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Hitzealarm: „Temperaturen gefühlt wie fast 40 Grad“

Ein Außenthermometer in einem Kleingarten zeigt die Temperatur von knapp 40 Grad an. Foto: Jens Büttner/dpa

Belgien steht vor seiner ersten Hitzewelle des Jahres. Das Königliche Meteorologische Institut (IRM) hat für einen Großteil des Landes, mit Ausnahme der Küstenregion, eine gelbe Warnung wegen Hitzewelle und Ozon-Spitzenwerten herausgegeben.

Die Temperaturen könnten bereits am Freitag 33 bis 34 Grad erreichen, wobei sich die gefühlte Temperatur auf fast 40 Grad belaufen dürfte.

Das Thermometer wird in den nächsten Tagen in Belgien allmählich steigen. Nach noch relativ erträglichen Temperaturen am Dienstag von etwa 24 bis 25 Grad dürfte bereits am Donnerstag die 30-Grad-Marke überschritten werden. Der Freitag wird voraussichtlich der heißeste Tag der Woche mit Temperaturen zwischen 33 und 34 Grad im Landesinneren und lokal bis zu 35 Grad.

– Belgien erlebte den drittwärmsten Frühling seit Beginn der Aufzeichnungen des KMI: „Wir werden in weiten Teilen des Landes mit Temperaturen konfrontiert sein, die die Schwelle von 32 Grad erreichen oder sogar überschreiten könnten, was die Ausrufung einer gelben Warnung rechtfertigt“, erklärt Pascal Mormal, Meteorologe beim KMI.

Hitze und beruflicher Alltag im Büro vertragen sich nicht. Foto: Shutterstock

Abgesehen von den gemessenen Temperaturen ist es vor allem die Luftfeuchtigkeit, die die Situation besonders unangenehm machen könnte. Der Meteorologe betonte, dass der „Humidex“, der Temperatur und Luftfeuchtigkeit kombiniert, am Freitag sehr hohe Werte erreichen könnte.

„Die Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit den Temperaturen könnte die gefühlte Temperatur auf bis zu 39 Grad steigen lassen, während die Temperaturen im Schatten eher bei 33 oder 34 Grad liegen würden“, präzisiert er. Diese gefühlte Temperatur könnte aufgrund des schwülen, feuchten und möglicherweise gewitterartigen Wetters lokal sogar an 40 Grad heranreichen.

– Vorsicht für gesundheitlich geschwächte Personen: Das KMI ruft zur Vorsicht auf, insbesondere für ältere Menschen, Kinder und Personen mit gesundheitlichen Problemen. „Für manche Menschen ist es wirklich besser, ihre Aktivitäten so weit wie möglich einzuschränken und sich eher auszuruhen“, erinnerte Pascal Mormal.

Seiner Meinung nach sind die prognostizierten Temperaturen an sich schon hoch, doch das durch die Luftfeuchtigkeit verursachte Unbehagen erhöht die Risiken für besonders empfindliche Personen noch weiter.

– Eine erste Hitzewelle in Sicht: Sollten sich die Vorhersagen bestätigen, könnte Belgien seine erste offizielle Hitzewelle des Jahres erleben. Damit eine Hitzewelle an der Referenzmessstation in Uccle anerkannt wird, müssen mindestens fünf aufeinanderfolgende Tage mit Temperaturen über 25 Grad verzeichnet werden, davon mindestens drei Tage mit 30 Grad oder mehr.

23.06.2019, Nordrhein-Westfalen, Mülheim: Emma (l) und Lotta, zwei Jahre alt, essen bei 30 Grad im Schatten ein Eis. Die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen weiter steigen. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Ältere Menschen, Kinder und andere Personen, die empfindlich auf Luftverschmutzung reagieren, sollten im Fall von hohen Ozonwerten zwischen 12.00 und 22.00 Uhr auf starke körperliche Anstrengungen verzichten. Foto: ODDiese Bedingungen könnten in den nächsten Tagen erfüllt sein. Nach einem für Samstag erwarteten leichten Temperaturrückgang dürfte die Hitze am Sonntag und Montag rasch wieder an Intensität zunehmen, mit Höchstwerten von erneut 32 bis 33 Grad. Ein deutlicherer Rückgang könnte ab Dienstag oder dem kommenden Mittwoch eintreten.

Das KMI hat bereits ab diesem Dienstag für mehrere Provinzen die Warnstufe Gelb ausgerufen, mit Ausnahme der Küste. Diese Warnung erfolgt im Rahmen der Phase 2 des Hitzewellenplans. Auch wenn die Temperaturen noch nicht über 30 Grad liegen, rechnen die Behörden mit einer anhaltenden Phase intensiver Hitze, die mit hohem Unbehagen einhergeht.

– Noch schlimmer in Frankreich: Während Belgien stark betroffen sein wird, könnte die Situation in bestimmten französischen Regionen noch ausgeprägter sein, wo die Temperaturen 40 Grad überschreiten könnten. „Wir sprechen hier von Temperaturen, die im Schatten gemessen werden“, präzisiert der Experte.

Für Pascal Mormal liegt das Besondere an dieser Hitzewelle sowohl in ihrer Intensität als auch in ihrem frühen Auftreten. „Normalerweise werden die höchsten Temperaturen zwischen Mitte Juli und Anfang August gemessen. Diese Hitze ist wirklich extrem früh“, betonte er. Nach den aktuellen Trends dürfte das insgesamt sommerliche Wetter bis Ende Juni anhalten. (cre)

89 Antworten auf “Hitzealarm: „Temperaturen gefühlt wie fast 40 Grad“”

  1. Quatschköpp

    Oh mein Gott!
    Wieder eine neue Taktik um der Menschheit zu suggerieren, dass es unerträglich warm werden wird.
    Bisher durfte man dem Termometer noch vertrauen. Das aber ist nun Schnee von gestern.
    Der neueste Hammer, mit dem uns die drohende Klimakatastrophe mit Gewalt eintrichtern möchte, ist jetzt die gefühlte Temperatur.
    Wehe, derjenige meint, er würde eine gefühlte Temperatur von 50 Grad spüren. Er ist unweigerlich dem Tode geweiht.
    Er wird daran sterben.
    Oder darf er, vom Gefühl her in den letzten Atemzügen liegend, das altbewährte Thermometer bemühen um dann erleichtert festzustellen, dass sein Gefühl ihn betrogen hat
    Was die Medien nicht so alles schreiben und erfinden, nur um ihre Seiten zu füllen.
    Dank an OD für diese lebenswichtige Neuigkeit.

  2. alter Eupener

    „Die Hitze scheint offenbar erst in den letzten Jahren entdeckt worden zu sein – zumindest wenn man manche Schlagzeilen liest. Ein Blick ins Wetterarchiv zeigt aber: Belgien konnte schon früher schwitzen.“

    ☀️ 27.06.1947 – 38,8 °C – Uccle/Ukkel
    ☀️ 06.07.1957 – 38,4 °C – Ronquières
    ☀️ Sommer 1976 – extreme Hitzewelle – Belgien
    ☀️ 08.08.2003 – 38,6 °C – Aubange/Torgny
    ☀️ 02.07.2015 – 38,8 °C – Liège-Monsin
    ☀️ 27.07.2018 – 38,8 °C – Hechtel-Eksel
    ☀️ 25.07.2019 – 41,8 °C – Begijnendijk (belgischer Rekord)

    „Die Sonne hat Belgien also nicht erst heute kennengelernt – sie wusste schon vor Jahrzehnten, wie man ein Thermometer zum Schwitzen bringt.“

    (Quelle: KMI/IRM Belgien – historische Temperaturaufzeichnungen)

    • Raerener

      @alter Eupener, Danke für die Statistik, am Sommer 1976 erinnere ich mich als wenn es gestern gewesen wäre. Hitze ohne Ende, leere Talsperren und keiner reklamierte.
      Könnten die Pressefritzen nicht einfach ihr Dummes Propaganda Maul halten.
      Ich Wünsche mir in den nächsten Wochen noch viel Sonnenschein, haben wir nicht Sommer

      • Falls Sie nicht nur auf OD so ausfallend werden, dürften Sie in Raeren nicht sehr beliebt sein.

        Und falls das was Sie „dumme(s) Propaganda“ nennen, selbst nur ein einziges Mal bewirkt, dass kein Kind im Auto „vergessen“ wird, nach Opa oder den Nachbarn geschaut wird oder man das Haustier nicht den Tag über im Hinterhöfchen leiden lässt, hat für mich ein solcher Artikel sein Ziel erreicht.
        Übrigens erwähnen die Statistiken HÖCHSTtemperaturen Ende Juli und nicht schon Mitte Juni.
        Tipp: kühlen Sie sich ab, frisches Getränk mit weniger Alkohol…

    • Danke für die Statistik mit ca. 60 % der Werte aus den letzten 23 Jahren und ca. 40 % aus den 56 Jahren davor.
      Das ist ein starkes Argument gegen die allgemeine Klimapanik. Immer diese links-grün versifften Blackrock-Rothschild-EU-Klimasekten-Kulturmarxisten. Ich bin froh, dass es hier noch Menschen gibt, die selbstständig denken und sich nicht indoktrinieren lassen.

  3. Goodbye Belgien

    1976 der Hitze-Sommer
    Damals überall Pozessionen mit der Bitte um Regen.
    Eupen unter einer „Hitzeglocke“.
    Und über der ganzen Stadt verbreitete sich der Kakauduft einer damals ansässigen Chocolaterie.
    Heute „verträgt“ man die „Hitze“ besser. Habe letztes WE bei 38 Grad Spanien durchquert, mit Klimaanlage kein Problem.
    Hoffe weiterhin auf einen schönen, sonnigen Sommer.
    Und wenn es zu warm werden sollte: ein Sprung ins kühle Nass sorgt für Abhilfe.
    Also: noch lange kein „Hitzealarm“ zur Zeit in Ostbelgien.

    • Carl van Opveldingen

      Als studierter Meteoriloge kann ich versuchen Ihnen dies näherzubringen.
      Die Gefühlte Temperatur wird übrigens seit 1956 bei jeder Wetteranalyse berechnet, und wurde zuerst durch den US Wetterdienst NOAA, und im selben Jahr Weltweit eingeführt. Temperatur an sich ist eine Zahl, welche sich je nach Umgebung sehr! verschieden anfühlen kann. (28 Grad im fechten Florida – unerträglich // 45 Grad in der trockenen Sahara – viel angenehmer)

      An sich berechnet sich alles mit folgender Formel: Twc​=13,12+0,6215T−11,37v0,16+0,3965Tv0,16 wobei dies sehr technisch wird (dürfen Sie gerne Googeln)

      Vereinfacht bei heissem Wetter: (Heat index >= 66) :

      30 °C bei 30 % Luftfeuchtigkeit → fühlt sich etwa wie 30 °C an.
      30 °C bei 80 % Luftfeuchtigkeit → kann sich wie 38–40 °C anfühlen.

      Warum? :

      Der Körper hält seine Kerntemperatur bei etwa 37 °C. Er verliert Wärme durch:

      Strahlung,
      Leitung,
      Konvektion (Wind),
      Verdunstung von Schweiß.

      Wind beschleunigt den Wärmeverlust, Feuchtigkeit behindert die Verdunstung. Deshalb kann dieselbe Lufttemperatur sehr unterschiedlich empfunden werden.

      Kurz gesagt: Die gefühlte Temperatur ist das Ergebnis eines Modells, das Lufttemperatur mit Wind, Luftfeuchtigkeit und teilweise Sonneneinstrahlung kombiniert, um die Wärmebelastung des menschlichen Körpers abzuschätzen.

      • Das ist das Problem der „Kühlgrenztemperatur“ ( Wet-bulb temperature) die je nach Feuchtegehalt der Luft unterschiedlich sein kann. Das Problem wird aber sicher nicht wegen ein paar ppm CO2 mehr in Belgien zu einem Problem was es bisher so nicht gab.

      • Noch ein interessanter Aspekt zur „gefühlten“ Temperatur. Allgemein glauben die Leute dass ihr Körper die Außentemperatur „misst“ (kalt – warm), was aber nicht stimmt. Die Hautsensoren messen nicht die Temperatur sondern die Geschwindigkeit mit der unser Körper Wärme verliert, also einen Wärmestrom, und keine Temperatur im Sinne eines Thermometers. Von daher ist jede Körpertemperatur eine „gefühlte“ Temperatur die nichts über die tatsächliche Außentemperatur aussagt. Die Aussage dass alle fühlen dass es heute „heißer“ ist als früher ist nur eine weitere Täuschung unserer Wahrnehmung der Umwelt. Von daher kann man den Leuten alles, und sein Gegenteil, einreden; es muss nur in der Zeitung stehen….

        • JoKrings

          Genau, mit „gefühlt“ kann man natürlich alles behaupten. Die Klimasekte war aber ganz ruhig, als es in den vergangengen Wochen viel zu kühl war… Und von „Verwüstlichung“ war wohl auch kaum die Rede, da es immer wieder monsunartig geregnet hat.
          Die Klimasekte verarscht sich vor allem selbst!

          • Der Alte

            Solange jemand und sei es die Klimareligiösen, sich nur selbst verarscht, ist dies kein Problem. Es kann ja auch jeder an das Spaghettimonster glauben, solange dieser Glaube nicht die Anderen in ihrer Freiheit behindert.

              • Der Alte

                Also die Eier…stoecke. 😁
                Es ist es ja leider nicht nur so, dass das nervt, es kostet viel Geld und es schraenkt die Freiheit ein, die Technologie zu nutzen, die man nutzen moechte oder gar aus wirtschaftlicher Sicht nutzen muss.

                  • Iwan Petrowitsch Pawlow

                    Faszinierend, wie selektiv Wahrnehmung manchmal sein kann. Falls es noch nicht aufgefallen ist: Zu diesem Beitrag schweigt die sogenannte „Klimakirche“ weitgehend — wobei ich nach wie vor gern wüsste, was mit diesem Begriff eigentlich genau gemeint sein soll.
                    Aufgeregt haben sich hier vor allem jene, die sich selbst als Gegenpol zum angeblichen Mainstream verstehen. Dabei wird ein im Kern sachlicher Text über einige warme Tage so umgedeutet, dass dem Journalisten am Ende doch wieder Nähe zur „Lügenpresse“ oder zum „Mainstream“ unterstellt werden kann. Man muss den Beitrag nicht mögen. Aber man sollte ihn vielleicht erst einmal als das lesen, was er ist — und nicht als Projektionsfläche für das eigene Weltbild.

    • Paul Siebenaller

      Sie scheinen die Wissenschaft des Wetters ganz wo anders gelernt zu haben, wenn Sie die in Ihrem Link bereitgestellten Karten als „normal“ betiteln für einen Juni in Europa… Immer wider Lustig die Kommentarspalte hier.

  4. Iwan Petrowitsch Pawlow

    Faszinierend, wie zuverlässig die Anhänger der Gegenpol-Kirche reagieren. Kaum steht irgendwo der harmlose Satz, dass für die nächsten Tage hohe Temperaturen gemeldet sind, setzt sofort der Pawlowsche Reflex ein: Journalistenhetze, CO₂-Geraune, Klimawandel-Leugnung.
    Das Bemerkenswerte daran: Im Artikel stand kein einziges Wort über Klimawandel. Es ging schlicht um eine Wettervorhersage.
    Aber offenbar reicht inzwischen schon das Wort „warm“, damit manche anfangen zu bellen.

    • …..
      Hitzealarm: „Temperaturen gefühlt wie fast 40 Grad“
      ….
      „Alarm“ und „40 Grad“ sind die Schlüsselworte. Nennt sich Framing. Wenn Sie die Bedeutung des Wortes nicht kennen, bitte die KI fragen. Ansonsten sparen Sie sich weitere Kommentare….

  5. Joachim Wahl

    Iwan, sind Sie auch „Meteoriloge“, wie oben der Kunstrechner Opveldingen? Wusste gar nicht, das es soetwas gibt. Dann können Sie ja sicher der Polizei demnächst erklären, wenn Sie innerörtlich mit 70 gemessen werden, dass Sie nur „gefühlte“ 30 gefahren sind. Haltet ihr Klimasektierer eigentlich den Rest der Menschen für bekloppt?

    • Saunagänger

      Herr Wahl, waren Sie schon einmal in einer Sauna? Es ist angenehm warm, dann kommt der Saunameister und macht den Aufguss. Die Temperatur ändert sich nicht, aber plötzlich wird es gefühlt extrem heiß.
      Sie können gerne Äpfel mit Birnen vergleichen, aber letztendlich veranschaulicht es nur, wie schwach Ihre Argumentation ist.

      • Der Alte

        Also, wenn ich in die Sauna gehe, dann herrscht dort eine Lufttemperatur von 70 bis 90° C. Die Steine des Saunaofens sind über 100° C warm, so dass das Wasser des Aufgusses sich unmittelbar auf über 100 ° C erhitzt und verdampft. Dieser Wasserdampf trifft dann auf die Haut, die sich dann in kürzester Zeit um mehrere Grad Celsius erhitzt. Die Temperatur, die auf den Körper einwirkt erhöht sich sehr wohl da der Wärmetransport durch Dampf und der Wärmetransport durch Strahlung in trockener Umgebung nicht identisch sind.

              • Der Alte

                Einige ist wenig verwunderlich und nicht schlimm. Wenn in Belgien 12.000.000 Einwohner 80 Jahre leben, dann sterben jaehrlich 150.000 Menschen. Einige
                setzt die Hitze bei schwaechlicher Gesundheit zu, andere verdursten weil ihnen im Altenheim nicht genug zu trinken gegeben wird oder weil der Hausarzt zwar einen NaCL-Tropf verschrieben hat, die Pflegehelferin diesen aber nicht anlegen kann und die Krankenschwester krank geschrieben ist, einige Kleinkinder werden im Auto vergessen und andere werden in Unfaelle verwickelt. Nennt sich Leben, das ja bekanntlich fuer alle mit dem Tod endet.

  6. Iwan Petrowitsch Pawlow

    Herrlich. Dax und Wahl (oder sind sie in Personalunion?) kläffen fleißig weiter. Wie einfach man so einen konditionierten Geist doch triggern kann.
    Klima … Wufff, Wufff, Wufff

    • @Pawlow,
      Ihr Nickname trifft bei Dax und/oder Jo in’s Schwarze.
      Bei manchen Themen wird eifrig gekläfft, aber immer am eigentlichen Thema vorbei.
      Tja, wie kann man nur bei erwartenden 40° Mitte Juni alarmieren…🤣.
      Bei Panik gibt’s 2 Möglichkeiten: ich versuche, angepasst zu reagieren oder ich ziehe alles in’s Lächerliche. Die Beiden gehören zur 2. Kategorie und werden ein Problem nie anpacken, geschweige denn lösen.
      Ein Psychologe würde sagen: „Es fehlt an Selbstbewusstsein und emotionaler Intelligenz, um solche Ausbrüche zu verhindern.“

      • ..gefühlte 40 Grad, Herr Lehrer… aber geschenkt, das verstehen Sie eh nicht. Ein Psychologe würde sagen „grüner Tunnelblick“. Beim nächsten Wetterbericht des BRF stecken Sie am besten den Kopf in einen Eimer Wasser…. 🤦‍♂️

        • „Wenn die gefühlte Temperatur durch eine Zahl ausgedrückt wird, die einer Temperatur ähnelt, handelt es sich um einen Index ohne Einheit, nicht um eine tatsächliche Temperatur. Der Windchill-Index stellt ein kaltes Gefühl auf der Haut dar, der Humidex-Index zeigt Beschwerden aufgrund von Hitze und Feuchtigkeit.
          In Abwesenheit von Wind bildet sich bei Kontakt mit der Haut eine dünne Luftschicht, die vom Körper erwärmt wird. Wenn es windig ist, wird dieser isolierende Film gefegt; die Haut berührt dann eine sowohl kältere als auch trockenere Luft. Die Haut trocknet aus, der Körper kühlt ab.

          Bei Kälte hängt die Berechnung des Windchill (oder Windkühlungsindex) vom Wind und der Lufttemperatur ab. Je stärker der Wind ist, desto niedriger ist der Windchill. In Météo-France wird Windchill angezeigt, wenn die Temperaturen unter 10 Grad liegen.“

          Da Sie Zahlen lieben – wenn auch nicht immer verstehen – noch zwei Tabellen:
          https://meteofrance.com/actualites-et-dossiers/comprendre-la-meteo/quest-ce-que-la-temperature-ressentie

          Ich wünsche Ihnen ein lehrreiches Wochenende.

    • JoKrings

      Die Konditionierung? Wer ist denn konditioniert? Der, der glaubt, was man ihm eintrichtert, oder der, der beobachtet was ist und ? Ja, es gibt Veränderungen, die man beobachten kann, aber, dass der Mensch daran schuld wäre, ist so, als würde man behaupten, dass der CO2-Mensch auch die Schwerkraft beeinflussen könnte. Also sind Sie wohl ein „Määähhhh-Mensch“! Das Klima wandelt seit Tag 1, daran werden selbst die pfzurzenden Schaafe nichts ändern!!!

      • Iwan Petrowitsch Pawlow

        @JoKrings
        Wuff, Wuff, Wuff
        Warum regen Sie sich auf, über einen Artikel, in dem angekündigt wird, dass die nächsten Tage heiß werden? Im ganzen Artikel steht kein einziges Mal das Wort Klima. Aber Sie sind so darauf konditioniert, in jedem Artikel ein Statement zum Klimawandel zu sehen, dass Sie sofort loskläffen.
        Sie glauben nur das, was ihnen eingetrichtert wurde und erkennen nicht, wenn ein Artikel objektiv und faktenbasiert geschrieben ist.

        • JoKrings

          Ich rege mich nicht auf, ihr, die Systemlinge, tut es, wenn man euch darauf aufmerksam macht, dass ihr konditioniert sein. Etwas mehr „air conditioning“ im Kopf täte euch gut, selbst wenn da nur „air“ drin ist.

          • michlaustderaffe

            So richtig ein Return auf Pawlow war das wohl nicht. Eher ein, umsichschlagen, wie die bekannten Windmühlflügel.

            Er (Pawlow): „Warum regen Sie sich auf, über einen Artikel, in dem angekündigt wird, dass die nächsten Tage heiß werden? Im ganzen Artikel steht kein einziges Mal das Wort Klima.“

            Sie (Krings): „die Systemlinge, tut es, wenn man euch darauf aufmerksam macht, dass ihr konditioniert sein. Etwas mehr „air conditioning“ im Kopf täte euch gut, selbst wenn da nur „air“ drin ist.“

            Merken Sie mittlerweile selber, wie Sie eigentlich ticken?

            Das „Wuff, Wuff, Wuff“ verkneife ich mir.

  7. Der Alte

    Ich halte es ja mit Rudi Carell: Wann wird es endlich wieder Sommer, ein Sommer
    , wie erfrueher einmal war? Mit Sonnemschein von Juni bis September und nicht nicht nur ab der dritten Dekade….🎸🎵

  8. Zuhörer

    wann hört die Panikmache endlich auf?
    Im Mai war es Drei Wochen sehr kalt. Dann kamen ein paar Tage schönes Wetter, und sofort die Meldungen, der wärmste Mai seit der Wetteraufzeichnung.
    Jetzt Juni (Sommer) ein paar Tage schönes Wetter, und zack geht’s wieder los. Dieses mal aber nicht mit realen Temperaturen, sondern gefühlte. vorige Woche mussten wir noch heizen.
    Und Europa macht mit der Abzocke CO2 Steuer weiter.
    Solange es noch Gläubige gibt, solange werden wir auch weiter zur Kasse gebeten.

    https://youtu.be/I_w98heV9wA?si=BJrivvPqtKzu0wZ4

    Wir müssen für jedes Gramm CO2 Rechenschaft ablegen und West wie Ost führen Kriege die für das mehrfacher an CO2 verantwortlich sind, als die Menschen im zivilen Leben.
    Übrigens, werden diese CO2 Steuern auch für Kriegsmaterial verbraucht, um wiederum Mengen an CO2 zu produzieren. Ein Paradox.

  9. Ob die aktuellen Temperaturen für einen Sommermonat „normal“ sind oder nicht, lassen wir einmal aussen vor. Dahinter steckt aber das Narrativ von der „menschengemachten Klimaerwärmung“, sprich dem vom Menschen freigesetzten CO2; 400 ppm statt 280 ppm… oder so etwas in der Art. Das ist physikalisch so plausibel wie das Wirken von Wetterhexen, diese Erklärung für Wetterentwicklungen war vor 400 Jahren in Mode, mit äusserst unangenehmen Folgen für Frauen denen man, mit ein wenig Folter, die Hexerei eindeutig nachweisen konnte. Damals folgte man der „Mehrheit der Wissenschaftler“, die praktischerweise aus Theologen bestand, und beweisen konnte dass der Teufel (und die Frauen) die Ernte verhagelten. Heute folgt „man“ der Mehrheit der Wissenschaftler die unzweifelhaft darlegen können dass ihre Computermodelle, wenn man eine CO2 Erwärmungswirkung einprogrammiert, diese eindeutig beweist. Wer will das noch leugnen? OK, ein paar „Klimaleugner“ gibt es immer noch, da wäre die Hexenmethode sicher hilfreich diese zum wahren Glauben an den IPCC zu bekehren. Man arbeitet daran…

  10. https://www.welt.de/vermischtes/article6a33bcbf759a1e18f32ec1df/nach-1200-jahren-erstickt-und-ausgehungert-die-robin-hood-eiche-im-sherwood-forest-ist-tot.html?source=puerto-reco-2_ABC-V50.4.B_schlagzeilen
    …..
    Neben dem enormen Besucheraufkommen hätten auch Stabilisierungsmaßnahmen mit Seilen und Stützen sowie der Klimawandel mit Hitzeperioden und Dürren dazu beigetragen. Baumexperten stellten fest, dass das Wurzelsystem „erstickt und ausgehungert“ sei.
    …..
    /////
    Ich wusste es, noch bevor ich das erste Wort des Artikels gelesen hatte, dass genau das kommt: der „Klimawandel“. Ein 1200 Jahre! alter Baum findet sein natürliches Ende und wer ist schuld? Natürlich der „Klimawandel“. Dafür bedarf es dann „Baumexperten“, das sind dieselben „Experten“ wie die Deutschen „Walexperten“ die einen sterbenden Wal wieder aufs Meer hinaus schleppen um sich dann in den Medien gegenseitig als Idioten zu bezeichnen wenn er trotzdem stirbt – womit sie dann ausnahmsweise richtig liegen. Der Westen ist total verrückt geworden, Grün-bekloppt bis zum Abwinken…

        • Jeder muss ein Hobby haben. Aber ehrlich, wie dumm muss man sein? Denken Sie wirklich, dass Sie und Ihre Stiefellecker hier was bewirken? Sie bringen Klicks, mehr nicht. Ihre Klugscheisserei interessiert kein Mensch und führt zu keinerlei Änderung. Kann Sie auch nicht, da Sie keine Lösungen haben. Ostbelgien Direkt hätte Potential, wirklich eine alternative Informationsquelle zu sein, ist aber von euch Verschwörungsspinner so überlaufen, dass Menschen mit gesundem Verstand einen Bogen drum machen. Seien Sie zumindest so authentisch und pfeifen Sie Scholzen und Wahl zurück, auf GE und BRF Ihren geistigen Dünnpfiff kundzutun, schließlich hetzen Sie hier in einem Stück gegen die bösen Systemmedien, sind sich aber nicht zu schade, um dort Abos abzuschließen. Wow, was eine absurde Doppelmoral. Solange Sie und Ihresgleichen keinen außerhalb von OD aufm Sack gehen, dürfen Sie sich gerne hier austoben und fleißig Klicks generieren. Verstehen Sie nicht? Macht nichts. Grüße aus der links grün versifften Traumwelt.

  11. Wenn man die Kommentare hier zum ‚Hitzealarm‘ liest bekommt man den Eindruck das wohl der größte Teil der Schreiber nicht mehr zum arbeitenden Teil der Bevölkerung gehört.
    Die Information zu einer bevorstehenden Hitzewelle ist für viele Berufstätige doch eine wichtige Information.

      • Auch heutzutage müssen Pflanzen und Tiere bei dieser Hitze versorgt werden, und Heu oder Silo trocknet nicht im Regen.
        Die Bauarbeiter die ich kenne beginnen den Tag schon früher und werden an diesem Freitag auf jeden Fall früher aufhören.
        Auch so mancher Sportler verlagert seine Trainingsstunden um der Hitze zu entgehen und in den Seniorenheimen und Kindergärten werden zusätzliche Trinkpausen eingelegt.
        Das Ganze nur mal so zur Info an alle die Glauben das die Ankündigung einer Hitzewelle reine Panikmache wäre!

        • Peter Müller

          Sicher ist das Panikmache. Mein Onkel ist 95 Jahre, und weiss wie man mit Hitze umgeht.
          Gerade ältere Leute müssten doch aus Erfahrung wissen wie man sich schützt.
          Wie Können Menschen in den Urlaubsländer so ein hohes Lebensalter erreichen bei den temperaturen !.
          Die lachen über uns.

  12. Schon lustig, während Millionen West- und Nordeuropäer die Tage/Wochen zählen bis sie endlich in den Süden fliegen können trommeln die Medien wie alle Jahre wieder die Paniktrommel weil es hier mal für ein paar Tage so schön ist wie da unten….
    « Und nicht vergessen Kinder, viel trinken und die Oma auch nicht im Auto lassen beim einkaufen …. »

  13. Fabienne

    „Damals“…damals hatten wir auch noch den Franken!
    Wer da aussagt, dass es „damals“ schon 10 Tage am Stück über 33 Grad gab, war „damals“ schon im dauerhaften Delirium, und ist bis heute nicht rausgekommen! Schon gar nicht bei uns! Die Franzosen haben dauerhaft an die 40 Grad…. Damals hatten die das auch nicht!

  14. Der Alte

    Ich werde mich bemühen und bei der nächsten Wahl die SPD auf dem Zettel suchen. 😉. Obwohl die Raerener SP ja von Lejoly selig zu Peters gewechselt hat.
    Allerdings meinte Carell, dass der vorherige Winter (also 1974-1975) eine Katastrophe gewesen sei (Schnee nur über 1000 Höhenmeter), woran laut Milchmann nur die SPD schuld sei.

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