Allgemein

In Brüssel oder auch in Berlin ist es bis 2050 so warm wie in Australien, in Köln wie in San Marino, in London wie in Barcelona und in Madrid wie in Marrakesch

Foto: Shutterstock

In etwa 30 Jahren könnten in Brüssel und Berlin Temperaturen herrschen wie im australischen Canberra. Auch in anderen Städten in West- und Mitteleuropa werde das Thermometer bis 2050 stark nach oben klettern, berechnete ein Forscherteam um Jean-François Bastin von der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich.

Auf deren Studie beruft sich auch die flämische Tageszeitung „De Morgen“, die schreibt, dass die maximale Temperatur des wärmsten Monats in Brüssel im Jahr 2050 wahrscheinlich um 5,2 Grad steigen werde – auf Werte wie in Canberra.

Um die Auswirkungen des weltweiten Klimawandels zu verdeutlichen, verglichen die Forscher der ETH die Vorhersagen für 520 Städte weltweit mit aktuellen Temperaturen auf anderen Teilen der Erde. Für 77 Prozent der Städte ergebe sich demnach ein drastischer Unterschied zu heute, schreiben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „PLOS ONE“.

23.06.2019, Rheinland-Pfalz, Mainz: Ein Mann sitzt bei 30 Grad Celsius am Rheinufer mit Blick auf den Mainzer Dom und schützt sich mit einem Hut am Rheinufer gegen die starke Sonne. Foto: Andreas Arnold/dpa

Das Klima in Berlin wird sich an das von Australiens Hauptstadt annähern. Eine Stadt wie Köln erwärmt sich bis zum Jahr 2050 auf ein Level, das mit dem des Kleinstaats San Marino vergleichbar sei, der in Mittelitalien liegt.

Auch für andere europäische Städte trafen die Forscher Vorhersagen: In etwa dreißig Jahren werde das Klima von Stockholm dem von Budapest heute ähneln. In London würden die Temperaturen so hoch klettern wie derzeit in Barcelona, in Madrid so hoch wie heute in Marrakesch in Marokko.

22 Prozent der Städte würden außerdem Klimabedingungen erleben, wie sie zurzeit in keiner Großstadt existieren. Die Forscher hatten das Klimaszenario RCP4,5 genutzt, das von einer vergleichsweise moderaten Klimaentwicklung ausgeht. (dpa)

118 Antworten auf “In Brüssel oder auch in Berlin ist es bis 2050 so warm wie in Australien, in Köln wie in San Marino, in London wie in Barcelona und in Madrid wie in Marrakesch”

  1. Pensionierter Bauer

    …und im Jahre 1978 hat der Querschnitt Moderator, Hoimar von Ditfurth, Vater der ehem. Grünen Emanze Jutta Ditfurth, behauptet, dass das Meer in rund fünfzig Jahren bei Dortmund stehen wird. Bis heute ist nicht einmal die Norddeutsche Tiefebene überflutet.
    Soviel zu den Vorhersagen der geistesgestörten Klimapriester.

    • Bei allem Respekt, aber ich kann mir nun wirklich nicht vorstellen, dass Du ausreichendes Wissen über die Genauigkeit von Klimamodellen besitzt, denn diese haben sich als überraschend zutreffend erwiesen. Es ist ein Mythos, dass sie ständig falschliegen.
      Ressourcentheorien wiederum beziehen elementare Faktoren dagegen nicht ein und deswegen sind ihre ständigen Verschiebungen des Endes von diesem und jenem tatsächlich amüsant, ja.

      Wie gut Klimamodelle eigentlich sind, kann man hier nachlesen:
      https://www.ipcc.ch/report/ar5/wg1/evaluation-of-climate-models/

      • Pensionierter Bauer

        @Bazinga, ich gehe mal davon aus, dass Sie noch sehr jung sind und vor lauter Theorien, an denen Sie ganz offensichtlich glauben, vollkommen verblendet sind.
        Wenn ich so die Masse von Links sehe, die Sie hier im Laufe der Diskussion gepostet haben, dann erinnert mir das an die vielen, mir nie zur Überzeugung gebrachten Gottesbeweise, die unser Ortspriester und andere Gläubige mir als Zweifler immer entgegen schmetterten.
        Sie mögen zwar deutlich mehr einseitige Studien lesen als ich, aber ich kann meine Lebenserfahrung mit Klima und Wetter dagegenstellen.
        Als Lebenserfahrener Mensch, rate ich Ihnen auch den Ihnen, ganz offensichtlich total verblendenden Klimahype, mal sehr kritisch zu hinterfragen.

    • Übrigens: in wie von ihnen genannten Überflutungsszenarien wird technischer Fortschritt ebenfalls nie mit einberechnet. Generell sind die Lösungen oder Eindämmungen einiger Probleme des Klimawandels im Ingenieurwesen zu suchen. Sauberes Wasser z.B. ist ja keine Frage des Regengottes.

  2. Naja, die Quintessenzen aus dieser Studie sind jetzt ja auch nicht furchtbar neu.
    In den Großstädten verschiebt sich das Klima zum subtropischen Klima hin, was enorme Änderungen des Niederschlagsmusters, eine Abnahme der Temperaturdifferenz zw. Winter und Sommer, sowie zw. Tag und Nacht zur Folge haben würde. Letzteren Effekt durfte man in europäischen Großstädten während der vergangenen Hitzewelle ja schon etwas beschnuppern.
    Außerdem werden Starkregenfälle und gleichzeitig auch Trockenperioden wahrscheinlicher.

    Falls sich jemand für die Studie interessiert, hier der Link:
    https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0217592

  3. Guido Scholzen

    im mittelalter waren mediterrane temperaturen in deutschen landen nichts seltenes.
    sowas nennt man das mittelalterliche warmzeit (-periode) oder mittelalterliches Klimaoptimum.
    aber die greta-schulgemeinschaft lernt sowas nicht mehr. klimademos sind wichtiger.
    und übrigens: in städten gibt es lokale erwärmungen deshalb, weil es eben städte sind. städte sind wärmer als ihre umgebung, weil sich wärme darin stauen kann. (wärmeinseleffekt)

    und noch was: wenn es wirlich durch natürliche klimaschwankung so warm in berlin oder brüssel wird wie in canberra-australien (zumindest im sommer nicht ganzjährig wie in australien!), ist das etwa nicht zu ertragen? die menschen in canberra leben ja dort seit jahrzehnten in ihrer hauptstadt und rufen auch keinen klimanotstand aus wie deutschen grün-dämel, die über den ‚klima-sommer 2018‘ (so haben die den wirklich genannt) predigen wie die zeugen jehovas über den tag armageddon, aber nicht darüber reden wollen, dass der mai-2019 einer der kältesten maimonate der vergangenen jahrzehnte war.

  4. Die „Greta-Schulgemeinschaft“ lernt sowas nicht mehr, da vermeintliche Phänomene wie die mittelalterliche Warmperiode oder auch die kleine Eiszeit vielleicht Anfang des Jahrtausends diskutiert wurden. Heute ist man sich einig, dass es zu diesen Zeitpunkten zwar regional unterschiedliche Auswirkungen, aber weder eine einheitliche Warm- noch eine einheitliche Kaltphase gab. Diese Märchen sind so langsam wirklich veraltet, das alles ist mittlerweile mit entsprechenden Modellen nachzuvollziehen.
    Irgendwie will auch nicht so richtig ersichtlich werden, wie „unselten“ der derzeitige Erwärmungstrend ist (http://railsback.org/FQS/FQS22katoFutureTemps03.jpg), aber egal.

    Deinen zweiten Absatz darfst Du in einigen Jahren dann gerne nochmal bspw. den Landwirten vortragen und herausfinden, wie supi die sowas eigentlich finden.
    Außerdem gibt es den Erwärmungstrend ja nicht nur hier. In der im Artikel zusammengefassten Studie sieht man auf ein Neues, dass Städte im tropischen Bereich klimatisch ebenso deutlich weiter in den subtropischen Bereich verschoben werden (graphisch gesprochen).

    • „Dax bitte zur Garderobe, Sie haben hier etwas vergessen!“.
      Im Ernst, Du ziehst Dir da schon ganz üblen verschwörungstheoretischen Mist rein. Da werden gut 200 Jahre Wissenschaft mal eben so aus dem Fenster geschmissen.

      1. Wood beobachtete den Glashauseffekt, der sich vom Treibhauseffekt ziemlich bedeutend unterscheidet, da Klimagase einen Teil der Wärmestrahlung der Erdoberfläche wieder zurückwerfen und eine Aufheizung nicht wie beim GHE durch die Verhinderung der Konvektionen warmer Luft zu Stande kommt. Es ist Schwachsinn, den THE in einer Box nachweisen zu wollen, das kann man nicht.

      2. Gegenstrahlung: der zweite Hauptsatz der Thermodynamik macht nur über den netto-Transfer eine Aussage. Das witzigste ist, dass ja selbst viele Skeptiker ganz genau wissen, dass diese Argumentation gegen die Gegenstrahlung physikalischer Unsinn ist. Natürlich existiert sie, sie kann sogar gemessen werden, z.B. mit diesem Gerät: https://de.wikipedia.org/wiki/Pyrgeometer
      Und was wird hier (https://www.researchgate.net/figure/Annual-cycles-of-model-calculated-and-observed-downward-longwave-radiation-at-some-of-the_fig8_249611840) eigentlich gemessen, wenn nicht die back radiation, die angeblich dem zweiten Hauptsatz widersprechen soll?
      Die Gegenstrahlung geht von kalt nach warm, die Summe der Wärmeflüsse geht aber von warm nach kalt, weswegen der zweite HS eben sehr wohl eingehalten ist.

