Politik

Soldaten auf Belgiens Straßen – Der Einsatz beginnt am Montag – Maximal 200 Militärs für drei Monate

Ein belgischer Soldat im Einsatz gegen den Terror in Brüssel 2015. Foto: Belga

Der Einsatz der Armee auf den belgischen Straßen beginnt am Montag, dem 23. März. Maximal 200 Soldaten werden für einen Zeitraum von drei Monaten mobilisiert. Diese Entscheidung wurde am Donnerstag von Theo Francken (N-VA) bestätigt.

Diese 200 Soldaten werden in erster Linie damit beauftragt sein, Orte zu überwachen, die von der jüdischen Gemeinschaft frequentiert werden.

Die Soldaten werden zunächst in Brüssel und Antwerpen eingesetzt. Der Einsatz wird anschließend auf Lüttich ausgeweitet. Nach drei Monaten wird das Kontingent auf 90 Soldaten reduziert.

Ein gepanzertes Militärfahrzeug vor dem Brüsseler Zentralbahnhof. Foto: Shutterstock

Am Montag kündigten Theo Francken und Innenminister Bernard Quintin (MR) den Einsatz von Soldaten zur Überwachung bestimmter Orte an, die von der jüdischen Gemeinschaft frequentiert werden, insbesondere Synagogen und Schulen.

Nach monatelanger Blockade kam diese Woche eine Einigung zwischen drei Parteien der Regierungsmehrheit (CD&V, N-VA und MR) zustande, die den Einsatz von Soldaten auf den Straßen vorsieht, insbesondere an Bahnhöfen oder im Rahmen der Bekämpfung des Drogenhandels.
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„Das Ziel ist wirklich, dass dies nur vorübergehend ist“, warnte Theo Francken während der thematischen Debatte zum Verteidigungshaushalt. „Man kann nicht jeden Tag Hunderte von Soldaten auf unseren Straßen einsetzen.“

Der Minister wies darauf hin, dass das Verteidigungsministerium zahlreichen Anfragen ausgesetzt sei. Er nannte den Krieg im Iran und die von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten formulierten Bitten um Verteidigungsunterstützung, die Sicherung der Straße von Hormus, den Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK), den Kampf gegen die russische Geisterflotte in der Nordsee sowie die Unterstützung der Ukraine. „Ja, wir haben ein extrem volles Programm“, schloss er. (cre)

47 Antworten auf “Soldaten auf Belgiens Straßen – Der Einsatz beginnt am Montag – Maximal 200 Militärs für drei Monate”

  1. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    ………..Das Ziel ist wirklich, dass dies nur vorübergehend ist“, warnte Theo Francken während der thematischen Debatte zum Verteidigungshaushalt. „Man kann nicht jeden Tag Hunderte von Soldaten auf unseren Straßen einsetzen.“…………

    Da hat der man völlig recht, denn wir können es uns auch nicht leisten.
    Aber keine Sorge, der Tag wird kommen, an dem humanoide Roboter diesen Job übernehmen werden. Aber nicht mit 200, es werden wohl eher 2000.
    Billiger wird es dadurch zwar auch nicht, weil sich damit die Industrie eine goldene Nase verdienen wird und man infolgedessen, den Arbeitslosen ihr bedingungsloses Grundeinkommen Zahlen werden müsste.
    Aber hey, man kann es dadurch immerhin so aussehen lassen, als wäre es günstiger.
    Und nur zur Info. Es ist ein Szenario welches noch in der Zukunft liegt.
    Diese interessiert aber hier nur die wenigsten. naja, jedenfalls interessieren sich nicht die dafür, die hier gerne versuchen meine Meinung zu demontieren, aber zum Artikel nichts zu schreiben wissen.
    Wer sich nicht für die Zukunft interessiert, kommt, dann in ähnlichen Situationen wie ein Teil der Politik, die vor einem großen Haufen Probleme stehen, weil zukünftige Ereignis so gesehen uninteressant sind, in der Zeit ihrer Karriere und diese Probleme zu lösen, lieber den Nachfolgern überlassen.

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        #/ Fifi/……. interessieren sich nicht die dafür, die hier gerne versuchen meine Meinung zu demontieren, aber zum Artikel nichts zu schreiben wissen…….

