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Familiendrama in Dortmund: Vater tötet seine Frau sowie seine drei Kinder und stürzt sich danach selbst von einer Autobahnbrücke in den Tod

02.04.2020, Nordrhein-Westfalen, Dortmund: Ermittlungsbeamte gehen in ein Haus in Dortmund. Ein 41-Jähriger soll in Dortmund seine Frau und seine drei Kinder getötet und sich anschließend das Leben genommen haben. Foto: Rene Werner IDANewsMedia/dpa

Vater, Mutter, drei Kinder – eine Familie in Dortmund gewaltsam ausgelöscht. Der Vater soll der Täter sein und sich danach selbst getötet haben.

Ein 41-Jähriger soll in Dortmund seine Frau und seine drei Kinder getötet und sich danach selbst das Leben genommen haben.

Die Leichen der 38-jährigen Frau und der drei Kinder im Alter von 2, 6 und 8 Jahren seien am Donnerstag in einer Wohnung in Dortmund gefunden worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der 41-Jährige, den die Ermittler nach ersten Erkenntnissen für den Täter halten, habe sich anschließend von einer Autobahnbrücke an der A45 in den Tod gestürzt.

02.04.2020, Nordrhein-Westfalen, Dortmund: Ermittlungsbeamte stehen vor einem Haus in Dortmund. Ein 41-Jähriger soll in Dortmund seine Frau und seine drei Kinder getötet und sich anschließend das Leben genommen haben. Foto: Rene Werner IDANewsMedia/dpa

Es sei von einem „vierfachen Tötungsdelikt mit anschließendem Suizid durch den Ehemann“ auszugehen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Er sprach zugleich von einer „Arbeitshypothese“. Die Ermittlungen seien gerade erst aufgenommen worden. Der derzeitige Stand laute: „Der Täter ist tot. Wir haben keinen anderen Verdächtigen.“

Man wisse noch nichts über Motiv und Hintergründe. Aktuell werde die Wohnung untersucht. Alle Leichen müssten obduziert werden.

Der Sprecher machte keine Angaben dazu, wie die Frau und ihre Kinder getötet wurden. Ob ein Abschiedsbrief des Mannes gefunden wurde, teilten die Ermittler ebenfalls nicht mit.

Bei den getöteten Kindern handele es sich um ein Mädchen und zwei Jungen. Über die Opfer werde man keine weiteren Details veröffentlichen, zumal noch nicht alle weiteren Angehörige der Kleinfamilie benachrichtigt werden konnten.

Am Morgen war die Leiche des Mannes auf der Fahrbahn geborgen worden. Man habe der Ehefrau die Todesnachricht überbringen wollen und sei dabei auf die vier weiteren Leichname gestoßen, schilderte der Staatsanwalt. (dpa)

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