      Der Rest ist so ziemlich das Standardgeschwurbel, was aus dieser Bubble so kommt, da fehlt einem langsam echt die Lust, sich mit dem Gedöns nochmal auseinanderzusetzen.
      Von wem stammt dieses Werk eigentlich? Oliver Janich? Derjenige hat auf jeden Fall eine anständige Physikausbildung nötig – genauso wie alle, die diesem Mist Glauben schenken.

      • Wiki und das Pyrgeometer. Mehr haben Sie nicht drauf?
        Selbstverständlich könnte man theoretisch (messtechnisch) eine CO2-Strahlung auf der Erdoberfläche messen, denn CO2 hat ein charakteristisches schmales Emissionsband bei 15µm. Leider ist das aber (in 2m Höhe) auf der Erdoberfläche NICHT vorhanden, womit messtechnisch der CO2 Treibhauseffekt schon widerlegt ist. Was man hier misst, und was scheinheilig als Beweis der „Gegenstrahlung“ präsentiert wird, ist nichts anderes als die Wärmestrahlung der Erde in 2m Höhe, ein diffuses „Wärmerauschen“ ohne CO2-Bande lediglich eine leichte Sauerstofflinie.
        Das Gerät heißt Pyrgeometer.

        Noch einmal, eine Wärme-Gegenstrahlung von Treibhausgasen mit Infraroscanner (wie sie umgekehrt auf Satelliten erfolgreich eingesetzt werden) ist auf der Erdoberfläche mit solchen Scannern NICHT nachweisbar.
        Dies ist für die theoretische Physik auch leicht vorauszusagen, denn bei der Gasdichte in Höhe der Erdoberfläche wird die Innere Wärme Q eines Gases zur molekularkinetischen Bewegung der Gasmoleküle AUFGEBRAUCHT.

        Die CO2 Gegen-Strahlung auf der Erdobefläche ist also NICHT messbar !!!

        • Ernsthaft? Du kopierst einfach mal random einen Kommentar unter einem Spiegel-Artikel aus 2013 eins zu eins hier rein? Und – oh Wunder – kein Wort mehr zum zweiten HS der Thermodynamik. Blöd aber auch, dass der Verfasser dazu in dem Kommentar nichts geschrieben hat.

          Ich spare mir mal die Mühe und verlinke in die Kommentarspalten, wo jeder nochmal über mehrere Seiten hinweg nachlesen kann, warum Dein Geschriebenes (sofern es überhaupt von dir ist) einen großen Haufen auf die Wissenschaft und explizit auf die Physik macht: https://www.spiegel.de/forum/blog/verschwoerungstheorien-faktenleugner-bewegt-thread-86673-108.html#postbit_12402847

          Ich kann jedem, der sich über solche komplexen Themen eine Meinung bilden will, nur anraten sich zumindest mit den physikalischen Grundlagen auseinanderzusetzen. Und wenn man nachgewiesene Effekte wie den THE für Humbug hält, kann man ihn immer noch gerne widerlegen. Dafür dürfte es dann auch ziemlich sicher einen Nobelpreis geben, es lohnt sich also.

          • Der SPON Kommentar war auch von mir; ir² das war ich. In SPON schreibe ich aber nicht mehr, der Zensor mag meine Beiträge nicht. Und dass du dir „die Mühe sparst“ liegt nur daran dass du keine Ahnung vom Thema hast. Macht aber nichts, sicher die Schule geschwänzt….

  5. Bazinga, haben Sie denn bei der letzten Diskussion noch nicht verstanden….
    Klimawandel gab es immer und wird es immer geben.
    Verschiedene Prof. die den IPCC verlassen geben zu das die Modelle (noch) nicht wirklich brauchbar sind und verschiedene Modelle absolut verschiedene Resultate bringen, was normal ist aber keines kann die Vergangenheit halbwegs Vernünftig abbilden und die Vorhersagen von z.B. Anfang der 2000er sind alle revidiert worden. Aktuell kommt man mit der Aussage verschiedene Parameter wären zu sensible gewesen und der Mensch könnte zusätzliche „500TGigaT CO2 produzieren“ bin bei der Zahl nicht sicher
    Keiner von denen kann den Hiatus plausibel erklären
    Rahmsdorf(PIK) warnte zuletzt im TV „Wir laufen Gefahr die Kontrolle über das Klima zu verlieren“. Also mM nach sollte der langsam einen Arzt aufsuchen. Der glaubt doch die Kontrolle übers Klima gehabt zu haben, wobei der Mensch das Klima nicht einmal verstanden hat..
    Levermans blamiert sich im TV und ist nicht Imstande nur halbwegs brauchbar und glaubhaft zu argumentieren

    Und wenn man sich die Politik in Brüssel ansieht, da glaubt doch auch niemand daran, oder haben die Politiker keine Kinder (z.B. Kerosinsteuer, Mercusor, Ceta, Plastik…)
    Mensch und Politk wären gut beraten bei konsequentem Umweltschutz anzufangen,….

      • Klimamodelle sind Unsinn. Man programmiert die Klimawirksamkeit von CO2 ein und präsentiert das Ergebnis als „Beweis“ für den CO2 Klimawandel. Das ist das bekannte „Shit in = Shit out“ Verfahren – was aber Faszination von „Computermodellen“ bei der Masse der Menschen keinen Abbruch tut. Früher las der Pastor aus der Bibel, heute liest die PIK Auguren aus dem Computer….

        • Na dann müssen die Forscher bei Exxon aber ziemlich guten Shit einprogrammiert haben, denn der Output-Shit war irgendwie so gar nicht scheiße.

          Die ganze Physik besteht aus Modellen; sie sind im Grunde alles, was die Physik hat. Das Testen der Klimamodelle mit Hindcasts funktioniert unabhängig des Trends im Integrationszeitraum ja schon ziemlich gut.

          • „Ziemlich gut“?? Be einer Spannbreite der IPCC Modelle von + 0.8°C bis +4.5°C von „ziemlich gut“ zu sprechen ist reine Propaganda. Die Modelle sind alle für die Tonne, die, die sie erstellen wissen das, nehmen aber gerne das Geld dafür….

            • Wenn sie wirklich „alle für die Tonne“ sind, weshalb haben sich die Vorhersagen dann als überraschend zutreffend erwiesen?
              Ich glaube nicht, dass Du Dir vorstellen kannst, wie komplex selbst EBMs werden können.

                • Warum möchtest Du betrügen, Dax?
                  Die rote Linie stammt aus Klimamodellen, es handelt sich um genauer zu sein um die Bodentemperaturen (RCP8.5 Modelle), wenn der Ausstoß von CO2 stetig weiter ansteigt. Es ist mit anderen Worten nichts anderes als das worst-case-Szenario.

                  Und was sind die Temperaturen? Es sind nicht die Temperaturen am Boden, sondern….aus der mittleren Troposphäre.

                  Und dann wundert man sich, dass über einen gelacht wird.
                  Das, mein Lieber, ist ganz schlechter Stil. Einfach nur dreist und unehrlich.

                  • Die rote Linie ist der Mittelwert aus 102 Klimamodellen. Dummerweise liegt die Messkurve weit ausserhalb des 95% Konfidenzintervalls. Damit sind die Modelle für die Tonne. Du verstehst doch gar nicht worüber du da schreibst. Keine MINT Kompetenz aber tröste dich, damit gehörst du zur politisch relevanten Mehrheit in Politik und Medien. Avanti Diletanti, wir schaffen das….

                    • Nein, Du lügst.
                      Die rote Linie umfasst Boden- und Meerestemperaturen, die Beobachtungen aus der mittleren Troposphäre tun das natürlich nicht. Hier werden allen Ernstes Modelle miteinander verglichen, die viele unterschiedliche Systeme und Ebenen der Atmosphäre umfassen.

                      Es kann sich auch jeder denken, weshalb man sich ausgerechnet die mittlere Troposphäre ausgesucht hat: weil sich die obere schon lange abkühlt (hmm…womit das wohl zu tun hat..?), während die untere sich erwärmt.

                      Entweder Du bist Dir selbst gar nicht bewusst, welchen Müll du da in die Welt verbreitest, oder Du möchtest bewusst täuschen und betrügen.
                      Völlig egal, was zutreffend ist: bei solchen albernen, absurd unwissenschaftlichen Argumentationen darf man sich dann auch nicht mehr wundern, wenn die jüngeren Semester eher denen glauben, die sich den ganzen Tag damit beschäftigen.
                      Und das ist auch verdammt gut so.

  6. Marcel scholzen Eimerscheid

    Wenn co2 angeblich so schlecht ist, sollte Herstellung, Verkauf und Verbrauch verboten werden. Waere glaubwuerdiger als Steuern darauf erleben. Genau wie mit harten Drogen. Geht nur darum, die Staatskassen zu fuellen.

  7. Oh Mann, das sage nicht ich sondern die die mit daran gearbeitet haben. Aber kein Problem, glauben Sie ruhig an den Käse.
    Wie gesagt es gäbe Tausende Probleme u alle laufen diesem unbewiesenen Hype hinterher

    • Dann haben Deine Quellen vermutlich nicht bei Exxon geforscht.
      https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/exxon-sagte-co2-gehalt-der-atmosphaere-fuer-2019-genau-voraus-a-1267915.html

      „Unbewiesener Hype“ zeugt wieder nur so von Ignoranz. Tu Dir bitte selbst einen Gefallen und stöbere in diesem 1.500 Seiten langen Dokument rum. Du kannst Dir ja erstmal die Kapitel aussuchen, die Dir besonders absurd vorkommen.
      https://www.ipcc.ch/report/ar5/wg1/

        • Wenn die Emissionen so gesenkt werden würden, dass der CO2-Partialdruck nicht weiter ansteigt, würde die Temperatur dennoch erst einmal bis 1.5 mehr ansteigen, da die globale bodennahe Durchschnittstemperatur noch ziemlich weit von der Gleichgewichtstemperatur entfernt ist, die bei 410ppm herrscht.
          Ohne weitere Emissionen würde der CO2-Partialdruck die 280ppm vor der Industrialisierung in hunderttausenden Jahren erreichen. In 200 Jahren würde er sich immerhin irgendwo bei 320ppm einpendeln.
          Würde man der Atmosphäre das zusätzliche (durch menschliche Aktivität eingebrachte) CO2 entziehen, dann gäbe es tatsächlich keinen Erwärmungstrend (https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/upload/Strahlungsantrieb.jpg).
          An dem Ausmaß und der Schnelligkeit des derzeitigen Erwärmungstrends ist wenig bis gar nichts mehr „natürlich“.

