Politik

PFF seit 20 Jahren auf Talfahrt und heute schwächste Kraft im PDG, aber immer noch in der Regierung

Trotz Talfahrt sitzen sie fest im Sattel: Kattrin Jadin (l) und Isabelle Weykmans (r). Foto: Gerd Comouth

Was haben die ostbelgische PFF und die deutsche SPD gemeinsam? Eigentlich nichts, aber eine Gemeinsamkeit gibt es trotzdem: Sie kassieren schon seit längerer Zeit eine Wahlniederlage nach der anderen und dürfen trotzdem weiter regieren.

An diesem Dienstag, 14. Januar 2020, um 19 Uhr bittet die PFF ihre Mitglieder zum Neujahrsempfang ins Atelier im Eupener Ortsteil Hütte.

Zu feiern gibt es eigentlich nichts: Die Liberalen sind seit der Wahl von 26. Mai 2019 mit nur noch 11,36 Prozent die schwächste Kraft im DG-Parlament, schwächer als Ecolo (12,51 Prozent) und Vivant (14,81 Prozent), die ebenfalls drei Sitze im PDG haben.

Begonnen hat die Talfahrt vor 20 Jahren, nach der Wahl von 1999. Damals war die PFF mit 21,32 Prozent und 6 Sitzen die zweitstärkste Kraft hinter der CSP.

Gab es eine selbstkritische Wahlanalyse?

2004 brachten es die Liberalen auf 20,98 Prozent. Damals brach in der PFF eine Art „Jugendwahn“ aus. Isabelle Weykmans wurde die jüngste Ministerin Belgiens, aber genützt hat es der Partei nicht.

Alexander Miesen (l) und Gregor Freches (r). Foto: Gerd Comouth

Fünf Jahre später waren es nur noch 17,52 Prozent. 2014 rutschten die ostbelgischen Liberalen auf 15,55 Prozent ab, und 2019 ging es noch tiefer bergab: 11,36 Prozent.

Nach der Wahlschlappe vom 26. Mai 2019 kündigten führende Vertreter der PFF an, das für sie so enttäuschende, ja sogar schockierende Wahlergebnis einer kritischen Analyse unterziehen zu wollen.

Beim Neujahrsempfang am Dienstagabend werden die Mitglieder erfahren, ob diese kritische Analyse tatsächlich erfolgt ist oder ob es so weitergeht wie seit 20 Jahren – immer ein bisschen weniger und ein bisschen tiefer.

Auf dem Weg zu einer fünften Niederlage in Folge?

Heute ist die Partei auf dem Weg dorthin, wo sie bis 1974 war, bevor ein gewisser Fred Evers die politische Bühne betrat und die PFF zu einer „force incontournable“ in Ostbelgien machte.

Wahrscheinlich wird der Neujahrsempfang aber in Anwesenheit von illustren Gästen wie der geschäftsführenden Premierministerin Sophie Wilmès (MR) oder dem neuen Parteivorsitzenden der frankophonen Liberalen (MR), Georges-Louis Bouchez, der auch Informator des Königs ist, keinen Raum bieten für Selbstkritik. Vielleicht klappt‘s ja nach der nächsten Niederlage im Jahr 2024. Es wäre bereits die fünfte in Folge… (cre)

Die Ergebnisse der PFF bei Gemeinschaftswahlen (seit 1974 – Quelle PDG):

  • 10.03.1974: 14.90 Prozent – 4 Sitze
  • 17.04.1977: 18,50 Prozent – 5 Sitze
  • 17.12.1978: 16,50 Prozent – 4 Sitze
  • 08.11.1981: 24,50 Prozent – 6 Sitze
  • 26.10.1986: 18,77 Prozent – 5 Sitze
  • 28.10.1990: 19,78 Prozent – 5 Sitze
  • 21.05.1995: 19,89 Prozent – 5 Sitze
  • 13.06.1999: 21,32 Prozent – 6 Sitze
  • 13.06.2004: 20,98 Prozent – 5 Sitze
  • 07.06.2009: 17,52 Prozent – 4 Sitze
  • 25.05.2014: 15,55 Prozent – 4 Sitze
  • 26.05.2019: 11,36 Prozent – 3 Sitze

