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Eupener Krankenhaus: Wann spricht mal jemand Klartext? [Kommentar]

Der neue Eingangsbereich des St. Nikolaus-Hospitals. Foto: OD

Das Eupener Krankenhaus macht mal wieder von sich reden. Am Freitag wurde bekannt, dass Chefarzt Dr. Didier Frippiat nach nicht einmal einem Jahr entlassen werden soll (siehe Artikel an anderer Stelle). Anfang 2016 hatte das Gerangel um Frippiats Vorgänger Dr. Guido Klinkenberg das Hospital in die Schlagzeilen gebracht.

Natürlich fragen sich viele besorgte Bürger, was im Eupener Krankenhaus eigentlich los sei. Niemand weiß was Genaues, auch nicht Vera Hilt von der Angestellten-Gewerkschaft CNE, bei der wir am Montag nachgefragt haben.

Von Konflikten innerhalb der Ärzteschaft des Krankenhauses war immer schon die Rede. Ärzte sollen zeitweise von Kollegen gemobbt worden sein und die Eupener Klinik verlassen haben.

Außenansicht des Eupener St. Nikolaus-Hospitals (von der Hufengasse aus). Foto: OD

Im August 2016 wurde bekannt, dass es in einem Operationssaal zu einem heftigen Streit zwischen einem Chirurg und einem Anästhesisten gekommen war, woraufhin sogar einer der beiden Streithähne beim Eupener Gericht gegen seinen Kollegen Anzeige erstattete.

Bereits im Januar 2017 hatte sich herausgestellt, dass der Verwaltungsrat mit der Arbeit des neuen Chefarztes Dr. Frippiat nicht zufrieden war.

Gegenüber dem Grenz-Echo sagte damals Karl-Heinz Klinkenberg, der in seiner Eigenschaft als Bürgermeister von Amts wegen auch Vorsitzender des Verwaltungsrates Eupener Krankenhauses ist: „Ob ich zufrieden bin mit der Arbeit des Chefarztes? Er macht seine Arbeit. Es gibt aber Punkte, die verbesserungswürdig sind.“

„Mauer des Schweigens“

Genaues darüber, was Dr. Fippiat vorgeworfen wird, ist nicht bekannt. Klinkenberg sagte am Freitag lediglich: „Die Zusammenarbeit ist nicht mehr okay. Aber mehr kann ich dazu momentan nicht sagen.“

Sollte sich das St. Nikolaus-Hospital tatsächlich nach weniger als einem Jahr von seinem Chefarzt trennen, was laut Frippiat nur eine Frage von Tagen ist, müssten die Verantwortlichen des Krankenhauses endlich einmal Klartext reden.

Die Einfahrt zum Eupener St. Nikolaus-Hospital. Foto: OD

Das St. Nikolaus-Hospital ist eine öffentliche Einrichtung. Die Bürger von Eupen und Umgebung haben ein Recht darauf, im Zusammenhang mit Vorkommnissen, die auf die Qualität der von der Klinik angebotenen Dienstleistungen Einfluss nehmen, informiert zu werden.

Dies ist nicht zuletzt im Interesse des Krankenhauses selbst, das in Konkurrenz steht zu anderen Kliniken in Lüttich, Verviers und Aachen.

Sollten Direktion und Verwaltungsrat des St. Nikolaus-Hospitals nicht in der Lage sein, die Bevölkerung umfassend zu informieren, dann ist Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP) gefordert.

Irgendjemand muss endlich mal die „Mauer des Schweigens“ rund um das Eupener Krankenhaus zum Einsturz bringen. (cre)

Zum Thema erschien am Freitag auf „Ostbelgien Direkt“ folgender Artikel:

  1. Réalité

    Herr Minister Antoniadis, Hallo! Wo sind Sie!? Es ist ja nun nicht so als wenn Sie da zig Krankenhäuser in Ihrem Ressort hätten!? Der Bürger muss sich ja denken was er will!? Derselbe Appel geht auch an unsern werten MP! Wofür haben wir denn nun all diese Leute „in Regierung“!? Gute Frage?

    • Freund der Ostbelgier

      Außer nett in die Kamera schauen und Kochen kommt da eh nichts.
      Ach doch IZOM wird schwer und der Laden in Eupen soll die Alternative sein?
      Partnerschaft mit Lütticher Klinik.
      Ich hoffe er muss selber nicht hin den die Verständigung könnte schwer werden wenn sein Kabinettchef nicht dabei ist.