          • Guido Scholzen

            herzlichen glückwunsch!
            in der lotterie ‚pseudo-wissenschaft‘ haben sie permanent 6 richtige.

            in der letzten warmzeit zwischen 2 eiszeiten vor ca. 120.000 Jahren (eem-warmzeit) war es in europa so heiss, dass es in unseren breiten löwen, flusspferde und antilopen gab. es war so warm (nein heiss) wie in afrikas breiten. und die pole und grönland sind nicht weggeschmolzen.
            dass mit dem co2 ist ein mârchen!
            und die behauptung, das die welt untergeht mit mehr temperatur (wenn das 1.märchen denn stimmen würde) ist ein zweites märchen.

            noch ne frage: fahren sie noch immer einen verbrenner oder schon elektro-auto?
            die meisten klimaschützer, die ich kenne, machen überhaupt keinen klimaschutz, also warum sollte ich das denn machen?

            • Ja, nach u.a. Masson-Delmotte et al. (2013) entsprach die damalige globale Durchschnittstemperatur in etwa der heutigen. Und jetzt?
              Ich wiederhole mich, aber was zur Hölle soll uns das bringen, Änderungen auf Biegen und Brechen auf eine geologische Zeitskala einordnen zu wollen, wenn die aktuellen Änderungen in deutlich(!) kürzerer Zeit ablaufen (ca. 11.000 vs. ca. 200 Jahre)?

              Die physikalischen Grundlagen des Treibhauseffekts sind bestens bekannt und der derzeitige Erwärmungstrend kann eben nicht mit natürlichen klimabeeinflussenden Faktoren erklärt werden. 200 Jahre Wissenschaft und dann setzt sich Guido S. am Samstagabend vor seinen PC und meint ganz genau zu wissen, dass das alles nur Märchen sind und er es natürlich besser weiß als weit über 90% der Wissenschaftler.
              Ganz ehrlich, für diese Ignoranz gehörst Du eigentlich schon wieder gefeiert. Das ist hier manchmal ein wahres Bottom-up-Processing-Bingo.

              Ich habe es hier schon einmal etwas ausführlicher aufgeschrieben, aber es ist in meinen Augen nur rational, in dieser Sache Egoist zu sein, da persönliche Verzichte/Einbußen erstmal ohnehin nur symbolisch – quasi moderner Ablasshandel – sind. Dem Klimawandel ist es ziemlich egal, ob Du Diesel, Benziner oder Fahrrad fährst. Man verrennt sich moralisch in dieser symbolischen Schuld auch sehr schnell, da ein großer Teil bspw. aus der Zementproduktion stammt, d.h. dann dürfte man auch nicht mehr in Häusern leben oder gar Straßen nutzen.
              Es ist ein Mythos unserer Zeit, dass man als Individuum mit deinem Handeln Verflechtungen dieses Lebens aushebeln oder so schwächen kann, dass die daraus resultierenden persönlichen Einbußen rational sind. Es ist ein globalpolitisches Problem und nur so wird sich auch etwas bewirken lassen.

              • Die „physikalische Grundlagen“ des Treibhauseffektes sind physikalischer Nonsens. Es gibt keine physikalisch plausible Begründung für eine Klimaerwärmung durch ir-anregbare Spurengase. Sie Können gar nichts erklären nur Sprüche „von 200 Jahre Wissenschaft“ und dann kommt nichts mehr.

                • Deinen Diskussionsstil kann man wirklich unter dem Teppich suchen. Du behauptest ständig irgendwelche Dinge, ohne diese auch nur annähernd mit Quellen zu untermauern.

                  Du kannst es auch noch 100.000 Male in die Tasten hauen, der THE und die dahintersteckende Strahlungsphysik sind zweifelsohne gesichert (https://history.aip.org/history/climate/co2.htm)(https://www.nature.com/articles/nature14240).

                  Was muss das eigentlich für ein utopischer Dunning-Kruger-Effekt sein, wenn man ernsthaft der Meinung ist, man habe im Gegensatz zu formal ausgebildeten Wissenschaftlern die Expertise und meint, alles widerlegen zu können?
                  Dann mach es doch. Widerlege den THE, publiziere es und Du wirst verdammt berühmt werden.

                  Du bist ernsthaft davon überzeugt, der THE würde gegen den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik sprechen (wofür Dich selbst einige Skeptiker auslachen würden) und erdreistest Dir dann allen Ernstes auch noch, so erhaben mit Deinem Unwissen stolzieren zu gehen. Das, was hier von Dir betrieben wird, ist – mit Verlaub – nichts weiter als Volksverdummung.

                  • Die Strahlungsphysik spielt bei den Wärmetransportmechanismen in der Troposphäre in Erdbodennähe keine Rolle! Auch wenn du das nicht verstehst, genau das hat Wood mit seinem Experiment gezeigt. Hier geht es auch nicht um „Diskussionsstil“ sondern um Physik. Und da siehst du ganz schwach aus. Verlinken, verlinken, verlinken aber NICHTS selbst erklären können. Klimakirche eben….

                    • 1. Wood wusste ganz genau, dass er nicht genau arbeitet und sagte selbst, das Experiment sei viel besser zu gestalten. Zum Beispiel hat er weder Vorbetrachtungen (also die Berechnung des erwartenden Temperaturunterschieds, der von herkömmlichen Thermometern übrigens gar nicht aufgefasst werden könnte), noch Fehlerrechnungen vorgenommen.

                      2. Der THE ist in erster Linie ein Emissionseffekt, er basiert nicht auf unterdrückte Wärmeleitung oder Konvektion. Für die Schlussfolgerung, die Du aus dem Wood-Experiment ziehen möchtest, bräuchten wir erst einmal ein Experiment mit einer zweiten Erde.

                      Redet von „schwacher Physik“ und versteht nicht, weshalb der THE den HS 2 nicht verletzt.

      • Nix „Du“, bitte..
        Ist nicht nötig, es reichen Aussagen von ausgeschiedenen ipcc profs, zB Marotzke. Diese haben mit daran gearbeitet und mit der Arbeit festgestellt das die Modelle noch weit von brauchbar sind.
        Sie sollten sich mal informieren wer ihre „klimafakten“ verbreitet.
        Wissenschaftlich bewiesen ist das nicht, da können Sie noch tausend Seiten mehr verlinken, es wird nichts ändern

  8. Guido Scholzen

    die theorie des treibhauseffektes ist mir wohl bekannt im gegensatz zu grün-ideologischen eiferern und naiven protest-schülern.
    es beruht auf der these der atmosphärischen gegenstrahlung.
    aber: ES GIBT KEINE GEGENSTRAHLUNG!
    man tut immer so geheimnisvoll um diese „strahlung“, einer wärmestrahlung, die man angeblich nicht mit ner normalen wärmebildkamera oder normal zugänglichen Messinstrumenten einfangen kann. der physiker Max planck meinte „wissen ist das, was man messen kann“
    es gibt keine gegenstrahlung.
    jeder körper emitiert wärmestrahlung (von warm in richtung kalt, 2.Hauptgesetz der thermodynamik). und wärme kann auch gespeichert werden. bei gasen in unserer atmosphäre sind moleküle mit minimum 3 atomen in der lage, wärme zu speichern und das sind H2O, CO2, CH4, O3 und einige andere spurengase, die aber nicht ins gewicht fallen. N2, O2 und Argon fallen als wärmespeichergase aus, also mehr als 99% der luft sind KEIN wärmespeicher.

    je mehr wärmerelevante gase in der luft sind, desto höher ist die wärmeverweildauer in der atmosphäre.
    wenn viel wasserdampf in der luft ist (luftfeuchtigkeit) desto länger hält sich die wärme auch nachts, und desto höher sind die durchschnittstemperaturen.
    das gleiche geschieht auf dem planeten venus: hier ist das 3-atomige wärmespeichergas eben CO2.

    auf der erde ist das wärmespeichergas nummer eins H2O. die anzahl CO2 nimmt zu, doch im anbetracht der menge H20 ist auch die steigende menge CO2 nicht relevant, weil es trotzdem noch zu wenig CO2 ist. 0,0417% volumen (=0,06% masseanteil) sind zu wenig, um dem H2O als wärmespeichergas den rang abzulaufen.
    CO2 HAT EINE WÄRMESPEICHERFUNKTION, ABER ES BEWIRKT KEINE GEGENSTRAHLUNG.
    die erdatmosphäre ist ein wärmespeicher, aber kein treibhaus. die atmosphäre ist nicht wärmeblockierend wie das glas eines treibhauses. man kann diesen begriff ‚treibhauseffekt‘ ruhig in der deutschen sprache lassen, doch physikalisch gesehen ist diese bezeichnung falsch.

  9. Ekel Alfred

    Wenn die Temperaturen so ansteigen werden….wie beschrieben….kommt das den GRÜNEN doch recht gelegen….Energieersparnisse überall….Flugzeug, Auto, Schiff, Heizoel….alles nicht mehr nötig….da Reisen nicht mehr sein müssen….und bedenken Sie….das Wetzlarbad kann sich vor Nachfrage nicht mehr retten….ein Neubau….oder gleich mehrere dieser monotonen grauen Betonklötze sind unausweiglich….

