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Firma WalZinc will in Kelmis nach seltenen Metallen suchen: Ecolo hat Bedenken gegen Probebohrungen

Erlebt der Bergbau in Kelmis und Umgebung eine Renaissance? Foto: Shutterstock

Die Firma WalZinc aus Wavre will in Ostbelgien – vor allem in den Gemeinden Bleyberg (Plombières) und Kelmis – Probebohrungen vornehmen. Gesucht werden seltene Metalle wie Gallium, Cadmium und Thallium, aber auch Silber, Gold und Kupfer. Erlebt der Bergbau in Ostbelgien eine Renaissance?

So verlockend sich diese „Goldgräberstimmung“, die seit der ersten Bürgerversammlung im Gemeindehaus von Bleyberg Anfang Oktober in de Region um Kelmis und Bleyberg Gesprächsthema ist, anfühlen mag, etlichen Bürgern ist das Interesse der übrigens erst in diesem Jahr gegründeten Firma WalZinc aus Wavre an den Bodenvorkommen in der hiesigen Gegend suspekt.

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Ist es mit der Idylle in Kelmis in ein paar Jahren vorbei, wenn Bagger und Bohrmaschinen anrollen? Foto: OD

Auch kleinere Teile in den Gemeinden Lontzen und Raeren könnten betroffen sein. Die gesuchten seltenen Mineralien werden gebraucht für die Herstellung von Smartphones, Fotovoltaikanlagen oder von Akkus für Elektroautos.

Momentan werden die seltenen Mineralien in China ausgebeutet. Um aber nicht in die Abhängigkeit des Riesenreichs in Fernost zu geraten, nehmen Firmen wie WalZinc in Belgien Probebohrungen vor. Nach dem Motto: „Weshalb in der Ferne suchen, was man vor der eigenen Haustüre hat?“

Alles schön und gut, meint Ecolo zu den Plänen von WalZinc, jedoch haben die Kelmiser Grünen bereits Bedenken zahlreicher Bürger gesammelt und an den Gemeinderat von Kelmis weitergeleitet.

Aufklärung über mögliche Gefahren

„Ecolo Ostbelgien sieht sich in der Pflicht, frühzeitig auf die Gefahren, die eine Wiederaufnahme des Abbaus für die Bergbaugebiete mit sich bringen würde, aufmerksam zu machen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Umweltpartei. Ecolo fordere „Transparenz, die Einhaltung von Umweltauflagen, umfassende Information und Einbeziehung der Bürger“.

Umwelt: Sollte es zu der Förderung der Erze kommen, muss diese laut Ecolo unter umweltfreundlichen Bedingungen stattfinden. Hier seien eine genaue Analyse der Folgen und deren Offenlegung gefordert: „Eine Verschmutzung des Grundwassers und der Luft muss verhindert werden, denn durch die Förderung und den Abtransport entstehen weitere Emissionen. Des Weiteren sollte geklärt werden, ob die entstehenden Hohlräume und die Belastung durch die Lastkraftwagen zu einem Erdrutsch führen könnten.“

Mitglieder der Ecolo-Lokalgruppe Kelmis. Foto: Ecolo

Wasserversorgung: Die autonome Wasserversorgung der Gemeinde Kelmis wäre nach Ansicht der Grünen durch die erneute Förderung von Erzen im alten Bergbaugebiet gefährdet.

Lebensqualität: Angesichts des langfristigen Ziels, den Bergbau wiederaufzunehmen, wurden von vielen Seiten Bedenken zu der Erhaltung des Immobilienwerts geäußert. Die Förderung des Tourismus könnte ebenfalls unter den Konsequenzen leiden. Ecolo Ostbelgien fordert eine umfassende Information und Einbeziehung der Bürger in den Prozess.

Firmenpolitik: Dass die Firma aus Wavre erst 2017 und nur für die Probebohrungen gegründet wurde, erweckt Bedenken in der Bevölkerung. Die Gesellschafter der Führungsebenen sind ebenfalls in verschiedenen anderen Firmen wie Skapto Consulting oder Equator Gold Holdings Ltd tätig. Ecolo möchte, dass dies im Sinne der Transparenz und zur Vermeidung von Interessenskonflikten öffentlich dargelegt wird.

