Zum Jahreswechsel

Ergebnisse des BRF-Audits liegen vor

Direktor Toni Wimmer in einem Beitrag von "Ostbelgien Direkt" in der Rubrik "Alles nur Satire".

Die europaweit agierende Unternehmensberatung Capgemini Consulting hat jetzt ihren Abschlussbericht des BRF-Audits vorgelegt. Nach Analyse aller Prozesse und Produkte des BRF, seiner Organisation und Struktur legte das fünfköpfige Audit-Team Empfehlungen zur Effizienzsteigerung des Medienhauses am Eupener Kehrweg vor.

In neun Wochen intensiver Begutachtung verschafften sich die externen Experten nach der Durchsicht aller relevanten Unternehmensunterlagen vor allem durch Workshops, Interviews und eine Online-Mitarbeiterbefragung die Grundlage für konkrete Handlungsempfehlungen.

Die Audit-Empfehlungen wurden jetzt dem Auftraggeber – der Regierung der DG -, dem Begleitausschuss, in dem nahezu alle Verwaltungsratsmitglieder vertreten sind, der gemischten Arbeitsgruppe aus Direktion und Gewerkschaftsvertretern sowie der Belegschaft vorgestellt. Der Abschlussbericht umfasst konkrete kurz- bis langfristige Empfehlungen zur Neustrukturierung des BRF.

In den nächsten Tagen und Wochen werden die einzelnen Entscheidungsebenen und -gremien den Abschlussbericht analysieren.

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14 Antworten auf “Ergebnisse des BRF-Audits liegen vor”

  1. Der Mediengott

    Da brauchte man keinen Audit für um das zu wissen. Also Ehrlich war sogar ein Programm das auch im WDR hätte laufen können. es war gut und neu. BRF is ja wenn man ehrlich schon beinah verstaubt.

    • Alemannia4ever

      Ja, Also ehrlich?! war gut. Das war frisch und anders, nette, seichte Unterhaltung.
      Ich höre den BRF noch immer täglich. Schade ist, dass Moderationen eingespart wurden, der ewige Musikplayer nach dem Radiofrühstück geht mir auf den Senkel. Da kann ich auch CD oder MP3 hören, wenn nichts mehr moderiert wirde. Sehr schade ist das.

  2. Wenn das Management mit seinem Latein am Ende ist, werden Firmen wie die „europaweit agierende Unternehmensberatung Capgemini Consulting“ engagiert. Damit werden dann Entlassungen legitimiert. Anders nichts…es ist eigentlich eine Kapitulationserklärung seitens des Managements.

  3. „Die Audit-Empfehlungen wurden jetzt dem Auftraggeber – der Regierung der DG -…..vorgestellt“.

    Und was stellt sich denn die, den Auftrag (be)zahlende Regierung, denn am liebsten in ihrem Sinne vor?

  4. brf4ever

    Der Spruch vom Direktor ist toll…
    Was sagen denn die Mitarbeiter, der Verwaltungsrat?
    Oder dürfen die nur das ausführen, was die Klötzerbahn dann vorschreibt?

    Die müssen sich dann wohl beeilen, sollten bei den nächsten Wahlen andere an die Macht kommen ;-)
    Naja, 9 Wochen für ein Audit, da braucht die Umsetzung auch nicht lange.

    Vorschlag: Alles beenden, den BRF schließen und das Feld am TOP-Sender 100’5 übergeben, der arbeitet ja gewinnbringend und ist in liberaler Hand!

    • Kerstges Angela

      @brf4ever. Finde Ihren Vorschlag nur 100,5 fuer die ostbelgische Medienlandschaft vorzuschlagen als egoistisch!!! Überlegen Sie mal wieso, vorausgesetzt Ihr Egoismus schafft das!

    • Alemannia4ever

      Ja klar, senfgeber, wir verzichten auf oeffentlich-rechtliche Presse und lassen uns von durch Anzeigen/ Werbespots gekaufte private Sender berieseln. Adieu, freie Berichterstattung, oder wie?

      • senfgeber

        schade, dass Sie kein Rundfunkgerät haben, denn sonst wüssten Sie, dass auch öffentlich-rechtliche Qualitätssender empfangen werden können. Aber wenn ich Ihre Postings so lese sind Sie mit KiKa auch ganz gut bedient.

  5. Habe einen großen Teil meiner beruflichen Laufbahn in einer größeren Firma gearbeitet. Diese Firma kannte Höhen und Tiefen. Wenn es wieder Mal schlecht ging wurde eine externe Beratungsfirma mit einer Durchleuchtung des Betriebes beauftragt.
    Meistens mussten am Ende des Audits die einfachen Arbeiter und Angestellten die Zeche zahlen und Opfer bringen.
    Aber die Verantwortlichen der Firma kamen fast immer ungeschoren davon, weil sie ja der Beratungsfirma den interessanten Auftrag besorgt hatten. Wenn eine Firma,
    (Brf) in Schwierigkeiten kommt, ist es vor allem ein Versagen der Verantwortlichen und nicht ausführenden Personals.

    • radio - loge

      Auch ich hatte schon mal die Ehre und das Vergnügen eines Audits in meinem Betrieb. Meistes kommt der gesunde Menschenverstand einer fähigen Betriebsführung genau so weit.
      Was mich aber im Falle des BRF verwundert ist die Vorgehensweise. Zuerst entläßt man Personen, dann entscheidet sich man sich zur Frühverrentung und erst jetzt kommt man auf die Idee eines Audits. In meiner Erfahrung mit Audit war die Reihenfolge umgedreht.
      In einem weiterenPunkt bin ich mit ‚toll‘ einverstanden, der zahlende Radiosteuerzahler wird hier an der Nase herumgeführt, denn ich glaube irgendwo auf den Seiten von OD gelesen zu haben das dieses Audit die Kleinigkeit von 140.000 Euro gekostet haben soll. Da sollte man doch den Mut haben die Karten auf den Tisch zu legen und den Steuerzahler informieren.

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