Gesellschaft

GAIA auf Sommertour in Eupen: Das leidvolle Leben von Hühnern diesmal Schwerpunktthema [Fotogalerie]

Der „Taste Truck“ von GAIA machte am Donnerstag in Eupen auf dem Platz am Clown Halt. Foto: Gerd Comouth

AKTUALISIERT – Nach zweijähriger Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie waren die Tierschützer von GAIA seit dem 22. Juli wieder auf Sommertour durch Belgien. Am Donnerstag, 11. August, machten sie in Eupen Halt.

Wegen der Arbeiten, die derzeit auf dem Eupener Marktplatz durchgeführt werden, fand die Aktion auf dem Platz am Clown in der unteren Bergstraße statt (siehe Fotos von Gerd Comouth unten).

Nach Themen wie Tierversuche an Hunden und Katzen oder Käfighaltung war das Schwerpunktthema diesmal neben dem 30-jährigen Bestehen von GAIA das kurze, leidvolle Leben von Hühnern.

Mitglieder von GAIA am bzw. im „Taste Truck“ am Donnerstag in Eupen. Foto: Gerd Comouth

Die Aktion bot den Tierschützern die Gelegenheit, im direkten Gespräch mit Besuchern und Passanten – und das trotz hoher Temperaturen – auf die schrecklichen Haltungsbedingungen von schnell wachsenden Hühnern aufmerksam zu machen, die in Belgien die am häufigsten geschlachteten Tiere sind (300 Millionen pro Jahr).

Die Hühner haben ein kurzes, leidvolles Leben, das davon geprägt ist, in überfüllten Hallen und unter schlechten hygienischen Bedingungen (zu) schnell zu wachsen und jung zu sterben. Bei diesen Tieren handelt es sich um eine auf schnelles Wachstum selektierte Art, deren Gewicht sich binnen 42 Tagen von einigen Hundert Gramm auf 2,5 Kg erhöht.

Dazu ermöglichte die Tierschutzvereinigung an einem „Taste Truck“ die Gratis-Verkostung von Königinpastetchen (Vol-au-vent), die zu 100 Prozent auf pflanzlicher und damit tierschutzfreundlicher Basis zubereitet wurden. Das Rezept anbei oder unter folgendem Link: https://www.gaia.be/sites/default/files/paragraph/files/vol-au-vegan_rezept_220712_flyer_a5_d.pdf

Das Rezept für ein veganes Vol-au-vent. Quelle: GAIA

„Das Wachstum der Hühner ist dermaßen unproportional, dass die Gelenke der Beine ihr eigenes, zu hohes Gewicht nicht tragen können“, so GAIA. „Diese lahmen Hühner – es handelt sich eigentlich um große, überdimensionierte Küken – können sich kaum bewegen und leiden am Aszites-Syndrom, besser bekannt als Wasserbauch. Dabei handelt es sich um eine Flüssigkeitsansammlung in den Organen.“

Die meisten Hühnerfarmen in Belgien befinden sich übrigens in Flandern, wo 47 Prozent der Hühner lahmen. Außerdem leben Zehntausende von Hühnern auf sehr engem Raum (15 bis 23 zusammengepferchte Hühner pro Quadratmeter). Bewegungen bereiten ihnen sehr schnell Schwierigkeiten, und ihre Lebensqualität verschlechtert sich zusehends – bis sie schließlich geschlachtet werden.

GAIA konnte die meisten Supermarktketten in Belgien davon überzeugen, ein sogenanntes „Better Chicken Commitment“ (BCC) zu unterzeichnen. Mit dieser Erklärung verpflichten sich diese Ketten dazu, ab 2026 dazu nur noch Fleisch von Hühnern anzubieten, die eine bessere Lebensqualität hatten.