Petition mit 1.000 Unterschriften

Unterdessen wurde bekannt, dass eine vom ehemaligen Bezirkskommissar Albert Stassen initiierte Petition gegen die Genehmigung von Probebohrungen von rund 1.000 Personen unterschrieben wurde.

Die Pläne des Unternehmens Walzinc zur Wiederaufnahme von Bergbauaktivitäten im Norden Ostbelgiens lösen jetzt auch grenzüberschreitende Proteste aus.

Wie der BRF berichtete, haben die niederländischen Grenzgemeinden Gulpen-Wittem und Vaals „mit Verblüffung“ auf die geplanten Vorhaben in Bleyberg und Kelmis reagiert. Auch der Verkehrsverein Südlimburg hatte sich zu Wochenbeginn bereits gegen das Vorhaben ausgesprochen.

Die Bürgermeister von Vaals und Gulpen-Wittem fürchten nach eigenen Angaben um die Gesundheit ihrer Einwohner. Auch sehen sie negative Folgen für die Landschaft. (cre)

  1. Man spricht sich gegen Dinge aus, die für die ganze Gegend vorteilhaft sein könnten, ohne überhaupt zu wissen, welche Auswirkungen eine Probebohrung haben könnte. Es wird eine Studie geben, welche die Umweltbelastung überprüft.
    Warten wir doch die Resultate ab.

  2. Andrea Carrillo Bianchi

    Um Seltene Erde abzubauen braucht man Unmengen von Material auszugraben – siehe die Bilder der vielen Minen in anderen Ländern. Die Risiken für die Menschen und die Umwelt, die bei der Gewinnung von Seltenen Erden auftreten, sind unkalkulierbar. Bei deren Abbau werden giftige und radioaktive Stoffe eingesetzt. Diese schädigen die Umwelt und die Gesundheit der Menschen. Zudem ist ein sehr hoher Energieaufwand nötig, um an die begehrten Rohstoffe zu kommen. Die Umweltbelastung ist riesig, man braucht keine neue Studie dafür. Die gibt es schon. Siehe diesen Link über ein Projekt des Fraunhofers Institut, die seit 2013 läuft:
    https://www.fraunhofer.de/de/forschung/fraunhofer-initiativen/fraunhofer-leitprojekte/fraunhofer-seltene-erden.html

    Unsere ist eine Gegend, wo viele Familien mit kleinen Kindern, Schulkinder (3 Grundschulen) und Jugendliche (1 Sekundarschule) wohnen! Es ist per se m. Ansicht nach eine Zumutung, nur den Gedanken zu äußern, in Kelmis nach seltener Erde zu suchen! Nein, das brauchen wir in Kelmis definitiv nicht.

    • Andrea Carrillo Bianchi

      ie Risiken für die Menschen und die Umwelt, die bei der Gewinnung von Seltenen Erden auftreten, sind unkalkullierbar. Bei deren Abbau werden giftige und radioaktive Stoffe eingesetzt. Diese schädigen die Umwelt und die Gesundheit der Menschen. Zudem ist ein sehr hoher Energieaufwand nötig, um an die begehrten Rohstoffe zu kommen. In Kelmis wohnen viele Familien mit Kindern, 3 Grundschulen, eine Sekundarschule. Nur der Gedanke, nach Seltener Erde hier zu suchen ist schon deswegen nicht akzeptabel. Studien über die Umweltbelastung gibt es ja schon. Siehe die Studie von Fraunhofer Institut.

      • Pensionierter Bauer

        Nein, wir brauchen den Dreck hier vor Ort nicht zu haben weil wir es uns lieber im Sessel gemütlich machen und mit Smartphones oder Tablet Kommentare auf OD posten. Aber denkt bitte mal darüber nach, dass dies ohne Stoffe wie zB. Indium und Germanium ua. erst gar nicht möglich ist. Die Förderung hiervon hat euereins dann doch lieber in der dritten Welt. Hier über Gesundheit, Fluchtursachen, E-Mobilität und Arbeit für alle rumtheoretisieren aber für nichts geradestehen. Auf Menschen wie euch kann man nur eine Bankrottgesellschaft aufbauen.

