim Diesel gibt es schon lange den Partikelfilter.
                    Dummerweise erzeugt der Benziner mit Direkteinspritzung ebenfalls Feinstaub … und bis auf ganz wenige Ausnahmen ungefiltert.. Das Thema ist komplex, die Filter nehmen nicht alle Partikel (Feinststaub) raus. Und über den Feinstaub der privaten Gussöfen zur Holzverbrennung reden wir mal besser nicht. Wir sind aber hier nicht im Motor- und Kaminofenforum, deswegen lassen wir’s an der Stelle mal gut sein. Gruß!

  9. Pensionierter Bauer

    Wenn man von Kelmis aus mit dem Bus für eine kurze Angelegenheit zur Haassatraße nach Eupen muss, dann weiß ich nicht wie das eine Person in Beschäftigung auf der Reihe kriegen soll. Fahrzeit von Kelmis bis zum Bushof Eupen 20 Minuten, umstiegszeit etwa 15 Minuten und dann noch 5 Minuten Fahrt bis zur Haasstraße. Dabei darf man nicht vergessen, dass man sich zur Haltestelle begeben muss und man auch nicht unbedingt mit dem Bus direkt ans Ziel gelangt. Mitunter muss man dann auch noch Waren schleppen.
    Für ein solches unterfangen muss man beim Bus mindestens drei Stunden einplanen, beim Pkw max. eine Stunde.
    Da nutzt mir auch der kostenlose ÖPNV auch nicht wirklich viel

    • Es ist korrekt, dass der ÖPNV (wenn denn machbar) dem Arbeitnehmer einige Verrenkungen und viel Zeit kostet. Einige große Unternehmen lösen dies (helfen) mit Sammelbussen, Bauunternehmen sowieso.
      Ihr Zahlenbeispiel bleibt aber noch zu nüancieren.
      Bei der Busfahrt (3h) führen Sie Fahrtwege und Wartezeiten von 80 Minuten an; bleiben 100 Minuten für Behördengang, Einkauf und Weg zur Bushaltestelle.
      Bei der Autofahrt (1h) für das gleiche Programm. Ich denke zweimal 10 Minuten für die Fahrt und weitere 10 Minuten für Parkplatzsuche und ein paar Meter Fußweg sind nicht überzogen; bleiben 30 Minuten für das Programm (Behördengang und Einkauf).
      Also nur vergleichbar wenn Hin- und Rückweg zur Bushaltestelle 70 Minuten betragen.

      Hervorheben möchte ich die Effizienz der Behörde, die Sie besuchen; 30 Minuten und es bleibt noch Zeit für einen Einkauf.

      • Theorie und Praxis

        „Bei der Busfahrt (3h) führen Sie Fahrtwege und Wartezeiten von 80 Minuten an; bleiben 100 Minuten für Behördengang, Einkauf und Weg zur Bushaltestelle.“

        Wollte in Eupen eine Waschmaschine kaufen, danke dass Sie mir helfen, diese mit mir in den Bus zu schleppen und bis nach Hause zu tragen. Nee, nee Der. Sie scheinen wirklich ein (über)-studierter Theoretiker und/oder ein „Grüner“ (oder beides) zu sein, denn Ihre Erläuterungen taugen nichts für die Praxis!

        • Walter Keutgen

          Theorie und Praxis, Waschmaschinen sind von der Größe her zu liefern, nicht zu holen. So war es früher, als die Leute noch kein Auto hatten für vieles. Wenn sich wieder Liefern durchsetzt, brauchen die persönlichen Autos nicht so viel Stauraum oder können sie ganz abgeschafft werden. So viel, wenn man nur den Warenverkehr eines Haushalts in Betracht zieht.

          Der., Pensionierter Bauer, Faustregel: Bis ca. 100 mn Reisezeit von Tür zu Tür mit eigenem Pkw beträgt die des öffentlichen Verkehrs das Doppelte; für längere Zeiten 100 mn hinzuzählen. Da muss man aber nicht zu exotische Reisziele haben. Wie wär’s mit Lüttich-Malmedy oder Eupen-Walheim?

