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Schweiz gewinnt Elfer-Krimi gegen Kolumbien – Erstmals seit 1954 im WM-Viertelfinale

08.07.2026, Kanada, Vancouver: Schweizer Spieler feiern den Sieg im Elfmeterschießen. Foto: Abbie Parr/AP/dpa

Die Schweiz hat nach einem Elfmeter-Krimi Mitfavorit Kolumbien aus dem Turnier geworfen und darf erstmals seit 1954 wieder im Viertelfinale einer Fußball-Weltmeisterschaft antreten.

Das 4:3 (0:0, 0:0) im Elfmeterschießen beschert dem Team um Kapitän Granit Xhaka das heiß ersehnte Duell mit Lionel Messi und dessen Argentiniern. Ruben Vargas verwandelte den entscheidenden Elfmeter.

Zuvor war in 120 Spielminuten und allen Nachspielzeiten vor 52.497 Zuschauern kein Tor gefallen. Kolumbien mit dem erneut unauffälligen Bayern-Star Luis Diaz muss den erstmaligen WM-Triumph unerwartet früh abhaken und hat den zweiten Einzug ins Viertelfinale nach 2014 nach einem packenden Duell verpasst.

Am Sonntag (3.00 Uhr/MESZ) wird es in Kansas City damit zwar nicht zum Südamerika-Klassiker kommen. Dafür haben die Schweizer die Chance, erstmals überhaupt in ein Halbfinale einzuziehen. Argentinien geht aber als klarer Favorit in die Partie. Messi und Co. hatten zuvor ein 0:2 gegen Ägypten aufgeholt und mit 3:2 gewonnen (siehe Bericht an anderer Stelle). (dpa)

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