        • Andrea Carrillo Bianchi

          Bitte erlauben Sie mir, eine interessante Lektüre zu empfehlen: https://www.fraunhofer.de/de/forschung/fraunhofer-initiativen/fraunhofer-leitprojekte/fraunhofer-seltene-erden.html
          Es geht leider nicht nur um Smartphones, das Thema ist sehr wichtig. Es wird bereits geforscht nach alternativen Materialen, effizientere Elektrobetriebe, Recycling und vieles mehr. Es ist ein wichtiges Thema ja, aber wir dürfen die Gesundheit unserer Familien und vor allem unserer Kinder, die ihr Leben aufgebaut haben in einer Gemeinde wo der Bergbau vor 85 beendete, nicht deswegen gefährden!

          • Pensionierter Bauer

            Glauben Sie denn dass alternative Materialien vom Osterhasen gebracht werden ?
            Leute wie Sie suchen immer die ALTERNATIVE, aber wenn es dann mit den ALTERNATIVEN ernst wird sind Sie auch wieder dagegen. Grüne Energie JA, aber die Folgen davon NEIN.
            Mit diesem Gedankengut fahren Leute wie Sie ganze Gesellschaften gegen die Wand.
            Wenn es auch uns hier im äußersten Osten der Provinz Lüttich wirtschaftlich gut geht, so sieht dies 25 Km westlich schon ganz anders aus. Der Großraum Lüttich hat den Strukturwandel der 70er und 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts noch immer nicht voll verkraftet. Auch finde ich es sehr skurril, dass, wie heute im GE zu lesen ist, ein Albert Stassen, seines Zeichen ehem. Gouverneur der Provinz Lüttich, sich gegen einen möglichen Wirtschaftsaufschwung in der Provinz und Region stellt. Verstehe diese Menschen wer will, ich kann es nicht.

      • Den Ahlen

        Mit dieser Argumentation schliessen wir die gesamte Industrie, inklusieve AKW’s und Kohlekraftwerke. Aber wen interessiert das, solange es nicht im eigenen Garten stattfindet?

        • Andrea Carrillo Bianchi

          Ja, ich habe Kinder, meine Freunde haben Kinder, die ganze Nachbarschaft hat Kinder. Sie sind alle hier geboren oder eingewandert. Sie sind vor allem Menschen, die hier aufwachsen und die ein Recht auf ein gesundes Leben haben … niemand – weder Unternehmen noch eine einzelne Person oder Gruppierung darf das Leben anderer gefährden, egal wo und mit welcher Argumentation. Zumal diese Gegend das schon mal erlebt hat, der Abbau in der Vergangenheit in der „Neutralen Zeit“ war auch nicht gesund, ohne Schutz und mit wenig Lohn für sehr harte Arbeit. Man sollte auch mit der eigener Geschichte lernen, die besonders in Kelmis dokumentiert ist. Unsere Familien und Kindern gefährden wird das Unrecht woanders nicht korrigieren, daher finde ich diese ganze Argumentation nicht schlüssig und total emotional. Daher ja, stehe ich auch dazu. Es macht keinen Sinn, meiner Ansicht nach, in einer Gegend die bereits bewohnt ist, zu dem heutigen Stand der Technologie nach Seltene Erde zu suchen. Stand heute ist, dass kein Verfahren bezüglich des Abbaus, Gewinnung und Transport dieses Materials umweltsicher ist. Lieber investieren in Recycling, neue Materialen, effizientere Geräte. Das ist ein konstruktiverer Weg.

          • Den Ahlen

            Aber der Kern des Problems ist immer, dass man auf nichts verzichten möchte! Wer A sagt muss auch B sagen – da können Sie solange argumentieren wie sie wollen. Sogar das von Ihnen angesprochene Recycling findet nicht in Europa statt! In Afrika trennen Kinder den Elektroschrott, auf offenen Halden, und die Aufbereitung findet am offenen Feuer statt, ohne jeglichen Schutz. Auch das ist ein Resultat der europäischen Politik: den Dreck sollen die anderen haben, den Rohstoff bekommen wir. Sie reden von Effizienz und neuen Materialien, alles sinnvoll und wichtig, aber sie werden dennoch in Zukunft immer neue Rohstoffe brauchen.

