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BRF sieht sich nach einer neuen forsa-Umfrage als Marktführer unter Ostbelgiens Radiosendern bestätigt

BRF-Direktor Toni Wimmer (l) und forsa-Geschäftsführer Manfred Güllner (r) im April 2017 bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse des Jahres 2017. Foto: Gerd Comouth

Im Auftrag des BRF hat das Institut forsa – wie schon in den Vorjahren – auch 2019 untersucht, welche Radiosender in den neun Gemeinden der DG wie intensiv gehört werden und wie einzelne Sender von den Nutzern bewertet werden. Nach Angaben des Senders konnte der BRF seine Position als Marktführer in Ostbelgien weiter ausbauen.

Befragt wurden im März 2019 insgesamt 1.004 über 14 Jahre alte Personen mithilfe computergestützter Telefoninterviews.

BRF1 und BRF2 sind demnach weiterhin die bekanntesten Radiosender in der DG: Der Bekanntheitsgrad von BRF1 liegt nunmehr bei 79 Prozent; dies ist seit 2011 eine Zunahme um weitere 4 Prozent.

Für BRF2 sind dies 64 Prozent – 3 Prozent mehr als 2011. Der weiteste Hörerkreis von BRF1 liegt bei 60 Prozent – das heißt, dass 60 Prozent der Ostbelgier über 14 Jahren in den letzten zwei Wochen BRF1 gehört haben (2010: 50 Prozent). Die Tagesreichweite von BRF1 beträgt 32 Prozent (2010: 23 Prozent).

BRF-Chefredakteur Stephan Pesch. Foto: Gerd Comouth

BRF2 erreicht einen weitesten Hörerkreis von 38 Prozent und eine Tagesreichweite von 22 Prozent (2010: 31 und 16 Prozent). Damit sind die beiden BRF-Programme in Ostbelgien mit großem Abstand Marktführer. Die nächsten Konkurrenten sind 1LIVE, WDR2, 100’5 und WDR4.

In der diesjährigen Umfrage wurde explizit nach Meinungen zum BRF-Programm gefragt. Die Nachrichten gefallen demnach 83 Prozent der Befragten „gut“ bis „sehr gut“. Bei der Hälfte der Hörer besteht der Wunsch nach mehr Nachrichten aus der Region und Belgien.

Die Moderation des TV-Magazins „Blickpunkt“ bewerten 74 Prozent der Befragten mit „sehr gut“, die Zusammenstellung der Themen mit 72 Prozent. Von denjenigen, die die Veränderungen der Fernsehsendung wahrgenommen haben, finden 90 Prozent die veränderte Moderation „gut“ und 84 Prozent die Veränderungen im Studio.

„Insgesamt bestätigen die Zuschauer und Zuhörer damit die Programmänderungen der letzten Zeit. Für den BRF ist dies weiterhin Auftrag, sein Angebot moderat zu erneuern“, teilte der Sender mit. (cre)

30 Antworten auf “BRF sieht sich nach einer neuen forsa-Umfrage als Marktführer unter Ostbelgiens Radiosendern bestätigt”

  1. Meine Meinung

    Im grossen und ganzen zufrieden. Jedoch nicht mehr an Werbung. Der BRF ist Steuergeldabhängig, daher sollte die Qualität Vorrang haben, und nicht die Rendite. Es wird zuviele Werbung ausgestrahlt.

  2. Umfrage über Festnetzanschluss bei Ostbelgiern ab 14 Jahren ? Junge Leute haben kein Festnetz mehr! Wie immer werden hier die Rundfunkgebühren der Ostbelgier zur Selbstbeweihräucherrung verschleudert. Vergleiche mit den anderen Sendern in Ostbelgien können nur gezogen werden, wenn die Voraussetzungen für alle gleich sind. Es bedarf keiner Umfrage, um am Ende zu verkünden das der Porsche schneller fährt als der Skoda CityGo.

    • derboblo

      @ Arno
      Auch meine Meinung. Es ist lächerlich.
      Meine Nachbarin (65) hat kein Handy, weiss nicht was Internet ist und liest keine Zeitungen.
      Sie hört den ganzen Tag BRF2.
      Sie geht jeden Sonntag in der Kirche und sie wird CSP wählen.

    • Jockel F.

      Drei Dinge nerven beim BRF:
      1. Die ProDG-bzw. Regierungspropaganda (im Kern identisch), immer schlechter als „Werbung“ getarnt.
      2. Der Musikgeschmack der einzelnen Sprecher ist zu offensichtlich und wenig originell.
      3. Ich muss das alles bezahlen, ob ich’s höre oder nicht.

  3. Ich höre zu 70 % BRF 1, weil es eine gute Mischung zwischen Information und Unterhaltung ist. Die Presseschau verschafft mir immer einen guten Überblick über die nationalen Printmedien.

    Nebenbei höre ich dann noch zur Ergänzung den Deutschlandfunk.

  4. Forsa befragt Leute über Festnetz. Wer hat denn heute noch Festnetz, ausser Senioren und sonst nur Ausnahmen in jüngeren Demografie? Das BRF1 und BRF2 zusammen den Löwenanteil machen, und EinsLive nur als weitentfernter Dritter auftaucht, bestätigt dies doch.

  5. Das Programm hat immer einen sehr seriösen und etwas altbackenen Eindruck. Wenn es um Information geht ist der BRF – zusammen mit den Grenzecho – bestimmt eine gute Referenz. Ohne jetzt mit jedem Modetrend zu gehen müsste der BRF allerdings versuchen sein ‚Erscheinungsbild‘ zu verjüngen. Jüngere Stimmen, doppelte Moderation, Sendungen wie KontraRe, noch mehr Regionales, mehr belgische Themen und Musik und auch mal den Mut eine reine französichsprachige Eimblendung zu bringen.Eine Aufarbeitung der Spartenmusik an Stelle von drei mal Klassikzeit pro Woche und dem fast immer gleichen Jazzprogramm am Freitag

  6. Akneverkäufer

    BRF 1 ist komplett altbacken. Die Nachrichtensprecher grausam. Die Musikauswahl komplett an der heutigen Zeit vorbei. Die Moderatoren nehmen ihre Infos aus der BILD. Keine lustigen Dinge, wo z.B. Ostbelgiens Politik mal aufs Korn genommen wird. Nicht hörbar. BRF2 ist super für die ältere Generation.

    • Das wird alles von den Rundfunkgebühren und den Millionen von der DG bezahlt, die der BRF erhält. Also vom Steuerzahler! Die Lokalsender müssen sich aber selbst finanzieren und haben auch noch ganz geringe technische Voraussetzungen. Es ist denen also gar nicht möglich dem BRF wirklich Konkurrenz zu machen. Deshalb ist so eine Umfrage in meinen Augen auch kokelores.

  7. Walter Keutgen

    Arno, die Rundfunkgebühr ging an die Wallonische Region. Ob sie einen Teil davon an den BRF überwies? Jedenfalls ist sie abgeschafft. Es stimmt natürlich das die Finanzierung über andere Kanäle vom Steuerzahler kommt.

    • Ja Walter, das stimmt natürlich. Ursprünglich hat die WR einen Teil der Gebühren an den BRF abgeführt. Von den aktuell 5 Mio 842.000 Euro von der DG-Regierung für 2019 werden dann solche sinnfreien Umfragen bezahlt. Damit kommt der BRF nicht aus. Klar, gute Sendungen kosten gutes Geld. Diese Grundlage fehlt der Konkurrenz, also den Lokalsendern in Ostbelgien aber. Sich damit zu vergleichen ist in meinen Augen völlig fehl am Platz.

    • @es reicht!: Soweit ich herausfinden konnte (bei 1000 Teilnehmern) etwa 1000 Euro pro Frage (Mindestvolumen 1500 Euro). Es kommt also darauf an, wie detailliert der Fragenkatalog aufgestellt ist. Im Falle der BRF-Umfrage gehe ich deshalb von gut 20.000 Euro aus.

  8. Elisabeth Müller

    Ich hatte das zweifelhafte „Glück“ schon zum zweiten Mal an der „kurzen“ Umfrage teilzunehmen. Das Ganze ist so angelegt, dass man kaum Spielraum zum Antworten hat, froh ist, wenn es vorbei ist, wirklich für die Katz die Umfrage.
    Altbacken ist ein guter Ausdruck für den BRF. Ein paar die sich wirklich Mühe geben, aber auch einige, die immer nur nach Schema F vorgehen, nicht vorbereitet sind, banal moderieren, Nachrichten nuscheln, 1000 Versprecher. Dringend mal wäre ein verpflichtender Sprech- und Sprachkursus angesagt.

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