65 Antworten auf “PFF seit 20 Jahren auf Talfahrt und heute schwächste Kraft im PDG, aber immer noch in der Regierung”

  1. Liberale Werte zâhlen nicht mehr, grünen Themen hinter her hecheln, die Stammwählerschaft (Selbstständige und höhere Angestellte) verachten, und sich dann wundern dass es bergab geht. „Frauenquote“ ersetzt in keiner Partei ein erkennbares Profil und den Wettlauf „wer ist der grünste Frosch im Teich“ gewinnt immer nur ECOLO. Vielleicht sollten die Herrschaften einmal in Klausur gehen und sich von einem Historiker erklären lassen was der Liberalismus eigentlich ist…

      • Nur einmal ein paar Gedanken…
        „Liberalismus (vom lateinischen „liber“, das heißt „frei“) ist eine Weltanschauung, die die Freiheit und damit die freie Entfaltung des einzelnen Menschen in den Mittelpunkt rückt.

        Über viele Jahrhunderte wurden die Menschen geistig, wirtschaftlich und politisch durch den Staat, in dem sie lebten, bevormundet. Das änderte sich nur sehr langsam. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand eine politische Bewegung, welche die Beschränkung der staatlichen Macht gegenüber den Bürgern forderte. Dies war der Liberalismus. Er forderte zudem die Durchsetzung der Menschenrechte, die Meinungs- und Gewissensfreiheit, die Pressefreiheit und betonte die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz.“
        ….
        „In der Politik ging es darum, die Macht des Staates zu beschränken. Den Menschen sollte nicht vorgeschrieben werden, was sie zu denken und zu glauben hatten.“
        ….
        So, und jetzt nehmen Sie nur einmal diese Grundgedanken und wenden diese auf die Politik der „Klimarettung“, der „Flugscham“ und der Fahrverbote, der immer neuen CO2 Steuern, usw, usw,…. an. Wo sind denn da die „Liberalen“?? Ich kann sie nirgendwo erkennen….

          • Und ich dachte Sie wären tot; ach nein, Gott ist ja tot…. Ist Ihnen das Geld Ihres kapitalistischen, wirtschaftsliberalen Freundes Engels im Jenseits ausgegangen dass Sie nun wieder neue Futtertröge suchen müssen die andere füllen? Schön dass Sie sich aus dem Orkus melden, die grüne Khmer braucht vielleicht noch etwas ideologische Unterstützung und darin sind Sie ja ein Experte…

  2. Fragwürdig

    Die Gesichter der beiden Damen sprechen Bände. Es ist heute das Spiegelbild der Politiker/innen. Viel zu jung in diesen Beruf gebracht, ohne Erfahrung „auf dem Terrain“. Siehe ebenfalls den Herrn Miesen dazu. Da überstrahlt die Blässe. Unser Land ist ein krasses Beispiel in der Welt. Sehr schlechte Politische Lage, bedingt durch die zwei grossen Landessprachen, die Spaltungen der Parteien, daher viel zu viele Meinungen und Leitsätze. Vor den Wahlen grosse Versprechen, und danach Funkstille! Wer darunter leiden muss, ist seit langem bekannt! Aber man ändert nichts daran! Der eigene Posten zählt über allem! Hauptsache dicke Diäten und saftige Prämien und Renten, Der Rest kann zerbarsten….
    Wahlverlierer zeigen nicht die geringste Scham noch Demut. Wieder mal eine Session dabei, das ist die Hauptsache! Warum die abgestraft wurden, ist doch egal!?