            • Andrea Carrillo Bianchi

              Ich habe kein TV, meine Kinder haben keine Smartphones, ich habe nur das Smartphone meines Arbeitgebers, weil er es verlangt. Also es ist möglich, weniger zu haben. Es liegt im Ermessen von jedem Menschen, was man macht und wie man sich für die Welt einsetzt. . In Kelmis eine Seltene Erde Mine zu öffnen und eine giftige Mondlandschaft zu schaffen, wo kein vernünftiger Mensch wohnen möchte, ist nicht vernünftig und hilft niemanden, löst das Problem auch nicht. Im übrigen, ich finde toll, dass man darüber offen und freundlich diskutiert. Das ist schon ein super Anfang.

              • Auf Wikipedia stehen für das Metall Zink in Deutschland nur 2 natürliche Vorkommen. Eins davon ist Stolberg – und Sie wissen sicher wo das liegt. Wir können gerne darüber diskutieren wo man Bergbau betreiben SOLLTE. Es wird allerdings nichts daran ändern an der Tatsache wo man diese Erz-Vorkommen findet. Diese Vorkommen sind leider selten und darüber hinaus findet man seltene Erden genau an den gleichen Stellen (weil sie oft die gleichen physikalischen Eigenschaften haben und sich unter den selben Bedingungen ansammeln). Was uns noch bleibt ist dafür zu sorgen, dass dieser Bergbau den kleinstmöglichen Einfluss auf die Umwelt hat – genau an dem Punkt wird es sich dann auch entscheiden, ob dieses Vorhaben durchgeführt wird oder nicht.

    • Die Kinder, wer denkt an die Kinder… Schon der 3.te Schreiber kommt mit diesem Angstthema. Alle Kinder haben ein Smartphone, alle Kinder haben einen Smart-TV im Zimmer, alle Kinder daddeln durch’s Internet, und alle Kinder in China oder Indien oder Afrika fördern die dazu nötigen Rohstoffe!! Verlogenes Öko-Pack was per Internnet gegen die Industrie in Europa polemisiert aber selbst im Media-Markt (ich bin ja nicht blöd) Schlange steht….

  3. Pensionierter Bauer

    Ach ja unsere ECOLOs, wo haben die eigentlich nichts gegen. Auch las ich im GE dass der CSP Frank auch was dagegen hat. Wo kommen wir denn hin wenn noch nicht einmal mehr der Boden wissenschaftlich untersucht werden darf. In Kelmis und Umgebung ist man doch immer so stolz auf die Bergbauvergangenheit und warum nicht auf eine Zukunft ?
    Alle, auch die Grünen und CSPler, lieben unseren hart erarbeiteten Wohlstand, aber die dafür zu ertragenden Lasten die sehen sie lieber bei den Afrikanern und Chinesen. Sogar mit Despoten wie Kim Jung Ung machen sie lieber Geschäfte. Grüne Energie wollen die Grünnasen aber ein Windrad in Walhorn, da sind die Grünen und die Schwarzen vom Orte groß dagegen.
    Elektromobilität, ob als Auto oder E-Bike dass wollen die Grünen, aber ein Bergwerk vor Ort um die dafür erforderlichen Stoffe wie Germanium oder Indium zu fördern wollen sie auf keinen Fall, nicht einmal Bodenuntersuchungen wollen sie dulden. Sie wollen die Ausbeutung der dritten Welt durch fairen Handel beenden, aber dass dies auch Folgen bei uns hat, dazu reicht deren Horizont nicht aus. Diese Grünschnäbel und ihr schwarzes opportunistisches CSP Anhängsel kann man als klardenkender Mensch nicht mehr für vollnehmen.

    • Mischutka

      @ Pensionierter Bauer :
      Hallo Freund Landwirt, genau so habe ich gedacht, ehe ich deinen Kommentar gelesen habe.
      Ja diese „Grünschnäbel“ (sehr lustig !) : ich kenne da persönlich auch welche. Gegen „alles“ was zu knottern haben ….aber selbst mit dem Auto (Benziner) auch kurze Entfernungen fahren – und natürlich rauchen. Es gibt inzwischen genug Leute die werden diese grünen Männchen (und Weibchen) nie und nimmer mehr wählen, selbst dann nicht, wenn sie sie dafür bezahlt würden.
      MfG.