      • Marc Van Houtte

        Formal richtig jedoch hat die DG Kompetenzen im Bereich Gesundheit.
        Der Bürger sieht jedoch das die Gemeinden immer wieder zur Kasse gebeten wurden mit Extra Zahlungen.
        Die Ärzte zum Teil immer noch kein Deutsch können.
        Dieses Krankenhaus Ihren Einfluss geltend gemacht hat gegen IZOM und selber keine Alternative darstellt. Und er da nicht genügend Einspruch erhoben hat.
        Nein wir sollen wohl alle nach Lüttich.
        Zu den PP der Herr prangert Überall herum wie wichtig die deutsche Sprache in Belgien ist und das sie nicht den Respekt kriegt den sie verdient.
        Aber der Liberalen Frau De Block die Meinung zu geigen zu ihrer Haltung in dem IZOM Abkommen davon hören wir nichts. Bei Ärzten ist die Sprache anscheinend nicht so wichtig.
        Wenn die eh nichts zu sagen haben in Belgien kann man die auch abschaffen und sehr viel Geld könnte besser als für den aufgeblasenen Politapparat in Eupen ausgegeben werden.

        • Werter Herr Van Houtte

          Die Kompetenzen der DG greifen aber erst wenn die Vorinstanzen ihr Verfahren abgeschlossen haben.Sonst kriegen wir Kompetenzgerangel.
          Daneben sind hier auch noch Leute mit im Boot die gar nicht sichtbar sind. Die Gewerkschaften z.B.

          Normalerweise sollte man davon ausgehen dass das Beherschen der deutschen Sprache an einem Krankenhaus in der deutschsprachigen Gemeinschaft ein Einstellungskriterium und damit Bestandteil der Stellenausschreibung ist.
          Die Versäumnisse liegen aber nicht nur bei der aktuellen Regierung. Jeder ignoriert die deutsche Sprache solange es geht. Daran ändern auch halbseidene Vorstösse in den diversen Parlamenten nichts.
          Solange selbst staatliche Stellen und halbstaatliche Firmen Ihre Angebote nur in den drei Landessprachen Französisch, Niederländisch und Englisch anbieten wird sich daran auch nichts ändern.
          Hier wäre allerdings die Regierung gefragt den Rechtsanspruch auf ein deutschsprachiges Angebot einmal gegen einen Großen in einem Musterprozess durchzusetzen. Wenn der Präzedenzfall einmal gegeben ist wird es wahrscheinlich leichter sein diese Rechte durchzusetzen.

          • Hier scheitert der « Kleingliederstaat » mal wieder an der Realität! Um vernünftig in OB arbeiten zu können müssen Ärzte zweisprachig sein, weder Deutsch alleine noch Französisch sind hier ausreichend. Und da fangen die Probleme an. Nur Ostbelgier können das! Deutsch als Muttersprache, Abitur „bilingue“ und Studium in der Wallonie, dann passt alles. Rein Deutschsprachige Ärzte sind auch keine Lösung. Kleine Anekdote, 1985! lag ich in Eupen vor dem OP und sollte unter örtlicher Betäubung einen Sehnenabriss an der Hand genäht bekommen. Der Anästhesist, ein Deutscher, konnte dem Praktikanten, ein Wallone aber nicht erklären was er da machte (örtliche Betäubung). Da habe ich auf dem OP Tisch liegend übersetzt was mit mir geschah. Beide haben sich bedankt und die Sehnennaht hält noch immer. Auch das ist Ostbelgien…

  2. Professor

    Primus inter pares. Wer das Amt des Chefs übernimmt, wird von seinen (Arzt)kollegen gemobbt. Das ist bei Ärzten nicht anders als in jedem anderen Gesangverein, Fußballclub, auf der Arbeitsstelle oder bei den Schreibern von OD. Dass Akademiker auch nur Menschen sind (und wie in diesem Falle, keine Halbgötter in Weiß), beweist deren Verhalten. Da kann auch kein Minister etwas dran ändern.