  3. Walther Janssen

    Das mit dem Jahr 1974 ist schon richtig, sowohl damals als auch heute ist der Liberalismus in Ostbelgien eigentlich bedeutungslos, und das ist auch gut so, denn wir gehen hoffentlich anderen Zeiten entgegen, für mehr soziale Gerechtigkeit. Es war Gert Noel und der erwähnte Fred Evers, die etwa 20 Jahre eine Änderung herbeibrachte was die Stimmenzahl betraf,, aber nicht was die Politik betraf. Die Parteien sollen das Wohl der Bürger und die soziale Gerechtigkeit im Auge behalten , denn „Ungleichheit gefährdet die Demokratie“ (Butterwegge)

    • Walter Keutgen

      Walther Janssen, „aber nicht was die Politik betraf“. Ja, vieles ist in Sachentscheidungen, die nicht so sehr von der Parteiideologie abhängen. Auch spielt der, sagen wir mal, Lokalpatriotismus mit. So hat Evers seine Beziehungen als Parlamentarier genutzt, um die Eisenbahn wieder nach Eupen zu bringen. Ich denke dass Jadin das auch tut, z.B. für den Erhalt des Bahnhofs und des Gerichts in Eupen. Geplant war von einer flämischen liberalen Ministerin, dass wir zu dem Zweck nach Huy fahren sollten. Deshalb hat Jadin in der Kammer eine Rede auf Deutsch gehalten, die niemand verstand. Die Vervierser scheinen jetzt nach Lüttich zu müssen. Die flämische OpenVLD scheint die Bevölkerung kaputt zu sparen wollen, anderes Stichwort Entbindungsheime. Leider ist die Listenanführerin in Flämisch Brabant De Block mit über 40.000 Vorzugsstimmen wieder gewählt. Ein Trost ist, dass in dort die OpenVLD einen ihr 4 Sitze verloren hat, im ganzen Land 2 ihrer vormals 14.

  4. Liberalität

    Die Liberalen sind fast überall nur mehr das Reserverad. Kein Vergleich mehr mit früher. Damals war sie die Partei des Mittelstands, der kleineren Unternehmen, der Doktoren, Lehrer usw. Heute sehr weit davon entfernt, so wie viele sonstige Parteien auch. Deren Statuten sind heute so verwaschen wie blasse Stofffetzen. Der Wähler wählt heute eher Personen und keine Parteien mehr. Und die wahrhaftigen Personen werden rarer und rarer. Politikverdrossenheit bis zum höchsten Grade ist Trumpf! Kein Wunder, bei diesen Selbstverherrlichern!

  5. Miesen und Konsorten sind nicht glaubwuerdig. Direkt von der Schulbank in die Politik. Haben sich uns gemachte Bett gelegt. Brauchten sich ihre Sporen nicht zu verdienen.Total an der Wirklichkeit vorbei.

  6. Liberal, Ex-PFF Wähler

    Liberal bedeutet eigentlich frei. Aber diese Werte vertreten die sogenannten PFF-ler bestimmt nicht. Auch haben die meisten von denen auch nichts mit demokratischen Grundwerten am Hut. Die Giesskannenministerin glaubt nur durch sogenannte Subventionen, Wählerstimmen zu bekommen. Die Wahl der Kandidaten bei den letzten Wahlen war absolut nicht demokratisch. Anstatt einen Parteikongress zu veranstalten und die Mitglieder in geheimer Wahl die Kandidaten bestimmen zu lassen, wird in den engen Räumlichkeiten des blauen Hauses den Mitgliedern der PFF die fertige Vorschlagsliste der Kandidaten aufgedrückt. Die Kandidaten können nur noch per Handheben bestätigt werden. Da traut sich doch keiner die selbstbestimmten Spitzenkandidaten zu stürzen. Vielleicht ist das normaler Alltag in Ostbelgischen Parteien, aber demokratisch ist das nicht.

    Ich nehme jetzt den allseits beliebten Senator Miesen. Er stimmt bedenkenlos Steuererhöhungen bei der Gemeinde Büllingen zu. Auch das Überlaufen zur Liste Wirtz ist nicht gut angekommen. Er hat behauptet: „Es würden sich nicht genügend Leute für eine 2. Liste in Büllingen finden.“ Es wurde erst gar nicht der Versuch gestartet in Büllingen Kandidaten für eine 2. Liste zu finden. Ich habe mich darauf verlassen, dass ich informiert wurde für eine 2. Liste vom Sektionspräsidenten Miesen. Was soll man einem solchen Kandidaten noch glauben. Einen Monat vor dem Wahltermin gaben der Berater von der Ministerin Stoffels und Miesen, dass sie auf die Liste des amtierenden Bürgermeisters kandidieren. Jetzt versucht sich der Senator als Experte für den Schülertransport zu etablieren: Zitat aus der PFF-Webseite „Selbst wenn die Schülerbeförderung für die Schüler bzw. die Eltern kostenlos wäre, so wird sie auch dann nicht gratis sein. Es gibt nur wenige Dinge, die wirklich gratis sind. Für die meisten Dinge, und dazu gehören mit Sicherheit öffentliche Dienstleistungen, gibt es jemanden der sein Portemonnaie aufhalten muss, und das gilt auch für den Schülertransport. Auch hier ist nichts umsonst.“ Das Gehalt des Senators könnte eingespart werden.
    Ein Umdenken bei der PFF sehe ich nicht. Bei den nächsten Wahlen werden die Ergebnisse noch schlechter werden. Die etablierten Grössen der PFF, vertreten in keinster Weise liberale Grundwerte, es geht einzig allein um den Erhalt der Posten.

    • Vereidiger

      Sie vermischen hier Äpfel mit Birnen – sind zwar alles Früchte, aber dennoch nicht dasselbe:
      Sie wissen doch hoffentlich sehr gut, dass Listen, die sich in Gemeinden wie Büllingen zur Wahl stellen, keine Parteilisten sind. Selbstverständlich sind darauf einzelne Kandidaten zu finden, die einer Partei angehören (oft findet man sogar mehrere Parteien zurück), aber da hört es auch schon auf.

      Was ich damit sagen will: Diese bunt gemischten Bürgerlisten gehören keiner Partei an und würden sich auch dagegen verwehren, von einer solchen vereinnahmt zu werden.

      Und dass in Büllingen keine 2. Liste zustandegekommen ist, hat vor allem mit der Frauenquote zu tun, da brauchen wir gar nicht drum herum zu reden. Und mit einer Rumpfliste von 5-6 Leuten anzutreten, ist gewiss nicht attraktiv. Da sogar die ehemalige Bürgermeisterliste größte Befürchtungen hatte, eben wegen der Frauenquote nicht vollständig zu sein, entstand die Bereitschaft zu einer Zusammenarbeit. Was soll daran undemokratisch sein? Undemokratisch sind Quoten.
      Und wer klagt, eine Konkurrenzliste zusammenzukriegen, sei doch kein großes Problem, der darf gerne den Beweis antreten (und hätte es auch schon längst tun können). Also kein „man müsste“, sondern „ich werde“…

      • Liberal, Ex-PFF-Wähler

        @Vereidiger Sie haben keine Ahnung von den Büllinger Verhältnissen. Das hatte nichts mit der Frauenquote zu tun. Der Sektionsvorsitzende der PFF Büllingen hat keinen Versuch unternommen eine 2. Liste zu gründen. Angebote standen, aber die wollte Miesen nicht, dass eine 2. Liste gegründet wurde. Stoffels sollte ja angeblich ÒSHZ-Präsident werden.

  7. Ich denke es ist hier schon mal gesagt worden, aber keine der beiden Damen hat eine Ahnung davon was eine Sebstständigkeit oder eine Unternehmungsführung bedeutet. Die große Zeit der PFF in Ostbelgien war die Ära eines Fred Evers oder Bernd Gentges. Beide ehemaligen Politiker waren Unternehmer die eine Ahnung von unternehmerischem Risiko und Verantwortung hatten.
    In den letzten Jahren hat die PFF versucht als Jugend und Spaßpartei zu funktionieren aber gleichzeitig haben eine Maggie Deblock das Gesundheitswesen unter Druck gesetzt und ein Bacquelaine das Rentensystem kaputt gemacht. Die Jugend hat die Konsequenzen erkannt.

    • Ekel Alfred

      @ Toll, in der Tat….der Lieblingsspruch vom langen Fred….war er auch Generaldirektor eines bekannten Speditionsunternehmens….ob die entlassenen Mitarbeiter nach der Schliessung in Eupen auch noch von ihm so begeistert waren….entzieht sich meiner Kenntnis….wage ich aber zu bezweifeln….

  8. Nie mehr PFF

    Bei der PFF geht es nur noch um Posten. Ja in kriegt den Hals nicht voll. Dickes Gehalt in Brüssel und dann noch einen Zuschlag als Schöffin in Eupen. Anstatt die Posten zu verteilen und so die Basis mit einzubeziehen, steckt sich Frau Jadin das Geld lieber in die eigene Tasche. Dabei auch noch leicht verdient, denn sie hat als Aufgabe nur den Tourismus. Nur nicht arbeiten…..

      • Walter Keutgen

        Theresa, die Restregierung ist geschäftsführend im Amt, nimmt sich aber mehr heraus als eine geschäftsführende, denke ich. Das Parlament tritt zusammen und kann natürlich Gesetze nach Gesetzesvorschlägen verabschieden, allerdings bleibt die Unterschrift des Königs und des verantwortlichen Ministers zur Verkündung notwendig.

  9. Guy Dowester-Wälle

    Berni Collas † 2010, Ferdel Schröder † 2013, Fred Evers † 2018.
    Diese Todesfälle müssen erstmal verkraftet und Wählerstimmen aufgefangen werden…
    Das hätte jede Partei schwer zu stemmen.

  10. Hauseter

    Die Liberalen stehen auf sehr wackligen Füssen. Die kriegen nichts hinreissendes mehr fertig. Einer der blassesten ist der Herr Miesen. Bis jetzt hat er noch nirgendwo was positives geschafft. Nicht im Senat, nicht bei der Gemeinde und auch nicht in der DG. Und dann wollte er als Solist noch letzter Tage die Belgischen Spitzenleute ermahnen, um mehr Diskretion und Fleiss!? Lachhaft.

    • Miesen und alle anderen Senatorenposten sollten abgeschafft werden. Kosten dem Steuerzahler unnötiges Geld, das man an anderen Stellen sinnvoll einsetzen könnte. Der Herr Miesen wird jeden Monat mit einem breiten Grinsen auf sein Konto schauen und sich denken, dass es doch prima läuft. Super Gehalt, um was bitte zu tun für die Bevölkerung? Volksverdummung!

  11. Im Schatten des roten Barons

    Tatsache ist, dass es den beiden tristen liberalen Damen an Charakter fehlt. Jeder weiß, dass sie
    und ihre schmachtende Partei an den Strippen des grinsenden KHL hängen. Liberale Wähler
    oder Mitglieder spielen da keine Rolle mehr. Ein gequältes Gesicht und das Geld in der Tasche.
    Kattrin und Isabelle verstehen sich darauf zu leiden und klammheimlich zu lachen. Diese Partei
    hat kein Rückgrat.

  12. Büllinger

    Was die Liberalen in Büllingen gemacht haben ist eine Schweinerei. Sich der Mehrheit an den Hals werfen in der Hoffnung den ÖSHZ Präsidenten zu stellen. Aber glücklicherweise haben sie die Quittung erhalten. Ich wähle jedenfalls niemals mehr PFF und bin mir sicher das Sie beim nächsten Mal in der DG einen Sitz abgeben müssen an PRODG?

    • Marcel scholzen eimerscheid

      Das stimmt. Die ganze Geschichte mit der Einheitsliste war schon ziemlich ungewoehnlich. Wirtz und Konsorten sind nicht die boesen Buben, sondern Miesen und Stoffels. Sind uebergelaufen. Haben sich unehrenhaft benommen. Haben an Glaubwuerdigkeit eingebuesst.

    • Liberal, Ex-PFF-Wähler

      @Büllinger Da waren bei den beiden Überläufern natürlich auch rein Baugenehmigungsgründe für einen kommerziellen Kulturbetrieb (Kino) im Vordergrund. Also nicht nur die ÖSHZ-Präsidentschaft. Ganz leer ausgegangen ist Stoffels ja auch nicht. Er ist Mitglied bei der Interkommunale Vivias. Vielleicht bekommt Miesen ja den nicht besetzten Schöffenposten in Büllingen.

  13. Pff! Zum abgewöhnen

    Wer eines der von der PFF so gern zitierten (kleinen und mittleren) Unternehmen so offensichtlich herunterwirtschaften und in die Bedeutungslosigkeit führen würde, wie Frau Weykmans, wäre nach Maßstäben der Marktwirtschaft längst „weg vom Fenster“. Schade für eine ehemalige Partei der Unternehmer und Entscheider, wie Noël, Evers und Gentges.

  14. Hier wurde schon so viel geschrieben, dass ich folgendermaßen zusammenfasse. Früher haben die Liberalen die tüchtige, gut situierte Mittelschicht vertreten – das Rückgrat jeder Gesellschaft. Heute vertreten sie nur die, die nicht selber arbeiten, keine Steuern zahlen und die Gesellschaft ausbeuten. Es ist ganz einfach: wenn man Politik für diese Klientel macht, dann wird man von denen, die ausgenutzt werden – also dem Rückgrat der Gesellschaft, nicht und niemals gewählt. Aber solange die anderen Parteien AUCH Nichts gebacken bekommen können sie weiterhin am Trog der Demokratie mitfressen. Und was sollte der Kommentar über Evers, Schröder und Collas? Ihr wollt diese Generation doch wohl nicht ernsthaft mit der jetzigen vergleichen!?

  15. Partei ohne Werte

    Nach dem schlechten Wahlergebnis hätte diese liberale Partei die Regierung verlassen müssen. Nur so lässt sich eine glaubwürdige und dringend benötigte Erneuerung der einst großen liberalen Kraft für Freiheit und Bürgerrechte, in Ostbelgien herbeiführen.

  16. Politbarometer

    Wenn morgen gewählt würde wäre die PFF und der Lambertz weg. Die Besetzung der PFF ist wirklich triste. Wie kann ein Miesen Senator sein ? Und mit diesen Ahnungslosen ist der Lambertz
    Parlamentspräsident geworden. Also Sachen gibt’s !

  17. Mondschein bei dem Eber

    Na gut , man muss die Dingen so sehen wie sie waren und zum Teil noch Realität sind . Bei diesen Liberalen haben verschiedene ostbelgien ihre Karriere voll durchgezogen und wie die Maden im Speck von allem profitiert , wo es nur etwas zu holen gab . Unvergessen bleibt immer noch wie sich so manche von diesen “ Profitören “ bei allen wahlen so mächtig ins Zeug schmissen , das die Heide an allen Ecken wackelte . Mit Hinterlisstigen Masken hingen diese Helden an allen Strassenecken und Strommasten , um mit Schleimereien den Wähler zu irritieren . Soweit , so gut , nun nach toreschluss geben verschiedene dieser Aposteln sich immer noch nicht zufrieden und kratzen weiter auf andern Ackern .

  18. Müller Liesjen

    Diese blauen sind im PDG genau so tief gelandet wie im ST- Vither Stadtrat , dort kommt man auch nach mehreren versuchten Anläufen nicht mehr aus der Opposition heraus , obschon man letztes Mal sich was ganz anderes hatte vorgestellt .

    • Natürlich hatte man sich vorgestellt mit an der Macht zu kommen , nur das dumme daran war , man hatte dieselben Kandidaten wie vorher . Da nützte es auch nichts mehr , das etliche ganz oben standen , denn diese hatten 2.006 schon ein Fiasko erlitten .

  19. Hubert aus dem Treeschland

    Müde, geschlagen, ohne Illusionen schauen sie aus, unsere beiden Mädel. Wen verwundert es? Jahrelang in Brüssel Trübsal blasen und das ostbelgische Stimmvieh für blöde verkaufen wollen….. So geht es nicht. Die PFF sollte sich andere Bugschilder suchen und nochmals liberale Politik machen. Der jetzige Weg führt sicher in den Untergang. Die Wähler werden sich zwischen ProDG und SP entscheiden.

  20. Eastwind

    Mich würde interessieren, wann ein Parteimitglied der PFF den Mut aufbringt, aufzustehen und ohne Wenn und Aber öffentlich die desaströse Parteiführung zu denunzieren, die bisher nichts erreicht hat, wie der OD-Artikel zeigt. Frau Jadin verdankt ihren Posten in der Kammer ausschließlich ihrem Schmusekurs mit der MR, und Isabelle Weykmans sitzt ihre Zeit als Ministerin aus und freut sich schon auf ihre dicke Rente, die ihr nach 20 Jahren zusteht. Ansonsten aber ist diese Partei klinisch tot. Mich würde zum Beispiel mal interessieren, wie ein Bernd Gentges über die heutige Lage der PFF denkt, denn er hat wenigstens noch die Erfolgsära der Liberalen in Ostbelgien miterlebt.

    • Liberal, Ex-PFF Wähler

      Nach einer desaströsen Parteiversammlung habe ich Ostbelgien Direkt einiges berichtet. Nach meiner öffentlichen Kritik auf Facebook wurde ich von einem übereifrigem Jungmitglied angegriffen. Ich habe die Notbremse gezogen und hatte meinen Facebook-Account gelöscht! Ich bin nun ein Exparteimitglied. Die PFF besteht nur noch aus Postenklammerern und verkorksten Juristen. Die meisten Exmitglieder haben Violet gewählt. Es bleibt einzig allein eine Neugründung einer Partei, falls die liberalen Werte vertreten werden sollen. Die PFF ist dem Untergang geweiht.

      • Marcel scholzen eimerscheid

        Es ist doch das gleiche in allen Parteien. Die einfachen Mitglieder sind gut, um Betraege zu zahlen und beim Wahlkampf zu helfen. Nur die Verteilung von Posten wird an der Spitze von ganz Wenigen bewerkstelligt. Norwalerweise muessten Posten fuer zB Kabinetsberater Parteiintern ausgeschrieben werden. Aber das macht keiner. Darum ist eine Parteimitgliedschaft ohne Aussicht auf Posten eine nutzlose Sache. Andere Hobbies sind sinnvoller.

  21. Liberal, Ex-PFF Wähler

    Das Gefälligkeitsinterview vom BRF ist doch super. Die angebliche Journalistin war vorher Mitarbeiterin bei Miesen. Kein Wort des Umdenkens bei Jadin! Weiter so mit diesen „Veränderungen“. Freie Presse was ist das?

  22. Überzogener Kasper-Haufen

    Schlagzeile von heute: die Geburtenstation des Eupener Krankenhauses laut nationaler Studie nicht „rentabel“, weil zu wenig Geburten. Und sollte geschlossen werden! Hat unser Minister-Haufen genug Gewicht, das zu verhindern? Oder müssen unsere schwangeren Frauen bald bei jedem Wetter nach St. Vith, oder nach Verviers, wo keiner einen versteht… Mit geplatzter Fruchtblase im Schnee übers Venn…
    Wenn nur noch Zahlen zählen, wird es wohl bald so sein.
    Und unsere DG ist doch der Nabel der Welt, der Platz, wo alles neu erfunden wird und möglich ist, wo alle glücklich leben können. Na klar…
    Glücklich leben können hier wohl irgendwann nur noch Leute mit Ministerpension.

    • Der Kuckuck aus Alt-Herbesthal

      Bei so viel Armutszeugnis unserer „Volksvertreter“ kann man sich nur wiederholen… das IZOM-Abkommen, die Geburtenstation des Eupener Krankenhauses, usw… mehr ist eben nicht drin!

  23. Alfons van Compernolle

    Nun ja, die Liberalen sind so ein Fall von “ Wissen wir – Tun wir (nicht)-geht nicht – hoffen wir mal und
    Rat.- & Tatlosigkeit zu Lasten der Buerger! Siehe Gesundheitswesen etc !

  24. Wijkmans, de Block… alles derselbe Stall.
    De Block: Unrentable Geburtsstationen müssen weg.
    Wijkmans: Entlassen wir mal ein paar Leute, sozusagen als „Warmlaufen“.
    Wer wählt Leute mit solchen Taten?

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