Leider haben dieselben Ketten beschlossen, weiterhin auch Fleisch von schnell wachsenden Hühnern für „verarbeitete Produkte“ zu verwenden, d.h. für Produkte auf Hühnerbasis (z.B. Hühnchen Curry, Hühnchen Andalouse, Chicken Nuggets, …). Schnell wachsende Hühner werden also auch noch im Jahr 2026 für solche Produkte verwendet. „Kurz gesagt: Es bleibt noch viel zu tun“, gibt man sich bei GAIA kämpferisch.

HINWEIS – Mehr zum 30-jährigen Kampf der Tierschutzorganisation GAIA folgt zu einem späteren Zeitpunkt hier auf OD.

Nachfolgend Bilder von Fotograf Gerd Comouth von der Aktion von GAIA am Donnerstag auf dem Platz am Clown in Eupen (Zum Vergrößern Bild anklicken):

73 Antworten auf “GAIA auf Sommertour in Eupen: Das leidvolle Leben von Hühnern diesmal Schwerpunktthema [Fotogalerie]”

  1. Bei einer „Produktion“ von 300 Millionen / Jahr (?!!?) wird sich wohl kaum etwas an der Ernährung ändern. Da sollte man an den „überfüllten Hallen“ und den „schlechten hygienischen Bedingungen“ ansetzen.

  2. Robin Wood

    „Die Hühner haben ein kurzes, leidvolles Leben, das davon geprägt ist, in überfüllten Hallen und unter schlechten hygienischen Bedingungen (zu) schnell zu wachsen und jung zu sterben.“

    Hier sollte die Politik eingreifen und für bessere Bedingungen der Tiere sorgen. Gesund kann solches Fleisch auch nicht für den Verbraucher sein.
    Auch sollte man solches Fleisch auf der Verpackung deutlich kennzeichnen, so dass der Verbraucher entscheiden kann, ob er Fleisch aus dieser schlechten Tierhaltung oder Fleisch aus besserer „Produktion“ kaufen möchte.

    Königinpastetchen sind nunmal aus Fleisch. Hier sollten sich die Tierschützer einen anderen Namen einfallen lassen.
    Wenn ich ein Schnitzel essen möchte, ist es ein Schnitzel und das kommt vom Tier. Entscheide ich mich für vegetarisches Essen, will ich kein „pflanzlichen Schnitzel“, dann soll es auch anderes heissen.

  3. Georg Kremer, GAIA Ostbelgien

    Die bisherigen Kommentare zeigen wie wichtig es ist, die Öffentlichkeit korrekt darüber zu informieren, welche ökologisch sinnvolle und tierfreundliche Alternativen es inzwischen zum Verzehr von Hühnerfleisch aus Mastbetrieben gibt. Natürlich handelt es sich bei den veganen Vol-au-vents nicht um Labor-Fakes und es werden auch keine künstlichen Zusatzstoffe verwendet. Schauen Sie doch einfach mal am Donnerstag an der Bergstraße in Eupen vorbei. Dort kann man nicht nur Gratis-Häppchen verkosten, man erhält auch das Rezept mit der Auflistung sämtlicher Inhaltsstoffe in deutscher Sprache. Guten Appetit!

  4. Peer van Daalen

    Die könne sich ihre sogenannten „hühnerfreundliche Königinpastetchen“ aus Zargenschaum, Fensterkitt und Sägemehl plus Chemie ans Knie nageln oder selber (fr-)essen. Den deutschen Sperber-Hühner aus meiner Freiland-Zucht (bis 2017) ging es gut bis bestens. Meinen Kamerun-Schafen übrigens auch …

    Und wenn ich schon lese „Taste Truck“??? Pfui Deibel, die können noch nicht mal deutsch oder französisch oder flämisch, wollen aber die Welt verbessern. Die Gnade des Herr im Himmel sei mit ihnen !!!