  10. Tja. Am besten eine fatale klimasteuer einführen. Davon profitieren dann die Politiker noch mehr bei gleichem Resultat.. Wieso nicht einfach Bäume Pflanzen? Einfacher geht s nicht. Aber bringt den Politikern halt keine Kohle rein…

  11. Bazinga
    14/07/2019 19:19

    Das Wood-Experiment wurde merfach in den letzten Jahrzehnten widerholt. Immer mit genau dem selben Resultat wie damals. Deswegen spricht in der Klimakirche auch niemand darüber.
    http://www.biocab.org/Experimente_zum_Treibhauseffekt.pdf
    ALLGEMEINE SCHLUSSFOLGERUNGEN:Der Treibhauseffekt im Innern von Treibhäusern wird durch die Blockierung konvektiven Wärmetransfers verursacht und steht nicht in Beziehung zu, noch gehorcht er, irgendeiner Art von „eingefangener“ Strahlung. Deshalb existiert der Treibhauseffekt so, wie er in vielen Lehrbüchern und Artikeln beschrieben wird, nicht. Das 1909 von Prof. Robert W. Wood durchgeführte Experiment ist absolut gültig und systematisch wiederholbar. Im Durchschnitt verursacht die Blockierung konvektiven Wärmetransfers zur Umgebung einen Anstieg der Temperatur im Innern von Treibhäusern um10,03° C im Vergleich zur Umgebungstemperatur.
    Es gibt unter den Druckbedingungen der unteren Tropshäre keine Reemission von CO2 Anregungsenergie . Die Formeln dazu siehe hier:
    https://www.dropbox.com/s/w37rfhlts8eodb8/Stossdeaktivierung.PNG?dl=0

    Wie gesagt, die postulierte CO2 Klimaerwärmung ist physikalischer Nonsens…..

    • Also entschuldige bitte, aber das ist nun wirklich nicht so schwer zu verstehen.
      Hinweis: Glashauseffekt und Treibhauseffekt sind zwei unterschiedliche Effekte. Wenn für Dich das Wood-Experiment die Nichtexistenz des THE belegt, dann wirst Du das kaum begriffen haben.

      Nochmal: Wood hat viel eher den Glashauseffekt bestätigt, als den Treibhauseffekt widerlegt.
      Der Haupteffekt des Glashauseffekts ist die Unterbindung von Konvektion (soviel hast Du noch begriffen), der des THE ist die Absorption und Reemission von Strahlung. Beim GHE ist die Energie kinetisch gebunden, beim THE (ist übrigens auch kleiner Bestandteil des GHE) liegt die Energie in Form von Strahlung vor.
      Während der GHE die Behinderung von Konvektion beschreibt und im Treibhaus wirkt, beschreibt der THE die Behinderung der Abstrahlung und wirkt in der Atmosphäre.
      Nun kannst Du Dich ja mal fragen, weshalb der Glashauseffekt nicht zum Abtransport von Energie vom Globus beitragen kann.

      Dass der Name „Treibhauseffekt“ suboptimal und teils verwirrend ist, finde ich übrigens auch.

      • Es gibt keine „Behinderung von Abstrahlung“ weil diese am Rand der Troposphäre (Tropopause), bei hinreichend geringem Druck, erfolgt (Siehe meine verlinkten Formeln). Unterhalb der Tropopause gibt es wegen der Stoßdeaktivierungung KEINE Reemission von CO2 Molekülen und auch keine Erwärmung. Der Mechanismus kann wie folgt beschrieben werden: Wenn innerhalb der Atmosphäre Wärmeabstrahlung der Erde absorbiert wird, erwärmt sich die absorbierende Materie. Der für einen Ruhezustand der Luftschichten notwendige und gegebenenfalls zuvor bestandene vertikale Verlauf von Temperatur, Volumen und Druck wird gestört. Luft dehnt sich bei Erwärmung aus, wird bezogen auf die Volumeneinheit leichter als die umgebende, auch darüberliegende, kühlere Luft, und steigt deshalb auf. Gegebenenfalls absorbierte Wärme wird durch Luftmassenaustausch abgeführt. Ebenso wie jene Wärme, die der Luft durch Konvektion zugeführt wird. Es kommt somit zur Abfuhr der absorbierten Wärme durch Aufsteigen der erwärmten Luft. Dieser Vorgang ist übrigens auch unter dem Begriff Thermik (Adiabatischer Vorgang) geläufig. Beim Aufsteigen der Luft sinkt gleichzeitig durch Ausdehnung infolge Druckabnahme deren Temperatur, so daß sich keine Erwärmung einstellt.
        Es gibt keine physikalisch plausible Begründung für eine Erderwärmung durch CO2. Die „Gegenstrahlung“ stirbt sowohl am 1HS wie auch am 2HS. Es spielt überhaupt keine Rolle ob wir 400 ppm oder 800 ppm CO2 in der Atmosphäre haben, die Erdtemperatur ist davon genau NULL betroffen.

        • Schau mal, ich habe mehrere Links geschickt, die entweder zu Zusammenfassungen der wissenschaftlichen Forschung (und wie diese die Hypothesen nach und nach bestätigte) oder die zu Abhandlungen selbst führen. Und ja, natürlich können die das besser erklären als ich. Sie können aber auch Deine falschen Behauptungen (oder wo sind Deine Paper) stichhaltig widerlegen, aber das scheint Dir herzlich egal zu sein.

          Glaubst Du ernsthaft, Du weißt es besser als diejenigen, die sich den ganzen Tag damit beschäftigen? Glaubst Du allen Ernstes, Du bist da auf etwas gestoßen, was niemand anderes verstehen möchte? Das ist so albern, echt. Das schreit alles nach Dunning-Kruger, und zwar gewaltig.
          Du begreifst ja nicht mal, was uns das Wood-Experiment zeigt. Du hast nicht mal die geringste Ahnung, wie der zweite Hauptsatz zu verstehen ist (https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/kann-eine-bettdecke-den-zweiten-hauptsatz-der-thermodynamik-verletzen/). Wenn man aus diesem eine physikalisch falsche Annahme zieht, ist es auch kein Wunder, dass Du zu einer falschen Schlussfolgerung kommst.
          Ich kann mich nur wiederholen: Wenn Du so sehr davon überzeugt bist, publiziere es! Vielleicht wirst du berühmt, vielleicht wirst Du zur Witzfigur. Ich habe da eine Vorahnung.

          • Ok fassen wir zusammen, du kannst den THE nicht erklären und berufst dich auf andere die das besser können als du. Fachliche Gegenargumente kannst du nicht diskutieren, du verstehst den THE nicht, wie du selbst sagst (was man versteht kann man auch erklären…). Bleibt noch dein Argument der „Witzfigur“, das wirkt dann sehr überzeugend. Sagt aber mehr aus über dich als über mich…..

          • Dachte ich es mir doch, die Bettdecke kommt immer dann wenn der 2HS nicht verstanden ist. Nein, die Wärmeflüsse in einem Gasgemisch in einem Schwerefeld eines Planeten sind nicht vergleichbar mit der Wärmewirkung von Faulgasen unter der Bettdecke. Dir das jetzt erklären zu wollen sprengt den Rahmen, und nur weil du bei „klimalounge“ was lesen kannst, hast noch lange keine Ahnung von der Thermodynamik. macht aber nichts….

          • Bazinga
            Können Sie noch was anderes als Alarmisten und Seiten vom PIK verlinken. Diese „verheddern“ sich doch in Ihren eigenen Ausführungen
            Und Rahmsdorff „verliert die Kontrolle über das Klimasystem“
            uih, da wird bestimmt allen Angst und Bange wenn der die Kontrolle übers Klimasystem verliert, aber schon mal gut das er die Kontrolle bisher hatte….

  12. Naja und aktuell heissts von Seiten der Metereologen es wäre zu nass und zu kalt für die Jahreszeit und letzten Monat wars zu warm und heiß……ja was denn nun ? Das Wetter scheint es nie einem recht zu machen. Alles bloss auf’s Klima und angeblichen Klimawandel schieben inklusiver der bösen bösen Diesel Fahrzeuge ist ja so einfach

  13. Bazinga
    14/07/2019 22:19
    ….
    Du hast komplett den Faden verloren! ALLE IPCC Klimamodelle simulieren ausschließlich die CO2 Klimasensitivität! Und jetzt kommst du mit der Plattentektonik um die Ecke… Nochmal, gäbe es eine Kausalität zwischen CO2 und steigender Erdtemperatur dann müsste sich diese als Korrelation über ALLE geologischen Zeiträume zeigen. Tut es aber nicht, noch nicht einmal ansatzweise. Bringt aber einen Gläubigen nicht zum zweifeln….

    • Entschuldigung, aber wer hat denn hier eine Graphik zitiert, ohne sie im Zusammenhang mit dem Paper zu interpretieren? Dann wären Dir schließlich auch aufgefallen, wie diese binäre Kurve überhaupt zu Stande kommt.

      Das, was Du hier machst, ist eine Milchmädchenrechnung, nichts weiter. Du denkst Dir einfach alle anderen Faktoren weg, wozu soll das gut sein? Oh wait, es passt in Deine Agenda. Vergangene Deglaziationsphasen wurden bspw. durch Orbitalzyklen angestoßen (dadurch gab es einen CO2-Anstieg, der dann verstärkend wirkte). Die Erdgeschichte ist voll von solchen Zusammenhängen, die Du einfach ignorierst.

      Du redest ständig von Gläubigen, dabei sind es solche perfiden Agendaspielchen, die das Verhaften an den zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen im Kontrast stehenden Zweifeln offenbaren.

