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Honsfelder Bürgerinitiative läuft Sturm gegen geplanten Windpark

Illustrationsfoto: Shutterstock

In der Ortschaft Honsfeld in der Gemeinde Büllingen ist ein geplanter Windpark auf einer Anhöhe zwischen Honsfeld und Halenfeld derzeit das alles beherrschende Thema. Eine Bürgerinitiative „Gegenwind Honsfeld“ läuft Sturm gegen das Projekt.

„Gegenwind Honsfeld“, wie sich die Bürgerinitiative nennt, hat den Eupener Rechtsanwalt Axel Kittel mit der Wahrung ihrer Interessen beauftragt.

An diesem Dienstag, wenn die Einspruchsfrist gegen das Windpark-Projekt endet, sollte Kittel den Gemeinden Büllingen und Amel als Entscheidungsträger bzw. den beiden Betreibergesellschaften Courant d‘Air und Ecopower im Auftrag der Bürgerinitiative einen Einspruch überreichen.

Luftansicht mit den Stabdorten der geplanten sechs Windräder. (Zum Vergrößern Karte anklicken)

Die wichtigsten Inhalte der Protestnote veröffentlicht „Ostbelgien Direkt“ am Ende dieses Artikels in vollem Wortlaut (siehe „Text Einspruch Rechtsanwalt Axel Kittel).

Es geht um den Bau und den Betrieb von sechs Windkraftanlagen von 180 Metern Höhe mit einer Leistung von jeweils maximal 3,6 MW.

Kittel legt Wert auf die Feststellung, „dass meine Mandanten keineswegs gegen das Prinzip der Gewinnung elektrischer Energie durch Windkraftanlagen sind und sich durchaus der Wichtigkeit von Windkraftanlagen als Beitrag zur Ersetzung der Atomkraft bewusst sind (…) Jedoch sind meine Mandanten der Meinung, dass andere Alternativen nicht zur Genüge geprüft worden sind, bzw. auf dem Altar der Maximalisierung des eventuellen Profits geopfert worden sind.“

Alternativstandorte vorgeschlagen

Die Bürgerinitiative geht davon aus, dass die durch die sechs geplanten Windräder produzierte Energie bis zu 70 Prozent einfach „verpufft“ und nicht effektiv der Stromproduktion zugute kommt. „Eine kleinere, anders geplante Anlage an anderer Stelle kann genau so effizient arbeiten und im Endeffekt genauso viel Strom in das Stromnetz einspeisen.“

Beklagt wird u.a., dass sich der Windpark in einem Abstand zum erstgelegenen Wohnhaus befindet, der nicht den internationalen Standards entspricht, die eigentlich 10 Mal die Höhe des Windrads vorsehen.

Der Eupener Rechtsanwalt Axel Kittel vertritt die Interessen der Bürgerinitiative „Gegenwind Honsfeld“. Foto: OD

Weil die Bürgerinitiative „Gegenwind Honsfeld“ nicht grundsätzlich gegen die Förderung von Windenergie ist, schlägt sie Alternativstandorte vor.

Rechtsanwalt Kittel: „Nach Meinung meiner Mandanten wäre eine mögliche Alternative die Einrichtung eines Windparks auf Morsheck, in der Nähe Gewerbegebiets, auf Grund der Gemeinden Amel und Büllingen. Hier würden weniger Anwohner betroffen sein und die Häuser stehen weiter weg als die Häuser meiner Mandanten. Auch ist vor Ort ein Sichtschutz durch Wald ohne Weiteres gewährleistet. Eine weitere Alternative wäre die Erweiterung der derzeit bereits bestehenden Windparks Boldert Biert (der seinerzeit laut Tractebel einer der besten Standorte in der ganzen Wallonie sein soll) und Valender.“ (cre)

Den Einspruch von Rechtsanwalt Axel Kittel im Auftrag der Bürgerinitiative „Gegenwind Honsfeld“ im vollen Wortlaut, so wie er „Ostbelgien Direkt“ übermittelt wurde, lesen Sie unter folgendem Link:

