Politik

Stadt Eupen kritisiert Proximus wegen der Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G – Petition im Umlauf

Eupens Bürgermeisterin Claudia Niessen (l) und Schöffin Catherine Brüll (r). Foto: Gerd Comouth

Proximus führt an diesem Mittwoch, 1. April, in 30 belgischen Gemeinden den neuen Mobilfunkstandard 5G ein. Als einzige Gemeinde der DG gehört Eupen dazu. Es wird Kritik laut. Eine Petition ist bereits im Umlauf.

In einer Pressemitteilung kritisierte das Eupener Gemeindekollegium die Vorgehensweise des Telekommunikations-Unternehmens.

Man sei überrascht, von den Plänen erst aus der Presse erfahren zu haben und nicht im Voraus von Proximus zu diesem Thema kontaktiert worden zu sein, hieß es in der von Schöffin Catherine Brüll (Ecolo) unterzeichneten Stellungnahme.

Foto: Pixabay

„Das Gemeindekollegium bedauert, dass diese Ankündigung inmitten einer Gesundheitskrise erfolgt, zu einer Zeit, in der sich die Aufmerksamkeit auf die Aufrechterhaltung der öffentlichen Dienste und die Unterstützung der Bevölkerung konzentriert.“

Das Eupener Gemeindekollegium fordert von Proximus, dass die dekretal in der Wallonie festgehaltenen Schritte eingehalten werden, und betont, dass der Einsatz von 5G nicht ohne Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips im Hinblick auf Gesundheit und Umwelt erfolgen darf. Dies sei auch in der Erklärung der wallonischen Regionalpolitik vorgesehen.

Darin heißt es, dass neue technologische Einsätze in Bezug auf die Datenübertragung über 5G nur nach einer Bewertung von 5G in Bezug auf Umwelt, öffentliche Gesundheit, wirtschaftliche Effizienz, Datensicherheit und Achtung der Privatsphäre erfolgen können.

“Wir fordern daher Klarheit über die Ergebnisse dieser Bewertung und Kommunikation mit uns als betroffener Gemeinde“, so das Eupener Gemeindekollegium.

Petition fordert „5G-Moratorium für Eupen und die DG“

In Eupen ist bereits eine Petition in Umlauf gebracht worden (siehe Link unten). Darin heißt es u.a.: „Wir, die unterzeichnenden Bürger*innen, sprechen uns dringend dafür aus, alles in Ihrer Macht stehende zu unternehmen, um die heutige (01.04.2020) Inbetriebnahme der ersten 5G-Frequenzbereiche („4G+“ bzw. „5G-Light“) durch Proximus, die auch für das Gebiet der Gemeinde Eupen gilt, rückgängig zu machen und sich für ein unmittelbares Moratorium bzgl. des Ausbaus und Einsatzes des 5G -Funknetzwerks (Internet  der fünften Generation) für das Gebiet der Gemeinde Eupen sowie der übrigen DG einzusetzen.“ (cre)

Unter folgendem Link findet man die Online-Petition bzgl. eines 5G-Moratoriums für Eupen und die DG:

http://chng.it/FRyzx8DPtf

93 Antworten auf “Stadt Eupen kritisiert Proximus wegen der Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G – Petition im Umlauf”

  1. Deuxtrois

    Dieses Statement zeugt nur so von Unwissenheit dieser Politiker. Rückstand ist hier vorprogrammiert, nun wird auch bei uns maximal blockiert. Das Internet gehört auch zu den öffentlichen Diensten und ist gerade während der Pandemie wichtig, insbesondere wegen der Telearbeit. Ich kann nur jedem vernünftigen Bürger dazu raten, sich nicht an dieser unsäglichen Petition zu beteiligen, deren Grundlage lediglich aus Unwissenheit und einem Bauchgefühl besteht. Wurde eigentlich bei 4G auch so ein Theater auf gefahren?

