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Raeren: Zwei Schöffen und ÖSHZ-Vorsitz für Ecolo

In Raeren geht Bürgermeister Hans-Dieter Laschet mit einem neuen Gemeindekollegium in die anstehende Legislaturperiode. Das meldet das Grenz-Echo. Während Laschets Liste „Mit Uns“ drei Schöffen stellt, wird Ecolo mit zwei Posten vertreten sein. Zudem erhalten die Grünen den ÖSHZ-Vorsitz.

Neben Bürgermeister Laschet komplettieren nach Grenz-Echo-Angaben Marcelle Vanstreels, August Boffenrath und Joachim van Weerst für „Mit Uns“ das Gemeindekollegium, während von Ecolo Ludwig Gielen und Heike Esfahlani-Ehlert dem Exekutivorgan der Gemeinde angehören werden.

David Kirschvink, Spitzenkandidat der Grünen im Wahlkampf, wird erstaunlicherweise „nur“ als einfaches Mitglied dem Gemeinderat angehören.

10 Antworten auf “Raeren: Zwei Schöffen und ÖSHZ-Vorsitz für Ecolo”

  1. Riesenbärenklau

    Die Grünen sind wohl in allen Gemeinden von ihrem Erfolg überrascht worden.
    Jetzt, wo es heißt, Verantwortung zu übernehmen sträuben sich in Kelmis und Raeren die Spitzenkandidaten, dieser Verantwortung gerecht zu werden. In Eupen ließ sich bisher kein Grüner finden, um das Amt des ÖSHZ-Präsidenten zu bekleiden.
    Es ist nicht das erste Mal, dass die Grünen mit ihrem Wahlerfolg scheinbar nichts anzufangen wissen. Und wenn in Kelmis der Riesenbärenklau das größte ökologische Problem ist, können wir ja beruhigt sein und hoffen, dass Ecolo diese Herausforderung meistert. ;-)

  2. Beobachter

    Für mich bestätigt sich wieder mal, dass Ecolo eine nette kleine Protestpartei ist und in der Opposition gut aufgehoben ist, aber eigentlich nicht wählbar ist wenn es in die Verantwortung gehen soll. In Lontzen (Dahlen) und in Raeren (Kirschvink) müssen sich die Wähler dieser beiden veräppelt fühlen. Wenn man ihnen seine Stimme schenkt und von ihnen vertreten werden will, und diese dann nach der Wahl die Verantwortung und den Wählerwillen nicht annehmen wollen, dann überlegt man sich beim nächsten Mal wen man denn sonst noch wählen könnte. Genauso verhält es sich mit Gewählten, die zwar mangels besserem Job einen Wählerauftrag annehmen, aber den dann nicht zuende führen sondern ihre Wähler im Stich lassen um der nächsten Gelegenheit hinterher zu hechten (Niessen).

    Und wenn sie dann mal Verantwortung übernommen haben, dann haben sie sich schnell von ihren Idealen verabschiedet und dem Mehrheitswillen gebeugt, die Bilanz sieht nach einer Legislaturperiode eher mager aus.

    Hinzu kommt, dass Themen wie Umwelt, Energiewende, etc super sind um rumzustänkern und zu allem nein zu sagen, aber auch schwierig sind um nachher umgesetzt zu werden wenn man die Gelegenheit dazu bekommt. Im Alltagsgeschäft überwiegen dann wieder die ökonomischen Zwänge, die ökologischen Ideale gehen unter.

  3. Hermann Kautz

    Ich finde es eine absolute Frechheit und ein Betrug am Waehler, wenn, wie jetzt in Raeren wieder passiert, der Spitzenkandidat der Ecolo, David Kirchfink sich vor der Wahl als Zugpferd vor den Karren spannen laesst, und dann, nach einem tollen Wahlresultat sich aus der Verantwortung stiehlt. Das ist nicht serioes, Herr Kirchfink wusste sicher schon vor der Wahl dass er aus beruflichen Gruenden nicht zur Verfuegung stehen wird. Das haette er dem Waehler dann auch vorher sagen muessen.

    • Riesenbärenklau

      Hm… Wenn sie schon nicht den Unterschied zwischen Mandat und Amt kennen, würde ich an ihrer Stelle weniger laut bellen.
      Da die Schöffenamter und die Funktion des Jugendbeauftragten in Eupen schon besetzt wurden, hätte man auch das AMT des ÖSHZ-Präsidenten besetzen können. Suchen sie fleißig weiter. Irgendwer wird sich schon finden lassen. Es sei denn es geschieht so wie in Lontzen, Kelmis oder Raeren … und keiner hat Zeit.

  4. Riesenbärenklau

    ECOLO hat keine Mandate zu vergeben ! Dies tun immer noch die Wähler.
    Aber wenn ECOLO-Kandidaten und Spitzenkandidaten schon keine Zeit haben, ihr Mandat (siehe Lontzen) oder ihre Schöffenämter (siehe Raeren und Kelmis) wahrzunehmen, kann es ihnen auch egal sein, wie die korrekte Bezeichnung lautet.

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