Text Einspruch Rechtsanwalt Axel Kittel

      • Angesichts dessen, dass sich dort bereits 2 Parks befinden, sollte jeder sich genau dieses Argument (Grüne Energie JA nur nicht bei mir) sparen können, da es offensichtlich nicht zutrifft.
        Es sollte jedem klar sein, dass es nicht gern gesehen wird dass die Parks so dicht geplant und auch umgesetzt werden, wenn es noch genügend andere unbebaute Standorte gibt. Jetzt ist es jedem selbst überlassen wie begrenzt man sich dazu eine Meinung bildet.

        • Hier wollen aber die Gemeinden Amel und Buellingen in die Windkraft investieren. Wie denken Sie würden die Buetgenbacher reagieren wenn dort die Windräder stünden und der Gewinn in die Nachbargemeinden ginge. Und der nächste Windpark, in Elsenborn, ist auch nicht gerade weit von Morsheck.

          • Etwas Gutes haben diese ideologisch aufgepuschten aber unnützen Dinger, was die Stromproduktion angeht,schon: Die Preise für die in der Umgebung der Windmühlen befindlichen Bauparzellen werden
            wohl bezahlbar werden……..

  1. ….
    Kittel legt Wert auf die Feststellung, „dass meine Mandanten keineswegs gegen das Prinzip der Gewinnung elektrischer Energie durch Windkraftanlagen sind und sich durchaus der Wichtigkeit von Windkraftanlagen als Beitrag zur Ersetzung der Atomkraft bewusst sind
    ….
    Ab hier habe ich aufgehört den Beitrag zu lesen. In dem Moment wo damit argumentiert wird „Atomkraft durch Windkraft“ zu ersetzen, auch nur partiell, sind wir im Reich der Öko-Märchen angekommen. Die Substitutionsmöglichkeit der Windkraft ist ja bekannt; NULL! Das wusste schon Wilhelm Busch:
    Aus der Mühle schaut der Müller,
    der so gerne mahlen will.
    Stiller wird der Wind und stiller,
    und die Mühle stehet still.
    ”So geht’s immer, wie ich finde!“
    rief der Müller voller Zorn.
    „Hat man Korn, so fehlt’s am Winde,
    hat man Wind, so fehlt’s am Korn.“
    Bis heute hat sich daran nichts geändert!

    • Axel Kittel

      Es ist nicht die Rede davon, Atomkraft durch Windkraft zu ersetzen. Es ist die Rede davon, dass Windkraftanlagen einen Beitrag zur Ersetzung der Atomkraft sein können. Sie können also m.E. ruhig weiterlesen.

      • Wahl, Joachim

        Werter Herr Kittel, es sei aber auch die Frage erlaubt, ob der sinnlose Zubau der Umwelt, ohne jeglichen Nutzen für die Energieversorgung, überhaupt genehmigt werden soll. Energieerzeugung aus Wind ist nicht kalkulierbar. Bitte ignorieren Sie nicht die Fakten. Das von DAX zitierte Gedicht ist aktueller, denn je.

      • Der Beitrag liegt so bei 4% der installierten WKA Leistung, praktisch also bei Null. Das Argument durch WKA Zubau können man den „Atomausstieg“ irgendwie voran bringen ist zu 96% Propaganda. Wenn die Menschen verstehen würden wie sinnlos diese Windräder wirklich sind, es würde keines mehr gebaut werden. Da aber munter der Eindruck erweckt wird dass sie doch einen Nutzen haben, Klimaschutz, Energiewende…. tun sich die Gegner schwer dagegen zu argumentieren. Fakten gegen Gefühle, es gewinnen immer die Gefühle, und die „Windmühlen“ sind eben positiv besetzt, Fakten haben keine Chance.