    • QuatreCinq

      Einer der grossen Unterschiede zu 4G ist die erhöhte Frequenzkapazität, über die Auswirkungen der vermehrten Strahlung auf die Gesundheit gibt es bisher noch nicht viele Forschungen. Jeder von uns möchte schnelles Internet aber nicht zu jedem Preis. Wenn Internet in unserer Gegend langsam ist, dann nicht weil die Betreiber die technischen Fähigkeiten nicht hatten, sondern weil das Netzwerk schlecht ausgebaut ist. Was ihr Beispiel mit dem Homeoffice angeht, da nutzen nur die wenigsten das mobile Netz. Vielleicht informieren Sie sich zuerst mal etwas besser über das Thema, mal schauen ob Sie dann noch die gleiche Meinung vertreten.

      • Frittewelsch

        Welche vermehrte Strahlung? Schon mal den Feuerball am Himmel gesehen? Der strahlt so stark und breitbandig im Radiospektrum (Licht ist auch nur EM), dass die Heide wackelt. Wenn denn ein paar Menschen wenige Frequenzbereiche gezielt übersteuern, wird geheult oder was?

      • Deuxtrois

        Ich nehme Strahlungsesotheriker schon lange nicht mehr ernst. Schauen Sie sich mal an, welche Sendeleistungen 5G benötigt. Wenn Sie mal Physik hatten werden Sie merken, wie lächerlich dieser Einwand ist. Homeoffice und mobiles Netz über Multipath-TCP sorgt bei mir schon lange für eine bessere Versorung, das kann also mit 5G nur besser werden. Aber Esotheriker kann man nicht bekehren.

    • Ach, Sie haben schon 4G? Hier in den Eifeldörfern haben wir stellenweise noch nicht einmal 2G! Wir haben auch keine vernünftigen Festnetzverbindungen für Telefon,Fernsehn und Internet! Wir müssen aber, genau wie die Städter, trotzdem den vollen Betrag für unsere Rechnungen, Handy, Internet, Fernsehn und Telefon, bezahlen.
      Jetzt kommt also 5G, was Proximus/Orange natürlich mit Steuervergünstigungen – wir reden von 2 stelligen Milliardenbeträgen- und Mobilfunkverträgen mitfinanzieren.
      Statt also erstmal dafür zu sorgen, dass wir flächendeckend ein vernünftiges Mobilfunknetz (3G) haben, wie zB in Afrika oder in fast jedem dritte Welt Land, wird jetzt noch ein Mobilfunknetz geschaffen und ausgerechnet in Städten, wo ausreichend Netzanbieter sind – 3G, 4G, öffentliche WIFI Hotspots, Glasfaserkabel – da will man damit also beginnen!
      Hinzu kommen noch die Umweltaspekte, die man nichtmehr leugnen kann weil diese Vorfälle ausreichen oft dokumentiert wurden.
      Sorry, nein, da bin ich nicht mit einverstanden!

      • Deuxtrois

        Ich habe tatsächlich schon länger 4G, und das in einem Dorf mit 1.000 Einwohner. Welche Umweltaspekte? Werden Sie mal konkret! Schon mal von Multipath-TCP gehört? Das ist Zukunft und sorgt für unterbrechungslose Verbindungen beim Wechseln von WLAN und Mobilnetz. 5G wird die Netze besser machen und gegen die schlechte Glasfaserversorgung helfen. Den vollen Betrag muss man zahlen, korrekt, aber das ist eine ganz andere Baustelle.

        • Ach echt, sie haben bei ihnen 4G? Na dann kommen Sie bloß nicht bei mir vorbei, denn da ist keins! 500m weiter ist nicht einmal 2G! Wenn du vor hast einmal hier eine Autopanne oder einen anderen Notfall zu haben, dann musst du leider laufen bis du Netz findest!

      • Sebatien Mertens

        @Albert: Verglichen mit Deutschland ist die Mobilfunkversorgung hier in Belgien doch spitze.
        In Grenznähe sind auf deutscher Seite die belgischen Netze vielfach die einzigen, die sich empfangen lassen.
        Wenn Sie in Küchelscheid wohnen, dann fahren Sie mal mit dem Fahrrad vom Kloster Reichenstein nach Monschau. Entlang des Radweges geht überhaupt nichts, nicht mal 2G, und so sieht es in weiten Teilen der deutschen Eifel aus.
        Mit Verlaub, aber für mich ist das ein Jammern auf hohem Niveau.

