Politik

Verbot von nicht-notwendigen Reisen bis 1. März – Friseure können frühestens am 13. Februar öffnen

01.01.2021, Belgien, Brüssel: Reisende steigen am Neujahrstag auf dem Südbahnhof in Brüssel in einen Zug von Eurostar, der nach London fährt. Im Kampf gegen die Mutationen des Coronavirus verbietet Belgien alle nicht zwingend notwendigen Reisen. Foto: Jasper Jacobs/BELGA/dpa

Belgien verbietet vom 27. Januar bis zum 1. März alle nicht zwingend notwendigen bzw. touristischen Reisen. Die Kontaktberufe können vorerst nicht öffnen. Dies ist frühestens am 13. Februar der Fall.

Das entschied am Freitag in Brüssel der Konzertierungs-Ausschuss. Letztes Jahr verursachte die Rückkehr aus den Karnevalsferien einen Ausbruch positiver Fälle von Covid-19, was danach zur ersten Welle der Coronavirus-Epidemie führte. Dies soll sich dieses Jahr nicht wiederholen. Deshalb sind bis zum 1. März nicht-notwendige Reisen untersagt. Das Reiseverbot wird sowohl im Straßen-, Flug-, und Schiffs- als auch im Schienenverkehr kontrolliert.

27.11.2020, Belgien, Brüssel: Alexander De Croo, Premierminister von Belgien, spricht während einer Pressekonferenz im Anschluss an eine Regierungssitzung zur Corona-Pandemie. Foto: Olivier Matthys/AP Pool/dpa

Der wallonische Ministerpräsident Elio Di Rupo (PS) erklärte vor dem Beginn der Pressekonferenz von Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) gegenüber Journalisten, die Infektionslage in Belgien sei noch nicht gut genug, sie sei aber besser als in den Nachbarländern. Deshalb müsse unbedingt verhindert werden, dass das Virus von Reiserückkehrern nach Belgien eingeführt werde, zumal man es jetzt auch mit Coronavirus-Mutanten zu tun habe, über die man noch nicht genug wisse.

Auch De Croo sagte bei der Pressekonferenz, die Corona-Mutanten könnten, wenn man nicht vorsichtig bleibe, die zuletzt erreichten Fortschritte schnell wieder zunichte machen. Die positive Entwicklung der letzten Wochen beweise, dass man viel erreichen könne, wenn man sich solidarisch verhalte.

Was das Verbot von nicht-notwendigen Reisen ins Ausland oder aus dem Ausland nach Belgien betrifft, so gibt es einige Ausnahmen, etwa für Geschäftsreisen, wenn eine bedürftige Person Hilfe braucht, fürs Studium oder wenn es um familiäre Pflichten geht. In jedem Fall gibt es keine Grenzschließungen.

Neben dem Verbot von nicht-notwendigen Auslandsreisen ab dem 27. Januar und bis zum 1. März kam auch die Ausweitung der Quarantänepflicht nach der Rückkehr aus einer roten Zone zur Sprache. Ab Montag müssen alle Einreisenden aus Großbritannien, Südafrika und Südamerika zehn Tage in Quarantäne und am ersten sowie am siebten Tag einen Test ablegen.

18.03.2020, Belgien, Brüssel: Eine Friseurin mit Mundschutz schneidet einem Kunden die Haare. Foto: Thierry Roge/BELGA/dpa

Doppelter Test für die Einreise: Der Konzertierungs-Ausschuss möchte, dass alle Nichteinwohner, die nach Belgien reisen, zusätzlich zu dem obligatorischen negativen Test vor der Abreise, bei ihrer Ankunft in Belgien erneut getestet werden. Dabei kann es sich um einen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest handeln.

Für die Kontaktberufe (Friseure, Kosmetikstudios usw) besteht zumindest mittelfristig Hoffnung auf eine Lockerung der Corona-Maßnahmen. Im Moment seien die Bedingungen nicht erfüllt, um die Kontaktberufe wieder zuzulassen, betonte De Croo.