      • Pensionierter Bauer

        Hallo mein Freund Mischutka, es ist ein gutes Gefühl zu lesen dass auch in der Zeit mit grünem Mainstream man als klardenkender nicht alleine da steht. Die Ökose reden zwar immer von ganzheitlichem Denken, aber die Ganzheitlichkeit endet immer genau dann wenn ihre Träume vor der eigenen Haustüre Realität werden. Die reden auch immer von den Kindern, aber denken die auch daran wieviel dahinter steckt für zukünftige Generationen Arbeit zu haben, denken die darüber nach was es heißen würde in Zukunft von fremden Mächten abhängig zu sein. Ich hoffe dass sich die Vernunft durchsetzen wird.

    • Die Heuchelei der links-grünen Wohlstandsverwahrlosten ist in der Tat nicht zu ertragen. Aber ich mache mir Hoffnung, dass dieses Milieu dabei ist, die Diskurshoheit über gesellschaftliche Themen zu verlieren – was übrigens längst überfällig ist!

      • Herjender

        Bauern gibt es leider in kelmis nur noch drei die unsere schöne Landschaft pflegen und fast 60 % Deutsche die immer was zu motzen haben, die unser Bauland ausbeuten und Infrastruktur zb Schulen ausnutzen um ihre Kinder bis zum 6. Schuljahr zu erziehen und dann das Geld in Deutschland ausgeben und mit der Dorfgemeinschaft nichts am Hut haben. Ich könnt Kotzen wen ich diese Besserwisser höre.

        • Wobei diese Deutschen nicht mit dem Panzer sondern mit dem Möbelwagen gekommen sind – weil die Einheimischen ihnen gerne ihre Immobilien verkaufen oder vermieten. Also bitte nicht jammern über das selbst zugefügte Leid….

        • Ich könnte auch kotzen.
          Ohne die Steuereinnahmen durch deutsche Einwanderer oder Arbeitsplätze auf der anderen Seite der Grenze wäre Ostbelgien strukturschwaches Gebiet.
          Mein Geld hat man hier immer gerne genommen !

    • André Dorr

      Genau das Gleiche habe ich auch „nicht“ gehört!
      Im Gegenteil, Herr Hintemann sagte (so wie der Sonnenkönig auch) es brauche kein zusätzlicher
      Informationsabend in Kelmis stattzufinden, die Bevölkerung sei genug informiert!
      Wie ich schon in der Tihangesache sagte:“Wackeldackel“

  4. Den Ahlen

    Ich hab kein Problem damit, dass PROBEN entnommen werden. Ich weiss auch was der Abbau von seltenen Erden für die Umwelt bedeutet. ABER wir sind diejenigen, die diese Rohstoffe, die heute noch am anderen Ende der Welt gewonnen werden, nutzen! Also müssen wir für unseren Rohstoff-Konsum auch Verantwortung übernehmen! Studien über die aktuelle Situation in China oder in Grönland interessieren mich nicht! Wenn wir das hier genehmigen, dann setzen wir die Umweltstandarts fest! Wenn diese Umweltstandarts eingehalten werden und der Abbau dann noch rentabel ist, erst dann wird sich zeigen ob das Vorhaben realisierbar ist!
    Darüber hinaus sehe ich noch einen ganz anderen Rohstoff als potentiellen Lieferant für Metalle aller Art: Asche! Davon produziert die wallonische Region jedes Jahr über100.000 Tonnen (!) und es wurden schon verschiedene Extraktionsverfahren an der RWTH getestet. Allerdings hat man sich damals ausschliesslich auf den Phosphor konzentriert. Die heute produzierte Asche geht auf die Müllhalde, was jedes Jahr Millionen an Entsorgungs- und Transportkosten bedeutet.