        • Ja, kann schon sein was Sie da sagen. In Eupen funktioniert das Netz. Waren Sie denn auch schonmal weiter weg von ihrer Grenze, Richtung Eifel, Luxemburg oder noch weiter, richtung Bastogne, Arlon und Marche? Da ist es nicht viel besser als bei Ihnen. Jetzt zanken wir uns schon wem’s wohl schlechter geht!

    • Da Sie offensichtlich nicht über die Gefahren von 5 G informiert sind, sollten Sie besser Ihre Meinung für sich behalten.Es ist gesundheitsschädlich, für das Immunsystem Gift… Sie hätten sich mal besser informieren sollen.

    • Liebes Eupen,

      es gibt genügend Möglichkeiten sich selbst darüber zu informieren und heraus zubekommen, dass 5G Schäden verursacht und ein Schritt mehr zum totalen Kontrollnetz ist. Schließt Euch der Petition an. Noch ist Zeit dafür. Liebe Grüße!

        • Alle diese Strahlen schädigen unter bestimmten Bedingungen, auch ein 2G-Handy / Smartphone am Ohr. 5G hat eine 15.000 Mal höheres E-Feld als 4G!
          Alle Wissenschaftler, Ärzte, … die sich schon seit Jahren OHNE Bezahlung von einer Lobby dagegen wehren, sind also alle Nichtswisser / Ignoranten. (bringen die Kranken doch den Ärzten volle Wartezimmer!)
          Siehe auch jetzt hier: Heutige neue Nachricht: pcwelt.de/news/Anschlaege-auf-Sendemasten-5G-wuerde-Corona-verbreiten-10786958.html?utm_source=best-of-pc-welt-manuell&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter&ext_id=3636468&pm_cat%5B0%5D=Mobilfunk&tap=35851d83fd39b6dfc9dc7ff491676cc7&r=571534457557477&lid=1447577&pm_ln=3&fbclid=IwAR1NxkA2LaZQgfNcFPXy1vUFsd-nWxVldwkh2p59Kvs6cdIwJgCEpw7ZFjs
          Den Verlag, der diese Nachricht weiterleitet halte ich für seriös, nicht das Vorgehen gegen 5G in England. Auch das sind Ignoranten.
          ►►►►Aber Leute, schließt euch der Petition“5G – Nein“ an, im Interesse aller.
          Wenn einige Hinterwäldler nur ein paar Mbits/s auf der Leitung haben, dann hat die Glasfaser diese noch nicht erreicht. Das dürften aber sehr wenige sein. Srry, dann hat die normale Technik diese noch nicht erreicht. Alle die ich kenne in der Umgebung Süden, haben bis zu 100 Mb/s Download und bis zu 30 Mb/s Upload zur Verfügung. Nur der Betreiber des Netzes kann und muss die Lösung bringen, es sind gesetzliche Vorgaben zu erfüllen.
          Zu Strahlen von WLAN & Co.:
          https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article160308200/Wie-schaedlich-ist-WLAN-Strahlung-fuer-den-Menschen.html
          Wenn das nicht überzeugt, dann stimmt: „Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, kommt der Berg zum Propheten.“

  2. Matthias Grüner

    5G-Netze kann man auch so aufbauen, dass sie Hunderttausende oder gar Millionen Geräte miteinander verbinden. Anwendungsfälle dafür könnten smarte Städte und Industrieanlagen sein, in denen beispielsweise Sensoren und Steuergeräte miteinander vernetzt werden. Alles kann von einer einzigen Person gesteuert werden.

    • Es ist doch schon alles da was man dazu braucht! Ich kann jedes Gerät über 4G steuern, wenn das Netz die Region abdeckt. Aber statt dieses 4 G Netz erst einmal voll auszubauen machen wir jetzt noch so einen Netz-Flickenteppich mehr, der genau an den gleichen Stellen auch wieder Funklöcher haben wird!

