Gesellschaft

NRW entfacht Debatte um Kopftuchverbot für junge Mädchen

Ein Mädchen mit Kopftuch steht in einer Schule vor einem Klassenzimmer. Foto: Wolfram Kastl/dpa

Wird jungen Muslima das Kopftuch von ihren Eltern aufgedrängt oder würden sie eher durch ein Kopftuchverbot entmündigt? Nordrhein-Westfalen hat einen Stein ins Wasser geworfen, der inzwischen weite Kreise zieht.

Das im bevölkerungsreichsten Bundesland erwogene Kopftuchverbot für muslimische Mädchen unter 14 Jahren hat in Deutschland eine kontroverse Debatte ausgelöst.

“Ich halte weder etwas von einer Vollverschleierung noch von Kopftüchern für Kinder“, sagte die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner am Montag vor einer Sitzung des Parteipräsidiums in Berlin. „Kinder brauchen Freiräume, wo es eben auch keine kruden Geschlechterbilder gibt. Und das sollte die Schule sein.“

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Foto: Federico Gambarini/dpa

Dagegen hatten sich Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) und der Islamrat für Deutschland am Wochenende gegen ein Verbot ausgesprochen.

Das NRW-Integrationsministerium hatte zuvor angekündigt, ein Kopftuchverbot für junge Mädchen zu prüfen. In Deutschland tritt mit dem 14. Geburtstag die Religionsmündigkeit ein. Vorher könnten Mädchen nicht selbstbestimmt entscheiden, ob sie das Kopftuch tragen wollen, lautet die Argumentation von Landes-Integrationsminister Joachim Stamp (FDP).

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) unterstützt ausdrücklich den harten Kurs seiner Integrationsstaatssekretärin Serap Güler (CDU). Sie hatte erklärt, einem jungen Mädchen ein Kopftuch überzustülpen, sei „pure Perversion“, weil es das Kind sexualisiere. Dagegen müsse Position bezogen werden.

Laschet sagte in Berlin, Gülers Position sei besonders überzeugend, weil sie selbst Muslimin und ihre Mutter Kopftuchträgerin sei. Bei Kindern sei ein Kopftuch etwas, das mit Religion nichts zu tun habe. „Das nimmt den Kindern die Chance, selbst zu entscheiden. Und deshalb ist das ein guter Vorschlag, den wir auch umsetzen wollen“, sagte Laschet.

Eine aufgeheizte Diskussion

Auch FDP-Chef Christian Lindner hatte sich bereits für ein Verbot unter 14 Jahren ausgesprochen. Ein solches Verbot sei verhältnismäßig und stärke die Persönlichkeitsentwicklung der Mädchen, so Lindner. „Es ist zugleich ein leider notwendiger Hinweis, dass unsere moderne Gesellschaft die individuelle Religionsfreiheit auch innerhalb von Familien verteidigt.“

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration bedauerte „die aufgeheizte Diskussion“.

Haci-Halil Uslucan, Professor für moderne Türkeistudien und Integrationsforschung, Foto: Frank Leonhardt/dpa

Der Vizevorsitzende Haci Halil Uslucan stellte aber fest: „Aus religiöser islamischer Perspektive gibt es keinen Grund, vor dem Erreichen der Geschlechtsreife ein Kopftuch zu tragen.“

Wenn einige religiöse Eltern ihre Kinder trotzdem mit Kopftuch in die Schule und zum Teil sogar in den Kindergarten schickten, sei wohl das unausgesprochene Motiv, „dass das Kopftuch, wenn es die Mädchen schon sehr früh tragen, zum Habitus gehört, so dass sie es später im Teenageralter gar nicht mehr hinterfragen“, sagte der Essener Universitätsprofessor für Türkeistudien der Deutschen Presse-Agentur.

Dagegen hatte der Vorsitzende des Islamrats für Deutschland, Burhan Kesici, am Wochenende kritisiert: „Kopftuchzwang und Kopftuchverbot schlagen in dieselbe Kerbe: Beide entmündigen Musliminnen.“ Die Debatte sei „populistisch, symbolgeladen und inhaltsleer“. Der Islamrat ist einer von mehreren Dachverbänden von Moscheegemeinden und anderen muslimischen Einrichtungen. (dpa)

83 Antworten auf “NRW entfacht Debatte um Kopftuchverbot für junge Mädchen”

  1. Freiheit auch für Andersgläubige ist ein Wesenszug der modernen Demokratie. Religion ist Privatsache. Der Staat hat sich raus zu halten. Auch Herr Laschet und Herr Lindner.

    Haben wir keine anderen Probleme?

  2. Freizeit Lobbyistin

    Wenn unsere Jungs in der Schule ihre Basecaps abnehmen müssen, dann müssen die Moslemtöchter auch ihre Kopftücher abnehmen. Die Zeit der Sonderrechte für Immis muss jetzt ein Ende haben, sonst bricht unsere solidarische Gesellschaft endgültig auseinander.