          • Theorie und Praxis

            @ Walter Keutgen,
            Dass mit der Waschmaschine war (gewollt) übertrieben; man könnte aber beliebig
            zig- andere Artikel des täglichen Bedarfs anfügen, deren Transport mit dem Bus doch unmöglich wäre. Und als Eifeler kann ich über die Nutzbarkeit, bzw. Effizienz des öffentlichen „Nahverkehrs“ nur müde lächeln, allein wegen der ländlich bedingten Struktur sind hier die Busverbindungen für Einkäufe, Behördengänge usw. ganz einfach nicht machbar.

            • Walter Keutgen

              Theorie und Praxis, mit Übertreibungen aufpassen, schon mit einfachem Gepäck wie sie schreiben, hat man Probleme (s. Ende). Was Sie mit der Eifel ausführen ist zu 100% richtig. Deshalb habe ich am Ende meines Beitrags auch die Strecken Lüttich-Malmedy und Eupen-Walheim eingebracht. Den öffentlichen Nahverkehr zu loben, ist doch nur in Großstädten angebracht, da wird er auch umfassend genutzt. Eigentlich wäre der öffentliche Schienenverkehr für lange Strecken angebracht. Da muss man aber das Zubringen betrachten: In Lüttich zwangen(/zwingen?) die Buskontrolleure die zum Bahnhof reisenden Studenten, ihre Wochengepäcktasche auf den Schoß zu nehmen. Wenn man aber an Start- und Zielort Taxi nehmen muss, geht es zwar schneller, wird aber auch teurer.

              • Theorie und Praxis

                Sehen Sie, Herr Keutgen, ich wusste doch, dass wir uns noch einig werden. Übrigens: der einzige Nahverkehr auf dem Lande , der m.M.nach funktioniert, bzw. funktionieren kann, ist NICHT öffentlich….

              • Theorie und Praxis

                “ Eigentlich wäre der öffentliche Schienenverkehr für lange Strecken angebracht“

                Sehr gute Anmerkung. Dazu folgendes : so gerne ich als „Hobby“-Radfahrer die wunderbaren, sog. „Ravelstrecken“ in der Eifel, ( zum Teil vor meiner Haustür gelegen), benutze, frage ich mich, ob das dadurch erfolgte, vollkommene Verschwinden des Schienennetzes auf diesen Strecken ,nicht eines Tages zu bedauern sein wird, da damit auf Dauer eine Reaktivierung des Zugverkehrs , zumindest auf einigen Strecken,unmöglich sein ist.

                  • Walter Keutgen

                    Hausmeister, Theorie und Praxis, obendrein dienen diese Ravelstrecken nur der Freizeitgestaltung. Wieviel CO2 ist zu deren Instandsetzung in die Atmosphäre geblasen worden? Und zum Ravel fährt man doch mit dem Auto, das groß genug sein muss, ein oder mehrere Räder zu transportieren.

                  • Nicht erschrecken @Hausmeister, hier pflichte ich Ihnen uneingeschränkt bei (war ja auch mal ne Meinungsäußerung).
                    Die Vennbahn bestand und funktionierte. Angesichts der täglichen Karawane zwischen St. Vith und Luxemburg mit all ihren Herausforderungen (Stau, Wetter, …) bestimmet überlegenswert. Auch als langsame Dieselverbindung. Ggf. stückweise zwecks kreuzen ausbaufähig. Da die erz- und stahltransporterprobten Fledermäuse schon bei Radfahrern in die Knie gehen, wären wahrscheinlich noch ein paar Umbauten notwendig geworden. In Deutschland hat man solche Strecken wieder reaktiviert. Das Ding sollte natürlich nicht an jeder Viehtränke halten müssen.

        • Grün? Bestimmt nicht. Obwohl ich es schaffe und sinnvoll finde, die eine oder andere Regelung der Mülltrennung einzuhalten und keinen besonderen Sinn darin sehe Autos warmlaufen zu lassen.
          Mein grösster Wahnwitz beim Bus, hat sich darauf beschränkt mal E-Gitarre mit Verstärker und Schulranzen so zu transportieren. Ging so gerade und hab ich nie wieder eiederholt. Diese Praxiserfahrung verhalf auch mir zu der Erkenntnis, Waschmaschinen- oder ähnliche Transporte mit diesem Verkehrsmittel nicht mal konzeptionell in Angriff zu nehmen.
          Irrtumsbehaftete Berechnungen sind mit schon auf dem Papier ein Greuel, da diese in der Praxis nun mal nicht belastbar sind.

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