Die Kammer hat am Donnerstag das Gesetz zur Änderung der Öffnungszeiten im Handel, Handwerk und Dienstleistungsgewerbe angenommen. Die Reform hebt den verpflichtenden wöchentlichen Ruhetag auf und vereinheitlicht die Schließzeiten.
Geschäfte dürfen künftig bis 21 Uhr geöffnet bleiben, statt wie bisher je nach Wochentag um 20 oder 21 Uhr zu schließen. Nachtläden behalten ihre eigene, engere Regelung.
Der ostbelgische Kammerabgeordnete Luc Frank (Les Engagés / CSP) hat die Reform mitgetragen. „Diese Vereinheitlichung ist überfällig. Ein Gesetz, das seit zwanzig Jahren nicht mehr an die Realität des Handels angepasst wurde, bremst mehr als es schützt“, so Frank. Die bisherigen, je nach Wochentag unterschiedlichen Schließzeiten hätten in der Praxis vor allem für Verwirrung gesorgt, ohne echten Mehrwert für Beschäftigte oder Kunden zu bringen.
Auch beim Sanktionssystem schafft das Gesetz Klarheit: Verstöße gegen kommunale Regelungen werden künftig überall nach demselben Verfahren verfolgt und bestraft, unabhängig vom Standort des Geschäfts. „Bisher gab es unterschiedliche Verfahren je nach Gemeinde. Das machte die Durchsetzung unnötig kompliziert“, erklärt Frank.
Ein weiterer Kernpunkt betrifft den Missbrauch bestehender Ausnahmen. Manche Nachtläden nutzten die Sonderregelung für Zeitungskioske und Buchhandlungen, um sich als solche auszugeben und faktisch rund um die Uhr geöffnet zu bleiben. Die Kontrolle war nach geltendem Recht schwierig. Das neue Gesetz führt laut Frank strengere, überprüfbare Kriterien ein: Ein Geschäft gilt nur dann als Zeitungskiosk, wenn es mindestens 200 verschiedene Zeitungs- und Zeitschriftentitel führt und diese sowie verwandte Produkte mindestens 40 Prozent der Verkaufsfläche einnehmen. „Diese Präzisierung nimmt den Trittbrettfahrern die Grundlage. Wer wirklich einen Zeitungsladen betreibt, hat nichts zu befürchten. Wer die Ausnahme nur als Deckmantel für einen Nachtladen nutzt, wird es künftig schwerer haben“, so Frank abschließend. (cre)
Was geht es die Politik an, wann ein fleißiger Geschäftsmann seinen Laden öffnet!!!
Wenn ein Geschäft die nächtliche Ruhe nicht stört, kann es meinetwegen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr geöffnet sein – ob es da nun 150 oder 200 Zeitungen gibt, interessiert mich absolut nicht!
Es gibt viel zu viele gut bezahlte Pöstchen beim Staat (zu Lasten der Steuerzahler) auf denen Politiker verzweifelt versuchen sich Ihre Daseinsberechtigung zu schaffen – die Folge ist dann diese ausufernde Regulierungswut, die keinem hilft, aber fleißige Menschen einschränkt!
Regulierungswahn!, es handelt sich doch um eine Abänderung bestehender Regulierungen und zwar im liberalen Sinn. „Wenn ein Geschäft die nächtliche Ruhe nicht stört“ = ziemlich naiv.
@ WK
Es gibt doch schon einige Geschäfte in Eupen, die bis spät in die Nacht geöffnet haben – bisher habe ich noch nicht gehört, dass es darüber viele Beschwerden gab.
Die sterbende Geschäftswelt braucht keine zusätzlichen Gängelungen und erst recht keine verhohlene Drohungen (siehe letzter Satz im obigen Text).
Beim Internet gibt es auch keine zeitlichen Regelungen, da kaufen sie nachts um 2 eine Bohrmaschine und morgens um 8 liegt die vor ihrer Tür – zusätzliche zeitliche Regelungen werden dieses Problem sicherlich nicht im Sinne unserer Geschäftswelt zum Positiven beeinflussen.
Regulierungswahn,die Regelungen sind jetzt liberale: Abschaffung des wöchentlichen Ruhetags und dieselbe Schließungszeit jeden Tag. „Ein fleißiger Geschäftsmann“, dass ich nicht lache und der steht 168 Stunden die Woche am Tresen. In Wirklichkeit ist Personal natürlich „freiwillig“ da. Die Regelung für Nachtläden besagte, nur in einigen Gemeinden, dass sie nicht übertags öffnen sollten. Das hat man sicher umgangen, indem man daraus einen Scheinzeitungsladen gemacht hat – nicht mehr möglich. Ich frage mich wirklich, wovon die Nachtläden leben. Da müssten doch viele Autos jede Nacht vorfahren, damit sie verdienen. Und das soll die Anwohner nicht stören.
Man sollte mal 21% Mehrwertsteuer auf die Bohrmaschine kassieren statt nur 5 Euro.
@WK. Vielleicht sind Nightshops gute Geldwaschmaschinen?
Tja, wer weiß wovon die Leben.
Klar, die Bohrmaschine kommt nach 6 Stunden. Vielleicht nicht von Amazon, aber aus dem Paulanergarten.
Ich finde das Nicht Gut
Warum Samstag / Sonntag Arbeiten ?
Früher meine Eltern oder auch ich wusste Mann , Von Montag bis Freitagabend waren die Geschäfte auf und Samstag und Sonntag ZU
Ich denke Nur jetzt an das Personal die an denn Tagen arbeiten Müssen
Ich finde das nicht Gut
Na ja, hat alles nach und Vorteile.
Gerade in unserer Region ist vielleicht eine Anpassung sinnvoll.
Denn Im Nachbarland gehört es seit Jahren schon zur Selbstverständlichkeit, dass die meisten sogar auch samstags bis 21 oder 22 Uhr geöffnet haben.
Unverständlich, ist dort aber auch, das beispielsweise das Aquis Plaza, die Kunden um 20 Uhr vor die Türe setzt, weil es dann noch oft gut besucht ist.
Den Nachteil bei uns, sehe ich jetzt an den möglichen Öffnungszeiten am Sonntag.
Besonders für das dort beschäftigte Personal, Sollte der Sonntag doch auch der Familie gehören dürfen ?
Andererseits gibt es vielleicht einige, die genau dann arbeiten möchten wegen der doppelten Bezahlung ?
Oder hat man die Gesetze geändert, um nicht mehr doppelt bezahlen zu müssen ?
Das wäre wiederum, ein sehr fauler Trick.
Ja Hugo, Geld ist Geil . Dafür tue ich alles. Noch grösseres Auto, Noch weitere Traumreisen, und natürlich die Markenklamotten von Temu, Ali Express und Shein. Man muss ja Sparen . :-))))
Na dann…
Kann man nur hoffen das diese Betriebe d.h Geschäfte kein Personal findet !
Die Geschäfte hier sind für das Personal schon lange nicht mehr Familienfreundlich..
Nicht jeder hat Familie / Freunde / Bekannte um die Ecke wohnen, die gewillt sind nach den Kinderm zu gucken, wenn man arbeiten MUSS!
Besonders wenn man dann permanent für die Schließung eingeteilt wird!
Fassungslos, „Personal findet“. Das Gesetz wird auch für bestehende Unternehmen mit ihrem bestehenden Personal gelten.
Leider noch keine Antwort vom Herrn Frank,
Ob sein Mitwirken der kriminellen Handlung diente, den Beschäftigten etwas zu nehmen, was ihm nicht gehört, oder ob er nur den Kunden etwas mehr Freiraum beim Einkaufen gewährleisten möchte ?
Eine simple kurze Antwort, kann doch nicht zu viel verlangt sein.
Oder nutzt man nur noch die Medien für den eigenen Glanz ? Und vergisst dabei, dass die Medien auch informativ sein können.
„Nachtläden behalten ihre eigene, engere Regelung“
Klar unsere lieben importierten Fachkräfte werden wieder mal bevorzugt !
Und wenn diese sich dann Beschweren rennen alle sofort dem RassismusPferd hinterher.
Dass diese Nigthshops nur Geldwaschmaschinen sind weiß jeder, als wenn die von dem bisschen
Einkommen so leben könnten.
Genau wie dieses Babiere, 5 Kunden am Tag für 12€, aber einen 100.000€ Mercedes fahren.