Bei der nächsten Sitzung des Konzertierungs-Ausschusses am 5. Februar könnte eine Wiedereröffnung der Friseursalons und Kosmetikstudios ab dem 13. Februar beschlossen werden, allerdings nur dann, wenn die Entwicklung des Infektionsgeschehehens in Belgien dies zulässt, und unter strengen Regeln.

Nach jüngsten Angaben der nationalen Gesundheitsbehörde Sciensano wurden in Belgien mit 11,5 Millionen Einwohnern in den vergangenen zwei Wochen 247 Neu-Infektionen je 100.000 Einwohner registriert. In den vergangenen sieben Tagen waren es insgesamt knapp 2.000 Fälle täglich gewesen. (cre)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

69 Antworten auf “Verbot von nicht-notwendigen Reisen bis 1. März – Friseure können frühestens am 13. Februar öffnen”

  1. Besorgte Mutter

    Was mich wundert, das ist, dass unsere Politclique und deren Gehilfen nicht schon längst mit Hippiefrisuren umherlaufen. Irgendetwas läuft doch gerade richtig schief in unserer Gesellschaft!

    • Dicke Pupillen

      was ein sinnfreies gelaber, hauptsache gegen Politiker schiessen.. in meinem Umfeld läuft auch keiner mit einer Hippiefrisur durch die Gegend.. Und Sie können Ihre Frisur ja unterm Aluhut verstecken brauchen sich also sowieso keine Sorgen zu machen

      • Besorgte Mutter

        Oh, Sie sind wohl auch einer der wohlgefälligen Gehilfen dieser uns allen alles verbietenden Clique. Wenn in Ihrem Umfeld die Leute auch ohne Hippiefrisuren umherlaufen, dann liegt das daran, dass die sich entweder die Haare selbst schneiden oder zu Schwarzarbeiter*innen gehen.
        Ich mit meiner aufwendigen Frisur muss mittlerweile jeden Morgen schauen wie ich damit klar komme.
        Warum werden Sie eigentlich gleich beleidigend?
        Es reicht wohl nicht für eine argumentative Diskussion, oder?
        Auch das ist ein Zeichen dafür, dass Sie nur ein willfähriger Gehilfe dieser Verbotsclique sind!

        • Alfons van Compernolle

          Besorgte Mutter : Sie sollten mal den ersten Teil Ihres Kommentars lesen!
          Soviel dann zu „beleidigend“ !! Wenn alle Ihre Argumente so aussehen, dann ist die Frage, wie es in Ihrem Kopf aussieht ??????????

        • Fürst von Noppenei

          Teuerste besorgte Mutter, Sie nicht nur mit Ihrer aufwändigen Frisur zu kämpfen. Das was da drunter sitzt macht Ihnen noch viel mehr zu schaffen. Aber das merken Sie nicht.Glück im Unglück.

        • Aufwendige Frisur, hohle Birne

          „Ich mit meiner aufwendigen Frisur“: Ist das Ihr Ernst? Ich meine, wir bewegen uns auf ein totalitäres Regime zu und Sie sorgen sich um… Ihre Frisur?
          Ich hoffe Sie haben genug „brioches“ gebunkert, für die brotlose Zeit…

          • Besorgte Mutter

            Recht haben Sie, wir bewegen uns auf ein totalitäres Regime zu.
            Und in dieser sich akut verschärfenden politischen Lage hat inzwischen fast jeder seine ganz eigenen Probleme. Den Einen fehlt ein großer Teil des Einkommens, den Anderen fehlt der Sport, mir fehlt das Partyleben und jeden Morgen geht mir der Kampf mit meinen Haaren so etwas von auf dem Senkel, dass ich am liebsten alle Politiker auf den Mond schießen möchte.
            Für alle die es nicht Verstehen wollen, empfehle ich die Lektüre des Leserbriefes im GE vom vergangenen Samstag von Gerhard Schmitz aus St.Vith.
            Natürlich ist mein Haarproblem nichts gegenüber das womit andere zu kämpfen haben, aber es ist eines der Probleme von mir.
            Wer vor dem Virus gefährdet ist und oder Angst hat, bitte schützt euch, aber lasst uns Furchtlosen bitte in Frieden unser Leben leben.