        Danke. Dass sie lediglich glaubten erwähnen zu müssen, zum Thema selbst, nichts zu schreiben wissen.
        Jetzt wird es Zeit dass sie sich anstrengen, um nicht aufzufallen.

        • Du bist im Grunde die exakte Kopie eines Donald Trump, nur dass dir das Format und der Erfolg fehlen, um deine Peinlichkeiten zu kaschieren. Deine rhetorischen Ergüsse sind eine endlose Aneinanderreihung von Gehaltlosigkeiten, die nur noch von deiner erschreckend verzerrten Selbstwahrnehmung übertroffen werden. Es ist fast schon faszinierend, mit welcher Ignoranz du jegliche Form der Selbstreflexion konsequent verweigerst und dich stattdessen in einer Scheinwelt sonnst, in der deine Unfähigkeit als Stärke missverstanden wird. In deiner Welt scheint die Grenze zwischen Realität und Einbildung längst so fließend zu sein, dass du den eklatanten Mangel an Substanz in deinem Redeschwall gar nicht mehr bemerkst.

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        PvD/ Auch ihnen gilt mein Dank.
        Und jetzt haben sie es sicher schon erkannt.
        Um aus ihrer peinlichen Situation zu entkommen, müssten sie anfangen in die Gänge zu kommen.
        Dann schreiben Sie zum Thema mal etwas mit Kreativität .
        Jetzt sitzt er da und rät und rät.

  2. Eifelpendler

    Was genau bedeutet denn „überwachen“?
    Stehen die „nur“ da rum oder dürfen die Soldaten auch auf jemanden schießen, wenn diese Person mit einer Waffe in der Hand auf eine Synagoge zustürmt oder müssen die erst die Polizei rufen, damit diese den Angreifet kampfunfähig macht?

    • Piersoul Rudi

      Eifelpendler
      22/03/2026 19:00.

      Ja, idt, so ist das.
      Heute Morgen wurde gesagt dass, das bis spätestens ende der Woche „geregelt“ sein würde.(Quelle: 8Uhr Nachrichten auf VRT1Radio)
      Das heißt im Klartext: Bis denne muss die Polizei gerufen werden sollte es ein „Problem“ geben.
      Also, wie immer in Belgien.
      Es wird „etwas“ installiert und es muss nicht unbedingt funktionieren…Hauptsache „etwas“ wird gemacht.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Peter Müller/ Es gibt doch Menschen die haben eine Allergie gegen alles grüne.
      Jetzt schauen sie mal auf dem ersten Foto nach der Kleidung des Soldaten und vor allemauf die Kopfbedeckung achten.
      Bei den Fahrzeugen sieht es auch nicht besser aus. Deshalb ist der Einsatz nur zeitlich begrenzt, damit sich die Allergiker auch wieder in die Städte trauen können, nachdem die Einsätze beendet sind ;-)

  3. Reine Symbolpolitik so lange jedem der Belgischen Boden betritt unser Sozialsystem offen steht. Das diskutiert kein Politiker, man stellt ein paar Soldaten auf die Straße und glaubt damit das Problem gelöst zu haben…
    …..
    Le CPAS accompagne des personnes étrangères via son service social, ou s’il en dispose, un/plusieurs service(s) spécialisé(s) comme un service « étrangers », une initiative locale d’intégration (ILI) ou encore une initiative locale d’accueil (ILA). L’étranger peut bénéficier d’aides différentes de la part du CPAS suivant son titre de séjour : un droit à l’intégration sociale, un droit à l’aide sociale telle que l’aide sociale équivalente au revenu d’intégration, l’aide médicale urgente ou encore l’aide matérielle au sein de l’ILA.
    …..

      • Die Migration von Menschen muslimischen Glaubens führt aber dazu dass deren Kulturkreis immer dominanter wird mit der Folge dass der Islamismus sich leichter festsetzen kann. Oder glauben Sie dass die Terrorzelle aus Molenbeek dort ihren Ursprung gefunden hätte wenn die Bevölkerungsstruktur in diesem Stadtteil der von 1950 entspräche? Ich glaube das nicht….

