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Nächste Woche kehrt der Sommer mit voller Kraft zurück

19.07.2026, Rheinland-Pfalz, Wittlich: Eine Sonnenblume reckt ihre Blüten zur Sonne, während Wolken den Himmel verdecken. Ab nächster Woche kehren aber Sonne und Wärme zurück. Foto: Harald Tittel/dpa

Nach einer langen Phase, die von für diese Jahreszeit ungewöhnlicher Kühle geprägt war, kehren in Belgien nun allmählich wieder sommerlichere Bedingungen zurück. Die neuesten Wetteranalysen deuten auf eine Entwicklung in zwei Phasen hin: Am Sonntag wird es zunächst feuchter, danach kehren Sonne und Wärme dauerhaft zurück.

Der Sonntag wird der unruhigste Tag dieser Wetterphase sein. Die Kaltfront wird mit ihren begleitenden Regenfällen und Gewittern über die Benelux-Länder ziehen und in vielen Regionen endlich nennenswerte Niederschläge bringen. Im Osten Belgiens wird die Gewittergefahr am größten sein. Im Laufe des Nachmittags wird sich die Lage jedoch allmählich von Westen her verbessern. Die Temperaturen sinken und werden je nach Region nur noch 18 bis 25 Grad erreichen.

23.05.2026, Belgien, Ostende: Menschen genießen das warme Wetter am Strand von Ostende. Laut Meteorologen kommt der Sommer zurück. Foto: Nicolas Maeterlinck/Belga/dpa

Bereits zu Beginn der kommenden Woche wird sich über Mitteleuropa ein neues Hochdruckgebiet verstärken. Es wird sich am Dienstag über Deutschland konzentrieren und am Mittwoch allmählich auf Mitteleuropa ausdehnen. Dadurch wird der Zustrom trockener und zunehmend warmer Kontinentalluft begünstigt, während sich im Südwesten Frankreichs ein neues Tiefdruckgebiet bildet.

Ab Dienstag dürfte in ganz Belgien weitgehend die Sonne dominieren. Diese Wetterbesserung dürfte bis Ende Juli anhalten, begleitet von einem allmählichen Temperaturanstieg mit Höchstwerten zwischen 23 und 29 Grad.

Auch die ersten Augusttage versprechen volles Sommerwetter. Die Temperaturen könnten dann 26 bis 33 °C erreichen, während sich die Unbeständigkeit auf einige vereinzelte Gewitter am späten Nachmittag beschränken dürfte.

Vor diesem Hintergrund scheint das Risiko einer Hitzewelle – definiert als mindestens fünf aufeinanderfolgende Tage mit über 25 Grad, davon drei mit über 30 Grad – ab nächster Woche zu steigen. Diese Entwicklung muss jedoch noch durch die nächsten Aktualisierungen der Wettermodelle bestätigt werden. (cre)

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