  2. Ich empfehle Hamsterkäufe

    Nach den Karnevalsferien kommen dann die Osterferien, dann die Pfingstferien, dann die Sommerferien… der BRD-Drosten hat schon geraunt, die Sommerferien fallen auch aus…

    Aber mal was Anderes: Rémy Julienne, 91, „an Corona verstorben“ – toller Typ, der, ohne den das Action- und Komödienkino der Sechziger bis Achtziger Jahre gar nicht vorstellbar gewesen wäre. Aber so zählt man eben, völlig schamlos, die Coronatoten, normale Grippe wäre hier genauso tödlich gewesen, wg. Grippeepidemien hat sich die westliche Welt aber niemals einen Strick gebunden, finde den Fehler.

    Und Nathalie Delon, unsterblich durch eine Szene im Samourai, aber warum? Weil eine „normale Frau“ in einer solchen Szene im echten Leben gesagt hätte: „Du kommst immer nur dann zu mir, wenn du was von mir willst, ich hab das langsam satt!“ – Während Nathalie dort sagte (ich zitiere mal wieder aus dem Gedächtnis): „Ich liebe es, wenn du mich brauchst!“ – Großartig. Kann man mal wieder sehen, dass es auch und gerade die Drehbuchautoren sind, denen Schauspieler so viel verdanken: die Autoren, die Armee im Schatten (pun intended, wir sind ja bei Melville).

  3. Corona2019

    Könnte , Aussicht , Entwicklung .
    Ja , ja, man kann schlecht der Bevölkerung verbieten zum Friseur zu gehen und selber vor der Kamera mit neuer Frisur auftreten .

    Für die Leute die in diesen Berufen Arbeiten ein schwacher Trost .
    Keine klare Ansage und völlig wiedersprüchlich im Vergleich zum Nachbar Land in dem Drosten ja warnt vor zu frühem Ende der Maßnahmen .
    Wann , wenn , wie , wo , was ,kann im Moment aber in Wirklichkeit niemand sagen , und es wird auch noch lange dauern bis es jemand kann .
    Bis dahin sollte man den Leuten klar sagen das geöffnet werden darf ab nächste Woche oder nicht.
    Für Mitte Februar ist eine Aussage mit -könnte , Aussicht, Entwicklung eher ein falscher beruhigungs-versuch . Trifft es dann doch nicht zu ,ist die Wut der Kunden und Friseure nur noch grösser .

    @- Peter Müller
    Glaube nicht das Die Jagt auf sie Machen Werden,
    es gibt auch dort noch genug zu Essen und anderes Wild im Wald 😉 :-)

    • Könnte es nicht so sein, dass die Fortdauer von Maßnahmen davon abhängt, wie sich zum Beispiel in zwei Wochen die Zahlen entwickelt haben, die das Infektionsgeschehen von heute abbilden? Wenn das so sein sollte, wäre es wohl nicht seriös, den Menschen heute klar zu versprechen, was wann geöffnet werden kann (es seidenn , man hat Wahrsager im Team).

  4. Kleine Pupillen

    @Dicke Pupillen
    Hauptsache andere die nicht so linientreu sind beleidigen. Das ist kein sinnfreies Gelaber, das ist eine Tatsache. Die haben alle sauber geschnittene Haare. Nur Augen aufmachen und wenn vorhanden Gehirn einschalten.

  5. Peter Müller

    Egal was wir haben. Krieg, Seuchen oder Verbote, der Mensch wird immer Wege finden um weiter zu existieren. So blüht im Moment die Schwarzarbeit. Jeder wird versuchen sein Taschengeld irgendwie aufzubessern. Etwas Haare schneiden da, etwas verkaufen dort, hier und da etwas arbeiten . Wir haben ja noch Eier und Brot zum tauschen. Oder eventuell noch ein Erbstück von de Oma zur Verfügung. Die Welt dreht sich weiter.

    • Die Verblendung ist in vollem Gange, sogar Krieg, ja, wir sehen überall Trümmer, obdachlose, hungernde Menschen, die traumatisiert herumirren. Furchtbar. Das Grauen ist immer und überall. Der Frust und die Depression treiben seltsame Blüten.