  3. Fünf Geeeeeeeeeeeh

    Von Tuten und Blasen, bzw. Funktechnik, keine Ahnung, aber Petitionen machen wie blöd. Die Signalmodulation von 5G ist der von 4G so ähnlich, das ist gehüpft wie gesprungen.

    Proximus führt ein Sub-6GHz-Netzwerk ein, im 3.5GHz-Frequenzband um genau zu sein, so wie’s die BIPT wünscht. Das heißt nicht allzu weit weg vom alten 2.6GHz-Band, dass hier für GSM hier lange genutzt wurde und bisher keiner von gestorben ist, und mitten zwischen den 2.4GHz- und 5GHz-Frequenzbändern, die für das WLan der DSL-Router, die in praktisch jedem Haushalt zu finden sind (inklusive den der Heulsusen im Artikel), genutzt werden.

    mmWave wird in Europa vorerst gar nicht zum Einsatz kommen, da praktisch alle Provider auf dem Zaunpfahl sitzen und sich angucken, was bei den Deployments, die grade in den USA passieren, praktisch bei rauskommt. Weil wenn man einer 28GHz-Antenne den Rücken zugedreht, ist der Empfang weg.

  4. karlh1berens

    Proximus soll zuerst mal dafür sorgen, dass überall 2G bzw. 3G bzw.4G Empfang möglich ist und wenn das denn zuuuuuuuu teuer ist, wenigstens zulassen, dass die Endgeräte bei Abwesenheit des PROXIMUS-Signals auf das BASE- oder ORANGE-Netz zugreifen dürfen. Scheiß Staatsfunk !

  5. Gemein(d)e

    Ich erinnere mich an eine Studie im letzten Jahr unter einem 5G Mast wo die Menschen sich über Haarausfall und Kopfschmerzen beschwert haben ,.. Die Mediziner wundern sich nun was wohl passiert, wenn diese dann angeschaltet werden.

  6. Einstein

    Im Moment ist der Rat von Experten (Virologen und Epidemiologen) doch so gefragt, aber wenn es um 5G geht, schenkt die Politik dann offenbar lieber der Aluhut-Fraktion Gehör, statt sich einfach die aktuelle wissenschaftliche Studienlage anzuschauen: Es gibt keinen Beleg für gesundheitliche Schäden durch 5G! Alles andere, was da so rumgeistert, sind Fakenews!
    Ganz anders verhält es sich hingegen bei Feinstaub, Stickoxiden, etc.: Deren gesundheitlicher Schaden ist wissenschaftlich belegt und die Politik könnte noch viel mehr dagegen unternehmen! Aber Neues zu blockieren ist eben einfacher als Gewohntes zu ändern und gefällt dem Wähler besser. Das trifft inzwischen offenbar auch auf die Politiker aus dem grünen Spektrum zu.

    • Mullejan

      Vielleicht noch keine Belege für gesundheitliche Schäden durch 5G (wie sollten diese auch bisher zustande gekommen sein?), allerdings gibt es inzwischen immerhin zahlreiche wissenschaftliche Belege für gesundheitliche Schäden durch elektro-magnetische Strahlen (je nach Intensität und Frequenz). Einfach mal nachforschen.

      • Bröseler

        Die Modulation von 5G-Signalen ist praktisch die gleiche wie LTE, ausser dass Subcarrier-Abstand ein wenig geringer ist. In Europa werden alle Antennen in ähnlichen Frequenzbereichen wie die bestehenden Funkstandards senden.

        Von daher, keine Belege? Der Konsens ist das nicht-ionisierende Strahlung in den relevanten Frequenzbereichen keinen Effekt hat.

        Es gibt genug Quacksalber mit Doktor-Titel, und die generieren genug Bullshit, damit Verschwörungstheoretiker meinen sich legitim rechtfertigen zu können. Die meisten Links in der Petition sind dubios, voreingenommen und von fraglicher Qualität.

        Wer gegen 5G heult, soll sein Smartphone, jegliche Bluetooth-Geräte, und alles das WLan nutzt, ruhig zum nächsten Recyclingpark bringen. Man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen.