    • DenAhlen

      „dann müsste sich diese als Korrelation über ALLE geologischen Zeiträume zeigen“ – NEIN, eben nicht! Der Klimabericht des IPCC beruft sich auf (rund) 80 Szenarien, die sich „nur“ auf kurze Zeiträume der Wetteraufzeichnung beschränken (die letzten paar Hundert Jahre). Das hat zwei Gründe: Es gibt, über diese Zeiträume hinaus, nicht ausreichend Aufzeichnungen ALLER relevanten Parameter um ein komplettes Modell zu erstellen. Zweitens nähert man sich schrittweise an grössere Zeiträume heran weil die Rechenleistung der Computer an ihre Grenzen stösst um alle verfügbaren Daten auf einmal zu verarbeiten. Davon versteht aber ein Elektrotechniker nicht viel … oder doch? Und auch wenn ich dir sage, dass ein Parameter, der über eine kurze Zeitspanne keine Rolle spielt, plötzlich über längere Zeitspannen doch relevant wird, das verstehst du auch nicht, oder?

      • Die Aussagekraft von 80 Jahren ist gleich NULL. das weiß auch der IPCC deswegen Proxys aus geologischen Zeiträumen ( siehe Hockeystick). Dumm nur wenn einer mit Proxys um die Ecke kommt die nicht zur CO2 Theorie passen, dann werden die tollsten Ausflüchte gesucht. Aber das verstehen Sie nicht, oder?

        • DenAhlen

          Die meisten Studien gehen über einen größeren Zeitraum als 80 Jahre. Plattentektonik ist so ein Beispiel eines Parameters, der über kurze Dauer keine Rolle spielt. Über lange Dauer aber schon! Belgien lag einmal südlich des Äquators, also in den Tropen. Die Landmassen waren zu einem einzigen Block verbunden. Die Erde war zur meisten Zeit kahl, wenn ich das im Zeitraum der gesamten Erdgeschichte sehe. In den letzen Jahrhundert hat sie die Vegetation aber wenig verändert. Die Folgen eines Vulkanausbruch dauern in der Erdgeschichte nur ein Wimpernschlag. Auf einer kurze Zeitspanne sieht man aber deutlich Veränderungen. Spielt das für Sie also keine Rolle? Doch! Alles spielt eine Rolle, je nach dem auf welche Zeitspanne Sie schauen. Und wenn sich auf kurze Zeitspanne nur ein Parameter, wie der CO2 Gehalt der Luft, so verändert, dass er als eindeutig wichtigster Einfluss heraussticht, dann liegt es nahe alles zu tun um diesen Parameter unter Kontrolle zu halten. Man kann natürlich auch die Hände in den Schoß legen und die Karre an die Wand fahren und auf den Ausgleich durch andere Faktoren hoffen. In der Zwischenzeit müssen wir, also unsere Nachkommen, aber mit den veränderten Bedingungen leben!

  14. Bazinga
    14/07/2019 22:55
    ….
    Es kann sich auch jeder denken, weshalb man sich ausgerechnet die mittlere Troposphäre ausgesucht hat: weil sich die obere schon lange abkühlt (hmm…womit das wohl zu tun hat..?), während die untere sich erwärmt.
    ….
    Ach ja, das Entropie-Wunder der Klimakirche. Bei konstanter Insolation postuliert man eine Abnahme der strukturellen Entropie in der Troposphäre. Clausius rotiert in seinem Grab bei so viel physikalischem Nonsens den die Klimakirche da verbreitet.
    Und was die Kurven angeht, hier werden MODELLE mit MESSUNGEN verglichen, wobei die Messungen nicht zu den Modellen passen. Man glaubt in der Klimakirche aber weiter tapfer den Modellen….

    • Clausius hat den 2. HS im Gegensatz zu Dir aber auch richtig verstanden…

      Wann wirst Du Deine bahnbrechenden Entdeckungen denn veröffentlichen? Wann wirst Du den THE widerlegen (und nein, GHE ist nicht gleich THE)? Wann wirst Du uns allen erklären, woher der einmalig rapide Erwärmungstrend stammt? Welches Journal darf sich glücklich schätzen?
      Und das allerwichtigste: hast Du schon einen Anzug für die Nobelpreisverleihung?

      • Ach Bazinga, glaubst du denn ich hätte das als einziger bemerkt? Gerlich, Hebert, Thieme, … und viele mehr haben schon vor 20 Jahren auf die Unvereinbarkeit der „Gegenstrahlung“ mit 1HS und 2HS verwiesen. Deine primitiven ad hominem Attaken zeigen nur wie schwach du in Physik eigentlich bist. Macht aber nichts, als Grüner muss man das sein. In der Unterstadt hing sogar einmal ein Plakat am Ecolo Büro mit einer Sonnenblume die nach „weniger CO2“ rief. Dumm, dümmer, Öko, noch nicht einmal die Photosynthese verstanden, aber die Welt retten wollen…..

        • Wenn Du weißt, wie Wissenschaft funktioniert, dann wird Dir klar sein, dass die Herren längst Nobelpreisträger wären. Spoiler: sind sie natürlich nicht. Warum? Weil sie Mist publiziert haben.

          https://www.worldscientific.com/doi/abs/10.1142/S021797921005555X
          http://www.ing-buero-ebel.de/Treib/Hauptseite.pdf
          https://arxiv.org/abs/0802.4324

          Der Abstract aus Halpern et al. spricht Bände:
          „In this journal, Gerhard Gerlich and Ralf D. Tscheuschner claim to have falsified the existence of an atmospheric greenhouse effect.1 Here, we show that their methods, logic, and conclusions are in error. Their most significant errors include trying to apply the Clausius statement of the Second Law of Thermodynamics to only one side of a heat transfer process rather than the entire process, and systematically ignoring most non-radiative heat flows applicable to the Earth’s surface and atmosphere. They claim that radiative heat transfer from a colder atmosphere to a warmer surface is forbidden, ignoring the larger transfer in the other direction which makes the complete process allowed. Further, by ignoring heat capacity and non-radiative heat flows, they claim that radiative balance requires that the surface cool by 100 K or more at night, an obvious absurdity induced by an unphysical assumption. This comment concentrates on these two major points, while also taking note of some of Gerlich and Tscheuschner’s other errors and misunderstandings.“

          Ich bin auch kein „Grüner“, das sind in Europa meist Parteien für wohlständige Identitätslinke.

          • Ach ja, Büro Ebel, der darf natürlich nicht fehlen. Dem habe ich bei Eike einmal angeboten dass er sich im Juni in der Mittagssonne in einem ir-durchlässigen Kasten setzt, ich auf einem Stuhl daneben. Laut seiner Theorie befinden wir uns beide exakt im Strahlungsgleichgewicht mit der Umgebung; Er hat sich nie mehr gemeldet, die Sache wurde ihm dann wohl doch zu „heiß“….
            Soviel zu den „Widerlegern“ von Gerlich….

          • Noch was zu Sache:
            „They claim that radiative heat transfer from a colder atmosphere to a warmer surface is forbidden, ignoring the larger transfer in the other direction which makes the complete process allowed.“
            Die Auslegung dass per Strahlung Wärme von kalt nach warm übertragen werden kann, wenn nur der Gesamtprozess von warm nach kalt verlaufe, ist eine Interpretation des 2HS um die „Gegenstrahlung“ doch noch mit den Naturgesetzen vereinbar zu machen. Dumm nur dass selbst bei „richtiger“ Schichtung, oben warm, unten kalt (nennt sich Inversionswetterlage) die Inversionswetterlage niemals durch „Gegenstrahlung“ aus der Atmosphäre aufgelöst wird. Es ist immer entweder die direkte Sonneneinstrahlung oder der advektive Wärmetransport durch Drucksysteme der eine Inversionswetterlage kippt. Auch kann man an einem „hot spot“ der CO2 Emission, am BKKW Weisweiler (660 kg CO2/sec!) genau NULL Wärmeinseleffekt messen. Im Gegenteil, Strassenschilder warnen vor Strahlungsfrost durch Kühltürme, Strahlungsfrost den es lt. „Gegenstrahlung“ bei so massiver CO2 Freisetzung gar nicht geben dürfte. Oder hast du schon einmal Palmen am BKKW Weisweiler gesehen. Da gibt es höchstens Baumaffen….
            Die „Gegenstrahlung“ ist physikalisch nicht plausibel begründbar.
            Du siehst, mal schnell was verlinken macht aus dir noch lange keinen „Klimaexperten“….

  15. Bazinga
    14/07/2019 22:55

    Nein, Du lügst.
    Die rote Linie umfasst Boden- und Meerestemperaturen, die Beobachtungen aus der mittleren Troposphäre tun das natürlich nicht. Hier werden allen Ernstes Modelle miteinander verglichen, die viele unterschiedliche Systeme und Ebenen der Atmosphäre umfassen.
    ……
    Antwort:
    Die Graphik beschreibt: Global Mid-Tropospheric Temperature variations : Models vs- Observations.
    Ersteller ist Prof. John Christy der univ. Alabama.
    Du hast das nur sicher nur wieder falsch verstanden….

    • Ich kann lesen, danke. Ich kann aber auch erkennen, wenn jemand ständig Äpfel mit Birnen vergleicht. Weißt Du eigentlich, wie viele Versionen dieser Skizze in Umlauf sind? Und weißt Du auch, dass die Diskrepanz in anderen Publikationen von Christy seltsamerweise schon etwas anders aussieht?
      Diese Graphik wurde verfälscht, dabei wäre es gar nicht nötig gewesen, da die Abweichung von Modellen und in der mittleren Troposphäre tatsächlich öfter vorkommt (ein weiterer Grund um sich ausgerechnet diesen Teil der Atmosphäre rauszupicken), wenn auch nicht in dem Ausmaß wie dieser Graph postulieren will. Wer wissen möchte, woran das liegen könnte: http://centaur.reading.ac.uk/71264/1/Santer_etal_NatGeosci_MainText_25may17.pdf

      Ich sage nicht, dass die Modelle perfekt sind oder es je sein werden. Aber von „unbrauchbar“ zu reden, ist ganz übler Unsinn mit Propagandaintention.
      Wer sich dafür ernsthaft interessiert, kann sich die CMIPs anschauen. Ihre Vergleiche sind immerhin zulässig.