  6. Ich empfehle Hamsterkäufe

    Was ich ganz besonders hübsch finde, meiner Art von Humor kommt Solcherlei nämlich entgegen: In der Presse finden sich immer wieder belgische Frisöre, die sich beklagen, sie hätten 80 Prozent ihres Umsatzes verloren: wieso nicht 100 Prozent? Nicht, dass ich das fände, aber wenn ich „schwarz“ arbeitete, dann hinge ich das nicht noch an die große Glocke: bizarr!

    Und Maggie macht sich auch was vor, gestern und heute wieder auf der Rundfunkseite: die EU kümmerte sich! Ja, und wie, hat zwar noch keiner kommentiert, aber schon gestern, auf mehreren französischsprachigen Seiten: Die EU ERLAUBT Belgien, die Grenzen zu schließen, und, immer laut Presse, hat da auch KEIN EU-Land Einwände gegen – was schon deshalb bemerkenswert ist, weil LUX-Asselborn zuvor noch groß getönt hatte: „Die Grenzen müssen offenbleiben“: Offenbar nur dummes Geschwätz.

    Was Maggie also vielleicht hat: Dass die EU-Länder sich bei ihren Kumpanen die Erlaubnis holen müssen, ihre Bürger einzusperren, aber diese Erlaubnis wird ja offensichtlich gern erteilt, und wir gucken genauso blöd aus der Wäsche wie zuvor. Und immer, wenn ich „Petition“ lese, habe ich ein Folteropfer vor Augen, das seinem Peiniger sagt: „Bitte, bitte, hör‘ auf!“ – so kommt man einsperrwütigen Politikern jedenfalls nicht bei, denn: das ist den anderen Regierungschefs doch shice-egal, ob Croo et al. mal wieder ihre Leute einsperren, die halten uns im Ausland doch eh für nicht ganz beieinander… Und die Brüsselbonzen dürfen sich ja auf jeden Fall frei bewegen, bei denen ist ja alles „beruflich“.

    • Walter Keutgen

      Ich empfehle Hamsterkäufe, vielleicht kommen die 20% von den Politikern. Früher hatten die Frisöre ein Vorzimmer, wo sie Parfüm, Haarwässerchen und solches Zeug verkauften, ob es das noch gibt?

      • Politischer Gefangener

        Daran hab ich nicht gedacht, die verkaufen u.U. Anleitungen und Material zum Selberschneiden; hätte nicht gedacht, dass die für sowas den Laden offenhalten, aber vielleicht fällt ihnen zuhause auch die Decke auf den Kopf.

        Auf der Kindergartenseite von Sushi und Maggie ist die Petition natürlich von ganz oben prompt verschwunden, sie haben für sich ja jetzt, was sie wollten, ihre Extrawurst aus Aachen sozusagen, der Rest von uns ist eingesperrt.

        Denn wie offenbar Paasch auf seiner Seite schreibt – wird hier kolportiert, ich kann’s nicht finden -, dient das Grenzbewohnerformular dazu, die Nichtgrenzstreifenbewohner darauf aufmerksam zu machen, dass sie Kriminelle sind, wenn sie doch nach Aachen wollen, und, ehrlich gesagt, mir ist das vollständig neu, speichere aber regelmäßig Dutzende von Seiten ab und habe auf keiner einzigen gelesen, ich dürfte die 48-Std. nicht in Anspruch nehmen, m.E. war die bislang für JEDEN in Belgien – tatsächlich war ich nie mehr als 3, höchstens 4 Std. draußen., das ist jetzt offensichtlich fürs nächste halbe Jahr vorbei, somit haben Sushi und Maggie mit ihrem permanenten Herumreiten auf dem „kleinen“ Grenzverkehr ganze Arbeit geleistet, und so spalten Deutsche, die gleich hinter die Grenze gezogen sind, ggf. weil ihnen die Hauspreise auf Aachener Seite damals zu teuer waren, die belgische Bevölkerung in wie Vieh gehaltene Untermenschen und die mit Reisefreiheit auf, ganz so, wie ja auch in der DDR die „Besseren Leute“ reisen durften und die anderen nicht.

