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AS Eupen stellt Neuzugang „Rodri“ vor und hält weitere Transfers für möglich

Dieses Trikot der AS, das Rodri in Händen hält, hat ausgedient. Foto: OD

Fußball-Zweitligist AS Eupen hat am Montag auf dem Vereinsgelände am Kehrweg seinen spanischen Neuzugang Sergio Rodriguez Garcia offiziell vorgestellt. Bei der Präsentation von „Rodri“, wie der 29-Jährige genannt wird, erklärte AS-Generaldirektor Christoph Henkel, bis zum Ende der Transferperiode am kommenden Freitag seien weitere Transfers möglich.

Sergio Rodriguez Garcia kommt vom spanischen Erstligisten Rayo Vallecano. Zuvor war der Abwehrspieler, der beim FC Barcelona ausgebildet wurde und immerhin fünf Spiele unter Trainer Frank Rijkaard in der A-Mannschaft bestritt, u.a. bei Deportivo La Coruna, Hercules CF und Spartak Moskau aktiv.

Bei Rayo Vallecano konnte er sich wegen einer schweren Verletzung in der vergangenen Saison nicht so entfalten, wie er es sicher gerne getan hätte.

V.l.n.r.: Michael Reul, Christoph Henkel, Sergio Rodriguez Garcia und Jordi Condom. Foto: OD

V.l.n.r.: Michael Reul, Christoph Henkel, Sergio Rodriguez Garcia und Jordi Condom. Foto: OD

An seine Zeit in Moskau hat „Rodri“ eine gute Erinnerung. Er hat mit dem russischen Fußball Bekanntschaft gemacht, wurde mit Spartak immerhin Vizemeister und nahm am UEFA-Pokal bzw. der Europa League teil.

Übrigens: Von der Kälte, die in den nächsten Wochen ja auch hierzulande herrschen könnte, lässt sich jemand, der in Russland gespielt hat, so schnell nicht beeindrucken.

Er wolle der AS helfen, ihre Ziele zu erreichen, sagte Rodriguez Garcia. Viel wisse er noch nicht über den belgischen Fußball, mal abgesehen von einigen Infos, die er bei den Gesprächen mit den Verantwortlichen der AS erhalten habe.

Einige Spieler der Schwarz-Weißen sind ihm allerdings schon ein Begriff. Manel Exposito kennt er aus seiner Zeit beim FC Barcelona. Juan Ochoa und Florian Taulemesse sind ihm ebenfalls bekannt, weil sie in Spanien gespielt haben.

Mehr Konkurrenzdruck innerhalb des Kaders

AS-Generaldirektor Christoph Henkel sagte, man sei stolz darauf, einen Spieler aus der ersten spanischen Liga nach Eupen geholt zu haben. Die Vereinsführung sei entschlossen, den Kader zu verstärken, um den Konkurrenzdruck innerhalb der Mannschaft zu erhöhen und dem Trainer eine höhere Flexibilität zu ermöglichen.

Sergio Rodriguez Garcia bei seiner Vorstellung am Montag im Presseraum des Kehrwegstadions. Foto: OD

Sergio Rodriguez Garcia bei seiner Vorstellung am Montag im Presseraum des Kehrwegstadions. Foto: OD

Auf die Frage eines Pressevertreters, wie denn Innenverteidiger Christian Kabasele auf den Transfer von Rodriguez Garcia reagiert habe, sind doch dadurch seine Chancen auf einen Stammplatz bis zu seinem Wechsel zum RC Genk stark gesunken, sagte Henkel: „Wenn der Kader verstärkt wird, dann muss sich die Mannschaft dem wachsenden Konkurrenzdruck stellen, und das gilt für Christian Kabasele genauso wie für alle anderen Spieler auch.“

Henkel hielt weitere Verstärkungen für möglich. Im Gespräch ist nach wie vor der Stürmer Koffi von Ligakonkurrent Boussu Dour. In jedem Fall wolle die AS alles tun, um bereits am Ende dieser Saison den Aufstieg in die 1. Division zu schaffen, so Henkel.