    • Pensionierter Bauer

      …..Das ist bei Ärzten nicht anders als in jedem…….. . Das mag ja sein, aber diese Typen haben doch Studiert. Von Hochstudierten kann man doch ein souveräneres Verhalten erwarten. Soviel ich weiß müssen die doch einen gewissen Eid ablegen. Ich fordere Alle Verantwortlichen auf den Kindergarten zu beenden. Solange sich die Lage dort nicht stabilisiert rate ich allen gleich nach Lüttich oder Aachen zu fahren.

      • Dr. Honoris

        Was hat ein erfolgreiches Studium, selbst als Arzt, mit dem (guten) Charakter eines Menschen zu tun?
        Es ist doch oftmals so, dass hochstudierte Akademiker auf derselben Arbeitsstelle sich gegenseitig nicht das Schwarze unter den Fingernägeln gönnen; da bilden Ärzte auch keine Ausnahme.
        Wie gesagt, unter „hoch Studierten“ knistert es öfters, und dies meistens in Form von Intrigen und Hinterhältigkeit, was „unter nicht akademischen Männern“, beispielsweise auf dem Bau oder in der Fabrik viel weniger der Fall ist

        • Pensionierter Bauer

          Selbst wir Bauern benehmen uns da viel besser, aber Ärzte und andere Akademiker schauen uns oft schräg an weil wir unter Menschen nicht immer die Regeln des Anstands beherrschen und uns manchmal etwas eigen verhalten, zB. beim Essen zu Tische. Dies ist mir schon auf Hochzeiten so ergangen. Aber wenn ich so höre was an der Hufengasse so abgeht, dann sind es besagte Ärzte die unterste Schublade sind.

      • Mischutka

        @ Fritte Martha :
        Hallo Martha, das geht mir doch genau so. Jemand der es eigentlich wissen muss, hat mir jetzt gesagt, daß Leute welche Hasskommentare (bzw. Hassantworten) schreiben selbst geistig sehr krank sind, da die sich selbst für Götter halten. Die sollten dringend einen Facharzt aufsuchen. Und erst wenn die mal geheilt sind, sich wieder vor die Tasten setzen. Und man soll nie „zurückhassen“ : da freuen die sich nur. Ich habe da einige sehr gute Ratschläge bekommen ….
        MfG.

    • Réalité

      Oh doch, verehrter Herr Professor! Warum haben wir denn den Minister! Um die Zahl voll zu machen!? Oder für Ordnung in seinem Laden zu bringen!? Ihr Kommentar gehört nicht geschrieben zu sein!? Bei dem Titel, dem Salär, der Aufgabe, muss er seinen Laden im Griff haben, und das hat er eben nicht! Punkt!
      Er hat ja auch nur 2 Krankenhäuser hier. Wenn das schon zu viel ist, ja dann…..
      Siehe die Aussage von unserm Premier Minister bitte!

      • @ Réalité

        Gut gebrüllt aber wieder mal Grundfalsch.

        !,) Der Minister führt die Aufsicht über die Krankenhäuser und ihre Organe. Er hat aber nicht das Recht in laufende Verfahren einzugreifen. D,h. zuerst muß der Verwaltungsrat sich äussern. Der Minister darf erst danach reagieren.

        2.) Der Ministerpräsident darf sich erst nach dem Minister äussern, schliesslich kann er ihn nicht auffordern gegen die Etikette zu verstossen.

        3.) Der Verwaltungsrat wird die ganze Angelegenheit da „abbarbeiten“ wo sie hingehört. Hinter verschlossenen Türen, mit den handelnden Personen. Jede öffentliche Äusserung über Gründe und Ursachen würde einer der beteiligten Parteien Munition gegen die Andere oder gegen den Verwaltungsrat liefern.
        Direkte Nennung einzelner Personen und Vorgänge vor Abschluss des Verfahrens könnte sogar das Verfahren selbst scheitern lassen.
        Vielleicht erfahren wir im Nachhinein mehr, das glaube ich aber nicht da die Stadt damit möglicherweise Klagen wegen übler Nachrede, das gibt es auch in Belgien, rechnen muss.

        • Réalité

          Rechtlich gesehen, lieber Edi, haben Sie eventuell Recht. Ihren Ausführungen nach, scheinen Sie sogar „hoch platziert“ zu sein, um alles so haarscharf nach zu voll ziehen!?_? Jedoch ich, der normal Bürger, verstehe das ganze ziemlich anders. Wenn ich in meinem Beruf ein Problem(chen) habe, wird das schnell und kurzer Hand gelöst!
          Hier jedoch, bauen sich die obersten Verantwortlichen allerhand Paragraphen und Bestimmungen von vorne herein ein.
          Erstens, um sich selber zu schützen, und zweitens um die Sache(n) in die Länge zu ziehen! Um das genug Ausweich Jobs und Versorgungs Plätze da sind.Ganz bewusst und überlegt! Und das im allgemeinen!
          Das ist u.a. einer der grossen Ursachen der heutigen berechtigten Politikverdrossenheit!
          Es sollte sehr dringend geändert werden!
          Schlanker, schneller, BESSER!
          Darum nochmals! Rasiert das ganze von oben nach unten! Das Unkraut raus. Dann kann es wieder besser gehen!
          Aber niemals so wie es jetzt aussieht! Da sind mindestens die Hälfte der Mitwirkenden total überflüssig!
          Unwirksam, und viel zu teuer!

          • Voller Zuspruch

            Jawoll, rasiert alles weg, es wird höchste Zeit. Ich als einfacher Bürger sehe voller Zuversicht in die Türkei, da wird ja alles abgespeckt.
            Scheiss auf Zuständigkeiten, wenn Not am Mann ist dann muss der MP ein Machtwort sprechen, egal was die Verfassung sagt, oder ein Dekret der D.G. oder gar ein Aufsichtsrat oder was weiß ich – Hauptsache es wird getan.
            OK, ich könnte auch mal den Post von EdiG Lesen und versuchen zu verstehen…ach was, Populisten an die Macht, Einzelkämpfer, Tyrannen und totalitärer Staat.
            Wir nannten das früher auch Anarchie.
            Ich habe nun seit Monaten noch mal einen Post von Réalité gelesen und stelle fest, es wiederholt sich immer weiter, ohne Aussage, ohne Lösungsansatz, ohne Überlegung, ohne alles. Schade.

            • Réalité

              Aber, aber, liebster Edi! Wir brauchen Ihren tollen Zuspruch nicht mal! Wir gehen unsern eigenen Weg, gehen Sie den Ihren! Vergessen Sie nicht romuH, Pierre, Frage, EifelEr, NIX WIE LOS, senseless, systray, Voller Zuspruch, den Rentner Bauer, die Alemannia4ever, Fritte Bertha, Donald, el verde, Marsupilami und all die anderen Vergessenen auch mit zu holen!
              Und Voller Zuspruch, am besten Sie lesen meine Linien überhaupt nicht mehr!
              Ein Vorschlag haben Sie aber sicher gelesen: Abrasieren! All dieses überflüssige Theater, welches uns jede Menge an Steuergeld kostet! Aber immer mehr an Schulden aufhäuft! Und nur den Tätigen was bringt, nämlich volle Taschen!
              Das sind schon ein paar Vorschläge, Sie müssen mal richtig lesen zuerst! Ehe Sie solches Gelabber schreiben, ohne Zusammenhang.
              NIX WIE LOS, an die ganze Edi Truppe!

              • @ Réalité

                Der einzige der in seiner Paranoia sinnloses Gelaber schreibt sind Sie. Ihr Verfolgungswahn bringt Sie noch in die Urne. Je mehr Sie sich aufregen umso früher passiert es.

              • @ Réalité
                Mischutka schrieb weiter oben folgendes : „Leute welche Hasskommentare (bzw. Hassantworten) schreiben selbst geistig sehr krank sind, da die sich selbst für Götter halten. Die sollten dringend einen Facharzt aufsuchen. Und erst wenn die mal geheilt sind, sich wieder vor die Tasten setzen“. Passt vortrefflich zu ihnen!

          • @ Réalité

            Da Sie zu glauben scheinen das sich ein Großbetrieb wie ein Krankenhaus genauso führen lässt wie die Tante Emmas Lebensmittelladen ist jede Debatte mit Ihnen zwecklos.

  3. 2 Chefärzte (CA) innerhalb von nicht einmal einem Jahr und einige schmerzhafte Abwanderungen sehr kompetenter Ärzte zu anderen Kliniken. Hatte der vorherige CA nicht in einem Artikel kurz nach seiner Kündigung schon Zweifel geäussert ob der nächste CA unter den damals und anscheinend auch heute noch herrschenden Verhältnissen es lange aushalten würde. Der Fisch stinkt vom Kopf her, schade nur dass die politisch aufgesetzten Köpfe über jeden Zweifel erhaben sind. Das ist auch bei einem Betriebswirt mit Zusatzbaecheler in Krankenhausführung nicht anders. Leider gibt es eine Menge hochdiplomierter Personen die zwar den Titel haben, von der Arbeit jedoch masslos überfordert sind diese jedoch ausüben dürfen weil sie das richtige Parteibuch haben.. Wie jetzt bedauerlicherweise im St. Nikolaushospital festzustellen.

