Leute von heute, Zum Jahreswechsel

ALLES NUR SATIRE – Armin Laschets Absturz: Nicht Bundeskanzler, nicht mehr Ministerpräsident und bald nicht mehr CDU-Vorsitzender

(Zum Vergrößern Bild anklicken) 08.12.2021, Berlin: Armin Laschet (M), derzeit noch CDU-Bundesvorsitzender, gratuliert Olaf Scholz (l, SPD) nach seiner Wahl zum Bundeskanzler. Foto: Michael Kappeler/dpa

Für Armin Laschet ging es eine Zeitlang nur steil nach oben. Mit seiner krachenden Niederlage bei der Wahl eines neuen Bundestages im September hat der Aachener fast alles verloren.

Nach der Bundestagswahl hat Armin Laschet sein Amt als nordrhein-westfälischer Ministerpräsident niedergelegt, das inzwischen Hendrik Wüst übernommen hat.

Laschet, der in diesem Jahr als Kanzlerkandidat der Union angetreten war, hatte bereits vor der Bundestagswahl erklärt, dass er im Fall eines Scheiterns nicht nach NRW zurückkehren werde.

08.12.2021, Berlin: Armin Laschet, CDU-Bundesvorsitzender, sitzt an seinem Platz bei der Kanzlerwahl. Foto: Michael Kappeler/dpa

Damit wurde der Höhenflug des 60-jährigen Aachener CDU-Politikers gestoppt. 2012 war Laschet Chef des CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen und 2017 Ministerpräsident von NRW geworden.

Laschet strebte weiter nach Höherem. Das Jahr 2021 sollte ihn zum Nachfolger von Angela Merkel als Bundeskanzler küren. Er wurde Bundesvorsitzender der CDU und später auch Kanzlerkandidat.

Mit der Bundestagswahl vom 26. September 2021 folgte auf Laschets Höhenflug der tiefe Fall. Weil die CDU nach dem Debakel ihre Führungsspitze erneuern will, wird Laschet wohl spätestens  Anfang 2022 nicht einmal mehr Vorsitzender der CDU sein.

Mit Armin Laschet (CDU) ist übrigens nach 2017 mit Martin Schulz (SPD) aus Würselen ein weiterer Kanzlerkandidat aus der Aachener Region gescheitert. Einen Bundeskanzler aus der Euregio, der Ostbelgien gut kennt und der DG womöglich von großem Nutzen sein könnte, wird es so schnell nicht geben. (cre/dpa)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

8 Antworten auf “ALLES NUR SATIRE – Armin Laschets Absturz: Nicht Bundeskanzler, nicht mehr Ministerpräsident und bald nicht mehr CDU-Vorsitzender”

  1. Selber schuld! Zu spät gestartet. Uneinigkeit mit dem Markus. An falscher Stelle gelacht. War zu Siegessicher. Schlechter Parteisekretär und -manager. So tief kann man fallen! Schade, aber verdient. Es wird nun leider was dauern….Herr Laschet!?

  2. Willi Müller

    Irgendwie tut er mir auch jetzt leid, der Armin. Gibt es nicht ein Ministerium, ein klitzekleines, das man ihm überlassen könnte? Ich denke da an sowas wie Minister für Karneval und recyceltes Konfetti oder das Ministerium für Modelleisenbahner*innen oder wie damals Scharping, der war doch Minister für Fahrradfahrer.

  3. Der kleine Belgier

    Weil er dachte, er sei verwandt mit Karl dem Grossen, wurde er übermütig
    und sah sich schon im Traum als Kanzler von Deutschland.
    In seinem Alter müsste er doch den Spruch kennen :
    „lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“

    Somit wird er wohl demnächst in (Altersheim) der EU in Bruxelles einen sicheren Posten bekommen.
    Denn die Aachener wollen ihn auch nicht mehr als Prinz-Karneval.

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