Wenn man Henkel so reden hörte, konnte man unweigerlich den Eindruck gewinnen: Da kommt noch was nach, „Rodri“ wird nicht der einzige Wintertransfer des Aufstiegskandidaten sein. Die nächsten Tage versprechen spannend zu werden. (cre)

Siehe auch Artikel „Skandalspiel in Roeselare: Einspruch der AS abgelehnt“

Siehe auch Artikel „AS Eupen gewinnt 2:0 in Aalst und bleibt Westerlo auf den Fersen“

11 Antworten auf “AS Eupen stellt Neuzugang „Rodri“ vor und hält weitere Transfers für möglich”

  1. Wenn zusätzlich zu Rodri auch noch ein guter Stürmer kommen könnte, dann kann man als AS-Fan wirklich nicht klagen. Koffi wäre phantastisch. Die AS macht damit auf jeden Fall klar, dass sie aufsteigen möchte. Das ist ein wichtiges Signal an die Mannschaft und die Fans.

  2. Heinz Günter VISE

    Was ist denn eigentlich aus dem Einspruch
    der KAS Eupen gegen die Wertung des
    Spiels Roeselare-Eupen mit der sagenhaften
    Nachspielzeit von 13 Minuten geworden?
    Nach einer ersten Vertagung,sollte doch am 21.01.20147 das Urteil seitens der UB
    gefällt und bekanntgegeben werden. Heute ist der 27.01 und ich lese immer noch nichts über einen Bescheid.
    Ich denke man will den Schiri VANHE schützen und die Sache wohl
    unter den Tisch kehren. Oder wird weiter
    gegen diesen „Unparteiischen“ermittelt?
    Vielleicht steckt da viel mehr dahinter als
    man vermutet. Bin echt gespannt,denn da
    ist bestimmt ein „linkes Ding“ passiert. ……….TRAU, SCHAU, W E M ??????

    • Unparteiischer

      Es wurde nicht gegen den Unparteiischen ermittelt. Schiedsrichter sind doch keine Verbrecher. Er trat beim Einspruch der AS lediglich als Zeuge auf. Der Einspruch wird wohl abgeschmettert geworden sein.

    • La séance est ouverte à 15h00 sous la présidence de M. Marcel VAN ELSHOCHT, 2 ème Vice-Président CCA.

      Assiste au prononcé: M. Goethals.

      Les deux clubs sont absents excusés.

      Réclamation 03/C340/13-14 du club du KAS Eupen (12.12.13) – DECISION

      Vu la réclamation du 12.12.13, introduite par le club du KAS Eupen selon les prescriptions de l’article 1711.223, dont il ressort que ce club n’est pas d’accord avec le fait que l’arbitre du match KSV Roeselare – KAS Eupen (2 ème division, 07.12.13) ait ajouté douze minutes de temps additionnel et que le club visité a marqué le but égalisateur dans ce temps additionnel et que l’arbitre a ensuite mis fin à la rencontre.

      Entendu en séance l’arbitre Verhé qui énumère les faits qui justifient un temps additionnel de 8 minutes et qui déclare qu’après le but marqué (98’) il a encore laissé jouer trois minutes;

      Entendues les déclarations du club du KAS Eupen, représenté par Me Hissel, et du club KSV Roeselare, représenté par M. Plancke, correspondant qualifié;

      Que le club plaignant souhaite utiliser des images vidéo, mais attendu que conformément aux directives de la FIFA en la matière et aux dispositions votées en séance de la Commission Nationale d’Etudes du 13.06.1992 concernant l’usage d’images vidéo, la CCA constate que l’usage de telles images vidéo en tant que preuve devant les instances fédérales peut uniquement intervenir dans le cadre d’affaires disciplinaires;

      Vu la loi du jeu 7 (‘durée du match’) qui détermine que la durée du temps additionnel est à la discrétion de l’arbitre et ce temps peut être plus important si l’arbitre le considère opportun;

      Que vu ce qui précède, il doit être constaté que l’arbitre n’a pas commis d’infraction à l’encontre de l’application des lois du jeu et qu’il n’est donc pas question d’une erreur d’arbitrage.

      Par ces motifs,

      La sous-commission du football rémunéré de la CCA, statuant contradictoirement, écartant comme non fondées toutes conclusions plus amples ou contraires,

      Déclare la réclamation introduite par le club du KAS Eupen recevable mais non fondée.

      Met les frais de la cause à charge du club du KAS Eupen.

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