    • Frankenbernd

      Glaube schon, da gibts gesetzliche Bestimmungen. Da das Haus auch eine OP hat usw. brauchen die einen entsprechenden Fachmann an der Spitze, ist nicht nur in Belgien so.

  4. Ja wo bleibt denn unser Minister der für sowas da sein sollte? Von dem hört und sieht man das ganze Jahr nix. Frage mich was der überhaupt macht ? Gar nix ? Kann ja wohl nicht sein ? Ein Minister der Eier in der Hose hat setzt sich in sein Ministerauto, fährt hin und haut mal auf den Tisch… Aber ok, der Antoniadis ist ja wirklich noch jung und unerfahren.

  5. Waldvogel2

    Diese Mauer des Schweigens im Eupener Krankenhaus hat es schon immer gegeben, und die hat auch immer gehalten. Immer wieder hat man gedacht, jetzt, jetzt sind die dran, aber was passiert –> NICHTS.
    Zum Sprachenproblem habe ich mich schon mehrfach geäussert. Wie kann es sein, dass man in einem Krankenhaus der DEUTSCHSPRACHIGEN Gemeinschaft keinen Untersuchungsbericht in deutscher Sprache bekommt. Selbst dort wo Deutsch sprechende EUPENER Ärzte arbeiten, ist es nicht möglich einen Bericht in deutscher Sprache zu erhalten, auch auf mehrfache Nachfrage. Das ist einfach unmöglich und untragbar.
    Dann kommt ja immer das Argument, wir können froh sein, dass wir überhaupt Ärzte hierhin bekommen, da kann man nicht wählerich sein. Komisch ist nur, dass die Klinik in St. Vith, die mindestens genau die gleichen Probleme hat, immer wieder Ärzte findet, die der deutschen Sprache mächtig sind. Wie das wohl kommt ???? Dort wird beispielsweise in der Radiologie gefragt ob ich einen Befund in Deutsch oder Französich haben möchte. Dort funktionniert das. KOMISCH WAS ???
    Zum IZOM könnte ich jetzt auch noch seitenweise schreiben, aber ich lasse es mal dabei bewenden.

  6. Frankenbernd

    Sind wir uns in Eupen (und auch in St. Vith) eigentlich bewusst, wie gluecklich wir uns schaetzen duerfen, ortsnah 2 Krankenhaeuser zu haben?
    Sehen wir mal nach NL und D. Dort sind Haeser wie in Eupen und St. Vith lange dicht.
    Angesichts der hohen Kosten ist diese Rangelei und Wurschtelei in Eupen unverantwortlich.
    Bis es dann eines Tages heisst; “ Durch die unmittelbare Nachbarschaft zu grossen haeusern in Luettich, Verviers und Aachen ist eine ortsnahe Versorgung in Eupen nicht mehr erforderlich“. DANN wird gejammert.

    • Marc Van Houtte

      Nicht ihrer Meinung
      Ich habe in Ulm wo ich 3 Jahre gearbeitet habe eine Französische Ärztin kennen gelernt.
      Sie durfte erst praktizieren nachdem sie bei einen deutschen Arzt ein Praktikum gemacht hat und genügend die deutsche Sprache sprechen und verstehen konnte.
      Heute ist sie niedergelassene Ärztin.
      Wo ist dueses Glück von dem sie reden?
      In Aachen habe ich eine Universitätsklinik 5 Km entfernt die Deutsch spricht.
      Dies soll jetzt verhindert werden wegen neue IZOM Hürden.
      Wo ist das Glück.
      Breche ich mir ein Bein in Kelmis werde ich lieber im Krankenwagen ins Klinikum gefahren als die wesentlich längere Strecke nach Eupen wo ich über die Neutralstrasse gefahren werde und mit der Hochkunst des Wallonischen Straßenbau konfrontiert werde und schreien muss nach jedem Schlagloch. Wie gesagr ich suche ihr Glück

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