      • Jetzt verbreitest du nur noch wilde Spekulationen dass es „viele Versionen gibt“ und dass die „Graphik verfälscht wurde“. Seriös geht anders, aber das ist ja auch nicht deine Absicht. Und lesen kannst du, nur von Physik verstehst du nichts…..

      • Klima-Interessierter

        Hallo Bazinga,
        Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen, dass Sie diese Diskussion hier mit den Unbelehrbaren eingehen. Leider habe ich selbst keine wissenschaftliche Ausbildung in Anspruch nehmen können, um die pseudowissenschaftlichen Argumente von Herrn Dax als solche näher entlarven zu können, wobei selbst mir bewusst ist dass es sich um klassische Klimaleugner-Rhetorik handelt die schon vielfach widerlegt wurde. Von daher ist es erfreulich zu lesen, dass das daxsche Geschreibsel nun auch hier sachkundige Gegenstimmen findet.

        Leider ist Ihre Argumentation vergebene Liebesmüh. Sie werden Dax nicht vom Gegenteil überzeugen können. Die klimaleugner legen es ganz bewusst darauf an, Laien in die Irre zu führen und seriöse Diskussionspartner zu trollen. Ihr Beitrag hat jedoch zwei Vorteile:
        1. Eigentlich müsste man diese Diskussion gar nicht führen. Es ist eine rein gesellschaftliche Diskussion, die dem wissenschaftlichen Konsens nicht bereichern kann. Ihr Beitrag hilft aber dabei, dass andere Laien nicht auf seine Rhetorik hereinfallen.
        2. Da Dax gerne aus seinen alten Beiträgen zitiert, bin ich nun auf einen seiner Beiträgeim Klimaleugnerportal Eike gestoßen, den er dort Wort für Wort unter seinem Klarnamen veröffentlicht hat. Dax beschimpft andere gerne als Mint-Versager, doch im echten Leben ist Herr Dax ebenfalls genauso ein Mint-Versager. Er ist weder Doktor in irgend einer Naturwissenschaft, noch hat er einen fachwissenschaftlichen peer-reviewed Artikel veröffentlicht, noch arbeitet er in einem Betrieb, der irgend eine klimatechnische oder wissenschaftliche Relevanz hat. Ich frage mich also, wo er sich das Recht hernimmt, die Werke echter Wissenschaftler in Frage zu stellen? Die rhetorik erinnert dann doch sehr an die der impfgegener und flat earther

        • Klimawanderer

          „Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen, dass Sie diese Diskussion hier mit den Unbelehrbaren eingehen. Leider habe ich selbst keine wissenschaftliche Ausbildung in Anspruch nehmen können, um die pseudowissenschaftlichen Argumente von Herrn Dax als solche näher entlarven zu können, wobei selbst mir bewusst ist dass es sich um klassische Klimaleugner-Rhetorik handelt die schon vielfach widerlegt wurde“

          Sie geben zu, selbst keine wissenschaftliche Ausbildung zu haben, „glauben“ einem Herrn oder Dame Bazinga , was hier gepostet wird und bezeichnen in einem Atemzug andere, wie zB Dax als „Klimaleugner. “ Wie gesagt, vom Thema absolut keine Ahnung haben und trotzdem wissen Sie scheinbar wessen Argumente serös oder unseriös sind . Lachhaft!

          • Klima-Interessierter

            Nun ja, so lachhaft ist es eigentlich nicht. Als interessierter Laie kann ich zwar selbst keine Klimaforschung betreiben, jedoch kann ich nachlesen, wie der aktuelle Stand der Forschung in diesem Bereich ist. Der aktuelle Stand der Forschung, d.h. unzählige Studien und IPCC Sachstandsberichte, besagt dass:
            – ein Klimawandel stattfindet
            – der Mensch diesen beschleunigt
            – die daraus erwachsenden Konsequenzen einen negativen Einfluss auf die menschlichen Lebensumstände haben werden bzw. bereits haben

            Im Gegensatz zu Dax, der wilde Behauptungen in den Raum stellt, die er von Eike nachplappert und die durch nichts anderes als Rhetorik gestützt werden, unterlegt Bazinga seine Argumentation mit den entsprechenden wissenschaftlichen Studien. Ersteres ist irreführend und unredlich, letzteres seriöse Argumentation. Dax wiederholt dabei die klassischen Klimaleugnerargumente. Jeder, der die Richtigkeit dieser Argumente überprüfen will und eine Suchmaschine nutzen kann, landet früher oder auf Wikipedia:
            https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnfter_Sachstandsbericht_des_IPCC
            https://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel
            https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung
            https://de.wikipedia.org/wiki/Leugnung_der_menschengemachten_globalen_Erw%C3%A4rmung

            oder auf den fachspezifischeren Internetseiten, die den Stand der wissenschaftlichen Forschung auch für weniger sachkundige Leute verständlich aufbereiten und sich mit den Argumenten der Klimaleugnerszene auseinandersetzen:
            https://www.klimafakten.de
            https://www.scinexx.de/geowissen/
            https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/

            Wer dort ein bisschen sucht, wird feststellen, dass alle Argumente, die gerne hier von den Daxens, Scholzens und Co. vom Stapel gelassen werden, durch echte Experten widerlegt werden. Außerdem würde mich wirklich mal interessieren, worauf die soeben genannten den derzeit stattfindenden Klimawandel eigentlich zurückführen?

            • Ja, Sie können den aktuellen Stand der Klimaforschung nachlesen. Der Wehrmachtsbericht gab auch immer den aktuellen Stand des Frontverlaufs wieder. Trotzdem hörten die Skeptiker heimlich BBC, auch wenn es gefährlich war und man sich nicht erwischen lassen durfte…..

              • Klima-Interessierter

                OK. Sie können gerne versuchen, mir weißzumachen, dass das internationale Konglomerat der Klimatologen, Paläoklimatologen und Physiker die große Verschwörung zur Ergreifung der Weltherrschaft plant. Wollen Sie mir dann nicht auch gleich noch erklären, dass es keine Evolution gibt, der Mensch nie auf dem Mond gelandet ist, die USA hinter 9/11 stecken und die Erde eigentlich flach ist?

                • Sie lesen doch gar nicht was die Wissenschaftler dazu sagen, Sie lesen nur was die Leitmedien dazu veröffentlichen. Womit wir wieder beim „Neuen Deutschland“ und dem Westfernsehen sind.
                  Schon mal die Theorien von Schellnhuber, Rahmstorf, Latif gelesen und die Gegenthesen von Thieme, Gerlich, Hebert dazu? Und sich dann SELBST eine Meinung gebildet wer physikalisch plausibler argumentiert? Von ARD, ZDF SPON, ZON, SD… Lesen/Hören/Sehen wird man sicher nicht schlauer, das sind nur die Sprachrohre des neuen links/grünen Zeitgeistes…..

        • @interessierter
          Kann meinem Vorredner nur zustimmen, Ihre Sichtweise ist Lachhaft. Informieren Sie sich mal was die vom Pik regelmäßig für ein Schmarrn raushauen oder woher die angebliche 97%Zustimmung unter Wissenschaftlern herkommt….

          Also nichts gegen Bazinga, toll wie er/sie sich ins Zeug legt aber ….

        • MINT Kompetenzen kann man sich aneignen, ist nur etwas anspruchsvoller als mit den (Klima)Wölfen zu heulen. Sie können nur glauben was andere Ihnen sagen, Ihr Problem, mir wäre das zu wenig. Aber jeder so wie er kann….

  16. Fragezeichen

    Also, dann überlassen wir die wissenschaftlichen Koryphäen hier mal ihrem Disput.
    Dem Laien sind das sowieso böhmische Dörfer.

    In einem SPIEGEL-Forum, wo auch ein gewisser DAX unter „ir2“ publiziert haben soll, findet man diesen Kommentar:
    „Wenn Sie nun erklaeren, dass die Klimaforschung aehnliche Probleme hat wie die Sozialwissenschaften, dann bin ja wieder froh, dass ich die Notwendigkeit fuer Ressourcenschonung nicht mit dem Klimawandel begruende, sondern mit dem Vorsichtsprinzip, intergenerationeller Gerechtigkeit (Begrenztheit der fossiler Energietraeger) und den direkt messbaren (lokalen) schaedlichen Einfluessen auf die Umwelt und die Gesundheit von Menschen.“
    https://www.spiegel.de/forum/blog/verschwoerungstheorien-faktenleugner-bewegt-thread-86673-116.html#postbit_12404383

    Darum geht es doch eigentlich: „Vorsorgeprinzip“, von einem der Scholzens in die Debatte gebracht, allerdings nur in Sachen Impfen. Warum nicht generell? Dann können Wissenschaftler und solche, die sich dafür halten, weiter über den „THE“ diskutieren, wie früher die Theologen über das Geschlecht de Engel.
    Noch was: Wenn man zwischen Scholzen und Exxon wählen müsste, für wen sollte man sich dann entscheiden?

    • Dumm nur dass sich „Baumschützer“ im Hambacher Forst auf genau diese CO2 Klimageschichten berufen aber im Münsterwald beim Roden des Waldes für 7 Windräder kein „Baumschützer“ zu sehen war und ist. Darum geht es eigentlich, nicht um Umweltschutz, sondern um eine „grosse Transformation“ an deren Ende der „Kapitalismus ökologisch überwunden“ wird. Und das kann man auch als Laie erkennen – wenn es denn sehen will….

      • Fragezeichen

        „Und das kann man auch als Laie erkennen – wenn es denn sehen will….“
        Kann ich aber nicht, obschon ich mir die Augen aus dem Kopf gucke. Bitte helfen Sie mir armen Laien.
        Ist das schon wieder eine dieser Verschwörungstheorien?
        Ich sehe nur das: Wer profitiert von den Windrädern? Vor allem die großen Stromkonzerne. Wer profitiert von den E-Autos? Vor allem die großen Autokonzerne. Wer profitiert von der Energiewende? Vor allem die großen Konzerne. Große Konzerne = Kapitalismus. Oder liege ich da laienhaft falsch? Steht aber alles so im Internet.