          • Ach Coralie, wenn Sie glauben dass die aktuelle Entwicklung der „Stadtbilder“ eine Form des gesellschaftlichen Fortschritts sei, gehen Sie doch gleich heute Abend dort spazieren…. Tun Sie natürlich nicht, statt dessen Tagesschau, Tatort und Traumschiff schauen, die 3 grossen TTT „unserer Demokratie“, und ihre Welt ist in Ordnung….

        • Dax, die Kinder und Kindeskinder der in den sechziger Jahren importierten Arbeitskräfte, die teilweise inzwischen durch Maschinen ersetzt worden sind. Nicht viel moderne Immigration als Asylanten. Tja die Bosse brauchten unendliches Wachstum ihrer Profite.

          • Migranten werden immer dann zum gesellschaftlichen Problem wenn der Islam mit kommt. Weder die Leute aus dem nördlichen Mittelmeerraum noch die Osteuropäer sind, oder waren, ein Problem, problematisch wird es immer dann wenn der Gebetsteppich ausgerollt wird. Für die Muslime steht nichts über dem Koran, auch nicht unsere säkulare Verfassung. Sie verstehen? Sicher nicht….

            • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

              # Dax / Meiner Beobachtung nach, hat der jüdische Geschäftsmann, die Muslime aber ganz plötzlich, sehr lieb, wenn er an diesen etwas verdienen kann.
              Wenn sie hier schon vergleiche ziehen , zwischen den Muslimen die man uns jetzt aufs Auge drückt, durch den Angriffskrieg, dann müssen sie auch erwähnen, weshalb es mehr werden.

                • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

                  Schöne Karnevalsrede, bei der man fragt:
                  ( Wolle mer se reinlosse)
                  bei der Rede sind wir aber nicht, wenn die Leute aus Kriegsgebieten flüchten müssen.
                  Für den Rest, welcher bleiben darf, wenn es im Herkunftsland keinen Krieg mehr gibt, oder sich hier nicht benehmen können,
                  da fragen Sie besser VDL.
                  Die kennt sich besser aus, mit absichtlich erzeugten, hausgemachten Unruhen.

                  • Wer nicht der moralische Schweinehund ist der die Flüchtlinge abweist, wird sie auch niemals nach Hause schicken wenn sie nicht gehen wollen. Was bleibt ist der Merkel-Spruch „Nun sind sie halt hier“. Unser moralischer Anspruch kann sich durchaus als unser gesellschaftlicher Untergang erweisen.

  4. Es ist gut und richtig dass Soldaten die Synagogen bewachen und die Menschen dort schützen, gut und richtig wäre es auch wenn israelische Soldaten die Menschen im Westjordanland vor Übergriffen der israelischen Siedler schützen würden, tun sie aber nicht, sie machen sogar mit.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      # Dax/ Der kleine Autokrat stiftet den großen zum Angriffskrieg gegen den Iran an.
      Und sie haben echt nichts besseres zu tun, als auf die sozial Schwachen rumzuhacken ?
      echt jetzt?
      Weniger werden es dadurch nicht.
      Und wenn wir demnächst wegen der Dummheit des unnötigen angriffskriegs, den einen oder anderen Sonntag, das Auto stehen lassen müssen, können Sie bei einem Spaziergang über ihre Aussagen nachdenken.
      Sie können nur noch hoffen, dass die Angreifer sich aus dem Iran zurückziehen werden.
      Sonst dürfen sie befürchten, dass wir in Europa eine Krise bekommen, bei der nicht nur die Ausgaben des CPAS steigen, sondern sie persönlich, auch noch unglaubwürdig auf die Aktienkurse starren werden.
      Den Schaden den man durch den Angriffskrieg angerichtet hat, wäre selbst bei einem Rückzug, anfangs nicht reparabel,
      aber mit der Zeit, könnte sich die Lage wieder normalisieren.
      Wenn man glaubt Stuhr bleiben zu müssen, bedeutet es in vielen Breitengraden dieser Welt einen finanziellen Rückschlag, bei dem sie selbst zukünftig, in der Schlange vor dem CPAS stehen könnten.
      Sicher könnte man auch einfach den ganzen Iran so platt machen wie den Gazastreifen.
      Durch diese Handlung hier in Frieden leben, wäre allerdings eine Illusion.
      Frieden würde dadurch nicht nur für den kleinen Brandstifter zum gewohnten Fremdwort, sondern dauerhaft, auch für uns.

      • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

        DAX stürzt unter 22.000 Punkte
        Stand: 23.03.2026 • 10:40 Uhr

        Die Drohung des US-Präsidenten Donald Trump, iranische Energieanlagen zu zerstören, sorgt an den Finanzmärkten für große Nervosität. Zum Handelsstart verliert der DAX rund zwei Prozent, der Ölpreis steigt kräftig.

        Die Unruhe an den Börsen wird immer größer: Der DAX sinkt im frühen Handel um rund zwei Prozent auf 21.940 Punkte. Die Anleger fürchten eine weitere Eskalation des Kriegs im Nahen Osten.

        Quelle tagesschau.de

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      #Schelm/ Im Moment schützen uns europäische Politiker, vor zunehmendem Terror innerhalb Europas, indem sie nicht auf die Erpressung eingehen, sich an den unüberlegten Angriffen, gegen den Iran zu beteiligen.
      Zu befürchten ist aber, dass man die angreifenden unterstützen wird, weil es beiden Seiten an Diplomatie fehlt.
      Von Frieden möchten ja anscheinend weder die zwei angreifenden Länder, noch das angegriffene Land etwas wissen und spätestens wenn die Auswirkungen sich hier auf die Wirtschaft niederschlagen, wird der Normalbürger die Rechnung zahlen müssen und dummerweise die Politik dazu auffordern, dem primitiven Spiel der beiden angreifenden Länder Folge zu leisten.
      Das Resultat ihre Befürchtung, wird dadurch aber nicht besser, sondern schlechter für uns, weil man den Terror dadurch zu uns verlagern würde.

      • @ Hugo …..
        Ich wusste gar nicht, dass die Mullahs bzw ihre terroristischen Helfershelfer einen Grund brauchen, um Anschläge zu verüben?! All die schon verübten Anschläge sind auch ohne das der Iran angegriffen wurde ausgeführt.

        • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

          #Deutsch/ Stimmt. Auch ohne den Angriffskrieg Israels und der USA, hat es Terroranschläge gegeben.
          Behaupte aber, dass das Risiko auch steigen könnte, wenn Europa eben durch den Angriffskrieg, mehr flüchtende aus anderen Ländern bekommt und sich dadurch die die Anzahl gewaltbereiter Menschen, prozentual gesehen, stark erhöhen könnte.
          Desto mehr Kriege entstehen, desto höher ist also die Wahrscheinlichkeit, vom Terror selbst nicht mehr verschont zu bleiben.
          Dazu kommen noch die sogenannten Schläfer, die durch Angriffe von außen, auf ihr Land, keinen anderen Ausweg sehen, als sich mit Terror zu rächen.
          Befürworten kann das ein normal denkender Mensch natürlich nicht, aber es ist immer wichtig einen diplomatischen Weg zu finden und sich auch mal in die Lage der Menschen in dem angegriffenen Land zu versetzen, schadet dabei nicht.
          Die lebten schließlich auch größtenteils in einer religionsdiktatur, die sie selber mit der Zeit nicht haben wollten.
          Man darf aber auch befürchten, das durch den Angriffskrieg auf diese Art und Weise, der Glaube in diesem Land, an eine ehrliche westliche Welt, teilweise wieder verloren gegangen ist und man also eher, die dort lebenden Menschen, wieder in die Arme der religionsdiktatur getrieben hat.

  5. Alfons van Compernolle

    Ja, warum denn nicht ??? Wer an unseren Aussengrenzen fùr Sicherheit sorgen soll , soll es auch gerne
    innerhalb Belgiens dùrfen. Es muss nicht immer nur alleine der/die Polizist/in sein, es darf auch gerne
    die Soldatin/der Soldat seinen Dienst auf der Strasse etc verrichten. Warm denn nicht ??, was spricht dagegen ???? Op Unform der Polizei oder die der Landesverteidigung, es sind alles BùRGER dieses Landes oder besser BùRGER/innen in UNIFORM, somit ein Teil von uns und fùr uns !!

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