Fußball-Zweitligist AS Eupen steht allmählich mit dem Rücken zu Wand. Eine weitere Niederlage könnte die Schwarz-Weißen im Kampf um die Top 6 entscheidend zurückwerfen.
Fünf Spiele ohne Sieg! Es ist erstaunlich, dass man bei der AS Eupen auch nach einer solchen Durststrecke noch immer von Aufstieg redet. Zumal am Samstag der Tabellenzweite KV Kortrijk nach Eupen kommt und den Schwarz-Weißen ein sechstes Spiel in Folge ohne Sieg droht.
Der letzte Heimsieg der Schwarz-Weißen liegt fast zwei Monate zurück (gegen Club NXT). Der letzte Sieg gegen Kortrijk gelang den Eupenern am 20. August 2023.
AS-Chefcoach Bruno Pinheiro (r) spricht mit Zakaria Atteri (l), der am Samstag krankheitsbedingt ausfällt. Foto: Patrick von Staufenberg
Sollten Patro Eisden und der FC Lüttich am heutigen Freitagabend ihre Heimspiele gegen Jong Genk und Lierse SK gewinnen, hätte die AS am Samstagnachmittag (16 Uhr, live auf DAZN-App) beim Anpfiff der Begegnung gegen Kortrijk bereits neun Punkte Rückstand auf Lüttich und sogar elf Punkte auf Eisden (bei einem Spiel weniger). Das bedeutet, dass der sechste Tabellenplatz im Fall einer Niederlage gegen Kortrijk fast außer Reichweite wäre.
Noch bleiben acht Meisterschaftsspiele, um das ausgegebene Ziel noch zu erreichen, nämlich Platz 6, der zur Teilnahme an den Promotion Playoffs berechtigt. Zu allem Überfluss muss Cheftrainer Bruno Pinheiro für die Partie gegen Kortrijk auf den erkrankten Zakaria Atteri, den verletzten Logan Delaurier-Chaubet und den gesperrten Isaac Nuhu verzichten. Für die drei Neuzugänge Kikas, Mustafa Tarek Mashaal und Yoram Zague ist dies eine willkommene Gelegenheit, sich in Szene zu setzen.
Das Hinspiel im Guldensporenstadion gewann Kortrijk 1:0. (cre)
Sollte Eupen morgen nicht gewinnen, ist dieses Jahr die Saison gelaufen und QSI kann die Vorbereitungen auf Ihre neue Saison beginnen mit wahrscheinlich sehr vielen Änderungen.
Was nur wundert, ist in der Tat die Sache, dass man noch immer von Endrunde und Aufstieg spricht.
Der neue sehr talentierte PSGler wurde geschickt mit der Aufgabe, die AS zum Aufstieg zu verhelfen.
Hmmm, mit einem einzigen Neuen von Paris ist es doch niemals getan. Dazu ein Verteidiger, die bekanntlich keine oder wenige Tore machen.
Um ernsthaft nochmal angreifen zu können, hätte es deutliche Verstärkung für unser schlaffes Mittelfeld gebraucht. Einige dort spielen nur hintenrum, andere sind formschwach, der einzige mit Offensivdrang setzt unser Trainer auf die Bank oder wechselt ihn früh aus, der einzige Starke Spieler dort ist seit Monaten verletzt. Wieso wurde man da nicht mal endlich nach 3 Jahren aktiv? Das Mittelfeld ohne Spielmacher, Ballverteiler und Standardschütze ist schließlich seit 3 Jahren unsere größte Baustelle, die nie bearbeitet wurde. Einfach nur dumm. So wird das nix. Da müsste Eupen eine Siegesserie starten und die andren federn lassen. Beides sehe ich momentan nicht, Eupen spielt viel zu schlecht dafür seit Jahresbeginn