  17. Wahl, Joachim

    Forschern der Universität Lhasa ist es nun gelungen, mittels Gebetsmühlensimulation herauszufinden, dass in exakt 19,3 Jahren, das Matterhorn durch Hangabtriebskräfte sowie den geänderten Neigungswinkel der Erdrotation auf den Marktplatz von Zürich verfrachtet wird.

  18. Elisabeth Müller

    @Bazinga
    Respekt dafür, dass Sie versuchen, den Daxens, Scholzens und PBs mit Fakten entgegenzutreten. Aber kennen Sie die Geschichte von Don Quixote?
    Ich war nie gut in Physik, aber eins verstehe ich schon: Der Klimawandel ist da und es ist schon nach 12. Dafür gibt es Tausende Indizien. Gottseidank versucht wenigstens die Jugend ihre Zukunft zu retten.

    • Mithörer

      @Elisabeth Müller
      Bisher hiess es immer, in Sachen Klimaschutz/Klimawandel wäre es 5 vor 12. Laut Müllers Lieschen ist es schon nach 12, also zu spät. Und was ist passiert? Wir leben noch alle, die Erde dreht sich weiter, gestern und heute war es nicht gerade so heiss wie letzte Woche, der Sommer ist noch immer da und der nächste Winter kommt bestimmt.

      • Klimawanderer

        @ Mithörer,
        Doch, die Welt geht demnächst unter! Wenn man sich nämlich diverse Talk-shows im deutschen TV ansieht, wo es um das Thema “ Klima“ geht,( was ich mir inzwischen nicht mehr antue), kann es gar nicht anders sein, als dass die Welt untergeht, zumindest in Deutschland. Ab heute Abend nach „Hart aber fair“ wird es dann wohl der Fall sein, soll in dieser Sendung doch u.a. von der „Dürre“ die Rede sein, die Deutschland vermutlich zur Sahara umwandeln wird. Sollten die „Grünen“ in D an die Regierung kommen, wird der „Klimawandel“ durch eine CO2- Steuer „gerettet“ werden, da den „Grünen“ und auch den „Roten“ nur Abzocke am kleinen Bürger einfällt, um einen „Beitrag“ zum sog. „Klimaschutz“ zu leisten. Und die Deutschen wählen die auch noch, wie das Schwein sein eigenen Schlächter , unfassbar! Wie gesagt, da der Politik im nahen Osten nichts weiteres einfällt, als das Volk, aber auch die Industrie mit weiteren Abgaben zu belasten und zu quälen, werden Letztere womöglich
        ihre Unternehmen in Länder auslagern, die nicht so überreagieren wie unsere östlichen politischen Weltverbesserer und Besserwisser. Das ganze bringt dann wohl keine besseren Voraussetzungen für’s Klima, noch nicht mal für’s Wetter, jedoch jede Menge neue Arbeitslose dank der Rot-Grünen Dumpfbacken

    • Herzlichen Dank!
      Ja, ist mir bekannt. Mir ist sehr bewusst, dass ich die „Skeptiker“(?) hier nicht überzeugen werde und dass Menschen wie Guido, Dax oder TP in diesem Leben vielleicht gar nicht mehr von ihren Behauptungen abweichen werden. Es ist mir auch bewusst, dass sie im Nachhinein möglicherweise gar noch mehr daran glauben – ich meine, kognitive Reaktionsprozesse, die auf der Reaktanztheorie, der kognitiven Dissonanz oder Bottom-up-Mechanismen beruhen, existieren ja freilich und sind neuerdings im Zusammenhang mit dem Klimawandel auch zunehmend beliebter Bestandteil psychologischer Studien (zugegeben mal mehr und mal weniger guter).
      Daher geht es mir in erster Linie einfach nur darum, diese Behauptungen nicht einfach so kommentarlos stehen zu lassen, damit bei irgendeinem später auch noch irgendetwas davon hängenbleibt. Ich meine, eigentlich sollte jedem klar sein, welcher Seite man mehr Kompetenz einräumt: denen, die sich tagtäglich mit diesen Dingen beschäftigen und auf dem Gebiet die Expertise besitzen; oder denen, die Graphiken aus dem Zusammenhang reißen, durchweg falsch interpretieren, Dinge behaupten, für die es keine belastbaren Studien gibt und für die sie teils sogar von anderen Skeptikern ausgelacht werden (das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen). Auf der einen Seite hat man Tausende von Wissenschaftlern vom IPCC, von der Nasa usw. usf. und auf der anderen Seite irgendwelche Blogger und User, die ernsthaft der Meinung sind, es besser als all diejenigen zu wissen.

      Meine Intention ist auch nicht in nichts begründet. Hier mal eine Studie, die sich mit solchen Agendafilmen und ihrem wirksamen Entgegenwirken beschäftigt:
      https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1002/gch2.201600008

      • Sie beschreiben Ihre Situation deutlich. Selbst wenig Ahnung von den physikalischen Grundlagen verteidigen Sie die sinnstiftende Ideologie der Öko-Kirche gegen die Ketzer (Klimaleugner). Ihre tausenden Wissenschaftler sind am Ende nicht mehr wert als die tausenden Heiligen der katholischen Kirche wenn die Botschaft dahinter ein Märchen ist….

    • Welche Fakten?

      Welche Fakten? Sie meinen eher Ideologie. Also Glaube. Denn es ist unmöglich zu beweisen, daß der Mensch, also der CO2, für den Klimawandel verantwortlich ist. Denn das Klima verändert sich immer schon, von alleine. Man müsste das Klima also, um einen anthropogenen Klimawandel zu beweisen, zurück bis, sagen wir , vor der Industrialisierung „zurückfahren“ und dann vergleichen was wäre, wenn nicht soviel CO2 ausgestossen würde. Wie wollen Sie das machen? Das ist die reinste Metaphysik.
      Es kommt seit Jahrzehnten zu einer Erwärmung (die leugnet niemand, auch wenn’s heute zu kalt ist) weil die Erde in ihrer Umlaufbahn um die Sonne näher an dieser ist.
      Haben Sie schonmal ein wirklich starkes Erdbeben erlebt, zum Beispiel? Da sind Kräfte am Werk, die alle fossile Energien der Welt (= CO2) nicht produzieren kann. Haben Erdbeben einen Einfluß auf das Klima? Nein. Ich bezweifle jedoch, daß Sie dieses Gleichnis verstehen (wollen), das verbietet Ihnen Ihre Kirche nämlich.

  19. Zaungast

    „ich meine, kognitive Reaktionsprozesse, die auf der Reaktanztheorie, der kognitiven Dissonanz oder Bottom-up-Mechanismen beruhen, existieren ja freilich und sind neuerdings im Zusammenhang mit dem Klimawandel auch zunehmend beliebter Bestandteil psychologischer Studien“

  20. Zaungast

    „ich meine, kognitive Reaktionsprozesse, die auf der Reaktanztheorie, der kognitiven Dissonanz oder Bottom-up-Mechanismen beruhen, existieren ja freilich und sind neuerdings im Zusammenhang mit dem Klimawandel auch zunehmend beliebter Bestandteil psychologischer Studien“

    Könnten Sie das vielleicht mal allgemeinverständlich formulieren? Nicht jeder hier hat Psychologie studiert. Danke.
    Ich glaube, Sie wollen sagen, dass man irgendwann in seinen eigenen Denkschablonen wie in einem Spinnennetz verheddert ist und sich nicht mehr daraus befreien kann, ohne dass die eigene mühsam aufbebaute Gedankenwelt wie ein Kartenhaus einstürzt.

    „Mir ist sehr bewusst, dass ich die „Skeptiker“(?) hier nicht überzeugen werde“
    Anführungszeichen und Fragezeichen sind berechtigt, denn“Skeptiker“ sind diese Leute ganz sicher nicht: „Skepsis ist die Grundlage aller Forschung, zusammen mit der Bereitschaft, die eigenen Überzeugungen im Lichte widersprechender Evidenz jederzeit zu revidieren.“

    „Tausende von Wissenschaftlern vom IPCC, von der Nasa usw.“: Sie hätten noch EXXON als Kronzeugen erwähnen können.
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/exxon-sagte-co2-gehalt-der-atmosphaere-fuer-2019-genau-voraus-a-1267915.html

    “ diese Behauptungen nicht einfach so kommentarlos stehen zu lassen, damit bei irgendeinem später auch noch irgendetwas davon hängenbleibt.“
    Dazu: https://www.faz.net/aktuell/wissen/zum-umgang-mit-gegnern-der-wirtschaft-und-des-klimas-16252526.html
    Na, denn man los!

    • Hallo, ich kann es gerne etwas weiter ausführen:

      Im Grunde sind sowohl die Reaktanztheorie, als auch die kognitive Dissonanz und die Bottom-up-Prozesse basale Abwehrmechanismen, die im Grunde alltäglich und bis zu einem gewissen Grad sogar normal und auch notwendig sind.
      –> Bottom-up-Prozesse kann man dabei noch wie folgt weiter unterteilen:
      – Fixierung und Regression (bspw. das Beharren auf Vorstellungsweisen entgegen der Fakten)
      – Projektion („Die anderen machen ja auch nichts“)
      – Reaktionsbildung (das kann man sich eigentlich am ehesten als emotionsinkongruentes Handeln vorstellen, bspw. wenn THE-Leugner in Untersuchungen mit Modellen als Hilfsmittel arbeiten, die auf dem THE beruhen)
      – Verleugnung (kann häufig eine einfache Affektverschiebung sein, mir fällt gerade kein Äquivalent zu „ich habe nichts gegen…“ für den Klimawandel ein, aber da lässt sich bestimmt etwas finden)
      – „Ungeschehen machen“ (das ist tatsächlich eher auf der anderen Seite zu beobachten: im. Grunde das Bereinigen des Gewissens)

      –> Die Reaktanztheorie und die kognitive Dissonanz kann man stark simplifiziert als Ursache für die Bottom-up-Prozesse beschreiben. Erstere beschreibt und untersucht sogenanntes reaktantes Verhalten, es ist quasi eine Trotzreaktion, wenn man in seiner Freiheit beschränkt wird (oder man das Gefühl hat). Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorstellen zu können, weshalb sowas bei Klimaleugnern oder auch bei AfD-Wählern greifen könnte.