Es gibt eh viel zu viel von diesen NightShops, Babieren und Dönerläden, hier sollte der Staat und Gemeinde mal einenn Riegel vorschieben.
Und SORRY, bei den Muslime gilt Schweiefleich als Dreck, unrein und Müll usw., dies verkaufen uns diese Dönerläden jedoch, diese verkaufen uns MÜLL zum essen ?! Für Müll Entsogrgung muss man normalerweise Bezahlen. Ergo müsste man mir dem Kunden noch Geld geben dass ich den Döner entsorge. ;-)
# Der Patriot / Die Leute die dafür sorgen, dass auch wir etwas anders, als eine Tüte Fritten zur Auswahl haben, sind nicht das Problem.
Weshalb wohl steht beim Autohersteller Porsche die Frage im Raum, ob man weitere 9000 Arbeitsstellen streicht ?
Naive Leute im Europaparlament, haben damals geglaubt, das bei einer Globalisierung, Europa als einer der Gewinner hervorgehen wird. Und während wir zwischen den USA und China zermalmt werden,
werden wir es auch nicht schaffen weiterhin ein normales Leben zu führen, wenn man sich jetzt über die Öffnungszeiten streitet.
Sollten wir einen Krieg erleben und es zeitweise nur Döner geben sollte, bin ich gespannt ob sie dann nicht zugreifen ☺️
Der Zug ist abgefahren, VD und ihre Leyen haben nur noch eine Chance.
Es ist die Überredungskunst auf diplomatischer Basis, beispielsweise dem Chinesen zu erklären, dass unser damaliges System besser gewesen ist, bei dem nicht nur in den obersten Etagen der größten Wirtschaftszweige und politischen Reihen Geld verdient wurde .
Man sollte auch in Ländern wie China begreifen, dass mit einem falschen System, der Markt irgendwann gesättigt ist, weil dem Rest der Welt kein Geld mehr bleibt, wegen der Bereicherung einiger weniger aus Wirtschaft und Politik.
Fallen Wirtschaftszweige weg, von denen unsere allmächtigen glauben sie seien nicht wichtig, verursacht man die Katastrophe, die auf uns zukommt, wenn kein Umdenken stattfindet.
Denn auch kleinere Firmen, dem Mittelstand und den für diesem arbeitenden Menschen, müssen noch atmen können dürfen.
Hält also die Wirtschaft und Politik am derzeitigen System fest, bei dem durch die Automatisation, oder immer mehr Ausbeutung des Menschen aus Kostengründen, die Wirtschaft besser funktionieren soll , führt dies auf Dauer, zum eigenen Galgen am Baum für die Egoisten in den obersten Reihen von Wirtschaft und Politik.
Da helfen auch keine Gesetzesänderungen, bei denen sogar der Sonntag als freier Tag gestrichen wird, damit die Menschen die Sonntags arbeiten müssen, schlechter bezahlt werden.
Wenn die Mehrheit der Bevölkerung, vieler Kontinente, durch immer weniger kaufskraft, die Wirtschaft auf Dauer, gezwungenermaßen selbst lahmlegen, ist der Galgen für die Egoisten vorprogrammiert.
Es wird überall auf der Welt Unruhen geben, wenn einige Leute nicht von ihrem hohen Ross absteigen möchten.
Die erweisen sich zur Zeit, ob nun unwissentlich oder wesentlich, selbst keinen Gefallen und deren eigenen Kindern, erst recht nicht.
Gewürze , Gewürze, und das gepresste Abfallfleisch, dass ist das A und O. Da schmeckt sogar erbrochenes gut. Nur gut würzen. ;-)
Ach Herr Müller. die Geschmacksrichtung ihres Erbrochenen, ist doch gar nicht das Thema 😉
Bei den Öffnungszeiten von Mecces und Quickie, regt sich auch keiner auf.
Diese Leute müssen aber regelmäßig am Wochenende rackern, wie so viele, die hier nicht erwähnt werden, wie beispielsweise : Bäcker Konditor, Eisdielen, Kneipen, also Gastronomie allgemein.
Transport, LKW Fahrer ,Busfahrer, Taxifahrer und der Schienenverkehr allgemein.