    Mein Dank geht an @Inhaltsliste und @ne Hondsjong., wobei man mit der Aussage „Nein ich schlachte selbst, ansonsten würde ich bio kaufen, dann weiss man was drin ist …“ ein bisschen vorsichtiger umgehen sollte, mit Verlaub. Die sind auch nicht alle koscher, insbesondere was Bio-Eier betrifft. Da gibt es üble Berichte, wenn man danach sucht …

    Ich kaufe übrigens öfter im Gut Hasselholz > https://www.hasselholz.de < und koche gut (hab auch früher mal Catering gemacht), kann aber auch gerne schon mal eine Dose Erbsen aufmachen mit ein paar zusätzlichen ungarischen Debrecziner und Schalotten drinnen mit frischen Koriander von Duysens in Welkenraedt oder auch vom ALDI am Preuswald. Da kenn ich nichts und schmecken tut es auch …

    Peer

    • Inhaltsliste

      @Peer van Daalen:
      Danke.

      Ich formuliere meinen Satz um.
      Also man sollte schauen von wem man sein Fleisch/Eier bezieht.
      Bei uns, also OB, gibt es noch genug Menschen, welche Hühner halten, bei den meisten, nicht bei allen, geht es den Hühner sehr gut und die Eier haben eine top Qualität, das schmeckt man einfach.
      Es gibt auch Regional Bauern, welche ab Hof gewisse Sachen verkaufen. Ein Gespräch mit solchem deckt den Tisch schmackhafter und nachhaltiger.

      @5/11: Sie schreiben es, kg 24,94 für Chemie.
      Für diesen kg Preis, bekommt man das beste Hähnchen vom Bauer, ich würde sogar tippen, gerupft und zerlegt.

      Für den kg Preis von 24,94 Euro, bekommt man, frisch vom Bauer auch andere Sorten von Fleisch.
      Fragen übrigens kostet nichts.

        • Inhaltsliste

          @Nadine Magermans: Vielleicht sollte nur der ein Tier essen dürfen, was er selbst umgebracht hat? Das mit der Massentierhaltung hätte sich dann erledigt.

          Ihnen wünsche ich einen guten Appetit bei den Chemieprodukten und natürlich gute Gesundheit.

  5. So wie Ich das lese, empfiehlt Georg Kremer, GAIA Ostbelgien also das wir Geld verschwenden und unsere Gesundheit schädigen zum Schutze der Tiere.
    Gäbe es eine Gesunde und Finanziell gleichvertige Alternative würde ich gerne abundzu Ersatzfleisch essen, aber bis da was draus wird werden wohl noch Jahre vergehen…

  6. Welch ein Schwachsinn, dann sollten die diese Pampe wenigstens so nennen was es ist. Erbsen-Chemie-Brei oder der Abfall der Karotte….. anstatt dem Verbraucher irgendwas von „veganem Fleisch“ (was es nicht gibt) vorzugaukeln.
    Diese Ideologen wittern überall „Massentierhaltung“ oder sonstiges. Wo fängt das an, bei 10, 100, 1000? Oder dann doch nur im Kopf

  7. Tolle Initiative!

    Vielen Dank Jockel, dass Ihr euch so für den Tierschutz einsetzt – weiter so, bitte!

    Wenn ich so verschiedene der obenstehenden Kommentare lese, wird mir übel. Wie brutal sind manche Menschen eigentlich?! Da wird davon gesprochen, dass das Huhn beim Bauern ja ein „gutes“ Leben hatte … damit ist es dann egal, wenn diesem Lebewesen „in jungen Jahren“ der Kopf einfach abgeschlagen wird. Diese Empathielosigkeit (vielleicht auch Gedankenlosigkeit) den Tieren gegenüber ist unfassbar.

    • Jürgen Würgen

      @ Tolle Initiative
      Sie wissen schon, dass die Hühner, die wir so essen, ausschließlich für diesen Zweck gezüchtet wurden.
      Kein anderer Vogel auf der Welt legt jeden Tag ein Ei. Sowas gibt die Natur nicht her. In Wirklichkeit käme ein Huhn oder Hahn so oft vor wie ein Auerhahn. Diese Millionen von Hühnchen sind jedenfalls alle künstlich angelegt. Mithin kann man solche Hühner auch schlachten ohne sich Vorwürfe zu machen. Sie sind Fleisch auf zwei Beinen, nicht mehr und nicht weniger.

    • Ich habe nie behauptet das es mir egal ist wie Tiere gehalten werden usw, kann man halt nichts gegen machen ohne Alternativen.
      Sie benutzen ja auch Ihr Smartphone, zur Herstellung werden Kinder durch Minen geschickt und erkranken daduch.
      Sie könnten ja auch ein Blatt bemalen und es Öko Smartphone nennen, is dann nur nicht zu gebrauchen, genau wie der Chemie kram das sich hier Fleisch nennt…

  8. Einfach nur dumm

    OD-Kommentatoren zu diesem Thema: dumme Menschen, die es nicht mal verstehen, den Text richtig zu lesen. Hauen sich zustimmend gegenseitig auf die Schulter, um ein Projekt niederzuschreiben. Ekelhaft und einfach nur dumm!

  9. das Grauen

    Bei uns gibt’s heute Salat. Dazu haben ein paar schöne saftige Fleischtomaten gekauft. Darf ich die jetzt noch verzehren oder sind die nicht vegan?
    Und wie ist das mit Blutorangen? Haben Früchte nicht alle Fruchtfleisch? Sind Früchte dann überhaupt vegan.
    Ist das denn jetzt alles vegan? Wer kann mir weiterhelfen.
    Und zuletzt die Frage.Sollte es vegan sein, müssen wir das dann nicht auch alles umbenennen, weil wenn ich ja ne Frucht esse kann ich doch nicht ins Fleisch beissen.
    Das verwirrt doch hier zu viele Kleingeister.

    In dieses Sinne. Gute Aktion Gaia👍👍

    • Unsere Sprache braucht in allen Bereichen eine Reform. Gestern im Verein hatte ich noch eine Diskussion mit einer Kollegin darüber, ob ich die Damen auch Mitgliederinnen nennen darf. Diskriminiere ich nicht damit die Wesen, die sich nicht zuordnen können.
      Fruchtfleisch, Blutorange, Mitglied, Zigeunerschnitzel, Mohrenkopf, Muttermilch, Vaterland etc. ich weiß nicht wie ich mich noch ausdrücken kann ohne jemanden zu diskriminieren.

    • @alter weißer Mann: Das mache ich auch, aber ich wundere mich sehr über die Hasstiraden hier gegen den Tierschutz. Was kränkt diese Leute, weil andere Leute sich anders ernähren wollen? Weshalb pöbelt man deshalb herum und fühlt sich offenbar in einer Art Kriegszustand? Jeder sollte die freie Wahl haben, nach seiner Facon zu leben.

      • Hm, also Hasstiraden gegen den Tierschutz habe ich hier nicht wirklich rausgelesen, eher Hasstiraden gegen das Chemische Fleisch das hier als Alternative angepriesen wird.
        Warum sollte man nen lecker Hähnchen das halbwegs Gesund ist gegen 3x so Teures Chemie Fleisch tauschen wollen ?
        Gaia sollte eher Rezepte verteilen mit lecker Essen ohne Fleisch und ohne Chemie Fleisch, das würden dann eher Leute nachkochen statt was gutes durch was schlechtes zu ersetzen.

        • Vegetarier

          „Warum sollte man nen lecker Hähnchen das halbwegs Gesund ist gegen 3x so Teures Chemie Fleisch tauschen wollen ?“

          Weil man als Vegetarier für seinem Lebensunterhalt keine Tiere töten möchte! ist das wirklich schwer zu verstehen? In unserer Familie leben wir (meine Frau seit 20 Jahren, ich seit 10 Jahren, Kind seit 6 Jahren) fleischlos und gesund. Wir möchten keine Schuld an dem Tierelend tragen.
          In der Tat ist doch vieles nur leeres Gerede von wegen „ich kaufe mein Fleisch nur lokal, da sehe ich wie die Tiere gehalten werden“…. Die wenigsten machen das wirklich, und dann auch nicht wenn man in Urlaub ist, bei Freunden, Feste, Restaurant,…..
          Es ist uns bewusst, das „sich vegetarisch ernähren“ nicht (unbedingt) bedeutet, gesünder zu Essen – aber wie geschrieben, darum geht es (uns) zumindest auch nicht.

          • Ich meinte, man kann auch gut Vegetarisch Essen.
            Dafür schrieb Ich ja danach, man sollte eher vegetarische Rezepte verteilen statt Ersatzfleisch anzupreisen, dann komplet drauf versichten, schmeckt eh nicht nach Fleisch.

  10. Guido Scholzen

    Aha, GAIA kümmert sich um Vögel. Wieder mal.
    Dann sollten die sich auch mal um geschredderte Groß-Vögel durch Windkraftanlagen befassen.
    Hatte vor Jahren mal eine Stellungnahme von denen diesbezüglich verlangt, dem sind diese grüne Ideologen aber nicht nachgekommen.
    Warum bloß? die könnten doch da in Sachen Tierschutz nur Pluspunkte sammeln!

    Man sollte solche Informations-Kampagnen wie diese hier gut heissen!
    Aber wenn GAIA darüber informiert, dann ist das so, als würde die katholische Kirche über Scheinheiligkeit aufklären.

  11. Dow Jones

    Im Prinzip finde ich Themen wie artgerechte Tierhaltung und reduzierter Fleischkonsum wichtig und sympathisch. Aber ich stelle mir immer die Frage, warum die Themen auf die Art und Weise angepackt werden.

    Im Flyer ist die Rede vom „vegetarischen Metzger“ und von „veganem Hähnchen“. Ein Metzger verarbeitet aber Fleisch und ein Hähnchen ist ein Tier. Oder ist der Metzger etwa Vegetarier und das Hähnchen ernährt sich vegan?

    Warum muss Fleisch immer durch etwas Fleischartiges ersetzt werden. Spaghetti mit veganer Bolognese? Es gibt genug tolle italienische Rezepte ohne Fleisch. Ich würde auch viel lieber ein Rezept „Pastetchen mit Gemüse-Champignon-Sahne-Füllung“ nachkochen als irgendwas mit Fleischersatz. Es wird immer versucht, den Fleischessern einen Ersatz schmackhaft zu machen, das wird aber nicht gehen. Es gibt leckere fleischlose Alternativen, aber dann isst man auch bewusst kein Fleisch. Ich esse oft und gerne kein Fleisch, aber dann gibt es einen Gemüseauflauf und keine vegane Boulette.

    Ein bisschen kommt mir das immer so vor, als würde man versuchen Vielflieger in die Bahn zu bekommen, indem man ihnen den Zug als „schienengebundenes Flugzeug“ andrehen will. Ein Zug ist aber kein Flugzeug, Punkt.

    Die Idee ist ja wahrscheinlich, dass die Nachfrage das Angebot regelt. D.h. wenn niemand mehr Fleisch aus Massentierhaltung kauft wird auch keins mehr angeboten. Fakt ist aber, dass hier das Angebot die Nachfrage regelt, d.h. solange Fleisch für 3 euro pro kg angeboten wird, wird es auch gekauft. Ist in den Kommentaren oben ja leicht zu erkennen. Weniger billiges Fleisch zu konsumieren bedeutet ja eine Form von Verzicht, wozu nicht alle bereit sind. Also wird es auch weiter gekauft wenn es zu kaufen ist. Die Art und Weise, wie wir unsere Tiere halten, gehört in einen gesetzlichen Rahmen. Daraufhin ändert sich wahrscheinlich das Angebot (Fleisch wird teurer) und dadurch auch der Konsum.

    Funfact 1: die Gaia-Bude steht vor einem Dönerladen, mehr Kontrast geht nicht. Denkt jemand ernsthaft, dass ein Döner-Esser sich Gedanken darüber macht, woher das Fleisch kommt?

    Funfact 1: ein Gaia-Aktivist posiert mit Hündchen auf dem Foto. Was frisst der, besteht sein Hundefutter auch aus Fleischersatz oder mussten dafür andere Tiere sterben?

    • Ich finde Ihre argumente 100x logischer wie die von Gaia.
      Er gibt genug leckere Alternativen ohne Fleisch die dann auch Obst, Gemüse usw heissen und danach schmecken.
      Gaia versucht allerdings uns Pflanzen als Fleisch zu verkaufen, kann nicht hinhauen, eine Pflanze sollte auch nach Pflanze schmecken.

    • Blödsinn, Gaia versucht nur Pflanzen als Fleisch zu verkaufen. Pflanze ist Pflanze und Fleisch bleibt Fleisch. Und der Mensch sollte sich ausgewogen von beidem ernähren so er sich gesund ernähren will.

      Es weiß doch mittlerweile fast jeder das erst der Genuss von Fleisch es dem Menschen ermöglicht hat sein Gehirn so zu entwickeln wie es heute ist. Und da gibt es leider in der westlichen Welt einige die wieder auf die Bäume wollen und die Anderen sollen es nachmachen. Das ist schon alles

      • „Erst der Genuss von Fleisch es dem Menschen ermöglicht hat sein Gehirn so zu entwickeln wie es heute ist.“
        … Dann sollten wir die meisten unserer „Entscheidungsträger“ besser auf Spinat setzen.

        Die Behauptung ist aber leider falsch, zumindest bringt der Verzehr von Früchten und gekochtem Gemüse wesentlich mehr.
        So haben die Früchte essenden Primaten ein wesentlich grösseres Gehirn, als die, die sich nur von Blättern ernähren.
        Vielleicht bewirkt die Grösse des Gehirns -zumindest beim Menschen- ein Plus an theoretischer Intelligenz.
        Leider geht sie aber in die falsche Richtung.

        Könnte es daran liegen, dass wir heute den „Fortschritt“ den Maschinen überlassen ?

        • „Fleischkonsum und Gehirn“ ist ein interessantes Thema!

          Um auf nichts verzichten zu müssen, versuchen wir immer öfter, unserem Gehirn etwas weiszumachen.
          Und fragen uns nachher, was denn den einen oder anderen Kurzschluss verursacht hat.

        • Hugo, wie immer, wo leben Sie.
          Das wurde oft thematisiert und ist absolut nichts Neues, außer für Sie vielleicht.
          Klar ist auch da dies nicht ins aktuell ideologische Konzept passt, versucht wird daran zu rütteln

  12. Krisenmanagement

    Ich habe ein Problem damit, wenn man mir vorschreiben will, was ich zu essen habe. Für mich sollte ein Gemüsegericht keine Kopie eines Fleischgerichtes sein. Dann frage ich mich wie viel Sachkenntnis bei Gaia wirklich vorhanden ist. Sie verkünden Plattitüden. Nicht jedes Nutztier leidet. Wie kommuniziert Gaia mit den Landwirten? Es ist einfach nicht in Ordnung Gaia diese Bühne so zu geben ohne Landwirte zu befragen. Das ist ein Journalismus der sehr einseitig ist. Nur wie sieht es auch bei den Mitgliedern von Gaia aus, wenn sie einkaufen gehen? Bei den meisten Verbrauchern ist das Budget mittlerweile sehr knapp. Auch die Landwirte kämpfen mit hohen Energiepreisen. Die Bauern müssen sehr vielen Vorgaben seitens der EU und der Wallonischen Region. Die Betriebe werden seitens der Behörden regelmässig kontrolliert. Bei gravierenden Haltungsproblemen und Missständen bekommt man massive Probleme. So ganz kann das mit der Qual nicht stimmen. Die Handelsketten verlangen planbare Tiergrössen und gewisse Mengen. Da kann man nicht so einfach auf ursprüngliche Geflügelrassen zurückgreifen.

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