            • karlh1berens

              Das 5G-Netz verlangt wegen der höheren Frequenzen eine MASSIV höhere Mobilmastendichte.
              PROXIMUS macht im Stadtgebiet Eupen eine Showeinlage. Vielleicht wird im Zentrum eine neue Anlage (wahrscheinlich auf einem bestehenden Mast in Betrieb genommen. Schon in der Unterstadt wird man in die Röhre gucken können.

              An die Verantwortlichen der Stadt : Ihr vermietet doch bestimmt auch etliche Flächen für Mobilfunkstationen. Schaut den Konzessionären genau auf die Finger !

              • Bröseler

                Absoluter Blödsinn. Keine Ahnung, wieso der Quatsch weiterhin verbreitet wird.

                Hohe Mastdichte wäre nötig, wenn man ausschliesslich mmWave-Frequenzen (n257 bis n261), heisst 26GHz und aufwärts nutzen würde. Die Frequenzen, die Proximus zugewiesen bekommen hat, liegen bei 5G im sogenannten Sub-6GHz-Bereich, oder in dem Fall auch Midband genannt. Um genau zu sein 3.5GHz (n77 und n78). Dafür kann man existierende Infrastruktur benutzen.

                Bisher hat kein Provider in Europa irgendwelche Pläne mmWave ausserhalb von populären Treffpunkten (a la Grand Place in Brüssel) einzusetzen. Wenn ich mich richtig erinnere, werden die mmWave-Frequenzen sowieso erst 2021 von der BIPT verhökert.

                Desweitern gibt es noch Dynamic Shared Spectrum, bei dem Antennen, die dazu fähig sind, das schon eingesetzte LTE-Spektrum je nach Bedarf in Echtzeit geteilt werden kann, dann würde auch noch 5G auf 800MHz und 1800MHz verfügbar werden (Proximus‘ momentan genutzte LTE-Frequenzen). Ob Proximus dies aktiv nutzt ist im Moment unklar.

    • Einstein

      @Bröseler: Da bin ich mit allem einverstanden!
      @Mullejan: Was ist 5G denn anderes als elektromagnetische Strahlung? Wieso sollte man bisher keine Studien durchführen können? Es gibt zahlreiche Untersuchungen im Labor dazu! Dazu muss man nicht zuerst das Netz aufbauen! Die seriösen darunter können keinen Schaden nachweisen. Die vielen anderen dienen nur der Verunsicherung. Also: Einfach mal nachforschen!
      @HansA: Wenn einem die Ergebnisse der Studien nicht passen, behauptet man dann einfach besonders elektrosensibel zu sein, und die Gesundheitsschäden quasi zu spüren. Das ist aber bloße Einbildung!

      • Mullejan

        @Einstein & Bröseler: Vermutlich hat niemand etwas dagegen, wenn sie sich in ihren eigenen vier Wänden mit was auch immer bestrahlen. Ansonsten sollte jeder Mensch nach Möglichkeit & Umsetzbarkeit selbst entscheiden können, welchen (menschengemachten) Umweltfaktoren er sich aussetzt. Genau so ist es auch zum Rauchverbot an öffentlichen Orten gekommen. Wie lange ging man davon aus, dass Zigarettenrauch unschädlich sei? Auch dazu gab es massig Studien, die dies „untermauerten“. Die Zeit wird es zeigen und meiner Einschätzung nach den skeptischen Stimmen zu 5G entgegen kommen. Wir dürfen gespannt sein.

        • Einstein

          1. Rauchverbote sind das beste Beispiel für das genaue Gegenteil Ihrer Argumentation:
          Es gab schon Jahrzehnte vor den ersten Rauchverboten Studien, die die Schäden belegten, aber die Politik hatte nichts unternommen; denn Raucher sind ja auch Wähler und die Tabakindustrie war zu einflussreich.
          2. Was in Zukunft an neuen Erkenntnissen kommen wird, wissen wir alle nicht. Genau deshalb müssen wir uns ja den aktuellen Erkenntnisstand anwenden, welcher eben keine Schäden nachweisen kann. Sollte sich das ändern, wird man entsprechend reagieren müssen.
          3. Prinzipiell bin ich mit Ihnen einverstanden, dass jeder sich seine „Bestrahlung“ aussuchen soll. Aber leider ist die Realität ja anders: Einer nachgewiesen schädlichen Luftverschmutzung sind wir fast alle ausgesetzt ohne ausreichende Gegenmaßnahmen der Politik. Die Ausnahme wäre ein im Wald lebender Einsiedler.