    • Wohin denn ausreisen? NRW kann deutsche Staatsbürger doch gar nicht des Landes verweisen. Und auch Nicht-Deutsche bestimmt nicht wegen dieser Angelegenheit; ein strafrechtliches Vergehen steht nirgends zur Diskussion, das wäre ja dann auch keine Sache eines einzelnen Bundeslandes mehr.

        • Ich setze mich nicht für den Islam ein – warum sollte ich das tun? –, sondern ich wehre mich dagegen, dass wieder eine gesellschaftliche Gruppe wegen ihrer Religion verfolgt wird, dass sie pauschal für alles Schlechte verantwortlich gemacht wird und dass ihr sogar das Recht abgesprochen wird, zu den „echten“ oder „wahren“ Bürgern zu gehören. Das erinnert mich alles zu sehr an den Mann aus Braunau.

          • Kaum zu glauben

            „Das erinnert mich alles zu sehr an den Mann aus Braunau.“

            Ihr Erinnerungsvermögen scheint nur in dieselbe Richtung zu gehen, wie bei all‘ denjenigen, die keine Kritik an dem Islam zulassen, dann wird der“ Mann aus Braunau“ wieder mit der Nazi-Keule aus dem Grab hervor geholt.
            Kein Langzeitgedächtnis ist hingegen erforderlich, um sich an die jüngsten Terrorakte
            muslimischer Attentäter zu erinnern.

            • Steve D.

              Mein Kurzeitgedächtnis ruft mir das von einem Christen begangene „Attentat“ in Münster in Erinnerung und die Gewaltorgie eines christlichen Attentäters an einer amerikanischen Schule oder …

              • Polarlicht

                @ Steve D
                Sie bringen hier Beispiele, die zwar von “ Christen“ begangen wurden, aber doch nicht im Namen dieser Religion, wie eben die in Paris, Nizza, London, Berlin usw usw…das können Sie doch wohl nicht ernsthaft miteinander vergleichen

                • @ Polarlicht

                  Warum können wir nicht endlich wieder auf den Punkt zurückkommen an dem die Tat und nicht das Motiv im Vordergrund steht.
                  Den Opfern solcher Taten ist es völlig egal warum einer Amok läuft. Da gibt es nichts zu vergleichen.
                  Auch die Hinterbliebenen der Opfer interessiert das Motiv nur am Rande. In erster Linie forden sie Gerechtigkeit und ein Urteil das der Tat angemessen erscheint.
                  Eine Überlegung noch für all die „Erschiessungsfreunde“ Ein Hinterbliebener der „NSU-Morde“ sagte einmal in einem Interview es sei nicht gerecht das die Mörder tot sind und die Angehörigen mit dem Schmerz weiterleben müssen.

                  • Populist

                    „…. an dem die Tat und nicht das Motiv im Vordergrund steht….“
                    Nach Ihrem Verständnis hat es den Holocaust nicht gegeben, sondern nur einen großen Massenmord an Juden.
                    Das Motiv, der Judenhass einer vermeintlichen Herrenrasse, ist also obsolet.

                    • @ Populist

                      Holocaust ist ein Synomym für den Massenmord an Juden. Zigeunern, Homosexuellen und Gegnern des Regimes.
                      Antismitismus und Progrome sind allerdings keine „Erfindung“ der Nazis, die gibt es schon seit Jahrhunderten.
                      Verbrecher werden nicht wegen der Motive verurteilt sondern wegen der Taten.Motive wirken sich allenfalls auf das Strafmass aus.

                    • Populist

                      Der Holocaust ist in meinen Augen eben mehr als „nur“ ein Massenmord; dieses Menschheitsverbrechen gründete auf dem staatlich propagierten Antisemitismus und der entsprechenden rassistischen Gesetzgebung des NS-Regimes, wurde also von der damaligen Staatsführung geplant und umgesetzt.
                      Er war Teil der Nazi-Ideologie, so wie das Töten von „Ungläubigen“ Teil der islamistischen Ideologie ist.

              • oder…..Danach fällt es Ihnen schwer, Ihre Aufzählung fortzusetzen.
                Die im Namen des Islam begangenen Attentate sind prozentual zum Bevölkerungsanteil dieser Gruppe einfach höher als die der „Christen“. Da hilft kein Wegschauen oder Relativieren.

                • Kaum zu glauben

                  Hallo „gruene“
                  Ich stimme Ihren Ausführungen zu.Übrigens,wenn ich hier so einige Kommentare lese, wo die Verfasser mit Vehemenz darauf hinweisen, dass auch „Christen“ Attentate begehen und sei es, dass dabei bis zu den Kreuzzügen „zurückgegoogelt“ wird um diesbezügliche“ Beweise“ zu bringen, muss ich unwillkürlich und dabei doch schmunzelnd trotz der Ernsthaftigkeit, an die Sendung „XY-Ungelöst “ im ZDF denken.Da freut man sich als Zuschauer dieser Sendung, sarkastisch ausgedrückt, wenn da Gewalttäter, die bei Hausbewohnern einbrechen und diesen
                  oftmals äußerste physische Gewalt, sogar mit Todesfolge, antun, akzentfrei Deutsch reden und nicht, wie zu über 90 Prozent, nachher von den Opfern als Ost- oder Südeuropäisch , beschrieben werden. Wie gesagt, man stellt mit Genugtuung fest, obschon diese fehl am Platze erscheint, dass es auch deutsche Gewalttäter gibt, die bei den Leuten einbrechen. Ist aber tatsächlich nur die erwähnenswerte Ausnahme

  3. Polarlicht

    Es geht hier um Sexualisierung, zum Teil schon im Kindergarten. Wenn bei so kleinen Mädchen das Kopftuch erlaubt ist, werden demnächst Menschen aus Ghana fragen, wieso sie ihre Kinder nicht beschneiden dürfen…

    • Kinder dürfen auch bei uns beschnitten werden. Die Juden praktizieren dieses erbärmliche Ritual mit Hinweis auf die Menschenrechte und auch die belgische Verfassung, die das freie Ausüben einer Religion schützt. Und wir lassen dies zu.

      • Polarlicht

        Das ist richtig, dass im Judentum die Jungen beschnitten werden. Allerdings ist das keine Verstümmelung der Genitalien, so wie in vielen afrikanischen Ländern, wo den Mädchen die Klitoris weggeschnitten wird, damit sie keine Gefühle mehr empfinden können.

        • Das Prinzip und der religiöse Gedanken, der dahinter steckt ist der gleiche. Und selbstverständlich ist auch die Beschneidung eine Verstümmelung der männlichen Genitalien, wenn auch mit unterschiedlichen Konsequenzen.

  4. Der Vizevorsitzende Haci Halil Uslucan stellte aber fest: „Aus religiöser islamischer Perspektive gibt es keinen Grund, vor dem Erreichen der Geschlechtsreife ein Kopftuch zu tragen.“
    ….
    Das heißt im Umkehrschluß dass es nach Erreichen der Geschlechtsreife aus religiös islamischer Perspektive sehr wohl einen Grund gibt ein Kopftuch zu tragen. Eine andere Schlussfolgerung lässt diese Formulierung ja nicht zu. Der Islam gehört nicht zu Westeuropa!

  5. Marcel Scholzen eimerscheid

    Das Kopftuchtragen sollte generell verboten werden, weil das Kopftuch seit dem Erscheinen des islamistischen Extremismus zum Symbol für Gewalt, Intoleranz, Unterdrückung, Demokratiefeindlichkeit, etc geworden ist, genau wie das Hakenkreuz. Das hat nichts mit Islam oder Moslems zu tun. Es geht um den Symbolwert eines Kleidungsstückes und nichts anderes. Es gibt andere Kleidungsstücke, um den Kopf zu bedecken (Mützen, Hüte, etc).

    • @ Marcel Scholzen eimerscheid

      Auch Kippa und Streimel sind Kopfbedeckungen mir „religiösem Hintergrund“ Trotzdem käme keiner in Antwerpen auf die Idee sie zu verbieten.
      Ich weiss nicht wie alt Sie sind, ich kann mich noch gut an die Dominanz von K&K erinnern. Die Welt wurde nicht von Adenenauer regiert. Bei uns regierte die Großmutter. Mit Kopftuch und Kittelschürze „schmiss“ sie den Haushalt, erzog uns und gab uns, wenn nötig, auch mal „ein paar hinter die Löffel“ während die Eltern sich um Wiederaufbau und Wirtschaftswunder kümmerten.
      Manchmal frag ich mich was sie wohl zu dieser unsäglichen Kopftuchdebatte sagen würde.

      • Wie schon wiederholt erwähnt glaube ich nicht dass das Kopftuch Ihrer Großmutter das gleiche repräsentiert wie die Kupftücher der Muslime. Wichtig ist auch dass das Früher so war. Wir hatten uns bis vor einiger Zeit von dem Ballast und Einfluß des Christentums befreit. Jetzt sollte man vermeiden sich der nächsten Religion zu unterwerfen.

        • 5 – Jede Frau aber, die mit unverhülltem Haupt betet oder prophezeit, schändet ihr Haupt; denn sie ist ein und dasselbe wie die Geschorene. 6 – Denn wenn sich eine Frau nicht verhüllt, dann soll sie sich doch die Haare abschneiden lassen! Wenn es aber für eine Frau schändlich ist, sich die Haare abschneiden oder sich scheren zu lassen, so soll sie sich verhüllen.

          Paulus schreibt das in seinem ersten Brief an die Korinther. Also ist das Bedecken des Hauptes auch bei unseren Großeltern eine „Glaubensfrage“ gewesen. Später galt das Kopftuch als modisches Accessoire.
          Die Frage ob das noch Zeitgemäss ist lässt sich gerne diskutieren ebenso wie die Frage ob das Tragen eines Kopftuches die Muslima nicht stigmatisiert.
          Beim Ganzkörperkondom finde ich ein Verbot richtig aber nicht aus religiösen Gründen sondern aus Ästhetischen. Ansonsten halte ich nichts davon wenn der Staat vorschreibt was anzuziehen ist.
          Dieter Nuhr, bekennender Nichtraucher, hat einmal gesagt:“ Wenn der Staat das rauchen auf der Strasse verbietet, setze ich mich auf mein Fahrrad und fahre rauchend durch die Stadt. Ohne Helm!“
          Ich sehe da durchaus Parallelen. Es gibt in einigen Kreisen der „Islamgelehrten“ durchaus Probleme und fragwürdige Gestalten, man sollte die Probleme aber nicht auf das Kopftuch herunterverniedlichen.
          Der Muff verschwindet nicht aus den Köpfen wenn sie nicht mehr bedeckt sind.

          • „Der Muff verschwindet nicht aus den Köpfen wenn sie nicht mehr bedeckt sind.“

            Ist der einzige Satz in Ihrem Kommentar der Sinn macht aus heutiger Sicht, bzw. der heutigen Problematik. Alles andere, was Sie da erwähnen ist, was das Islamproblem bei uns angeht, zwar nett beschrieben, aber irrelevant

            • @ Nestor

              Das, was Sie ein Islamproblem nennen ist ein „Muffproblem“. Allerdings ist der Muff inzwischen in den allerchristlichsten Schädeln angelangt.Sie dürfen also gerne weiter Ihre Furcht vor dem bösen Islam, der ja demnächst die Weltherrschaft übernimmt, konservieren und pflegen. Denkenden Menschen mit einem gesunden Blick auf die Realität wird das aber langsam zu fade.

          • Naja, ich denke schon dass sich Einiges ändern wird, wenn das Kopftuch verschwinden würde, vor allem bei Kindern. Das Kopftuchtragen mit Rauchen zu vergleichen finde ich sehr weit hergeholt. Und die Ausdrucksweise „herunterverniedlichen“ in Bezug auf das Kopftuch finde ich als Atheist respektlos. An dem Kopftuch gibt es nichts niedliches, gar nichts, vor allem nicht bei Kindern.
            Aber da Ihre Großmutter laut Ihren eigenen Worten eher dem fundamentalistisch christlichen Flügel zuzuordnen war erklärt Einiges, wenn auch nicht Alles…

              • Ich denke schon, oder haben wir, Breivik mal leider ausgenommen, noch viele Probleme mit christlichen Fundamentalisten? Wenn in den Schulen der Religionsunterricht durch Philosophie-oder Ethikkurse ersetzt würden, die die Religionen kritisch hinterfragen und neutral erklären, wäre die Basis, sprich die Jugend diesbezüglich wenigstens aufgeklärt.

        • @ Ich Peter Müller

          Vermutlich meinen Sie mich. Mein Alter war nie ein Geheimnis und das ich, zumindest soweit mir bekannt ist, ein bevölkerungspolitischer Totalausfall bin auch nicht.
          Das mir die Zukunft nicht, und da verzichte ich auch gerne auf jede geheuchelte Zurückhaltung, am Arsch vorbei geht können Sie daraus ableiten das ich mich an Debatten über die Zukunft beteilige. Im Gegensatz zu Leuten wie Ihnen habe ich aber keine Angst vor ihr. Auch die Gegenwart lasse ich mir nicht durch dumme Panikmache kaputtreden.

  6. Polarlicht

    Hier sieht man, dass es weder um eine Religion, noch um die jeweiligen Symbole derer geht. Es geht schlicht und einfach um Angst. Angst vor Terror, Angst vor dem Fremden, der anders aussieht, andere Werte hat usw. In diesem Fall muß ich EDIG Recht geben….der Islam wird niemals eine Weltherrschaft erlangen, auch wenn ein paar komische Gestalten, sog. Religionsführer, das gerne so hätten

    • Kaum zu glauben

      „der Islam wird niemals eine Weltherrschaft erlangen, auch wenn ein paar komische Gestalten, sog. Religionsführer, das gerne so hätten“

      Da wäre ich mir nicht so sicher, Polarlicht. wenn Rote und Grüne an der Macht sind. Das hat die Vergangenheit uns doch schon gelehrt, oder haben Sie die muslimisch/terroristischen Auswirkungen in Molenbeek ,unter dem unsäglichen,Roten Ex-Bürgermeister Ph.Moureaux nicht mehr in Erinnerung, um nur ein Beispiel zu nennen. Es ist doch diese rot/grüne Politik, welche diese terroristische Brut hier durch absichtliches Wegsehen ermöglicht hat..Und was in den zahlreichen Moscheen gepredigt wird, weiß niemand und will auch niemand wissen, da es zu heikel ist

  7. Polarlicht

    Das in einigen Moscheen Hass gepredigt wird ist sicherlich richtig. Unsere Regierung hat darauf auch in jüngster Zeit reagiert, und den Saudis , die eine Moschee gepachtet hatten, den Vertrag gekündigt, und diese Moschee geschlossen! Ich fand das gut und richtig!

    • Kaum zu glauben

      „Unsere Regierung hat darauf auch in jüngster Zeit reagiert, und den Saudis , die eine Moschee gepachtet hatten, den Vertrag gekündigt, und diese Moschee geschlossen! Ich fand das gut und richtig!“

      Und damit, meinen Sie, wäre das Problem gelöst? Geschlossene Moscheen verhindern nicht deren Gedankengut! Das geschieht dann an andereren Stellen

      • Polarlicht

        @ Kaum zu glauben
        Ich schrieb , dass ich diese Reaktion für gut und richtig halte, ich habe nicht geschrieben, dass das nun eine komplette *Problemlösung* darstellt! Es ist immerhin mehr, als unser deutscher Nachbar bisher getan hat, wenn man dazu nimmt, dass bei uns ein Burka Verbot herrscht

  8. Alfons Van Compernolle

    Ich haette das Kopftuch fuer die gesamte Schulzeit und Studienzeit (an den Universitaeten) verboten!
    Gleichzeitig haette ich auch die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis von der strikten Einhaltung unter anderem einer solchen Vorschrift abhaengig gemacht !!! Damit koennen alleine koennen wir wohl das Problem einer moeglichen Islamisierung nicht loesen,aber es ist ein erster Schritt !!

    • @ AvC

      Verbote sind Schwachsinn. Sie können Fundamentalismus nicht mit Verboten bekämpfen. Das ist herumdoktoren an Symptomen um das dumme Volk ruhigzustellen. Wie Sie an diesem Forum, und an Ihren Beiträgen zum Thema sehen, hilft es.

      • Alfons Van Compernolle

        EdiG : Stimmt mit Verboten kommt man keinem Fundamentalismus bei, aber es ist ein Schritt von vielen notwendigen um den zur Fundamentalismus zu verdammen. Und das Kopftuch-Verbot fuer Kinder-Schueler-Studenten hilft zumindest ETWAS diesen Kindern etc der Manipulation durch Eltern- radikalen Islamisten und komischen Imamen zu entkommen, ETWAS.
        Ich als „linker Gutmensch“, wie es hier im Forum immer genannt wird, bin der Ueberzeugung, dass nicht alle Moslems radikal sind, ich kenne auch sehr viele Moslems, die besser an unser Gesellschaftssystem angepasst sind, als so mancher verblendete Belgier, die ich auch Kennenlernen durfte ! Mit der immer mehr zunehmenden Globalisierung leben wir nirgendwo mehr abgeschieden von anderen kulturellen etc Einfluessen. Auch wir werden einen Weg finden muessen uns dieser Realitaet zu stellen, mit ihr umzugehen, dass eine oder andere den veraenderten Realitaeten anzupassen !!! Von mir aus soll jeder nach seiner Ueberzeugung in seine Kirche / Mosche / Tempel oder was auch immer gehen duerfen, aber ohne fundamenalistische Tendenzen zu verbreiten !!! Religion, ganz gleich welche war noch nie gewaltlos und somit harmlos !! Ein Blick in die Geschichtsbuecher reicht da aus !

  9. Ekel Alfred

    @ EdiG, unsere Eltern, Grosseltern trugen ein Kopftuch während der Arbeitszeit….öfters in der Küche wegen der Hygiene oder auf dem Feld zum Schutz gegen die Sonne….nach getaner Arbeit legten sie dieses aber ab….im Gegenzug die islamistischen Frauen….sie tragen es zum provozieren….da sie wissen, dass sie vom Staat geschützt sind….

    • Zaungast

      „unsere Eltern, Grosseltern trugen ein Kopftuch während der Arbeitszeit….öfters in der Küche wegen der Hygiene oder auf dem Feld zum Schutz gegen die Sonne….nach getaner Arbeit legten sie dieses aber ab…“

      „Eltern, Grosseltern…“? Wohl eher nur die Mütter und Großmütter?

      Ich kann mich aber erinnern, dass meine Mutter und erst recht meine Großmutter beim Kirchenbesuch immer – ich betone, immer – eine Kopfbedeckung trugen, sei es ein Hut oder ein Kopftuch. Auch gingen sie nie mit entblößten Armen in die Kirche, und als bei der jungen Generation der Minirock aufkam, gab es erregte Diskussionen zwischen Müttern und Töchtern über das, was „schicklich“ war und was nicht.

      Zur Ausstattung einer „anständigen“ Frau gehörten auch oft noch ein eher symbolischer Gesichtsschleier und Handschuhe.

      Bei Beerdigungen trugen die engsten weiblichen Angehörigen einen schwarzen Gesichtsschleier, und bei der Hochzeit trug die Braut damals beim Brautamt einen weißen Brautschleier.

      In der Kirche saßen Männlein und Weiblein strikt getrennt, die einen rechts, die anderen links. Das wurde in den 60ern dadurch gelockert, dass Ehepaare zusammen rechts sitzen konnten, wenn sie wollten..

      Pikantes Detail: Als Ministrant, musste man damals öfters an der „Aussegnung“ von Wöchnerinnen teilnehmen. Die Bedeutung dieses Ritus war uns damals unklar.
      Neugierige finden Näheres hier:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Muttersegen

      Das war noch so bis in die 50er und 60er Jahre, ist also schon eine kleine Ewigkeit her, was uns zu einem ordentlichen Überlegenheitsgefühl berechtigt…

      • Unsere Mütter und Großmütter wurden aber nicht geschlagen oder gesteinigt, wenn sie kein Kopftuch trugen, bzw tragen wollten. Das war schon freiwillig. Scherz beiseite, Ihre „Ansichten“ decken sich genau mit denen Ihres“ Bruders im Geiste“, dem Germanen-Troll hier im Forum. Sie versuchen, genau wie er, von den wahren Problem, die der Islam nun mal darstellt,abzulenken indem Sie Gepflogenheiten, mehr war es nicht, aus der guten alten Zeit hier zum Besten geben , bzw. in Erinnerung rufen, wovon viele( junge Menschen) gar keine Kenntnis mehr haben, außer Opa und Oma erzählen ihnen davon. Was bezwecken Sie eigentlich mit diesen „Anekdoten“ einer längst vergangenen Zeit? Andererseits wollen gewisse Muslime die Gegenwart ins Mittelalter zurückversetzen, oder noch schlimmer. Das aber wird von Leuten wie Ihnen banalisiert

        • Die einzigen die von den wahren Problemen ablenken sind Leute wie Sie. Symbolpolitik, Placebo für die Deppen, einer Lösung der Probleme kommen Sie dadurch nicht näher. Im Gegenteil, durch solch dämliche Debatten machen Sie noch „Nebenkriegsschauplätze“ auf.
          Statt sich also Gedanken um die wahren Probleme zu machen fordern Sie eine „Anzugsordnung“.Ist ja auch einfach. Ausgrenzen, Verbieten und Vorschreiben. Freiheit ist so einfach……
          Ach, ich vergass Freiheit gibt es ja nur für die „Eingeborenen“.

          • Ach Edi, wer keine Hakenkreuze als Ausdruck politischer Überzeugung zulässt, darf sich dem Islamismus gegenüber nicht als tolerant bis zur Selbstverleugnung zeigen. Ihre „Freiheit“ endet immer in der Anarchie und hat dort wer das Sagen? Viel Spass bei dem was dann auf Sie zukommt, Sie Träumer….

            • Ach Dax
              Ihre Ahnungslosigkeit ist erschreckend.
              Die Swastika ist ein Uraltes Symbol das in seinen Ursprüngen nichts mit Politik, Gesinnung oder Ideologie zu tun hatte. Im Hinduismus, Jainismus und Buddhismus wird die Swastika bis heute als religiöses Glückssymbol verwendet.
              Es ist aber schön zu sehen das Sie gleich durch jeden Reifen springen den man Ihnen hinhält. Leider haben Sie keine Argumente sondern nur die üblichen Allgemeinplätze.

              • Lassen Sie sich doch ein „Swastika“ auf die Stirn tätowieren, mal sehen wie das so ankommt und wie weit Sie mit Ihren Erklärungen kommen. Ist ja kein Symbol einer politischen Überzeugung sondern ein altes Glückssymbol. Viel Glück!

          • Das übliche Gesülze von Ihnen, Sie sind bekanntermaßen ein Meister nichtssagender Ablenkungsmanöver. Auf den Kernsatz in meinem Beitrag :“Andererseits wollen gewisse Muslime die Gegenwart ins Mittelalter zurückversetzen, oder noch schlimmer.“ gehen Sie natürlich nicht ein; stattdessen faseln Sie was von „Nebenkriegsschauplätzen“, blaffen desweiteren von „Anzugsordnung“ usw. , also nichts was Gegenstand in meinem Post war. Aber, wie gesagt, das kennt man ja von Ihnen

            • @ GidE

              Das übliche Geschwätz eines dummen Menschen der nicht mal in der Lage ist sich einen Namen auszudenken und darum den Namen eines Anderen verfremden muss. Ihr „Kernsatz“ kann auch auf „gewisse Typen“ angewendet werden die unsere Gesellschaft in die 40er und 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurückängstigen wollen.
              Kein Wort darüber das man mit Verboten keine Probleme löst sondern nur neue schafft. Sie können nur in Ihrer Gebrauchsrhetorik verharren. Parolen die so alt sind wie die Menschheit, nur die Ziele ändern sich.

              • „Kein Wort darüber das man mit Verboten keine Probleme löst sondern nur neue schafft.“
                Bestes Beispiel: das Verbot bei Rot über eine Kreuzung zu fahren.
                EdiG, Sie sind der Checker.

                • @ Daniela
                  Sie checken es nicht.
                  Ist es das Verbot das abschreckt oder die Sanktion?
                  Wie wollen Sie Verstösse gegen das „Kopftuchverbot“ sanktionieren?
                  Was verbieten wir dann als nächstes, Bärte?

              • Wie gehabt, wiederum nur ein dämlicher, am Thema vorbei gehender Kommentar vom Forum-Troll.Übrigens, dass Sie sich über meinen Nickname echauffieren und meinen, ich würde den Ihrigen „verfremden“ und nicht in der Lage wäre, selbst einen Namen auszudenken, zeigt doch nur was für ein kleingeistiger, fantasieloser Mensch Sie sind. Sie selbst haben doch hier mal breit getreten,wenn ich mich richtig erinnere, dass Ihr Pseudonym sich aus einem Vor-und Nachnamen zusammensetzt. Dass andere Foristen für sich in Anspruch nehmen, nach demselben „Schema“ vorzugehen wie Sie selbst, auf diese Idee kommen Sie in Ihrer Engstirnigkeit scheinbar nicht. Aber gleich drauflos pöbeln, das können Sie

                • Dass andere Foristen für sich in Anspruch nehmen, nach demselben „Schema“ vorzugehen wie Sie selbst, auf diese Idee kommen Sie in Ihrer Engstirnigkeit scheinbar nicht

                  @ GidE

                  Müsste Ihr Pseudo dann nicht DamF lauten?
                  Um einen Gedanken von Alfred aufzugreifen schenke ich Ihnen gerne ein „p“ dazu. Mehr als heiße Luft haben Sie ohnehin nicht zu bieten.
                  Sollten Sie einmal Gedanken zum Thema bringen können wir ja weiter diskutieren.

        • Alfons Van Compernolle

          Da gibt es wohl ein paar Dinge , an die aus unserer Vergangenheit erinnert werden muss!
          Das Grundgesetz der BRD von 1949 schrieb nach langen Widerstand gegen CDU/CSU erstmalig fest “ Maenner & Frauen sind gleichberechtigt“! Und dennoch kam das BGB aus sowohl Bismarcksen Epoche und der NS.-Zeit ! Nach dem damaligen BGB, was erst 1979, veraendert wurde, durften die Frauen nur mit Zustimmung des Mannes Arbeiten gehen mussten aber diesen Job aufgeben, wenn der Ehemann es verlangt , Mit Zustimmung des Mannes ein eigenes Girokonto eroeffnen ,wobei auch der Ehemann hier verfuegungsberechtigt war und entschied, was mit dem Geld zu geschehen hat,/ die Frauen verdienten in dieser Zeit 40% weniger als der Mann, auch mit Uniabschluss / auf Verlangen des Mannes hat die Frau Geschlechtsgemeinschaft (Sex) zu erdulden gahebt/
          Vergewaltigung in der Ehe gab es nicht, weil man der Meinung war, dass eine verheiratete Frau, diese von ihrem Ehemann auch mit Gewalt zum Sex gezwungen wird, nicht vergewaltigt worden sein kann !! Den Erwerb eines Fuehrerscheins nur mit Zustimmung des Ehemannes! Der Ehemann hatte auch ein Zuechtigungsrecht gegenueber seiner Ehefrau, mit anderen Worten bei Renitenz durfte auch angemessen geschlagen werden.
          Das aenderte sich erst 1979 als der Bundestag das eine oder andere , wegen des Drucks aus der Waehlerschaft keine andere Moeglichkeit mehr hatte !!
          Das damalige Belgische Recht sah aehnlich brutal aus und wurde erst Mitte der 1989 Jahre
          und im Zuge des Kindersexskandals um Marc D. reformiert. Und das Belgische Eherecht noch sehr viel spaeter !!! Wir wollen mal nicht so tun, als wenn wir in West-Europa lupenreine Demokraten gewesen sind, das waren wir nie und so lange in den Hauptstaedten der EU.-Mitgliedsstaaten keine andere politische Klasse als diese Nationalegoisten an die Macht kommt, werden wir auch niemals saubere Demokraten werden. Ich muss wohl eingestehen, dass wir heute einem sozialen-demokratischen Rechtsstaat doch ein ganzes Stueck naeher gekommen sind, es ist aber noch ein weiter weiter Weg bis zur Erreichung eines Sozial-demokratischen Gesellschaftssystems!

    • Alfons Van Compernolle

      Ja, weil sich die Zeiten doch so veraendert haben, werden Frauen auch bei uns massiv benachteiligt, sowohl in Lohn.- & Gehaltsfragen als auch bei moeglichen beruflichen Aufstiegschancen in den Chefetagen der Firmen und Konzerne. Weil sich die Zeiten doch so veraendert haben, wir doch angeblich viel liberaler geworden sind, finden wir auch soviele Frauen als Abgeordnete in den Parlamenten vor, soviele Ministerinnen in den Regierungen. Und weil sich soviel geaendert hat muessen wir laufend ueber Frauen-Quoten diskutieren. Es hat sich einiges geaendert seit damals aber nicht in den Koepfen vieler Maenner, welche in den Schaltcentralen der Macht sitzen.
      Hinzu kommt, dass Frauen, selbst dann, wenn sie perfekt intregiert sind seit zwei / drei Generationen
      und beste handwerkliche oder universitaere Diplome vorlegen koennen, Frauen alleine wegen ihres auslaendisch klingenden Namen massiv diskreminiert werden !! Das ist in der Gesellschaft, in der Wirtschaft & Industrie so und das ist in der Politik so !! Es hat sich viel geaendert auf dem Papier
      aber nicht in den Koepfen vieler selbstueberheblicher Maenner! Und mal ehrlich wieviele auch west-europaeische Maenner misshandeln ihre Frauen, sehr viele und es werden mehr !!!
      Ja es hat sich viel geaendert, auf dem Papier aber sonst, sind wir noch immer im Bezug auf Frauen
      ein Entwicklungsland, wenn auch nicht mehr ganz so primitiv wie im Islam !

  10. Ekel Alfred

    @ Zaungast, Sie haben die Augenbinden und die langen Gewänder vergessen zu erwähnen…. die unsere Eltern und Grosseltern anzogen…. um dem nächtlichen Verkehr gerecht zu werden….scheinbar tragen auch Sie heute noch solche Utensilien….

    • Zaungast

      Ja, liebes Ekel, „scheinbar“ oder „anscheinend“?

      Die „Anekdoten“ waren keine, sondern Regeln, die jede „anständige“ Frau befolgte bzw. befolgen musste, wenn sie nicht quasi als Paria gelten wollte. In der Großstadt natürlich weniger als in Kleinstädten und auf dem Land. Und das ist erst ein Menschenalter her. Wie beim jetzigen Kopftuch steckte dahinter dieselbe Idee der Unterwerfung der Frau unter irgendwelche Regeln oder „Gepflogenheiten“, die sich sogar auf den Apostel Paulus stützen konnten. Mal inn der Bibel nachlesen!
      Mehr wollte ich damit nicht sagen.

      Herr Van Compernolle beschreibt die Lage sehr treffend. Es wird überall von der Gleichberechtigung von Mann und Frau geredet, und es sind auch seit Ende der sechziger Jahre viele Fortschritte zu verzeichnen, aber wir sollten den Mund nicht zu voll nehmen.

      Beispiel, hier oben zitiert: Vergewaltigung in der Ehe. Die ist nämlich erst seit 1997 in Deutschland eine Straftat (Wie es in Belgien ist, habe ich jetzt nicht recherchiert). Also erst seit gestern!
      Lesenswert: http://www.sueddeutsche.de/leben/sexuelle-selbstbestimmung-als-vergewaltigung-in-der-ehe-noch-straffrei-war-1.3572377

      Und eine Institution, die bei diesem Frauenrecht seit zwei Jahrtausenden hinterherhinkt, ist die katholische Kirche. Wo gibt es denn noch eine Organisation hier in unserem ach so fortschrittlichen Europa, die so konsequent alle Frauen aus ihrem Führungskader ausschließt? „Mulier tacet in ecclesia“ – „Die Frau schweige in der Kirche“, ebenfalls laut Paulus. Das wäre doch mal ein Diskussionsthema.

      Diese Organisation hat, nebenbei bemerkt, die Frau, mit Ausnahme der „Jungfrau Maria“ und einiger weiblicher „Heiligen“, Jahrhunderte lang oft auf das Übelste beschimpft und verleumdet.

  11. Jochen Decker

    Jeder Islamexperte bestätigt, dass das Kopftuch im Koran nicht gefordert, erwünscht oder vorgeschrieben ist, schon gar nicht für Kinder. Dennoch wird großer Druck von islamischen Einrichtungen ausgeübt, um eine Integration möglichst zu verhindern.
    Somit sprechen wir nicht von einem religiösen Kleidungsstück, sondern einem Symbol der Abgrenzung. Inwieweit das integrationsfördernd wirken soll, verschließt sich jedem klar denkenden Menschen.
    Man kann getrost davon ausgehen, dass diese Mädchen wohl eher keinen deutschen Freund zuhause vorstellen dürfen, wollen sie nicht eine kräftige Abreibung in Kauf nehmen.

    Zudem ist noch kein Fall bekannt, wo eine Frau, nur weil sie kein Kopftuch trägt, tödlich erkrankt ist. Es geht also schon. Voraussetzung ist natürlich ein entsprechender Wille und da hapert es doch teils gewaltig in manch muslimischer Community.

    Mit vorgeblich behinderteter Religionsfreiheit setzen gerade die intolerantesteten Vertreter dieser Abgrenzungsstrategie die Gesellschaft unter Druck, um die selbst nicht gewährte Toleranz einzufordern.

    Alle Probleme lassen sich natürlich so nicht lösen, aber es ist ein Anfang und viel wichtiger, man setzt ein Zeichen. Dass viele der jungen Mädchen selbst gerne das lästige Kopftuch ablegen würden, wenn sie es nur könnten, davon soll hier noch gar nicht gesprochen werden.

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