Leute von heute

Arthur Spoden

Ex-BRF-Direktor Arthur Spoden (rechts, hier mit dem Ausschussvorsitzenden Patrick Meyer) Anfang November im Plenarsaal des PDG. Foto: OD

Der ehemalige BRF-Interimsdirektor Arthur Spoden, einer von sechs Beschäftigten des Senders, die in Frührente gehen, bekräftigt in einem Leserbrief, dass die Entlassungen von Patrick Knops und Jenny Dederichs seiner Meinung nach nicht nötig waren. Außerdem kündigt Spoden indirekt neue „Enthüllungen“ für die Zeit nach Weihnachten an.

In dem Brief von Spoden heißt es wörtlich: „Ich bleibe dabei: Patrick Knops und Jenny Dederichs hätte man nicht zu entlassen brauchen. Dann hätte man das Programm auch nicht derart kürzen müssen.“

Die Finanzlage des BRF sei kaum schlechter als die der anderen öffentlichen Einrichtungen, jedoch werde mit dem BRF zu viel Politik betrieben: „Der Haushalt 2012 wäre mit Leichtigkeit zu retten gewesen. Leider wurden die falschen Entscheidungen getroffen. Aber das will ja keiner hören. Stattdessen sucht man lieber einen Sündenbock.“

Spoden gibt auch bekannt, was bisher von Seiten des BRF offiziell noch „unter Verschluss“ gehalten wurde, nämlich wer geht und wer bleibt: „Außer mir haben noch fünf weitere Mitarbeiter das Angebot angenommen: Guy Janssens (Musikredaktion), Michael Reul (Sportredaktion), Frank Vandenrath (Webredaktion), Rolf Peters (Moderation) und André Jaspart (Technik). Rudolf Kremer, Werner Barth und Frederik Schunck (alle Redaktion) und Edith Weynand (Sekretariat/ Empfang) bleiben dem BRF erhalten.“

Seinen Leserbrief beschließt Spoden mit einem Satz, der vermuten lässt, dass die Geschichte für ihn noch nicht zu Ende ist: „Doch dazu später mehr, denn heute ist Weihnachten. Ich wünsche allen besinnliche Feiertage.“

Siehe dazu auch Artikel „Der BRF nach dem D-Day: 6 Beschäftigte nehmen Angebot auf Frühverrentung an“

 

 

9 Antworten auf “Arthur Spoden”

    • Mich wundert auch, dass Spoden die Namen der anderen BRF-Mitarbeiter, welche die „Frührverrenkungen“ in Anspruch genommen haben, in der Zeitung erwähnt. Zusätzlich veröffentlicht er die Namen derjenigen, die scheinbar nicht frühzeitig in Pension gehen. Was soll das? Wie er des weiteren in dem Interview erklärt, kommen anscheinend weitere Enthüllungen nach Weihnachten an die Öffentlichkeit..
      Zitat Spoden :“
      Doch dazu später mehr, denn heute ist Weihnachten. Ich wünsche allen besinnliche Feiertage.”
      Letzteres klingt doch ziemlich zynisch!

      • Vérité

        Andererseits ist aber festzustellen, dass lediglich Spoden von OD und GE genannt wurde. Er ist nur einer von sechs. Im GE steht auch, dass Wimmer „Namen nannte“. Wenn schon Namen veröffentlicht werden, dann auch alle. Richtig so.

  1. Warum spricht Herr Spoden nur von Jenny Dederichs und Patrick Knops? Was ist mit den beiden anderen Mitarbeitern, die ihre Stelle verloren haben? Für die lohnt es sich wohl nicht zu kämpfen, da sie nicht in der Öffentlichkeit stehen und man sich mit ihnen nicht wirklich „profilieren“ kann…

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