  7. Guido Scholzen

    von was haben die grünen Nullen überhaupt Ahnung???

    wie schrieb schon Paracelsus vor 500 Jahren:
    „alles ist Gift, nur auf die Dosis kommt es an“
    Diese 5G-Technologie ist auch nicht gefährlicher als andere elektromagnetische Bandbreiten für Mobil-Technik. Aber die Grünlinge bilden seit Jahrzehnten ein, es gäbe ein ‚Mikrowellen-Syndrom‘.
    Die wollen uns schützen? Warum sind die dann nicht aktiv gegen Windrad-Infraschall?

    Windräder schädigen nachweislich die Umgebung durch Infraschall, aber ein ‚Mikrowellen-Syndrom‘ ist was für eingebildete Kranke.

  8. Nicht im Voraus informiert???

    Muss man jetzt jeden Furz den möchtegern Staatsfiguren melden. Total control, DDR oder Kim jong Un, was geht ab bei denen. Betrifft das die nationale Sicherheit?? Bald müssen die noch wissen wie oft wir pinkeln gehen oder was.

  9. Schlaukacker

    Es geht darum, das Proximus die Vorschriften wiederholt nicht einhält. Genauso wenn Sie 6 Monate ein Loch nicht zuschütten. ich bin mir allerdings nicht sicher, Herr Scholzen, dass wenn ich die Null wählen würde, Sie nicht abheben!

  10. Wer eine Grüne Bürgermeister*In wählt bekommt eben kein 5G. Vielleicht verstehen die Eupener jetzt welche Folgen Wahlentscheidungen haben. Ach ja, die anderen Parteien trauen sich natürlich nicht der grünen Ideologie zu widersprechen, die grüne Hegemonie hält allen den Kopf unter Wasser…..

  11. Marc Van Houtte

    Wie mehr Antennen aufgestellt werden um so geringer ist die Sendeleistung der Handys die wir am Ohr haben..
    Ich habe aufgegeben dies den Esos zu erklären aber sie wollen Überall telefonieen können.

  12. karlh1berens

    PROXIMUS interessiert nur die Abdeckung in Ballungsgebieten wo 51 % ihrer Kundschaft rumhängen. Den Rest überlässt sie BASE und ORANGE, welche beLgienweit das am besten ausgebaute Netz haben. Aber umschalten kommt für PROXIMUS nicht in Frage. PROXIMUS gehört boykotiert. Rafft das endlich. Darüber hinaus ist PROXIMUS für den (entfernt) gleichen Service teurer. Ich habe ALLE DREI ausprobiert und weiß wovon ich rede. Ich habe seit 10 Jahren nur noch Internet über GSM. SCHEIß STAATSFUNK !

    • karlh1berens

      Das beste Netz hat BASE. Aber dort weiß die rechte Hand nicht was die linke tut. Bei mir sind mal über die Monate aus 5 € Gutschrift 80 € Miese geworden, welche ich dann bezahlt habe und in den ORANGE-Shop nebenan gegangen bin.

      • Gemein(d)e

        Ich habe einen Datentransfer von annähernd 700GB , da ich Kranke Menschen im Haushalt habe die oft und viel Streams verschiedener Anbieter anschauen und ab dieser Menge und der benötigten Bandbreite ist Proximus am günstigsten .
        Wenn man nur OD kommentiert reichen natürlich auch die Billiganbieter,mit einem 3 GB transfer pro Monat.
        Ich weiß ja nicht wie hier manche die Preise vergleichen, aber man kann nicht die besten Anbieter mit den schlechtesten vergleichen nur anhand der Preise.
        Das ist als wenn man Trabbis und Porsche vergleicht anhand des Preises.