      –> Die kognitive Dissonanz beschreibt im Grunde einen inneren, mentalen Konfliktzustand, bspw. wenn das Handeln inkongruent mit den eigenen Werten oder Gefühlen ist oder wenn eigene Überzeugungen erschüttert werden, bspw. durch Nichteintreten oder Fakten. Bei Verschwörungstheoretikern führt das tatsächlich schon mal gerne dazu, dass man trotz der Inkongruenz von Überzeugung und objektiven Erkenntnissen im Nachhinein noch stärker an ihr festhält. Freilich ist die kognitive Dissonanz dann nicht mehr immer von reaktantem Verhalten zu lösen.
      Bsp: jemand glaubt, an Tag X kommen die Aliens zu uns –> alle sagen, das ist übler Schwachsinn –> am Tag X passiert nichts –> „guck, wir hatten Recht, du Spinner/in!“ –> Trotzreaktion/reaktantes Verhalten.
      Auch deswegen gilt: Menschen mit festen Überzeugungen lassen sich kaum umstimmen, aber das ist auch nicht meine Intention.

      • Ich glaube nicht dass die Ausführungen bzgl. „Reaktanztheorie“ fehlende MINT Kompetenzen ersetzen. Ich lasse mich gerne von der Richtigkeit des THE überzeugen, aber dafür müssen Sie ARGUMENTE liefern und nicht viele, viele Links die nur das schreiben was ich schon kenne und physikalisch nicht plausibel ist.

        • Was soll ich machen? Die Erkenntnisse von Halpern et al. und seinen zahlreichen Kollegen etwas umschreiben und ins Forum kloppen? Was soll das denn bringen? Dann steht Behauptung gegen Behauptung, keiner ist schlauer und die Diskussion genügt grundlegenden wissenschaftlichen Ansprüchen überhaupt nicht mehr. Denn die Realität ist: weder ich noch Du haben auf diesem Gebiet eine Expertise – ich habe mir auch nie angemaßt, eine zu besitzen. Weder Du noch ich haben auf diesem Gebiet eine formale Ausbildung genossen oder auch nur annähernd sowas wie relevante Publikationen zu verzeichnen. Deswegen verweise ich lieber auf Menschen, die 1000x mehr Ahnung davon haben, die die Dinge in einem ganz anderen Ausmaße wissenschaftlich untersuchen und deren Arbeiten reviewed werden. Deswegen biete ich die Links zu den Studien an, wo jeder genau nachlesen kann, weshalb sie zu welcher Erkenntnis gelangen und wo die Dinge den wissenschaftlichen Standards angemessen viel ausführlicher dargelegt werden, als es jeder in diesem Forum je könnte. Und ich möchte den Menschen zeigen, dass Deine Behauptungen in der wissenschaftlichen Literatur – die nun mal eine viel bessere Diskussionsgrundlage bieten als aus anderen Foren reinkopierte Kommentare von Usern, die gar nicht wissenschaftlich tätig sind – keine Unterstützung finden.

          Und deswegen ergibt sich hier auch durchweg ein ständig wiederkehrendes Muster: auf der einen Seite stehen die Befunde von wissenschaftlichen Untersuchungen; auf der anderen Deine Behauptungen, die Du in 9 von 10 Fällen einfach ohne wissenschaftliche Quellen in den Raum wirfst und in dem einen Fall dann Paper andeutest, wo a) sich die Frage stellt, wie die denn eigentlich reviewed wurden (man vergleiche gerne die Vorveröffentlichung mit der „reviewten“) und die b) mehrmals widerlegt wurden. Es liegt nun an jedem selbst, sich meine vorgestellten Paper anzusehen und abzuwägen, was glaubwürdiger ist.

          Es ist so, dass wir im Zeitalter des Internets leben, wo u.a. in Form von Fake-News Gefahren lauern, aber auch viele Möglichkeiten auf unfassbar viel Wissen zurückzugreifen, was momentan aber einfach viel zu selten bis gar nicht getan wird. Ich möchte die junge Generation dafür sensibilisieren und anregen, dieses Wissen zu nutzen – nicht für irgendwelche Internetdiskussionen, sondern um sich eine fundierte Meinung zu bilden. Die ältere Generation tut das viel zu selten (man siehe meine Anmerkung bei der Fuchsplakatwerbung) und befragt das Bauchgefühl. Ich halte es nur für sinnvoll, den Heranwachsenden sollte eine fundierte Auseinandersetzung fernab irgendwelcher Behauptungen und endlos spekulativen Verschwörungstheorien zu vermitteln, dann besteht auch die Möglichkeit, dass das Diskussionsniveau in Zukunft nicht ganz so erbärmlich ist, wie ganz oft in dieser Zeit. Studien sind jetzt auch nicht unbedingt ein reines Eliteprodukt; wer was anderes behauptet, hat nie in Paper gelesen, jeder kann die Conclusions oder Abstracts peilen. Als nächstes müssen sie natürlich auch sensibilisiert werden, Befunde zu hinterfragen und im Kontext zu sehen, um nicht absurd zu schlussfolgern. Ich meine, wie wichtig das ist, konnten wir ja anhand der Scotese-Graphik erkennen.
          Und selbst wenn sich hier keine jungen Semester rumtreiben (ich persönlich kenne zumindest keinen aus meiner Generation, der sich die..ähh..Diskussionen hier antut), dann schärft es vielleicht wenigstens eine fundiertere Herangensweise an Meinungsbildung bei den Älteren hier.

          Bei Dir, Dax, erkennt man über alle Themen hinweg das gleiche Muster. Immer behauptest und spekulierst mit einer beinahe bereits erheiternden Selbstbeweihräucherung und ohne tiefere Indizien wild drauf los. Und wenn andere User dann anmerken wollen, dass Bauchipedia und wildes Spekulieren vielleicht nicht ganz der Komplexität von Themen entsprichen (s. Stauffenberg-Artikel), dann haben sie es natürlich „einfach nicht verstanden, aber macht ja nix!!!“. Ich bin wirklich vorsichtig mit solchen Bezeichnungen, aber das erinnert alles an einen ganz unangenehmen Dunning-Kruger-Effekt – und wenn man sich hier mal umließt, wie Dich andere User so wahrnehmen, dann liege ich mit der Einschätzung offenbar auch nicht alleine. Nicht falsch verstehen, es ist nicht mal böse gemeint.
          An Deiner Stelle wäre ich aber auch mal ehrlich zu mir selbst. Meinst Du nicht, dass wenn Du wirklich so so intelligent bist, wie Du Dich selbst allem Anschein nach siehst, es zu mehr gereicht hätte als zu einem unscheinbaren Leben in der ostbelgischen Pampa, ohne auch nur annähernd irgendeine relevante Rolle im wissenschaftlichen Diskurs zu spielen, ohne auch nur eine relevante Publikation? Zu mehr als ein paar Kommis unter Eike- oder OD-Artikeln (oder Spiegel-online, wo man für diese auch noch ausgelacht wird)? Die Fragen sind rein rhetorisch und ein kleiner Denkanstoß, es bedarf also keiner Antwort Deinerseits.

          Liebe Grüße!

          • Der Kern des langen Beitrags:
            ///
            Deswegen verweise ich lieber auf Menschen, die 1000x mehr Ahnung davon haben, die die Dinge in einem ganz anderen Ausmaße wissenschaftlich untersuchen und deren Arbeiten reviewed werden.
            ///
            Der Rest sind Rechtfertigunsversuche warum das die einzige akzeptable Vorgehensweise ist. Wenn du dich damit zufrieden gibst andere für dich denken zu lassen, deine Sache. Ich habe unzählige Stunden seit 2005 in dieses Thema investiert um mir die Kompetenz anzueignen mir eine EIGENE Meinung bilden zu können. Du gehst den einfacheren Weg, mit dem Strom schwimmen…..

          • Und natürlich werde ich niemals irgendeine Rolle im Wissenschaftsbetrieb spielen, wie denn auch. Was ich tue, widersprechen wenn ich vom Gegenteil überzeugt bin, tue ich für mich, aus Selbstachtung. Und aus Respekt für Menschen wie Gerlich, Hebert, J. Duran, die inzwischen verstorben sind aber sich bis zuletzt verpflichtet fühlten diesem zum Sektentum neigenden Klimawahn zu widersprechen.

          • Sie sollten ggf Schriftsteller werden, Romane oder so
            Jetzt haben Sie gefühlte 1000 Sachen verlinkt, aber nicht eine verlässliche Antwort auf die Klimasensitivität vom bösen CO2. Und das wissen und sagen diejenigen auch.
            Und damit sind wir dann auch schon fertig,

  21. Was bringt es, wenn man raucht, obwohl man weiß, dass es ungesund ist. Mit dem Klima ist es ähnlich. Auch die, die der Wissenschaft glauben, wollen ihren Lebensstandard nicht ändern. Somit ist das Gerede um das Klima obsolet.

  22. Frage,:
    Warum interessiert sich scheinbar kein Mensch für die vom Menschen erzeugte Wärme bei Klimadiskussionen (Industrieprozesse, Kühlung von Motoren, Abgase, (kalte Luft rein, warme raus)usw, usw) oder warum hat dies keinen Einfluss?
    Gleiche Frage für vom Menschen erzeugten Wasserdampf?

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern