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CSP-Provinzialrätin Nicole De Palmenaer in Angela Merkels Wahlkampfteam

Das Wahlkampfteam der CDU, dem auch Nicole De Palmenaer mehrere Wochen angehörte. Wenn die Frau 4.v.links nicht Angela Merkel ist, was in der Pressemitteilung der CSP nicht näher präzisiert wird, dann sieht sie der Kanzlerin zumindest verblüffend ähnlich.

Nicole De Palmenaer, Mitglied des CSP-Parteivorstands und Provinzialrätin, unterstützte im Wahlkampf als Mitglied des Wahlkampfteams von Kanzlerin Angela Merkel die CDU. Das Team in Berlin stand unter der Leitung von CDU-Generalsekretär Peter Tauber.

„Es ist sehr interessant zu sehen, wie ein Bundestagswahlkampf abläuft und wie kreativ dieser sein kann“, so De Palmenaer.

Durch den mehrwöchigen Besuch der Eupenerin im Konrad-Adenauer-Haus habe man auch die freundschaftlichen Beziehungen, die CSP und CDU im Verbund der europäischen Volksparteien pflegen, ausbauen können, betonte die CSP in einer Pressemitteilung.

Nicole De Palmenaer im Gespräch mit CDU-Generalsekretär Peter Tauber.

„Dass sich die Christdemokraten untereinander verstehen, ist auf europäischer Ebene nicht zu übersehen: In der Europäischen Volkspartei haben wir uns zu einer Parteienfamilie zusammengetan. Auch im EU-Parlament bilden wir eine einheitliche Fraktion, die gemeinsame Positionen nach vorne bringt. Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg – das ist seit jeher ein Grundbestandteil christdemokratischer DNA. Denn wir wissen, dass man isoliert und alleine keine großen Probleme bewältigen kann“, erklärt De Palmenaer zum Hintergrund ihres Engagements in der CDU-Zentrale in Berlin.

„Christdemokrat sein bedeutet, sich gegenseitig zu unterstützen, im Schulterschluss gegen die anlaufende Welle von Rechts- und Linksextremismus anzugehen, sich gemeinsam für Sicherheit, Wohlstand und Freiheit auf unserem Kontinent und in der Welt einzusetzen, offen zu sein für den anderen, für Meinungen und gemeinsam an einem starken und sicheren Europa zu arbeiten“, so De Palmenaer weiter.

Im Gespräch mit CDU-Generalsekretär Tauber erläuterte sie, dass Deutschland für die DG und auch für Belgien insgesamt ein wichtiger Partner ist: „Bei uns in der DG wird Europa gelebt. Jeder von uns überschreitet fast täglich die Grenze nach Deutschland, sei es zum Arbeiten, Einkaufen oder für den Arztbesuch. Zudem ist Deutschland der erste Abnehmer der belgischen Exportprodukte.“

Auch Tauber bekräftigte, dass die Freundschaft mit den ostbelgischen Christlich-Sozialen für die CDU bereichernd sei: „Die CSP zeigt uns, wie man in einer komplexen institutionellen Lage wichtige Entscheidungen im Sinne der Bürger trifft.“

Zum Thema siehe auch die Online-Umfrage von „Ostbelgien Direkt“ zur Frage: „Wer regiert mit wem nach der Bundestagswahl?“:

  1. Hab ich hier nen offensichtlichen Witz verpasst, oder ist der Text am Titelbild ernst gemeint? Falls letzteres, wäre Mal ne Idee sich die Füße der „Frau Merkel“ etwas genauer anzuschauen.

  2. „Es ist sehr interessant zu sehen, wie ein Bundestagswahlkampf abläuft und wie kreativ dieser sein kann“, so De Palmenaer.

    Wo hat die Frau denn „kreativ“ im langweiligsten Wahlkampf aller Zeiten gesehen?

    • Réalité

      Na, lieber Edi! Lassen Sie der jungen Frau doch auch Ihre Meinung!?_? Sie haben eben Ihre „ANTI CSP GEDANKEN“, diese junge Frau genau das Gegenteil! Daher: man muss och jönne könne…..
      Sie sind ja auch nicht alleine auf der Welt?_
      Oder etwa doch?_
      Jedenfalls sieht sie mal einen „etwas anderen Wahlkampf“, wie den „Stumpfblassen“ hier im Mikrostaate DG……
      Denken Sie mal was nach, bevor Sie solches Gelabber loslassen!?_

      • @ Réalité

        Eigentlich habe ich nur gefragt wo Frau de-Palmenaer im deutschen Wahlkampf kreativität gesehen haben will. Was in diesem Wahlkampf anders ist als hier erschliesst sich mir auch nicht. Vielleicht sollte ich da genauer hinsehen, meiner Meinung nach ist das eine der traurigsten und langweilisgsten Wahlkampagnen seit ich wahlberechtigt bin.
        Das sie und die ganze CSP es aufregend findet vor einer Pappmerkel einen Affenzirkus aufzuführen spricht für sich aber kreativ ist das nicht.

        • Diese Leute stehen für reinen Opportunismus. Jeder hier kennt meine Meinung zum Islam und weiß, dass die nicht sehr freundlich ist.
          Ich hätte aber lieber einen „Moslem“ zum Nachbarn, denn der ist vielleicht gar kein Moslem, als solche Opportunisten, die garantiert nicht zu ertragen, geschweige denn zu gebrauchen sind.

        • Peter Tauber bezeichnete eine Parteigenossin, die ihm nicht in den Kram passte und die er wegmobben wollte, als „Kaninchen“.
          Das ist NS-Jargon. Wer es nicht weiß, bitte googlen.

  3. „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben!“

    So wirbt die CDU, wahrlich ein Gipfel an Kreativität und Originalität.
    Jede Partei, allen voran die AfD, könnte diesen Satz unterschreiben.

    Zur Entschuldigung: Auch die anderen Parteien sind nicht besser:
    http://cicero.de/innenpolitik/wahlplakate-im-check-einmal-nett-laecheln-bitte

    Wahrscheinlich will die ostbelgische CSP durch diese Abgesandte vor Ort lernen, wie man einen einlullenden Wahlkampf organisiert?

  4. Jannis Mattar

    „Christdemokrat bedeutet, sich (…) für Wohlstand (…) einzusetzen.“

    Ja gut, außer man ist Rentner und hat sein Leben lang im Niedriglohnsektor arbeiten müssen. Dann reichen auch mal 650€ im Monat.

  5. ohje ohje

    „Wenn die Frau 4.v.links nicht Angela Merkel ist, was in der Pressemitteilung der CSP nicht näher präzisiert wird, dann sieht sie der Kanzlerin zumindest verblüffend ähnlich.“

    -> Kleiner Tip: Mal die Schuhe anschauen !

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