        Zu dem 5G ,wenn das Wachstum so weitergeht wird das Netz es bald nicht mehr schaffen diese Datenmengen zu verarbeiten und wir haben diese Kapazitäten nötig, wenn wir nicht auf einmal Ruckelinternet wollen.
        Nachher meckern alle über das schlechte Internet , ich kann es schon hören,….dabei haben wir jetzt die Chance und werfen sie weg.
        Wie man es macht, ist es verkehrt für die Ostbelgier scheint es mir.
        Klar für G5, alles andere wird Murks und Rückschritt und hängt unsere Firmen ab.

  13. Man sollte Proximus zwingen zuerst , und besonders in strukturschwächeren Gebiete wie der Eifel, ihr ADSL und 4G Angebot aufzubauen.
    Technologisch gesehen sind die Funkzellen von 5G nun mal kleiner wie die Funkzellen von 4G, das bedeutet auf jeden Fall noch ein paar Funkmaste mehr.
    Wenn jetzt aber in der Petition steht das für 5G sogar Bäume gefällt werden müssten dann stelle ich mir Fragen zur Seriösität. Solche Aussagen sind reine Polemik.

      • Das hast du recht. Die anderen Anbieter sollen ebenfalls eine ordentliche Grundversorgung in abgelegenen Gebieten aufbauen. Der größte Bandit in diesen Club ist aber trotzdem noch immer Proximus.

        • Einsamkeit, Stille, weit weg vom Lärm und Stress der Städt leben – aber bitte mit einer top Internet- und Mobilfunkverbindung! Das Leben ist kein Wunschkonzert und jeder Netzbetreiber muss wirtschaftlich agieren und kann nicht jedes Eifeldorf wie die Stadt Eupen versorgen….

      • karlh1berens

        In Galhausen gibt’s BASE und ORANGE aber kein PROXIMUS. Aber trotzdem verbietet PROXIMUS senen Kunden, hier auf das BASE- bzw. ORANGE-Signal umzuschalten. Das ist der wirkliche Skandal. Welcher föderale Minister ist hier eigentlich zuständig ? Ist genau so ’ne Nullnummer wie de Block oder Wilmès !

  14. Frechdachs

    Da ist es wieder, die Polemikmache. Erst möchte Dax sich wiedeholt mit feinster Rhetorik und feinstem Physikwissen in den Vordergrund bringen, um gleich darauf den Kontext zu vermischen. Im Gegensatz zum Gegenpol weiß die Grüne Bürgermeisterin offensichtlich, das Gesetzte, die im Übrigen keine Grünen geschrieben haben, durch Proximus wiederholt nicht eingehalten werden. Und dann gibt es noch die Petition besorgter Bürger. So hält der Dax den physikalischen Gegenpol unter Verschluss, es ist ja das gleiche Thema. Schmeißt die Bürgermeisterin und Petition in einen Topf und hat wieder einen perfiden Grund für sein ekelhaftes Grünenbashing. Faktenschafferei eines Dax, für den die Coronakrise ein unerträgliches Übel sein muss. Nicht wegen der Grippe. Sondern wegen der Mitmenschlichkeit und Fürsorge von Gutmenschen, die schonungslos um sich greift. Solidarität ist für Dax ein Schimpfwort. Eine Bürgermeisterin die Ihren Job macht, da kommt der Dax einfach nicht mit klar.

    • Natürlich macht die Bürgermeister*In nur ihren (Öko)Job, das kann man ihr ja gar nicht vorwerfen. Das Schweigen der anderen Parteien ist das Problem welches unsere Gesellschaft geradewegs in Öko-Diktatur führt. Ich sehe keinen anderen Politiker der stolz ist dass Eupen an diesem Pilotprojekt teilnimmt und dadurch seine Bürger früher als andere die 5G Technologie nutzen können.