        Und, wie gesagt, das interessiert unsere beiden Freiheitskämpfer aus dem Grenzstreifen einen Shice-Dreck, sie gehören ja jetzt zu den Privilegierten.

        Übrigens, die Typen, die euch was von „Umwelt“ und solch einem Shice erzählen, sind ebenfalls zu 99 Prozent Profiteure, denen die Umwelt shice-egal ist, während sie sie aber als Einnahmequelle für sich – direkt über den Markt oder, bei den allermeisten dieser Schmarotzer, indirekt über Staatsknete – entdeckt haben, und ihr zahlt die Zeche.

        Also wie gesagt, nochmal ganz deutlich: Die Belgier sind jetzt aufgeteilt in Leute, die (auch ohne „triftigen Grund“) „reisen“ dürfen und solche, die sich dadurch strafbar machen und verfolgt werden, und unsere beiden Wichtigtuer, satt und zufrieden, während sie vorher noch belgische „Grundrechte“ anmahnten (jedenfalls die Sekretärin), stellen ihre Petitionen und anderen Shice jetzt zurück, bis die nächste Bedrohung für den Grenzstreifen kommt.

        Denkt an diesen Fall, und auch an die quasi systematische Verlogenheit praktisch aller Leute, die euch was verkaufen wollen, und insbesonderer derer, die euch Ideologie verkaufen wollen.

        Grund- und Menschenrechte usw., da shicen die drauf, die dienen denen nur als Verkaufsargumente.

  7. delegierter

    war heute bei Massen in Lux.. Frisör 32€ und voll tanken ( 50L à 1,069 ). Der Frisör war zwar 12 Rubel teurer als hier, aber die Fahrt macht sich ja vom Sprit bezahlt. Hauptsache die Frisur sitzt.
    Ach ja, noch was, …. da ich nach über 40 Arbeitsjahren meine Rente von dort beziehe, darf ich das Geld ja wohl auch dort ausgeben.

  8. Feltes Michek

    Ein Glück, dass man hier auf dieser Plattform senen Namen nicht nennen muss. 😂
    Dann kann man richtig schön “ Scheisse “ schreiben und verbreiten ohne sich dazu bekennen zu müssen.
    Armselig und noch weit unter “ Bild niveau“.

    • Krisenmanagement

      @Feltes Michek Falls wir hier unter unserem Nickname strafbare Äusserungen machen, dann steht am anderen Tag die Staatsanwaltschaft vor der Tür. Denn ach so anonym sind unsere Äusserungen nun doch nicht. Aber viele müssen sich einen Spitznamen zulegen, denn beruflich kann sich das nicht jeder erlauben.

  9. Das Innenministerium Hätte noch gerne das man so einen Zettel ausfüllt… Da könnt ihr noch lange drauf wachten. Im Sommer habe ich versucht so ein Formular auszufüllen als wir im Urlaub waren. Also was die da alles wissen wollten war der blanke Wahnsinn.

    • Last Christmas...

      Es ist immer von nicht- notwendigen Reisen in das Ausland die Rede. Wie sieht es jedoch mit Reisen innerhalb Belgiens aus? Zu kurativen Zwecken eines erkrankten Menschen- sind Reisen innerhalb des Landes zB an die Küste erlaubt?

        • Last Christmas...

          @ostbelgiendirekt: genau das war meine Lesart bisher bei den Erlassen etc auch, ich wollte mich rückversichern, ob nur ich das so verstanden habe oder ob ich etwas überlesen habe bei all den Veröffentlichungen und Verlautbarungen. Danke für die Antwort und Gruß

          • Stasi gibt’s hier wohl eher nicht. Ich persönlich möchte im Zweifel nicht von zum Beispiel gewaltverherrlichenden Mistgabel-Maschierern behelligt werden, selbst wenn sie die Faust dann doch in der Tasche lassen, auch nicht von hasserfüllten, frustrierten ostbelgischen, Trump-Fans, die in allen Andersdenkenden Feinde sehen, die sie für ihre bedauernswerte Lebensunzufriedenheit verantwortlich machen, die hier gelegentlich die Apokalypse und den Bürgerkrieg (im Original „Bürger Krieg“) ankündigen, auch nicht von Leuten, die vom Satan und anderen bösen Mächten fabulieren. Das ist zwar einerseits ganz lustig und kabarettistisch fast unerreicht, aber ich möchte zu den Kabarettisten denn doch lieber Abstand wahren angesichts der Menge an Hass und Aggression, die hier ausgekübelt wird.