  5. Herr Hintemann, Ecoloschöffe in Kelmis, hatte eine Meinung und die fand ich gut. Warum jetzt schon Panik machen, wenn es noch nicht nötig ist.
    Ich hatte den Eindruck, dass er demnächst alles nötige in die Wege leiten wird, wenn er alle Infos hat. Gut so.
    Ein Grüner, der zuerst nachdenkt und dann handelt, anstatt auf den Zug der Panikmacherei springt, das ja leichter wäre oder nur Kopfnicker zu spielen

    • Marc Van Houtte

      Ich vermute schon einen Zusammenhang zwichen diesen Artikel weil Ecolo nach der für sie schlechte Presse im GE.
      Ùbrigens hat der wie hier einer sagte der CSP Frank nicht gesagt er ist dagegen sondern prangerte die Berichterstattung der Gemeinde an.
      Er verlangte eine Expertengruppe die sich mit dem Thema befasst und die Anwohner berät und informiert. Ein kurzer Text auf der Gemeindewebseite reicht halt nicht.

  6. Irrwitzig. Da sagt Ecolo Schöffe Hintemann, dass keine weitere Infos nötig seien. Ausgerechnet Ecolo! Die Grünen haben erneut ihre absolute Unfähigkeit unter Beweis gestellt. Wenn morgen auf der Koul ein Atomkraftwerk entstünde, dann wird Ecolo wohl auch diesem Projekt erstmal abwartend gegenüber stehen?! Ich lach mich tot.

  7. Ostbelgien Direkt

    AKTUALISIERUNG – Unterdessen wurde bekannt, dass eine vom ehemaligen Bezirkskommissar Albert Stassen initiierte Petition gegen die Genehmigung von Probebohrungen von rund 1.000 Personen unterschrieben wurde.

    • Charles Henri

      Albert Stassen : dieser frustrierte Beamte, der von einer „Bananenrepublik“ sprach; dieser Nestbeschmutzer will die dicke Trommel schlagen. Wie steht es eigentlich um die Prozedur zischen ihm und Haas?

  8. Peter Müller

    Alle wollen alles haben. Aber nicht vor meinerTur. Aber Strom aus Lûttich brauchen wir schon,auch unsere so geliebten Kinder. Aber wenn es darum geht ,wo man die alten Brennstäbe lagert, kommt das grosse weinen. Nicht bei uns, hier wohnen doch so viele Kinder.

  9. Uns geht es zu Gut!! Die Menschen vergessen dass man für den Lebensstandard arbeiten muss, auch Bergbau gehört dazu! Wir importieren unsere Industriegüter aus China un erschrecken wenn die Chinesen ihre wirtschaftliche Macht ausspielen und z.B. den Export seltener Erden einschränken. Wenn man aber andenkt den Bergbau wieder zurück nach Europa zu holen, was für ein Geschrei, das geht ja gar nicht…
    Das neue Smartphone, schön sauber verpackt, aus China, natürlich mit 3 Öko-Siegel, das ist toll – den Aufwand dahinter will keiner sehen! Wer Schnitzel essen will, muss Schweine schlachten, und wer E-Spielzeug kaufen will, muss auch den Bergbau dahinter ertragen können!!

    • Ich hätte kein Problem damit. Ich gehe ja auch seit 37 Jahren jeden Tag in einem Industriebetrieb arbeiten, der so gefährlichen Stoffen wie Peroxiden und DOP (Dioctylphthalat) verarbeitet….

  10. Es ist meiner Ansicht nach besser, hier diese Rohstoffe unter guten Bedingungen abzubauen, wie immer alles aus China kommen zu lassen. Wenn ein solcher Bergbau wirklich genehmigt, werden hier in Belgien ganz andere Standards angewendet, wie in sog. Schwellenländern. Man darf nicht immer gegen alles sein. Es könnte ja auch Arbeit schaffen.

  11. Wankelmann

    Ecolo Kelmis wartet, Ecolo Eupen hat Bedenken. Da wollte man in Eupen vermeiden , dass wieder in Kelmis ein grüner Schöffe zurücktreten muss . Währendessen schreibt sich eine andere Wankelfigur in der Zeitung die Finger blau. In Kelmis ist die fünfte Jahreszeit ein politischer Dauerzustand geworden.

  12. Nur her mit der Mine. Wer einen luxuriösen Lebensstil auf Basis der zu förderden Elementen lebt, der muss halt mit den Konsequenzen rechnen, wenn diese im Garten gefunden werden.

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