  15. GSM Raeren

    Vor Jahren, als das Mobilfunknetz ausgebaut wurde, wurde demonstriert.
    Die die damals in den ersten Reihen standen haben jetzt die besten Handys.
    Und nun, 5G und es geht wieder los.
    Aber wohl motzen wenn der Empfang schlecht. lächerlich,
    hätte man damals auf die gehört die dagegen waren hätten wir bei uns immer noch keinen vernünftigen Empfang!

    5G, alles andere ist Rückschritt

    • Im Januar diesen Jahres veröffentlichten Schwedische und Finnische Onkologen diesen Artikel:

      https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7016513/
      Zitat: „Über 230 Wissenschaftler aus >40 Ländern [jetzt 252 Wissenschaftler aus 43 Nationen] (37) haben ihre „ernsthaften Bedenken“ hinsichtlich der allgegenwärtigen und zunehmenden Exposition gegenüber EMF, die durch elektrische und drahtlose Geräte bereits vor der zusätzlichen 5G-Einführung erzeugt werden, geäußert. Sie beziehen sich auf die Tatsache, dass „zahlreiche neuere wissenschaftliche Veröffentlichungen gezeigt haben, dass EMF auf lebende Organismen wirken, in einer Intensität die weit unter den meisten internationalen und nationalen Richtlinien liegt“. Zu den Auswirkungen gehören ein erhöhtes Krebsrisiko, zellulärer Stress, die Zunahme schädlicher freier Radikale, genetische Schäden, strukturelle und funktionelle Veränderungen des Reproduktionssystems, Lern- und Gedächtnisdefizite, neurologische Störungen und negative Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden des Menschen. Die Schäden gehen weit über die menschliche Rasse hinaus, da es immer mehr Beweise für schädliche Auswirkungen (38) sowohl auf Pflanzen (39) als auch auf Tiere (40) gibt“.
      „Zusammenfassend zeigt dieser Artikel, dass die EU einer 13-köpfigen, nichtstaatlichen privaten Gruppe, der ICNIRP, das Mandat erteilt hat, über die Richtlinien für HF-Strahlung zu entscheiden. Die ICNIRP, wie auch SCENIHR, nutzen nachweislich nicht die fundierte Bewertung der Wissenschaft über die schädlichen Auswirkungen von HF-Strahlung, die in der oben diskutierten Forschung dokumentiert ist (9,10,21-24,54,55). Diese beiden kleinen Organisationen erstellen Berichte, die die Existenz von wissenschaftlich publizierten Berichten über die damit verbundenen Risiken zu bestreiten scheinen. Es sollte vielleicht hinterfragt werden, ob dies in den Bereich des Schutzes der menschlichen Gesundheit und der Umwelt durch die EU fällt und ob die Sicherheit der EU-Bürger und der Umwelt geschützt werden kann, wenn man die gesundheitlichen Risiken nicht vollständig versteht.“

      Noch Fragen?

  16. karlh1berens

    Wenn hier jemand 800 GB /Monat Downloadvolumen über GSM für seine geistige Verfasstheit (Stichwort : Streaming) auf Kosten meiner Gesundheit braucht, gehört der mindestens in einen Faradayischen Käfig, wenn nicht gleich in die Klappse gesperrt.

  17. Ich bin nicht immer eins mit Ecolo aber……….
    Hervorzuheben ist unter anderem diesen Satz aus dem Link, wenn man bedenkt das kurz vor Ausbruch in Wuhan das 5G Netz dort in Betrieb kam.

    Häufige EHS-Symptome sind Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Depressionen, Energiemangel, Müdigkeit und grippeähnliche Symptome

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27454111

    Dies ist ein Bericht aus 2016

    • Eiflerin

      Alibaba, es ist nicht nur in Wohan wo 5G zuvor aktiviert wurde, sondern auch in Bergamo (Italien). Dies hatte ich auf einem anderen Forum geschrieben, aber es wurde nicht veröffentlicht. Das sind dann die Nachrichten, die man nicht hören bzw. lesen darf. Die Menschen sollen für dumm gehalten werden, warum weigert man sich denn 5G in Brüssel zu aktivieren, wahrscheinlich da das EU Parlament und noch andere Mächte dort ihre Stellen haben.

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern