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„Wath a loser“: Biden geht mit Trump hart ins Gericht

18.06.2026, USA, Chicago: Der ehemalige US-Präsident Joe Biden blickt während der Einweihungsfeier für das Obama Presidential Center in die Menge. Foto: Jeff Roberson/AP/dpa

Der frühere US-Präsident Joe Biden hat seinen Nachfolger Donald Trump bei einer Parteiveranstaltung mit ungewöhnlich scharfen Worten angegriffen. Als Biden auf Trump zu sprechen kam, sagte er: „Woah! What a loser“ („Wow! Was für ein Verlierer.“). Anschließend warf er dem Republikaner Narzissmus, Inkompetenz und eine beispiellose Korruption vor.

Der frühere Präsident erklärte: „Es ist die Korruption – die unverhohlene, dreiste Korruption. Korruption in einem Ausmaß, wie es sie in der amerikanischen Geschichte unter keiner Regierung je gegeben hat.“

Biden kritisierte zudem, Trump stelle seine persönlichen Interessen über die des Landes und habe den internationalen Einfluss der Vereinigten Staaten massiv geschwächt. Nach seinen Worten habe Trump die Stellung Amerikas in der Welt „mehr als jeder andere Präsident in der Geschichte“ beschädigt.

18.06.2026, USA, Chicago: Der ehemalige US-Präsident Joe Biden (l-r), der ehemalige US-Präsident Barack Obama, der ehemalige US-Präsident George W. Bush und der ehemalige US-Präsident Bill Clinton stehen zusammen für ein Foto vor der Einweihungsfeier für das Obama Presidential Center am Donnerstag in Chicago. Foto: Pablo Martinez Monsivais/AP Pool/AP/dpa

Mit Blick auf die Beteiligten am Sturm auf das Kapitol vom 6. Januar 2021, die Trump unterstützt hatte, sagte Biden außerdem: „Diese Menschen verdienen keine Entschädigung. Sie gehören für eine sehr, sehr lange Zeit ins Gefängnis.“

Mit seiner Rede griff Biden jedoch nicht nur Trump an, sondern verteidigte zugleich seine eigene politische Bilanz. Nach dem Ende seiner Amtszeit und seinem Rückzug aus dem Präsidentschaftswahlkampf 2024 bemüht er sich, sein Vermächtnis zu sichern. Er verwies dabei auf Investitionen in die Infrastruktur, die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie seine Unterstützung für die Ukraine und die NATO als zentrale Erfolge seiner Präsidentschaft.

Bidens Attacken erfolgen in einer Phase, in der Trump in den Umfragen unter Druck steht. Nach aktuellen Erhebungen liegen dessen Zustimmungswerte lediglich bei rund 34 bis 37 Prozent und damit auf einem der niedrigsten Niveaus seiner zweiten Amtszeit. Vor allem seine Wirtschafts- und Inflationspolitik sowie der Umgang mit dem Iran-Konflikt stoßen bei vielen Amerikanern auf Kritik. (cre)

3 Antworten auf “„Wath a loser“: Biden geht mit Trump hart ins Gericht”

  1. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    ……Inkompetenz und eine beispiellose Korruption …..

    Ja korrekt. Für diese Erkenntnis braucht man aber nicht nur in die USA zu blicken , denn die europäische Spitze ist dabei uns auf gleiche Art und Weise zu F….. inde den gemeinschaftlichen Fehler.

  2. ….
    Anschließend warf er dem Republikaner Narzissmus, Inkompetenz und eine beispiellose Korruption vor.
    /////
    https://www.20min.ch/story/letzte-amtshandlung-hunter-biden-vom-vater-begnadigt-was-jetzt-im-dunkeln-bleibt-103273610
    Letzte Amtshandlung:
    Hunter Biden vom Vater begnadigt: Was jetzt im Dunkeln bleibt
    Am Ende tat er es doch: Joe Biden begnadigte als eine der letzten Amtshandlungen als US-Präsident seine Familie. Recherchen zeigen, welche potenziellen Verbrechen seines Sohnes jetzt nicht mehr aufgeklärt werden können.
    😁😁😁😁

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