Flugverkehr allgemein, mit Boden und Bordpersonal, einschließlich Fluglotsen, die im Türmchen hocken.
Krankenhäuser, Altenheime oder das Kinderheim, können auch nicht einfach Sonntags die Türen schließen, um zu sehen was dann passiert.
Die Frage ist doch, ob die Arbeiten an den Tagen, an denen andere frei haben, vernünftig entschädigt werden, oder ob man es nach und nach als Selbstverständlichkeit ansieht und es dadurch eben nicht mehr anständig entschädigt wird.
@ Patriot
All das ist der Preis , für die hochgelobte, stark gestiegene Geburtenrate, für die hauptsächlich die Fachkräfte sorgen 😆😉
Gegen die Öffnungszeiten sein ist ja schön und gut. Wenn ich mir aber ansehe was z.B. jeden Sonntag allein in Maastricht über die Theke geht, so tut mir jeder willige Geschäftsmann in Belgien oder Deutschland leid dem dieses Geschäft durch längst überholte Regelungen entgeht.
Im Osten haben ich schon vor 20 Jahren Geschäfte gesehen die Tag und Nacht geöffnet waren. Sonntagsverbote sind längst überholt, so müsste man doch auch Freitagsverbote und Samstagsverbote einführen, aus Respekt vor den anderen Religionen, oder?
Man muss das Eisen schmieden solange es heiss ist und in Zeiten von rund um die Uhr Internetkäufen kann man sich nicht mehr erlauben lange nicht für etwaiige Kunden erreichbar zu sein.
#Politiker / Man kann schlechte Politik nicht mit schlechter wieder gut machen.
Man sollte schon etwas weiter denken,
können
Richtig! In Vaals brummt jeden Sonntag der Bär, während bei uns überall tote Hose ist.
Wenn man mir in meinem Beruf vorgeschrieben hätte am Wochenende zu arbeiten, wo Gewerkschaften Jahrzehnte für das freie Wochenende gekämpft haben, würde ich mir einen anderen Job suchen.
Die Menschen sind so verblödet, das sie nichts mehr mit ihrer Freizeit am Wochende anzufangen wissen, und die Geschäfte bevölkern.
Die ganzen Verkäufer müssten einfach mal eine Woche Streiken. Das Chaos würde ich gerne mal erleben.
Was macht denn die ganze Gastronomie am Wochenende ? Krankenhäuser und Pflegekräfte? Taxis und Polizei ? Öffentlicher Verkehr ? Feuerwehren ? Schwimmbäder und Wellness ? Museen ? Radio- und Fernsehmoderatoren, Journalisten. ?……und…..und….und……..
Was soll also das Gejammer?
Zum Glück ist man hier im Süden schlauer. und kundenfreundlicher an sieben Tagen in der Woche.
Denn längere Öffnungszeiten bedeuten auch mehr Jobs.
Win-Win auf beiden Seiten.
P.S Habe selbst jahrelang am Wochenende gearbeitet, freiwillig !
# Goodbye Belgien / Schön dass sie jahrelang selbst am Wochenende gearbeitet haben.
Wahrscheinlich ohne sich bewusst zu sein, dass sie anderen eine Chance auf Arbeit, durch ihre Handlungsweise genommen haben.
Persönlich kommt für mich eine freiwillige Arbeit, nicht selten, der Schwarzarbeit gleich.
Es sei denn sie sind selbstständig gewesen und haben Arbeiten erledigt die aus zeitlichen Gründen nicht erledigt werden konnten.
In diesem Falle wäre es natürlich nicht der Schwarzarbeit zuzuordnen, weil es letzten Endes zu ihrem Gewinn beigetragen hat, und es dadurch wiederum, mit freiwillig auch nichts zu tun haben würde
Auch kleine Vereine die sich beispielsweise kein Personal hinter der Theke leisten können, kann man als Ausnahme bezeichnen.
Goodbye Belgien, die Gastronomie lechzt nach Arbeitskräften, die sicher im Verkauf untergekommen sind.
HEBvS
Da Sie wirklich keine Ahnung von Nichts haben, leben Sie weiterhin in Ihrer Fantasiewelt voller Spekulationen.
….eben von Sinnen Ihr Geschreibsel !
Hauptsache der Hugo selbst glaubt an seinen Blödsinn.