        • deuxtrois

          „Der Beitrag liegt so bei 4% der installierten WKA Leistung, praktisch also bei Null. Das Argument durch WKA Zubau können man den „Atomausstieg“ irgendwie voran bringen ist zu 96% Propaganda. “

          Das, was Sie betreiben, ist Propaganda. Denn außer Ihnen selbst hat das hier ja noch niemand behauptet. Das nennt man ein Strohmann-Argument, wenn man etwas widerlegen möchte, das niemand behauptet hat. Windkraft kann keine Atomkraft ersetzen, aber Atomkraft kann auch nicht den gesamten Stromverbrauch decken, dazu müssten weltweit über 50-100 AKWs gebaut werden.

          Die Akzeptanz dafür werden Sie in keinem Land dafür sehen. Also kann die Windkraft lediglich Teile abdecken, andere Energieerzeuger müssen noch her, verbessert werden. Sinnvoller wären Windräder an der Nordküste, da mittlerweile gut belegt ist, dass dort zum Großteil fast immer Wind ist.

  2. Besorgter Bürger

    Es ist schon erstaunlich, dass man immer wieder versucht (Gemeindevertreter wie auch die Betreibergesellschaften) die Bürger für dumm zu verkaufen und zu hintergehen.
    Es gibt bestimmt genügend andere Standorte , die die Bürger nicht stören, aber der jetzt ausgewählte Standort wird der lukrativste sein!

  3. abendland

    ja, unser postfaktischer zeitgeist treibt seltsame blueten:
    – windkraft kann und soll kernkraft ersetzen.
    – obschon gruener strom in der erzeugung teurer und sinnloser ist, kann er trotzdem langfristig billiger und ueberall verfuegbar sein
    – elektro-autos koennen alle anderen arten von fahrzeugantrieb ersetzen.
    – technische moeglichkeiten und naturgesetze der physik koennen und muessen missachtet werden
    – eine oekologisch nachhaltige gesellschaft ist besser als eine industrielle demokratische
    – staatliche gruene planwirtschaft kann die marktwirtschaft ersetzen
    – die gruenen ideologen machen weniger fehler als andere regierenden
    – wir wissen jetzt schon, dass es in 10 jahren erfindungen geben wird, die die energiewende moeglich machen
    – mais-felder fuer viehfutter sind umweltschaedlich, aber zur stromgewinnung sind die absolut klimafreundlich
    – nur gruen-links ist demokratisch, alles andere ist populistisch
    ect…
    mit anderen worten:
    der realitaetssinn wird durch eine (gefaehrliche) fantasiewelt ersetzt. das und nur das geschieht hier, und sonst gar nichts. uns geht es zu gut, darum meinen manche zeitgenossen, dass wir uns so einen kram leisten koennten.

    bleiben wir beim thema:
    wenn die honsfelder ehrlich bei der sache waeren, wuerden die sich selber und der allgemeinheit eingestehen, dass windkraft zur stromgewinnung fuers oeffentliche netz nichts taugt.
    das sind die fakten, alles andere ist eine FANTASIEWELT.
    basta und amen.

  4. Es reicht!

    Es liegt ja an den Honsfeldern und der Einwohner der Gemeinde Bülligen. Die Gemeinde befragt die Bürger und es liegt bei den Einwohnern eventuelle Bemerkungen während der Bekanntmachungszeit die morgen ausläuft vorzubringen. Zudem liegt es auch an den Bürgern sich politisch zu engagieren. Nur wer sich bei den kommenden Wahlen den Bürgern zur Wahl stellt kann im Falle einer Wahl Politik mitgestalten?
    Der Bürgerinitiative stehen viele Möglichkeiten offen? Hungerstreik? Demos jede Woche vor dem Gemeindehaus? Aktionen in den Schulen? Volksbefragungen? Unterschriftenaktionen?
    Aber um etwas zu ändern muss man vom Sofa runter und sich engagieren?

  5. Es reicht!

    Die Bürger wollen keinen Atomstrom also muss der Strom von anderswo kommen. Für die Gemeinden sind Windparks ungeahnte Einnahmequellen?
    Anscheinend erlaubt der Minister jetzt die Windparks in ökologisch wenig wertvolle Nadelwälder aufzustellen. Davon hat die Gemeinde Bülligen ja genug. Also wieso nicht weiter weg von den Dörfern Richtung der Wälder?

  6. Die Honsfelder wollen die Windräder nicht (anscheinend sind doch auch viele dafür) und wollen sie auf Morsheck anderen quasi in den Garten setzten. Oder in Nadelwälder, dann gehen die Tierschützer und Grünen auf die Barikaden. Und dann das Geschwafel von Infraschall, die meisten haben sich Potovoltaikanlagen aufs Dach gelegt um ihre eigene Brieftasche zu füllen, aber vom Elektrosmog über die eigene Birne spricht dann KEINER, wohl der Gemeinde vorwerfen sie wären nur aufs Geld raus anstatt das wohl der Bürger!

    • “ Lachhaft“ : In Zeiten in denen wir alle nicht mehr auf unseren so genannten „Wohlstand “ verzichten wollen , müssen wir in der Lage sein , Kompromisse ein zu gehen . Ich denke das in diesem Fall die Mehrheit der Honsfelder ( und ich selber auch ) , für erneuerbaren Energien sind , doch nicht zu jedem Preis . Wenn WR gebaut werden mit einer Achshöhe von 180m und eine Rotorblattlänge von 70m Länge , haben wir eine Gesamtlänge von 250m . Da muss keiner mir sagen , das es kein Schattenwurf sowie „Geschwafel von Infraschall“ gibt . Bei einer Distanz von gerade mal 700 Meter bis am ersten Haus , einer Distanz von Rund 1100 Meter bis zu den nächsten Häusern und einer Höhe von 250 Meter der WR hat jeder Honsfelder das Recht da Skeptisch zu sein . Eine Photovoltaikanlage habe ich selber allerdings auch , doch dies steht doch hier garnicht zur Debatte , auch wenn meine Birne hier verstrahlt wird . Es ist ja die meine , und nicht die vom ganzen Dorf .
      In Fall dieser Windräder ist es einach ein „MUSS “ der Gemeinde Büllingen und des Betreibers die Menschen bis zum kleinsten Detail aufzuklären !!Ob dies was bringen würde , bleibt natürlich abzuwarten . Ich bin der Überzeugung das die Sache denn ganz anders aussehen wird , denn was hier diskutiert wird , ist gut für die Zerspaltung eines Dorfes , egal wo und in welchem Dorf

      • Sorry , ich habe mich leider vertan , es soll eine GESAMTHÖHE von 180 Meter sein ( Laut Grenz-Echo) . Dies ändert aber nichts an meinem Schreiben und an meiner Meinung zur Antwort an “ Lachhaft“.

  7. installierte Produktionskapazität

    Ich frage mich nur wo der Herr Kittel den internationalen Standard von „10 Mal die Höhe des Windrads“ her nimmt. Das ist kein internationaler Standard! Das ist eine politische Entscheidung der Bayern die in kleinster Weise auf irgendwelchen Standards beruht. Die Bayern wollen keine Windräder uns haben eben diesen Mindestabstand gewählt. Auch die Geschichte mit dem menschenwürdigen Leben ist doch, für einen Richter oder Minister aus Namur oder Lüttich, die reinste Lachnummer! Wenn der Herr Kittel seine Argumentation auf solch tönerne Füße stellt, dann hat er dieses Verfahren von vorn herein verloren!

  8. Vielleicht denken sich die Gemeindeverantwortlichen, daß durch die relative Nähe der geplanten Windräder zum Dorf, die Preise für eventuell dortselbst vorhandene Baustellen merklich fallen werden und es somit (vor allem ) jungen Leute als Zielgruppe ermöglicht wird, relativ günstiges Bauland zu erwerben, welches ansonsten kaum mehr erschwinglich ist und die Windräder als notwendiges Übel akzeptiert würden, Hauptsache, wie gesagt, endlich bezahlbares Bauland….

  9. Langer Wilfried

    Wir haben uns auch vor Errichtung der WKA Bolder-Biert in Mürringen gegen den Standort ausgesprochen.
    Leider war der Zusammenhalt der Anwohner nicht gegeben und somit haben wir nichts erreicht.
    Seit dem Betreiben der Anlage , leiden wir unter gesundheitlichen Beschwerden wie:
    Extreme Schlafstörungen ,Tinnitus , Bluthochdruck …
    Doch keiner nimmt diese Beschwerden ernst .( Elektrabel )
    Viele Einwohner sehen es ein , aber keiner sagt etwas.
    In der ländlichen Gegend lebten früher die gesundesten Menschen , doch mittlerweile ist dem nicht mehr so.
    Woher kommen diese Krankheitsbilder?
    Bitte ziehen sie um jeden Windpark in Ostbelgien einen 10 KM Radius , so werden Sie sehen das kein Dorf und keine Wohnung mehr sich dem Infraschall der von Wind Krafft Anlagen ausgeht entziehen kann.
    Die Befürworter werden natürlich das Gegenteil behaupten ,aber ich gehe davon aus , das das unsichtbare nicht greifbare uns schadet.
    Das einzige Positive ist , das der Betreiber Courant d’air sich den Bürger Fragen stellt und diese versucht zu umzusetzen.

  10. installierte Produktionskapazität

    Wenn man das hier liest, dann dürfte in ganz Ostbelgien und der deutschen Eifel keiner mehr schlafen können und/oder Bluthochdruck und/oder Tinnitus haben! Ich will nicht ausschließen, dass Menschen unterschiedlich sensible darauf reagieren, aber in wissenschaftlichen Studien liegt der Infraschall schon in 300 m Entfernung zum Windrad unter der Hör- und Wahrnehmungsschwelle. Ihr Haus, Herr Langer, liegt in 800 m Entfernung zum ersten Windrad von Bolder-Biert und darüber hinaus noch westlich, also entgegen der Hauptwindrichtung. Das Haus von Herrn Reuter liegt 1700 Meter vom zukünftigen Windpark entfernt! Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass es auch Schallquellen in Ihrem Haus gibt? Oder das es auch andere Gründe für Bluthochdruck, Schlafstörungen oder Tinnitus gibt? Es gibt zB Leute die sich so über ein Windrad ärgern, dass sie davon krank werden. Dieser Ärger, dieser emotionale Stress, den sie sich diese Gegner selber machen, macht sie krank. In diesen Fällen kann man aber dann nicht dem Windrad die Schuld geben!

    • Ich möchte eindringlich vor Courant d’air warnen : es handelt sich um den Wolf im Schafspelz, der nur eigenes Interesse kennt. Unter Ecolo-Deckmäntelchen und unter Vorgabe einer Sozialisierung der Gewinne den Leuten Sand in die Augen streuen, das steht bei diesen Herrschaften auf der Tagesordnung.

      • Michael Johanns

        Ich finde es echt arm wie Leute hier unter Decknamen einfach nur falsche Daten, falsche Fakten und ihre so genannten „Meinungen“ in die Welt Posaunen, bzw wie „Hop Sing“ defamieren.
        In die Diskussion will ich mich nicht einmischen, da ich nicht in Honsfeld wohne und doch bin ich mir sicher, dass es auch dort viele Befürworter von Windkraft gibt, diese sich gegen den Mob aber nicht trauen sich zu äußern.
        Was mich hingegen aber wirklich interessieren würde, ist woher der Autor des Artikels eigentlich diese Fakten herhat, würde mich sehr interessieren von diesen Technologien zu erfahren : „Die Bürgerinitiative geht davon aus, dass die durch die sechs geplanten Windräder produzierte Energie bis zu 70 Prozent einfach „verpufft“ und nicht effektiv der Stromproduktion zugute kommt. „Eine kleinere, anders geplante Anlage an anderer Stelle kann genau so effizient arbeiten und im Endeffekt genauso viel Strom in das Stromnetz einspeisen.“

        • Ostkantönler

          „dass es auch dort viele Befürworter von Windkraft gibt, diese sich gegen den Mob aber nicht trauen sich zu äußern.“

          Menschen, die sich einfach nur gegen einen bestimmten STANDORT solcher Anlagen wehren, also nicht notwendigerweise Gegner sog. erneuerbarer Energien sind, oder meinetwegen auch selbst dann, als MOB zu bezeichnen, ist schon krass; dann kann man Sie im Gegenzug , um bei Ihrer Wortwahl zu bleiben, als dem Öko-Terroristen-Mob zugehörig, bezeichnen.

        • Michael Johanns

          „Ich finde es echt arm wie Leute hier unter Decknamen einfach nur falsche Daten, falsche Fakten und ihre so genannten „Meinungen“ in die Welt Posaunen,“
          Da haben Sie zu 100% Recht ,denn wenn man seine Meinung äussert , soll man seinen Namen auch dabei schreiben , alles andere kann man vergessen !!!!

  11. In der Ortschaft Recht (Gemeinde Sankt Vith) erhitzt der geplante Windpark auf der Anhöhe Hunnert zwischen Recht und Pont (Gemeinde Malmedy) ebenfalls die Gemüter. Eine Unterschriftenaktion soll die Gemeinde- und Projektverantwortlichen zur Aufgabe des Projektes bewegen.

  12. Löfgen Tom

    @ Michael Johanns.
    Uns als „Gesindel“ zu bezeichnen, was die Übersetzung von „Mob“ heißt, finde ich doch sehr herablassend und höchst fragwürdig von dir! Genau das fördert den unnötigen Hass und Streit. Wir haben bei unserem agieren garantiert keinen unter Druck gesetzt oder unterdrückt. Jeder soll seine Meinung im Jahre 2018 äußern dürfen. Ich bin FÜR alternative Energien, wie die meisten aus Honsfeld auch. Die Nähe zu den Wohnhäusern und die Beeinträchtigung der Natur steht hier im Vordergrund. Wenn man sich die Effektivität von den Windrändern aber mal betrachtet steht das in keinem Verhältnis zu der Höhe und die Störungen auf Mensch und Tier. Wenn man sich die Zahlen bei Elia anschaut kommt man nämlich auf nur 20% der angegebenen Spitzenleistung eines Windrades. Deshalb sollte man sich nach einem anderen Standort oder anderen Alternativen umsehen, die weniger Einfluss auf die Umwelt haben. Den Preis den die Natur und der Mensch bei diesem Projekt zahlen muss ist einfach zu hoch.

      • Michael Johanns 2

        @Minigolfer: Es gibt noch einen Michael Johanns in Herresbach. Ich habe und möchte mich nicht an dieser Diskussion beteiligen. Wenn du wissen willst was ich davon denke, kannst du mich gerne privat kontaktieren. Schönen Gruß ;)

      • Rotschopf

        Guter Einwand, EdiG. Emmels hat die Autobahn, die auch permanent Infraschall produziert, und die Windräder, die noch 100 m näher an den ersten Häusern von Oberemmels und Rodt stehen als es in Honsfeld geplant ist. Dennoch kenne ich keinen im Dorf der so ein Theater aufführt wie die Leute in Honsfeld! Ihr jammert auf verdammt hohem Niveau! Ihr könnt euch wenigstens noch am Windpark beteiligen, über Courant d’air. Wir haben den Windpark hier vor der Nase und die Gewinne gehen an die Gemeinde und nach Deutschland! Aber, klar, Ihr habt das schlimme Los gezogen. Das Geld was der Anwalt euch kostet hätte ich in Anteile investiert!

        • @ Rotschopf,

          Es geht aber auch um die Effizienz solcher Monsteranlagen!
          Da können mir die Befürworter der WKR erzählen was sie wollen: das Produktionsergebnis eines kleinen“ Windmühlenparks“ steht in keinem Verhältnis zu den Nachteilen für Anwohner und Natur! Auch wenn kein oder wenig Wind „bläst“ bleiben die da in Winderwartungshaltung im Boden verankert.
          Wenn ich bedenke, wie Otto Normalverbraucher oftmals durch Behörden, wie den Urbanismusdienst, und selbst die Gemeinde, wegen Geringfügigkeiten an seinem geplanten Hausbau schikaniert wird,
          und es andererseits umgekehrt für Behörden und gewisse Unternehmen ohne weiteres möglich ist,
          Riesenanlagen vor des Bürgers Haustür zu setzen, dann frage ich mich wie man das verstehen soll….

    • Mal abgesehen von möglichen gesundheitlichen Problemen, welche durch die Nähe solcher WKR
      enstehen können : wenn diese, die Natur verschandelnden Monster angeblich so rentabel sein sollen, warum „pflanzt“ man die denn nicht in die Nordsee, wo es Wind ohne Ende gibt, was technisch möglich wäre? Stattdessen stellt man diese Dinger in die Nähe von Wohngebieten auf, mit Unterstützung der Gemeinden, die sich eher einen gewissen Profit von diesen Anlagen versprechen als einen Beitrag zu alternativen Energien leisten zu wollen! Jedenfalls steht die sich ergebende Verspargelung unserer schönen Naturlandschaft durch solche Anlagen in keinem Verhältnis zur EFFEKTIVEN Energieleistung (Stromproduktion) ; das ganze Getue um diese „Windmühlen“ ist mMn hauptsächlich eine Halluzinationserscheinung ideolgisch geprägter Öko-Träumer……

  13. Ich wüsste mal gerne, wenn hier wie in Deutschland man als privat Person Windanlagen aufrichten darf, von denen die dagegen sind, schon längst eins auf ihrem Grundstück stehen hätten um sich ihre Taschen zu füllen?

    • Das wurde auch anderenorts so gemacht und gehört bei den Windkraftgegnern zur normalen Praxis um mehr Unterschriften zu haben. Meist sind auch noch Leute dabei, die hunderte von Km entfernt wohnen. Die Gemeinde hat aber natürlich die Möglichkeit jede Unterschrift zu prüfen und dann wird aussortiert.

  14. Dummes Zeug

    Wenn ich schon höre das ein Gegner der WKA gesagt hat, das Atomstrom der sauberste Strom sei, finde ich schon viel dummes Zeug geredet. Daher frag ich mich ob die anderen Argumente gegen Windräder von gleicher Erkenntnis her stammen!?

  15. http://ruhrkultour.de/die-sonderbare-welt-einer-gruenen-umweltministerin/
    …..
    Die Rotorblätter bestehen aus mehreren Schichten Glas- oder Kohlefasern. Sie werden manuell mit Kunstharz verklebt und später im Verbund mit anderen Elementen zum fertigen Rotor integriert. Wird das Harz verbrannt, entstehen toxische Gase, die aufwändig gefiltert werden müssen. Die Glasfasern können zudem beim Schmelzen die Müllverbrennungsanlagen verstopfen und als lungengängiger Feinstaub in die Umwelt gelangen.

    Das Recycling erfordert riesige Energiemengen (CO2, NOx, Furane, Dioxine) und weiterhin den Einsatz von fossilen Brennstoffen. Unter sehr hohem Energieaufwand werden die zerkleinerten Flügel auf 2000 Grad Celsius erhitzt, und die Stoffe werden rückstandslos verwertet. Dies ist die teuerste und umweltschädlichste Art, Beton herzustellen. Grüne erwähnen niemals, dass die riesigen Energiemengen weiterhin den Einsatz von fossilen Brennstoffen erfordern, weil Erneuerbare Energien nicht über die notwendige Energiedichte verfügen.

  16. Den Ahlen

    Ja, nachdem der Atommüll erst „versehentlich“ auf einen normale Müllhalde gekippt, dann wieder ausgegraben auf eine andere AtommüllHALDE gekippt wurde! 1,2 Milliarden hat der Rückbau gekostet um den Müll am Ende nur von einer Stelle auf die nächste zu kippen. Nennt man das „Entsorgen“? Na dann liegen die Flügel der Windräder auch gut!

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