            • Walter Keutgen

              Oh nein, natürlich gibt es eine „Sûreté d(e l)’État“ in Belgien. Im Gegensatz zu den derzeitigen deutschen Pendants, – mehrere – die gern in die Presse gehen, ist sie sehr diskret. Aber jas Wahrnehmung hierunter ist schon nah an der Realität.

                • Walter Keutgen

                  Oh nein, also Sie haben Angst vor anderen Foristen hier. Mit Übertreibungen nehmen Sie es also auch nicht so genau. Nun, alle Staaten setzen sich mit Gewalt durch oder schaffen sich ab, denn es gibt immer Widersacher, eventuell vom Ausland, einem anderen Staat, gesteuert. In einer reine Anarchie würden sich natürlich einige gegen andere durchsetzen, also nach dem einfachen Recht des Stärkeren. Die DDR war ein Staat den Sie und die Presse geläufiger Weise als Unrechtsstaat bezeichnen, selbst sah sie sich als ersten „sozialistischen Staat der Arbeiter und Bauern auf deutschem Boden“. Zwanzig Jahre nach der Befreiung sagte ein Teil der Einwohner „Es war nicht alles schlecht in der DDR“ und die Empörungsmeinungsvertreter legten dagegen los. Die Weimarer Republik war sehr ein Rechtsstaat, aber der einfachen Bevölkerung ging es miese und dieser Staat hat es unterlassen die Elite, die den Ersten Weltkrieg angezettelt hatte, an die Kette zu legen. Diese „Rechtstaatlichkeit“ besser wäre Zaghaftigkeit hat im Endeffekt Millionen Menschen einen oftmals qualvollen Tod beschert.

  10. ‼️ Die belgischen Grenzen bleiben offen ‼️
    Der Konzertierungsausschuss hat in Brüssel soeben folgende Beschlüsse getroffen und damit auf die drohende Grenzschliessung verzichtet:
    👉 nicht-notwendige Reisen ins Ausland sind in der Zeit vom 27. Januar bis zum 1. März verboten.
    👉 Die Liste der als essenziell anerkannten Gründe für einen Auslandsaufenthalt von mehr als 48 Stunden bleibt bestehen.
    👉 Dies gilt auch für die bislang geltenden Ausnahmeregelungen für unsere Grenzregion! Es muss künftig lediglich einmal ein Formular ausgefüllt werden (dieses wird auf der Webseite des Innenministeriums veröffentlicht), um nachzuweisen, dass man aus einer Grenzregion kommt (vorzeigbar im Falle einer Grenzkontrolle). Ansonsten darf die Grenze ohne Einschränkung überquert werden für alle Tätigkeiten, die auch in Belgien erlaubt sind. (So sind zum Beispiel Frisörbesuche in Luxemburg nicht mehr gestattet.)
    👉 Auch weiterhin gibt es keine Test- oder Quarantäne-Verpflichtung bei Auslandsaufenthalten unterhalb von 48 Stunden.
    👉 Kontaktberufe werden wahrscheinlich ab dem 13. Februar wieder ausgeübt werden dürfen, insofern die Infektionszahlen dies zulassen.

    Quelle: https://www.facebook.com/oliverpaasch/

    Vielen herzlichen Dank an die Arbeitsgruppe EU-DG!

  11. Theaterstück

    Es ist einfach nicht mehr normal.
    Man sollte ein Bachelor Studium in Coronalegislation anbieten. Jede Woche neue Beschlüsse und Veröffentlichungen im Staatsblatt. Komme nicht mehr mit was erlaubt ist und was nicht. Nach dem Motto der Bürger ist immer kriminell…

    • @Theaterstück: Doch, doch, die neue Regelung ist normal. Durch Reisen ins Ausland besteht ein erhöhtes Risiko, weitere Varianten des Virus einzuschleppen. Also eine durchaus logische Maßnahme. Innerhalb Belgiens ändert sich ja nichts, weil es noch zu früh ist, die Maßnahmen zu lockern. Soweit doch verständlich, oder?

    • schlechtmensch

      Einheitliche europäische Regelungen gibt es höchtens bei Glühbirnen oder Staubsaugerbeuteln, aber doch nicht bei unwesentlichen Kram wie Impfstoffbeschaffung, Grenzregelungen etc. für so etwas haben die Hunderten Beamten doch keine Zeit zwischen den ständigen Empfängen und Schnittchen.

  12. Elian Schulte

    Wo könnte man denn – theoretisch – überhaupt noch hinreisen? Alle Hotels und Skigebiete in Europa sind geschlossen.
    Wenn sie nach außerhalb der EU reisen, müssen sie die ganze Woche in einem Hotel in Quarantäne verbringen.
    Der Karneval in Rio ist abgesagt worden.
    Da bleibt doch nix mehr übrig.

  13. Zu unserem Wohl, natürlich

    Was haben wir nicht innerhalb noch nicht einmal eines Jahres alles einbüßen müssen?
    Ach, stimmt, zu unserem Wohl, klar… Corona ist ja so gefährlich, daß wir unser Leben aufgeben müssen um unser Leben zu schützen.
    Und alle Schafe machen mit…

  14. Der PCR Test, der als Grundlage aller Beschränkungen unserer Freiheit dient, wird selbst von der WHO differenziert betrachtet:
    https://www.who.int/news/item/20-01-2021-who-information-notice-for-ivd-users-2020-05
    Die Deutsche Version davon:
    https://www.achgut.com/artikel/who_beendet_epidemische_lage_von_nationaler_tragweite
    Die „Pandemiezahlen“ basieren auf einem ungeeigneten Testverfahren, und keiner der Experten erläutert das. Oder hat schon einmal jemand einen Artikel der Virologen, die unsere Regierung beraten, zu diesem Thema gesehen? Ich nicht….

    • Ach Dachs

      Es wäre schön wenn man einen funtionierenden Test hätte. So wie schnell, gründlich und günstig. Haben wir aber nicht. Genauswenig haben wir einen Test, der uns den verlässlichen Verbrauch bei PKW’s bescheinigt, was eigentlich einfacher sein sollte, noch haben wir ein Energieaudit, der den Energieverbrauch eines Hauses tatsächlich berechnen kann. Selbst bei der Ermittlung eines PH-Wertes von Wasser kommt man an seine Grenzen. Um die Verhältnismäßigkeit einer Maßname in seiner Auswirkung zu prüfen, ist es nur notwendig immer gleich zu testen. Sie sind ja bekennender Hobbyphysiker und wissen das, also hören Sie auf andere für Dumm zu verkaufen. Achgut mit der WHO zu vergleichen, ist ja wie Eike mit einem Atomlobbyverband gleich zu setzen. Im Manipulieren sind Sie echt nicht zu unterschätzen.

  15. Krisenmanagement

    Glaubt Paasch wirklich er könnte uns irgendwas verbieten? Wer zum Friseur gehen will, der fährt. Wer soll das kontrollieren? In Brüssel wurden schon einige Gerichtsurteile gekippt. Die Coronadekrete sind nicht wirklich mit der Belgischen Verfassung vereinbar. Nur am Gericht in Eupen brüstet man sich mit der Verurteilung von Coronasündern. Warum schweigen die Parlamente? Kommen die überhaupt ihren Aufgaben nach? Noch immer haben wir eine Ausgangssperre. Wann bekommen wir endlich unsere Rechte zurück? Wann darf unsere Jugend sich wieder treffen Das ergibt doch keinen Sinn. Nun muss ich mich auch noch rechtfertigen, wenn ich über die Grenze fahre. Also danke für nichts MP.

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